Beiträge von tinybutmighty

    Schade, dass der Hund nun zurückgeht. Ja, 2500 Euro sind nicht wemig Geld, aber meiner Ansicht nach könnte und sollte man dies als Lehrgeld für eine begangene Dummheit verbuchen und sich der Verantwortung für das Lebewesen, das man da zu sich geholt hat, stellen.

    Ich hätte gerne geholfen, gehe aber nicht davon aus, dass die TE sich noch bei mir melden wird, die Entscheidung scheint ja gefallen zu sein. Die Vermittlung des Hundes an eine Pflegestelle wäre jedenfalls möglich gewesen - wie gesagt habe ich einen huskyerfahrenen Kontakt, außerdem noch eine weitere Pflegestelle, die auch als Langzeitpflegrplatz für schwierige Hunde fungiert und zudem schon etliche Welpen und Junghunde bei sich hatte und gut vermittelt hat.

    Durch "Der Fänger im Roggen" habe ich mich im Alter von ca 13 Jahren gequält und fand es schrecklich öde. Aber interessant, dass das Buch im Original möglicherweise besser funktioniert. Ich lese ja mittlerweile auch wann immer möglich im Original (bei ursprünglich englischsprachigen Büchern), weil ich finde dass Übersetzungen so viel kaputtmachen.

    Ich denke, dir fliegen jetzt einfach Fehler um die Ohren, die so manch Ersthundehalter passieren.

    Du "powerst" den Hund aus. Genau das ist aber Gift für Junghunde. Mit ständiger Bespaßung und Action ziehst du dir einen Beschäftigungsjunkie mit Ausdauer hoch 10 ran. Der Hund will dann mehr und mehr.

    Zu viel Bewegung im Junghundealter kann zudem auch gesundheitlich problematisch sein. Da würde ich vor allem bei einem ohnehin nicht gesunden Hund wahnsinnig aufpassen!

    Gerade stressanfällige, unsichere hunde brauchen sehr viel Ruhe, um Reize verarbeiten zu können.

    Du musst das Programm also deutlich runterschrauben. Rechne mit einer Erstverschlechterung in den ersten Wochen. Danach ist das Schlimmste wohl überstanden.


    Bezüglich der Trennungsangst, wie hast du das denn bis jetzt gemacht wenn du zur Schule musstest? Man kann an dem Problem arbeiten, das erfordert aber viel Zeit und Geduld und ich empfehle dir stark, eine Betreuung für Loki zu suchen, um das Alleinebleiben wirklich in Minischritten mit ihm üben zu können.

    Geld kann ich nicht bieten, aber Chester00, bitte ünerleg dir doch warum so viele Menschen dir abraten, den Welpen zurückzugeben. Es wäre wirklich besser, man sucht da eine gute Pflegestelle mit Hundeerfahrung. Das bist du dem Kleinen ja auch irgendwie schuldig. Wäre schön wenn du dich per PN meldest um eine Lösung zu finden die dem Hund zugutekommt.

    Ich wohne in Wien umd bin aktuell daheim im Home Office. Habe Kontakt zu kompetenten Pflegestellen. Eine hat selbst viel Huskyerfahrung.

    Bevor du den Kleinen zurückgibst, bringe ihn zu mir und ich organisiere eine erfahrene Pflegestelle. Schreib mir eine private Nachricht, wenn du willst.

    Dir ist aber schon bewusst dass eine solche Verpaarung zwischen Zwergspitz und Husky Tierquälerei ist, oder? So seriös kann der Züchter nicht sein wenn er solche Mischungen kreiert.

    Bitte erkundige dich das nächste Mal umfassender, bevor du wieder unüberlegt einen Hund in dein Leben holst!

    Ich denke, Grundproblem ist, dass ihr falsche Vorstellungen vom Zusammenleben mit einem Hund habt - noch dazu mit einem Junghund aus dem Auslandstierschutz.

    Beispielsweise interpretiert ihr die Situation so dass euer Hund den Freund nicht als "Chef" anerkennt. So ein Denken beruht auf falschen Annahmen über Hunde, denn Hunde und Menschen bilden kein Rudel, in dem der Mensch seine Dominanz demonstrieren und "Alpha" raushängen lassen muss.

    Viel wichtiger ist es dem Hund eine souveräne und berechenbare "Leitfigur" zu sein. Dies erreicht man , in dem Signale des Hundes ernst genommen werden, man Schutz und Sicherheit bietet, Struktur und Routine schafft.


    Mich würde mal konkret interessieren, was dein Partner vom Hund denn verlangt? Ich denke, die weiß gar nicht, was er von ihr will. Sie ist auch noch sehr jung und erst seit kurzem bei euch, warum erwartet ihr da schon Gehorsam?


    Die Situation in der sie schnappte könnte zB darauf zurückzuführen sein dass sie sich unwohl, eingeengt fühlte, aber auch Schreck oder Schmerz könnten Auslöser gewesen sein.