Beiträge von tinybutmighty

    DogDance-Seminar, 07.06.2020

    So, heute schnupperten Rex und ich mal in etwas für uns Neues rein: Ins DogDance! Im Grunde genommen ist DogDance ja eine Kombination aus Fußarbeit und Tricks. Beides kennt Rex ja, aber mich hat es schon länger gereizt, auch einfach mal wirklich ins DogDance reinzuschnuppern, wo man dann eine möglichst harmonische Choreo zu Musik gemeinsam mit seinem Hund aufführt.

    Wir waren eine ziemlich bunt gemischte Truppe. Die Trainerin betreibt schon seit fast 2 Jahrzehnten DogDance, fährt auch auf Turniere und ist als Richterin tätig. Sie selbst hatte auch ihren Border-Collie Rüden sowie ihren Jungspund, einen 9 Monate jungen spanischen Bordermix aus dem Tierschutz, mit.

    Am Anfang erklärte uns die Trainerin was zu den verschiedenen Fuß-Positionen. Beim DogDance ist die Fußarbeit ja kein unwesentlicher Bestandteil, und dabei läuft der Hund nicht wie in der klassischen Unterordnung immer am linken Bein des Hundeführers, sondern z.B. auch mal am rechten Bein, im Slalom vorwärts oder rückwärts, zwischen den Beinen des Hundeführers etc.

    Das haben wir dann auch gleich geübt. Rex als UO-Hund tut sich mit der rechten Seite auch wirklich deutlich schwerer als links in der "richtigen" Fußposition! Ich denke, das werde ich vermehrt üben, weil ich denke, es ist für ihn auch nicht schlecht, das etwas zu trainieren (und gesünder obendrein).

    Auch den Slalom durch die Beine haben wir gleich geübt. Den hatte ich lustigerweise in letzter Zeit schon zuhause intensiver mit Rex geübt und darum klappte das auch ganz gut :) Dann gab es noch die Option dass der Hund quasi rückwärts läuft im Slalom (kann es leider gerade nicht besser beschreiben), das war Rex und mir aber noch etwas zu kniffelig.

    Auch verschiedene Drehungen gingen wir durch. Die Drehung aus dem Fußlaufen heraus kennt Rex durchs RO ja schon. Aber auch hier sind natürlich der Kreativität keine Grenzen gesetzt!

    Danach zeigte uns die Trainerin, was man so alles mit Targets üben kann. Sie findet die Targets sehr hilfreich, um auch auf Distanz gut mit dem Hund arbeiten zu können. Rex kennt Bodentargets ja schon ein wenig, hat aber manchmal die Angelegenheit, sich aufs Target zu legen anstatt draufzustellen. Das haben wir heute dann gleich wieder etwas geübt. Die Trainerin erklärte uns auch, wenn wir den Hund aufs Target schicken sollen wir darauf achten, ihn dann nicht bei uns zu bestätigen, sondern zum Target zu gehen und die Futterbelohnung auf das Target zu legen anstatt aus der Hand zu füttern.

    Auch das Rückwärtsgehen haben wir geübt. Um zu vermeiden, dass der Hund irgendwann abbiegt bzw. generell schief geht, empfahl sie die Arbeit mit einer "Gasse", bei uns bestand diese aus zwei Bänken, so nah aneinandergerückt, dass der Hund noch gut dazwischen Platz fand. Dann wurde ein Target ans Ende dieser Gasse gelegt und man stellte den Hund gerade vor sich hin und ging dann langsam vorwärts, sodass der Hund automatisch den Rückwärtsgang einlegt. Natürlich anfangs nur wenige Schritte - Endposition war dann das Target, auf dem der Hund mit den Vorderpfoten stehenbleiben sollte.

    Auch ein kleiner Tisch wurde aufgestellt. Die Hunde sollten dann auf den Tisch hinauf und dort Kommandos bzw. Tricks ausführen. Dabei ging es wieder um die Distanzarbeit. Bei denen, wo es gut klappte, wrude dann auch versucht, dass man sich seitwärts zum Tisch stellte oder dem Hund sogar den Rücken zuwandte um zu testen, ob der Hund das Kommando auch dann ausführt, da es auch beim DogDance manchmal nützlich sein kann, wenn der Hund Kommandos auch dann ausführt, wenn der Hundeführer nicht direkt neben oder ihm frontal gegenüber steht.

