Rex zog hier im Alter von 6 Monaten ein. Obwohl ich recht schnell mit der Zweithund-Idee liebäugelte, bin ich froh, damit gewartet zu haben, bis er gut 3,5 Jahre alt war. Einfach, damit ich mich erstmal ganz auf ihn konzentrieren konnte und er charakterlich voll "ausreifen" konnte. Da fand ich diese Zeit nur zu zweit schon sehr wertvoll und auch schön.
Als Zweithund zog dann Jasmin hier ein, gleich alt wie Rex. Ich hatte mit ihr quasi Welpe in "Schnelldurchlauf", da sie zwar schon erwachsen war, aber wenig kannte. Alleinbleiben, Stubenreinheit, an der Leine gehen war für sie alles erstmal Neuland.
Da Jasmin leider bis heute starke Trennungsängste hat, würde ich auf jeden Fall empfehlen, mit dem Zweithund das seperate Alleinbleiben von Anfang an zu üben bzw in den Alltag einzubinden. So hat man es dann später mal leichter wenn man nur einen Hund wo mitnehmen kann oder möchte. Ich denke aber, bei den meisten Mehrhundehaltern klappt das gut, meine Maus ist in der Hinsicht halt etwas...speziell.
Zur Leinenführung zweier großer Hunde kann ich nicht viel beitragen. Hatte aber mal eine Gassilabbihündin aus AL, die manchmal ordentlich zog, einen zweiten Hund in der Größenordnung hätte ich mir da nicht zum zeitgleich Ausführen zugetraut. Bei einem Hund in Labbigröße würde ich mir aber auch mehr Mühe machen als bei meinen Zwergen 
Der größte Vorteil für mich an der Zweihundehaltung ist wohl dieses Zusammenleben mit verschiedenen Charakteren und auch, dass ich denke, meine Minis haben vom Zusammenleben auch einen Mehrwert. Und ich finde es nett, dadurch unterschiedliche Hobbies und Interessen mit jedem der Hunde haben zu können.
Die größten Nachteile sind die höheren Kosten und dass man natürlich weniger flexibel ist, wobei da sicher auch die Lebensumstände ne große Rolle spielen.