Beiträge von tinybutmighty

    Kann mir hier vielleicht jemand Lyrik empfehlen? Ich liebeliebeliebe die Gedichte von Erich Fried - die sind so vollkommen in ihrer Schönheit, so berürend ganz ohne Pathos, treffen mich direkt ins Herz - ich lese seine Gedichte seit Jugendjahren und sie haben für mich nichts von ihrer Bedeutung und Aktualität verloren.

    Rose Ausländer mag ich teils auch noch gerne. Die typisch klassischen Lyriker geben mir ehrlich gesagt weniger...

    Können auch sehr gern englischsprachige Gedichte sein. Eine Freundin wird mir z.B. demnächst einen Gedichtband von Rupi Kaur leihen :smile:

    Looking Welche Fuji ist das?

    Ich gehöre auch zu den Canon-Fans, die überlegen abzuwandern...

    Wie kommt es, dass immer mehr Leute von Canon weggehen?

    Kenne mich da null aus :ops:

    Meine Cam (meine allererste Nicht-Digicam, haha) ist die SonyAlpha6000. Ich weiß gar nicht, warum ich damals nicht nach Canon geguckt habe, scheinbar hatte ich das Gefühl, in der Preisklasse sei da nicht das Richtige für mich dabei. Im Rennen waren glaube ich noch eine Panasonic Lumix und ne Olympus :???:

    Man kann zB mit Lightroom halt noch mehr aus einem guten Foto rauskitzeln, v.a. wenn man in RAW fotografiert - ich knipse auch erst seit ein paar Monaten nimma in JPEG, den Unterschied finde ich schon beachtlich.

    Ja der Unterschied ist beachtlich, aber eben nicht "immer" schön, auf jeden Fall nicht für mich. Gerade Lightroom macht so viel möglich, das es mit dem ursprünglichen Bild kaum mehr etwas zu tun hat, ist aber nur meine Meinung und die darf man doch mal äußern.

    Ist wie mit Werbe - oder Modelfotos, da kann man unendlich dran rumbasteln, das es mit dem Original fast nichts mehr zu tun hat. Ein wenig korrigieren meinetwegen, doch manche erkenne eben nicht wann genug ist und "Ich" finde diese Bilder dann auch nicht mehr schön.

    Darum mein Sagen, es liegt im Auge des Betrachters und Geschmäcker sind verschieden. :nicken:

    Hilft aber niemandem der erst mit der Fotografie anfangen möchte, egal wo der Weg dann hinführen mag.

    Klar darfst du das auch äußern :) Ich finde nur, Bearbeitung ist nicht gleich Bearbeitung... mir macht es einfach viel mehr Spaß mittlerweile, in RAW zu fotografieren und das Foto in Lightroom zu bearbeiten als JPEG zu knipsen, weil RAW eben nur die Lichtinformationen speichert. Im JPEG passiert es einem ja immer wieder, dass ein Foto wirklich nicht gerade toll aussieht, man kriegt auch unschöne Farbstiche etc. viel schwieriger weg bzw. tauchen sie überhaupt eher auf... aber das ist auch nur meine Meinung als absoluter Laie ;)

    Bearbeitungsstile gibt es ja mehr als genug, da hat jeder seinen invidividuellen Touch, und wenn es übertrieben ist und mit dem Originalbild nichts mehr zu tun hat, dann geht es in der Regel wohl entweder eher ins Künslerische oder man hat bei der Bearbeitung übertrieben, was eben für eingeschränktes Können spricht. Mir als Laie passiert das auch immer wieder, dass ich eine Bearbeitung verhunze. Von daher alleine sehe ich das schon als richtig große Kunst, gut zu bearbeiten!

    Also, wenn man sich wirklich ein bissl mit Fotografie beschäftigen will und nicht immer nur Automatik knipsen will, denke ich schon auch, dass Bildbearbeitung ein wichtiger Baustein ist. Richtig gute Bildbearbeitung hat ja auch nix mit unnatürlich oder übertrieben zu tun :ka: Man kann zB mit Lightroom halt noch mehr aus einem guten Foto rauskitzeln, v.a. wenn man in RAW fotografiert - ich knipse auch erst seit ein paar Monaten nimma in JPEG, den Unterschied finde ich schon beachtlich.