    Danach gab es dann ein paar Auflockerungsübungen für uns Menschen, um ein wenig ein Gespür für Takt und Rhythmus zu entwickeln und dann wurde die Musik angemacht und die Hunde wurden geholt. Natürlich wurde noch nix Kompliziertes geübt, sondern einfach nur z.B. den Hund ins Fuß nehmen, einige Schritte gehen, Drehung abrufen, weitergehen, Slalom durch die Beine abrufen, Hund auf die rechte Seite nehmen, weitergehen etc. Oder bis zur Mitte des Platzes gehen und dort dann einen Trick abrufen. Dabei sollte man versuchen, möglichst im Takt mit der Musik zu bleiben.

    Dann stellte die Trainerin vier Pylonen so auf, dass sie ein Quadrat ergaben. Jeder kam dann mal dran und sollte von Pylone zu Pylone gehen, aber jedes Mal in einer anderen der "Fuß"-Möglichkeiten und an jeder Pylone sollte ein Trick aufgeführt werden.

    Ich machte mit Rex: Fuß links, Trick Winken, Fuß rechts, Trick "Kuckuck", zwischen den Beinen gehen, Trick "Rolle", im Bein-Slalom gehen, Trick "Yoga" (Verbeugung). Das war ganz lustig, leider war Rex zu dem Zeitpunkt wie manche der anderen Hunde auch schon etwas durch und darum nicht mehr ganz so hübsch konzentriert wie anfangs.

    Danach kamen wir dann zum "Tricksen"-Teil. Die Trainerin führte den Aufbau diverser Tricks mit ihren Hunden vor und konzentrierte sich dann auf ein paar Tricks, die uns Teilnehmer besonders interessierten, z.B. das "Schäm dich" oder das "Pfoten überkreuzen". Rex und ich haben dann vor allem das Pfoten überkreuzen geübt, weil es so heiß und er schon recht müde war und das ja ein recht unaufgeregter, ruhiger Trick ist. Aber auch das "Schäm dich" möchte ich zuhause gerne noch in Ruhe angehen!

    Es war ein wirklich netter, interessanter Workshop, der mir auf jeden Fall Lust gemacht hat, in Sachen Fußarbeit auch mal etwas kreativer zu sein und mich dazu angeregt hat, wieder mal neue Tricks einzuüben :) Ich weiß zwar nicht, ob ich mit meinen zwei linken Füßen jemals eine ganze DogDance-Choreo zusammenkriegen werde, aber Spaß macht das Tanzen mit vierbeinigem Partner auf jeden Fall!

    Hier noch ein paar Fotos:

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    Natürlich geht es dem Hund nicht schlecht in Einzelhaltung, lass dir bloß nichts einreden.

    Ich vermute, dein Hund ist noch eher jung? Erwachsene Hunde spielen nämlich in den meisten Fällen nicht mehr wirklich mit Fremdhunden.

    Und nur, weil man zwei Hunde hält, heißt das auch nicht, dass die ständig miteinander rumtoben... meine Hunde spielen vielleicht 2-3 Mal pro Woche für maximal 5 Minuten... die restliche Zeit leben sie einfach nebeneinander her.

    Such dir passende Hundekumpels für deinen Kleinen (am besten solche mit vernünftigen Haltern) und trefft euch regelmäßig, damit der Hund qualitativ hochwertigen Sozialkontakt hat, und fertig.

    Leider haben viele Hundebesitzer eher merkwürdige Ansichten. Darum habe ich im Laufe der Jahre auch immer mehr die Lust an "Zufallsbekanntschaften" verloren.

    Rabenstein an der Pielach, NÖ, AT: Vor ein paar Wochen war ich mal wieder im Pielachtal - diesmal in Begleitung meiner Mum, die dort noch nie war und der ich meine absolute Traumgegend einfach unbedingt zeigen wollte! Wir gingen wieder den ca. 98 Kilometer langen Tut-Gut-Weg Nummer 3 ("Zwei-Täler-Blick"). Der Ausflug hat sich so was von gelohnt!

    Los ging es für uns Öffifahrer am Bahnhof Rabenstein. Dort stießen wir gleich auch auf eine hübsche Hofkatze.

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    Nach einem kurzen, aber knackigen Aufstieg beim sogenannten Lustwald gelang man dann auf weite, wunderbare Wiesen.

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    Die Zwerge kosteten die Freiheit natürlich voll aus.

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    Von der herrlichen Landschaft im Pielachtal werde ich niemals genug bekommen.

