Ich lese nach wie vor "Boy's Life" von Robert McCanmon. Cammon schrieb wohl eine Zeitlang Horror, mir "Boy's Life" änderte er sein Genre etwas. Das Buch spielt in den 60er-Jahren in einer amerikanischen Kleinstadt, Protsgonist ist der 12-jährige Cory, der zusammen mit seinem Vater Zeuge eines grauenhaften Verbrechens wird, das beide nicht mehr loslässt. Das Buch verbindet recht geschickt und gekonnt die ganz normalen Erlebnisse eines Jungen an der Schwelle zur Pubertät mit dem Leben in einer dicht verwobenen Kleinstadt und dann auch mit Übernatürlichem, Unheimlichem und Unerklärlichem.
Allerdings konnte es mich erst nach über 100 Seiten so richtig packen, was auch an anfänglichen holprigen Übersetzungen bzw. Fehlern lag, was mir ein wenig die Leselust verdarb. Hat sich nun aber gebessert.
Ich weiß noch nicht so recht, wo das Buch hinfährt, vor allem aufgrund der Mysteey-Elemente, aber lasse mich da einfach mal treiben. Leicht hat es der Roman bei mie nicht, weil ich Bücher mit dem "Kind wird Zeuge von etwas Schrecklichem"-Trope an und für sich gern lese und die Latte da sehr hoch liegt - "Wohin die Krähen fliegen" von Ann-Marie MacDonald ist da für mich DAS Meisterwerk schlechthin und mit Abstand der absolute Lieblingsroman, aber auch Donna Tartts Bücher wie "The Little Friend" sind nicht von schlechten Eltern...
Ich hab ja zwei 3-Kilo-Hunde aus dem Tierschutz. Passt für mich gut, sie sind tolle Wanderbegleiter, platzsparend und "dauerhaft eingeschränkt" sind sie nicht.
Ich würde mir tatsächlich auch wieder einen Zwerg nehmen (aus dem Tierschutz) - ab 2 bis 2,5 Kilogramm wäre da okay für mich.
Naja, prinzipiell sollte jeder Hund es aushalten, auch mal ein paar Tage lang nichts zu tun. Und gerade durch Einzug des Zweithundes hat dein Voerbeiner doch im Moment eh genug zu verarbeiten. Zudem sollten ja gerade so arbeitsfreudige Rassen unbedingt lernen, auch eine Weile mit weniger Programm auszukommen.
Das Knurren würde ich erstmal nicht überanalysieren. Du scheinst mit dem ins Körbchen schicken ja recht souverän reagiert zu haben. Es könnte wirklich der Situation geschuldet sein, dass dein Hund sich so verhalten hat, womöglich war ihm auch nicht gut. Ich denke, wenn das nicht öfter vorkommt, einfach auf sich beruhen lassen. Käme es öfter vor, würde ich persönlich den Hund wohl nicht mehr ins Bett lassen.
Haha, bei mir genau umgekehrt - für mich braucht es Armosphäre und gern detaillierte Beschreibungen, darum steh ich so auf King
Von Fitzek mpchte ich nix außer "Noah". Ich lese aber auch nix mehr von ihm, da ich mit dem Schreibstil nicht klarkomme und die Stories nicht so überzeugend finde.
So, hab gestern Abend "Das Institut" von King beendet. Seine neueren Bücher polarisieren teils ja ziemlich, vor allem die eingefleischten langjährigen Leser, aber ich persönlich mochte es bisher am liebsten (hab sonst noch "Friedhof der Kuscheltiere", "Menschenjagd", "Die Arena", "Der Outsider", Cujo" und "Shining" gelesen).
Es ist wieder mal ein sehr intensives, atmosphärisch dichtes Leseerlebnis, das einen sofort in den Bann zieht. Der eigentliche Protagonist, der hochintelligente 12-jährige Luke Ellis, ist zudem ein Symapthieträger, mit dem man direkt mitfiebert, was die Geschichte dann auch ganz besonders beklemmend und verstörend macht.
Das Ûbersinnliche spielt in dem Roman eine wesentliche Rolle, was genau mein Fall ist, wenn glaubwürdig gemacht - was hier voll und ganz zutrifft. Die Idee ist einfach großartig und die Umsetzung
ebenso. Teils hatte es für mich "The OA"-Vibes und "The OA" ist eine meiner absoluten Lieblingsserien.
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Diese Idee, dass die ûbersinnlichen Kräfte der Kindee sich bündeln, wenn sie zusammen sind erinnert einfach an die 5 Sätze und dann noch die Nahtoderfahrung durch den Wassertank...und die "Rübenfarm" hatte ja was von dem Keller, in dem Hap die 5 Engel gefangen hielt...
Den Showdown fand ich ein wenig mûhsam, da er sich doch recht in die Länge zog und naja, ein richtig starkes Finale schafft King ja leider nicht immer - aber hier war es insgesamt noch viel stimmiger als zB bei der "Arena" - und hat mich doch relativ zufrieden zurûckgelassen, auch mit den moralischen Fragestellungen, die aufgeworfen wurden.
