Beiträge von tinybutmighty

    Die Bichon-Rassen wie zB der Havaneser und der Malteser könnten da wirklich perfekt passen. Das sind pfiffige, umgängliche Kleinhunde, die gern viel dabei sind und in der Regel sind sie sehr anhänglich, verspielt und nicht allzu schwer zu erziehen.

    Das Fell kann man kurz halten, dann ist es nicht so pflegeintensiv. Außerdem haaren die Bichon-Rassen nicht.

    Ich glaube, ich bin gerade ziemlich froh, nicht in Wien zu wohnen. Hier auf dem Land ist ja sowieso alles anders, aber auch mit Hunden in Frankfurt findet man Ecken, wo die mal laufen können, ohne in ein kleines unübersichtliches Areal - so muss ich es mir wohl vorstellen? - eingepfercht zu sein. Sowas kenne ich überhaupt nur vom Hundeplatz, und da haben zumindest die meisten doch ein Auge auf ihre Meute.


    Aber die Leuts, die einem gerne erzählen, was man so alles falsch angeht, die gibts hier im Ort auch :nicken: Betreffs Hunde, Vorgartenrasenpflege, Rucksackpassform ...

    Also gerade Wien ist eine sehr grüne Stadt. Ich bin in 10 Minuten im Wienerwald. Dann gibt es noch den Prater, die Lobau, die Donau, den Maurer Wald...und nach NÖ ist es ja auch nur ein Katzensprung. Hundezonen nutze ich zB gar nicht.

    Hallo,

    ich habe auch einen Chihuahua aus dem Tierschutz. Zwei Freundinnen von mir besitzen ebenfalls Tierschutz-Chis.

    Viele Chis melden ganz gern mal. Sie sind aber keine Kläffer, das kann man idR gut erzieherisch lenken. Mein Chi bellt sehr wenig, auch nicht, wenn es zB an der Tür klingelt oder Besuch kommt.

    Sollte es ein Welpe vom Züchter werden, bitte unbedingt darauf achten, dass der Hund keine Glubschaugen, platte Schnauze oder sonstige extreme Äußerlichkeiten aufweist. Leider gibt es viele auch eingetragene Züchter, die meiner Meinung nach diese Hunde sehr stark übertypisieren.

    Mein Chi hat einen funkionalen Körperbau und Augenprobleme hatte er noch nie. Ich muss die Augen auch nicht extra pflegen oder so.

    Katzen sollten meist kein Problem sein.

    Einen eigenen Kopf hat der typische Chi schon. Trotzdem sind diese Hunde meist gut zur Mitarbeit zu motivieren. Mein Chi hat zB die Begleithundeprüfung, wir hsben außerdem schon einges an Beschäftigungskursen mitgemacht, zB Rally Obedience oder Hoopers-Agility. Lange Wanderungen liebt mein Zwerg auch.

    Meiner ist etwas empfindlich beim Fressen, darum füttere ich eine hochwertige Nassfuttermarke die er prima verträgt. Die Kosten belaufen sich auf ca 40 Euro monatlich. Mein Chi hat aber auch aufgrund seiner Größe ca 3 Kilo.

    Das erklärt einiges, ich stehe ja total auf eine gewisse Langsamkeit, "Slow Burn" ist total meins :D Ich liebe es, wenn sich von Seite zu Seite Atmosphäre aufbaut und habe generell eine Vorliebe für dicke Wälzer :tropf:


    Im Moment quäle ich mich übrigens durch Stephen Kings unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlichte "Menschenjagd". Was bin ich froh, dass es nur noch 150 Seiten bis zum Ende sind. King schreibt normalerweise so gekonnt und atmosphärisch, aber "Menschemjagd" liest sich wie ein vorhersehbarer, zweitklassiger Actionstreifen. Dabei ist die Grundidee ganz originell, wenn man bedenkt, dass das Buch in den 80ern geschrieben wurde: Irgendwann in der Zukunft (es dürfte nach 2025 sein) konteolliert ein ominöses "Netzwerk" Nordamerika. Dazu besteht eine extreme Zwei-Klassen-Gesellschaft und die der armen Seite leben in ärmlichsten, miserablen Bedingungen. Um an Geld zu kommen, besteht die Möglichkeit, sich bei der "Spiele-Kommission" für die Teilnahme an einer perfiden Form von Reality-TV zu bewerben. Der junge Ben Richards, der ein schwerkrankes Kind zuhause hat und seine Familie kaum ernähren kann, wird für die heftigste Sendung ausgewählt, die "Menschenjagd". 30 Tage lang wird erbarmungslos auf ihn Jagd gemacht, für jede Stunde, die er überlebt, bekommt er Geld, das an seine Familie geht. Überlebt hat diese Show jedoch noch kein einziger Teilnehmer...

    Die Grundidee ist also ganz originell, und ähnliche Geschichten gibt es ja schon, zB Amelie Nothombs "Reality-Show" oder auch das berühmte "Tribute von Panem". Aber der Schreibstil der "Menschenjagd" gefällt mir einfach nicht, die Story wird so "runtergeleiert", auch mit dem Protagonisten werde ich nicht warm...

    Spoiler anzeigen

    Zudem bin ich jemand, der gern mehr über das Drumherum erfährt: Wie kam es zu solch einer gespaltenen Gesellschaft? Wie ist das Alltagsleben darin?

    Und dann finde ich manches einfach nicht so gelungen. Ich meine, ok, das Buch wurde wohl Anfang der 80er veröffentlicht, aber die Umsetzung der Show wirkt so altbacken... Ben Richards bleibt mit dem Network in Kontakt, indem er täglich 2 Kasetten mit Aufnahmen von sich selbst an den Fernsehsender schickt - diese werden dann dem Publikum vorgespielt. Nicht sehr futuristisch, wenn man da zB an die technischen Möglichkeiten denkt, die in "Tribute von Panem" vorkommen.