Beiträge von tinybutmighty

    "Runas Schweigen" gefällt mir bislang recht gut, auch wenn ich den Protagonisten grässlich finde. Aber das ist wohl kaum verwunderlich, er wird halt realistisch dargestellt, wie viele Männer damals drauf waren... Es liest sich bis jetzt ziemlich flott, allerdings ist es stellenweise keine leichte Kost, vom damaligen Umgang mit psychisch und geistig kranken Frauen zu lesen. Auch die erwähnten Experimente an Tieren ließen mich schon ein paarmal schlucken.

    Alles in allem bin ich gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird.

    Frau_Wau Schick mir doch gern schonmal eine PN mit deiner Adresse, in ein paar Tagen bin ich sicher fertig mit dem Buch und schicke es gerne gleich an dich weiter.

    Rex zog hier im Alter von 6 Monaten ein. Obwohl ich recht schnell mit der Zweithund-Idee liebäugelte, bin ich froh, damit gewartet zu haben, bis er gut 3,5 Jahre alt war. Einfach, damit ich mich erstmal ganz auf ihn konzentrieren konnte und er charakterlich voll "ausreifen" konnte. Da fand ich diese Zeit nur zu zweit schon sehr wertvoll und auch schön.

    Als Zweithund zog dann Jasmin hier ein, gleich alt wie Rex. Ich hatte mit ihr quasi Welpe in "Schnelldurchlauf", da sie zwar schon erwachsen war, aber wenig kannte. Alleinbleiben, Stubenreinheit, an der Leine gehen war für sie alles erstmal Neuland.

    Da Jasmin leider bis heute starke Trennungsängste hat, würde ich auf jeden Fall empfehlen, mit dem Zweithund das seperate Alleinbleiben von Anfang an zu üben bzw in den Alltag einzubinden. So hat man es dann später mal leichter wenn man nur einen Hund wo mitnehmen kann oder möchte. Ich denke aber, bei den meisten Mehrhundehaltern klappt das gut, meine Maus ist in der Hinsicht halt etwas...speziell.

    Zur Leinenführung zweier großer Hunde kann ich nicht viel beitragen. Hatte aber mal eine Gassilabbihündin aus AL, die manchmal ordentlich zog, einen zweiten Hund in der Größenordnung hätte ich mir da nicht zum zeitgleich Ausführen zugetraut. Bei einem Hund in Labbigröße würde ich mir aber auch mehr Mühe machen als bei meinen Zwergen :pfeif:


    Der größte Vorteil für mich an der Zweihundehaltung ist wohl dieses Zusammenleben mit verschiedenen Charakteren und auch, dass ich denke, meine Minis haben vom Zusammenleben auch einen Mehrwert. Und ich finde es nett, dadurch unterschiedliche Hobbies und Interessen mit jedem der Hunde haben zu können.

    Die größten Nachteile sind die höheren Kosten und dass man natürlich weniger flexibel ist, wobei da sicher auch die Lebensumstände ne große Rolle spielen.

    Es ist auch völlig egal ob der Hund reinrassig ist oder ein Mix, jetzt in der Eingewöhnungszeit solltest du es so oder so langsam angehen lassen.

    Lieber erstmal nur kurze Runden drehen, den Hund ankommen und zur Ruhe kommen lassen.

    Mehrere Stunden am Tag rausgehen würde ich erst wenn er sich eingelebt hat. Und auch dann nicht täglich, da Hunde viel Ruhe benötigen und du dir sonst einen Actionjunkie ranziehst.

    Ich kenne die 3 Zwergpinscher die Tüdeldü erwähnt hat, hab sie auch schon ein paar Mal gesittet - ich empfinde die auch als Welten entfernt von entspannt, die sind schon seehr hibbelig, aufgekratzt und tendenziell nervös.

    Klar kenne ich auch ein paar coolere Exemplare, aber tendenziell ist die Rasse in meinen Augen schon eher reizoffen und qiurlig. Leiia kennt einen im Agi, der wohl auch recht schnell überdreht und dann die Besitzerin maßregelt.

    Dann kenne ich noch einen 50% Zwergpinscher 50% Chi Mix - an und für sich ein toller, lustiger kleiner Hund, wurde nur leider zum absolutrn Balljunkie gemacht. Die hatte jedenfalls echt Bock was zu machen...als ruhig würde ich sie aber auch nicht beschreiben.

    Ich würde mir nie einen Zweithunde für den Ersthund holen. Sehr oft leben zwei Hunde in einem Haushalt eh nur nebeneinander her. Ist euer Hund außerdem noch jung, kann es durchaus sein, dass sich das Verhalten gegenüber Artgenossen ohnehin nochmal kräftig ändert.

    Ich würde erstmal daran arbeiten, dass sie Hundebegegnungen draußen entspannter absolvieren kann. Damit sie nicht immer so einen Stress hat bei Hundesichtung.

    Prinzipiell halte ich Artgenossenkontakte schon für wichtig, allerdings bei jedem Hund in einem anderen Ausmaß. Und damit meine ich auch nicht dass jeder fremde Hund begrüßt werden sollte, sondern vor allem regelmäßige, ruhige, positive Kontakte zu bekannten Hunden.

    Wenn man da zwei, drei souveräne Vierbeiner als regelmäßige Gassipartner hat, finde ich das schon mal gut. Würde aber auch sehr darauf achten, dass diese Spaziergänge für eure Hündin auch wirklich angenehm sind und nicht stressig (z.B. mit dem Hund, der versucht, wild zu spielen - da würde ich mir überlegen, ob deine Hündin davon einen "Mehrwert" hat oder nicht).

    Also, ich sehe hier - Wien und südliches Niederösterreich - noch genug Australian Shepherds und Border Collies. Wobei ich tatsächlich nicht soo viele Welpen gesehen habe in den letzten Monaten - mag aber auch daran liegen, dass ich coronabedingt vielleicht etwas weniger unterwegs war. Junge BCs und Aussies sieht man jedenfalls noch recht regelmäßig hier.

    Es kann aber auch sein, dass der Trend hier ein wenig nachlässt, denn was hier gerade sehr stark boomt, sind Pudel und Wasserhunde. Allein in meinem 9.000-Einwohner-Ort sieht man eigentlich ständig Lockenhunde, vor allem Wasserhunde, die meisten davon auch noch jung.

    Shelties sind auch sehr "in".

    Könnte mir also vorstellen, dass einige Leute, die sich vor ein paar Jahren noch eher einen BC oder Aussie genommen hätten, jetzt stattdessen einen Wasserhund oder Sheltie geholt haben.

    Ich komme bis jetzt überhaupt nicht wirklich rein in Charles Lewinsky's "Der Stotterer" :tropf: Eigentlich ist es ja nicht schlecht, liest sich auch kurzweilig, flüssig - aber ich weiß es nicht, etnweder ist es echt nicht mein Fall oder ich bin gerade nicht in der Stimmung dafür :ka: Ich empfinde es irgendwie als ziemlich platt, vieles, was der Protagonist aufschreibt, sind für mich irgendwie gefühlt nur "Seitenfüller" und aneinandergereihte Floskeln... keine Ahnung. Werde es dennoch zu Ende lesen, soo lange ist der Roman ja nicht.

    Meine Tops waren "Die Knochenuhren" von David Mitchell und "Montana" von Smith Henderson.

    Sehr gut fand ich auch "The Hate U Give" von Angie Thomas und das Sachbuch "Exit Racism" von Tupoka Ogette.


    Flops müsste ich erst mal überlegen, die streiche ich meist recht schnell aus dem Gedächtnis.