Ich habe von Highsmith nur "Carol/The Price of Salt", also "Salz und sein Preis" gelesen. Das Buch war ja wirklich irre mutig, wenn man bedenkt, zu welcher Zeit es geschrieben wurde. War auch eine schöne Liebesgeschichte, hat mir jetzt aber nicht soo gut gefallen wie anderes aus dem Genre (zB "Solange du lügst" von Sarah Waters oder "Der Honiggarten" von Fiona Shaw) - dennoch, es war einfach ein "Breakthrough" und allein deshalb fand ich es schon lesenswert.
Du hast die ein HundeBABY ins Haus geholt. Keinen erwachsenen, ruhigen, gelassenen Hund. Das was du von dem Kerlchen erwartest ist in etwa so als würdest du von einem 6 Monate alten Baby erwarten, sich in ganzen Sätzen auszudrücken
Woher kommt Benji denn? Ist er gut aufgewachsen?
Du musst unbedingt mehrere Gänge runterschalten und beginnen, dich mit Welpenverhalten zu befassen.
Es ist völlig normal, dass ein Welpe nachts noch rausmuss - das kann u.U. noch etliche Wochen dauern bis der Kleine nachts durchschläft.
Außerdem sollte der Welpe nach jedem Schlafen, Fressen und Spielen tagsüber nach draußen gebracht werden um sich lösen zu können.
Wie sieht denn euer Tagesablauf aus? Ist dir bewusst, dass man mit einem Welpen nicht so spazierengehen kann wie mit einem erwachsenen Hund? Gerade Laufen an der Leine ist mental sehr anstregend für so einen Jugspund. Ich würde das so halten: mehrmals täglich den Welpen nur kurz zum Lösen nach draußen bringen und 1x täglich raus in die Natur in ruhige Umgebung, wo er im eigenen Tempo die Umwelt erkunden kann, zB auf einer großen Wiese.
Hat Benji sozialen Kontakt zu anderen Hunden? Andere Welpen, mit denen er auch mal rumtoben kann?
Wie gehst du zuhause mit ihm um? Wie kommt er dort am besten zur Ruhe?
Möpse gelten übrigens nur deshalb als so faul, weil sie meist ganz arge gesundheitliche Probleme haben, bedingt unter anderem durch die extrem kurze Schnauze. Im Welpenalter ist das oft noch nicht so problematisch, aber bei erwachsenen Möpsen leider schon.
Wir derweil nicht. Nach unserem letztem Kurs im Frühjahr habe ich mich im Herbst spontan mal zur Abwechslung für einen Treibballkurs angemeldet. Der coronabedingt bis jetzt aber nur wenige Male stattfinden konnte. Mal gucken, ob wir im Frühjahr wieder Lust haben zu hoopern oder so.
Am Mittwoch, dem 06.01, war hier ja Feiertag und den nutzten wir für eine Wanderung zusammen mit SpaceOddity und ihren beiden Nackthunden <3 Die Wanderung war das totale Chaos von vorne bis hinten, ABER die Hunde hatten Spaß und das ist ja die Hauptsache, oder? Wir waren bei Prigglitz im Bezirk Neunkirchen unterwegs, das ist die Tour: https://www.outdooractive.com/de/route/wande…uette/13590949/
Zum Beginn der Tour: wir hatten beide nicht mit so viel Schnee gerechnet, sodass ich meine absolut nicht mehr wasserdichten Stiefel trug, die schon am Weg zum Bahnhof durchnässt waren. Als wir uns trafen, mussten wir feststellen, dass der angebliche Parkplatz am Beginn der Tour gar keiner war, es stand dort sogar ein "Parken verboten"-Schild, also stellten wir uns mit dem Auto so wenig störend hin wie möglich und hinterließen noch eine Notiz.
Los ging es in den Schnee. Anfangs noch auf relativ ebenen, angenehmen Wegen. Jungspund Xaco hatte Spaß!
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Notiz an mich: Niemals Fotos von Nackthunden im Schnee ohne Mantel in Facebook-Hundewandergruppen posten... ich hatte echt nicht damît gerechnet, dass irgendwer deshalb kommentieren würde, aber wie sich rausstellte, kommentierte so gut wie jeder dann nur etwas dazu^^
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Danach haben wir keine Fotos mehr gemacht, weil es dann sehr, sehr lange einfach nur auf einem schmalen Pfad, neben dem es ziemlich steil in den Wald runterging, steil und rutschig hinaufging. Und als wir den Aufstieg endlich geschafft hatten, durften wir uns nur kurz über einen breiten, ebenen Forstweg freuen, bevor wir auf einen Nebenweg gehen mussten, der mindestens ebenso steil und rutschig bergab führte und das eine gefühlte Ewigkeit lang!
Und dann gab es auch noch einen Punkt, an dem wir einen falschen Weg nahmen - u.a., weil uns freilaufende Ziegen am Hof ohnehin mehr oder weniger einen Weg versperrten - und dann wieder steil bergab mussten, nur um uns in irgendeinem Kaff wiederzufinden - wie sich rausstellte, mussten wir dann nochmal gut 40 Minuten über einen Waldweg zum Auto gehen, bis auf die Steigung *ächz* wäre der Weg landschaftlich eigentlich sogar ganz okay gewesen, aber wir waren natürlich alle schon verfroren, müde und wollten eigentlich nur mehr nach Hause, also war's anstrengend.
Aber wie gesagt: Die Hunde hatten Spaß, und wir haben uns in unserem jeweiligen Zuhause umso mehr über einen warmen Kakao gefreut