    Fertig mit McCammons "Boy's Life" - und insgesamt bin ich durchaus positiv angetan von der aus der Sicht des 12-jährigen Corey erzählten Geschichte. Eine nur scheinbar verschlafene, im Süden der USA gelegene Kleinstadt in den 60-Jahren, wo man einander gut zu kennen glaubt, und in der Corey und sein Vater eines Morgens Zeuge eines grausigen Verbrechens werden, welches beide von da an hartnäckig verfolgt - Nostalgiefeeling pur, gepaart mit dem Rätsel, welches Geheimnis in der Kleinstadt schlummert.

    Es dauert ein wenig, bis die Story Fahrt aufnimmt, dann aber wird sie zu einer rasanten Geschichte mit Sogwirkung, da McCammon es versteht, einzelne Geschehnisse in der kleinen Stadt geschickt mit Coreys Nachforschungen und dem unheilvollen dunklen Geheimnis zu verknüpfen.

    Das Buch geht dabei teils auch ins Übersinnliche, was man gewiss mögen muss - es passte jedoch für mich gut zur Atmosphäre und wirkte auch nicht aufgesetzt, sofern man diesen Themen gegenüber halbwegs aufgeschlossen ist.

    Tatsächlich erinnerte mich der Roman ein klein wenig an meinen absoluten Liebling "Wohin die Krähen fliegen", da es durchaus ein paar Paralellen gibt - die Aufarbeitung der traumatischen Kriegszeit, das Setting mit einer ganz normalen Familie in den 60ern, der dramatische und doch völlig normale Prozess des Erwachsenwerdens. "Wohin die Krähen fliegen" ist in meinen Augen unübertrefflich, aber dennoch ist "Boy's Life" unterhaltsame, gute Lektüre, die stellenweise sehr berührt.

    Noch Fragen? :D

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nee, Spaß, wir haben in Wien und im südlichen NÖ schon auch mal ordentlich Schnee, aber auf den Wegen liegt der ja meist nicht so hoch, dass kein Durchkommen möglich wäre. Rex ist es sowieso egal, Jassi würde ich halt notfalls kurz tragen.

    Puh - ehrlich gesagt finde ich beide Rassen für die von dir beschriebene Aufgabe nur bedingt geeignet.

    Zum Elo kann ich weniger sagen, da es sich um eine sehr junge Rasse mit sehr großer Bandbreite an Charakteren handelt - linienabhängig kann man da vielleicht ein passenderes Exemplar erwischen, aber ich wûrde bei einem Elo nun nicht per se von einer "Therapiehundtauglichkeit" ausgehen.


    Beim Aussie gibt es linienabhängig natûrlich auch himmelweite Unterschiede, aber an und fûr sich sind viele Aussies eben doch eher misstrauisch, reserviert, gehen im Zweifel eher auf Konfrontation als den Rückzug anzutreten, und sind halt zudem sehr reizoffen und stressanfällig.


    Ich würde da ehrlich gesagt eher in Richtung Retriever oder evtl. auch Spaniel gucken...

    Hmm - ich erinnere mich daran, wie ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal die gefärbten Hunde von @Rübennase gesehen habe. Ich fand es damals auch irgendwie eher albern und unnötig, aber schlimm nun auch wieder nicht.

    Mittlerweile ist meine Haltung dazu ziemlich neutral, solange es dem Hund nicht schadet. Einen "Nutzen" hat es nicht, aber meine Hunde haben ja auch keinen Nutzen von ihren zahlreichen farbenfrohen Halsbändern...

    Persönlich würde ich meine Hunde wohl nicht färben, was aber nichts mit ihrer Würde oder sonstigem zu tun hat. Ich habe ihnen für Fotos auch schon mal kurz eine Weihnachtsmannmütze aufgesetzt oder ein Stinktierkostüm angezogen.

    Das Färben wäre mir persönlich aber einfach zu zeitaufwändig und da ich beim Spazierengehen auch nicht immer Lust habe, angequatscht zu werden, wäre das wohl kontraproduktiv^^

    Außerdem färbe ich mir selber die Haare und finde, dass ich davon mehr habe, als die Hunde zu färben.

    Letztlich ist es Geschmackssache. Wichtig ist, dass die Farbe dem Hund nicht schadet und dass er ein ganz normales Hundeleben führen kann, ob er nun graubraun, lilagefleckt oder grüngestreift ist.