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    Jasmin war es anfangs ein wenig zu warm. Aber nach dem Aufstieg wurde auch sie dann wieder ganz lustig.

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    Auf der Pusteblumen-Wiese.

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    Rex' Kommentar zu meiner Knipserei:

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    Rumsausen macht mehr Spaß, Frauchen!

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    Dann gelangten wir zur kleinen, friedlichen Mühlberg-Kapelle, von dort aus war dann wieder eine Strecke im Wald zu gehen.

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    Und wieder wunderschönes Panorama.

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    Chihuahua musste wieder mal posen.

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    Fantastische Nachmittagsstimmung <3

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    Jasmin genießt die Weite.

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    Am Ende der Wanderung hat man noch einen guten Blick auf die Burgruine Rabenstein - dort war ich ja auch schon mal.

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    Nach der Wanderung gingen wir dann noch zum Abkühlen an die Pielach.

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    Ich arbeite ja nur Teilzeit, bin aber wegen Wegzeit immer an die 8 Stunden außer Haus.

    Mein Rüde ist ca alle 2 Wochen nal diese komplette Zeit alleine. Ihn juckt das nicht, er mag solche Ruhetage eher. Auch jetzt wo ich im Home Office bin schlafen die Zwerge die 6 Stunden fast nur. Ich finde solche längeren Ruhephasen tun den meisten Hunden doch ganz gut :)

    Meine Terriermaus kann ja leider nicht gut alleinbleiben und ist 2 - 3 Tage bei meiner Mum Vollzeit-Bürohund. An den Tagen ist sie von ca 7 Uhr bis 18:30 außer Haus und auch wenn sie im Büro viel ruht macht sie der ganze Input schon müde...

    Aud praktischen Gründen :)

    Zum einen tut sie sich mit kürzerem Fell im Sommer einfach deutlich leichter.

    Zum anderen bleibt bei ihr im Fell wirklich alles Mögliche hängen. Und es verfilzt extrem schnell. Noch dazu ist sie ja nicht komplett stubenrein und darum sieht sie unten nach einer Weile meist nicht mehr sehr schön aus |)

    Außerdem hasst sie ja Festgehaltenwerden und alles was mit Manipulation an ihr zu tun hat und darum will ich dann ehrlich gesagt ne Weile nicht mehr zum Friseur mit ihr, ist immer so anstrengend^^

    Niedlich ist Jassi immer aber ich mag sie mit mehr Fell auch lieber. Wir gefällt sie dir besser tinybutmighty ?

    Danke :)

    Puh, schwer zu sagen - ich finds so "dazwischen" niedlich, so 2-3 Wochen nach dem Friseurbesuch. Ich stelle dann mal Vergleichsfotos rein:)

    Mein Ersthund ist auch aus den Tierschutz. Und er ust ein sehr unkomplizierter Goldschatz, war und ist echt der perfekte Anfängerhund :)

    Er schaffte es übrigens auch nicht auf diee Tierheimseite im Netz. Wurde am selben Tag von uns adoptiert, an dem er ins Tierheim kam. Aber meiner Erfahrung nach finden sich im Tierschutz durchaus auch anfängertaugliche Hunde.

    Jassi war heute wieder mal beim Hundefriseur - es wurde auch höchste Eisenbahn |)

    Ich finde ja, das Ergebnis kann sich sehen lassen <3

    Voher:

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    Nachher:

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    Ich finde, das kommt immer auf die Situation an.

    Ein Beispiel wäre eine für den Hund unangenehme Hundebegegnung. Anstatt den Hund in dieser Situation allrine zu lassen, "hilft" man ihm - zB indem man ihn aus der Situation herausholt. Oder, wenn es denn noch möglich ist, den Fremdhund gar nicht erst hinlässt, indem man ihn zB blockt/wegscheucht.

    Andere Situation wäre zB dass man einen Hund hat, der bei Besuch stark hochdreht und sehr aufgeregt ist. Anstatt ihn einfach in dieser Aufregung zu lassen, kann man auch hier Lösungen finden, wie zB den Hund auf seinen Platz schicken, Besuch schönfüttern, Entspannungssignal nutzen etc.

    Aber für mich ist das immer auch eine sehr individuelle Sache, da Hunde ja ganz unteschiedlich ticken. Ich habe auch zwei Hunde die sehr unterschiedlich sind und entsprechend verschieden sehen da auch meine Maßnahmen und mein Support aus.