Beiträge von tinybutmighty

    Ich arbeite meist 6 Stunden durchgehend, ohne Pause. Diese Zeit verschlafen die Hunde zum Großteil. Sie dürfen aber auch frei im Büro rumlaufen meist, natürlich interagieren sie da auch mal mit den Kollegen und Rex holt sich Streicheleinheiten ab.

    Aber sonstige Beschäftigung wie Kaukram oder Spielen, Tricksen etc. gibt es eigentlich nicht.

    Ab und zu geh ich zwischendurch zum Bäcker oder so, da nehm ich die Hunde halt mit fuer die 10 Minuten.


    Tagesablauf an Bûrotagen: morgens ca 15-20 Min Gassi, dann Öffifahrt von ca 40 Minuten, kurzes Pieseln vorm Bûro, nach der Arbeit dann entweder nach Hause wieder ca 40 Min und am Abend geht es spazieren (an Hitzetagen zB) oder wir unternehmen dann gleich was.

    Ich habe derzeit mit vielen Hunden zu tun, die wahrlich genervt sind von ihren Besitzern, die im Home-Office sitzen. Manche Hunde leiden sogar deswegen unter Schlafmangel. Die Auswirkungen sind vielschichtig - manche Hunde pöbeln plötzlich draußen herum, manche werden ängstlicher, andere bekommen Magenprobleme.

    Mein Ratschlag ist in allen Fällen der selbe: Sorgt für Alleinbleibzeiten, so dass die Hunde ihre Ruhe haben und ausschlafen können. Ich würde es also so gestalten, dass der Hund zu den festen Bürozeiten allein im Haus/in der Wohnung bleibt und niemals mit ins Büro kommt.

    Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch... wenn man im HO arbeitet, wie soll man den Hund denn denn während der Bürozeiten alleine lassen? Man arbeitet dann ja von zuhause.

    Alleine bist du mit deinen Gefühlen mit Sicherheit nicht. Im Dogforum berichten immer wieder frischgebackene Hundebesitzer - gerade solche, die sich einen Welpen oder Junghund geholt haben, egal ob vom Züchter oder Tierheim - von diesem "Welpenblues", von dem Gefühl der Überforderung, Anspannung und Ängste. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch ganz normal. Die Anschaffung eines Hundes ist eben ein einschneidendes Lebensereignis, weil man damit ja doch eine gewisse Verantwortung auf sich nimmt.

    Ich denke aber, es ist auch ein wenig diesem "verkopftem Denken" heutzutage geschuldet, dass gerade so viele bemühte, engagierte Ersthundehalter derart heftig reagieren, dass es sogar zu Heulattacken und Ähnlichem kommt. Da wird einfach oftmals überanalysiert, jede Regung des Hundes sofort nervös wahrgenommen, und hinzu kommt der riesige Perfektionsanspruch an einen selbst, weil man ja "alles richtig machen" will.

    Dabei kann man bei einem Hundekind genauso wenig "alles richtig machen" wie bei einem Kind. Man wächst mit und an seinen Aufgaben. Ein Hund trägt nicht gleich einen Riesenknacks fürs Leben davon, wenn nicht alles 100%ig nach Plan verläuft, das geht bei Lebewesen ja sowieso nicht.

    Natürlich ist es wichtig, dass du dich auf Arlo einlässt und seine Besonderheiten wahrnimmst und entsprechend vorsorgst, um ebenfalls entspannter sein zu können. Oft reichen dafür erstmal ganz einfache "Managementmaßnahmen":

    - eine längere Leine, damit er mehr Raum hat um z.B. entspannt zu schnüffeln - dadurch könnte auch das Ziehen nachlassen

    - ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr bzw. Doppelsicherung mit Geschirr und Halsband - damit wird das Weglauf-Risiko schon mal wieder stark reduziert

    Ich würde auch zu einem guten, positiv arbeitenden Trainer raten, der dir einfach hilft, z.B. an Arlos Unsicherheit bezüglich Türeingängen etc. zu arbeiten.


    Vor allem aber solltest du euch beiden Zeit geben. Ihr müsst euch jetzt beide an die neue Situation gewöhnen und das kann nunmal dauern. Je weniger Druck du dir da machst, umso besser.

    Puh, jetzt muss ich erstmal nachdenken...

    Auf unserer heutigen Abendrunde in den Weinbergen haben wir tatsächlich in knapp 2 Stunden keinen einzigen anderen Hund getroffen :lol: Am Hinweg habe ich aber vom Fahrrad aus den Yorkiemix gesehen, der auch hier irgendwo wohnt.

    In der Früh war ich in der Großstadt also Wien, da haben wir den 15-jährigen kniehohen Mix getroffen, mit dessem Frauchen ich immer plaudere und von der die Zwerge immer was abstauben dürfen.

    Außerdem 2 Chihuahuas (einer uns schon lange bekannt, einer nicht).

    Hä? Ich finde diesen Beitrag nicht besonders hilfreich oddr konstruktiv. Möchtest du nicht vielleicht konkretere Tipps geben?


    Prinzipiell bin ich auch dafür, erwünschtes Verhalten zu bestätigen und dem Hund Alternativverhalten aufzuzeigen. Allerdings, manche Dinge sind einfach ein "No-Go" und dazu gehört Anrempeln und Ärgern der Mithunde. Das würde ich schon im Ansatz sehr bestimmt unterbinden und gar nicht mehr zulassen, dass Theo überhaupt Gelegenheit hat, sich so zu behnehmen. Dann muss er bei gemeinsamen Spaziergängen eben mit kürzerer Leine gesichert bleiben und die Chis laufen frei.

    Uff, ich kann schon verstehen, wie du dich fühlst, wirklich. Das muss echt der Horror für dich sein.

    Das Problem ist jedoch, dass du deinem Hund eine Denkleistung zutraust, als wäre er ein Mensch! Es nutzt nichts, einen Hund noch Tage nach einem Geschehnis zu bestrafen, weil Hunde nicht so verknüpfen können - sie sind dazu kognitiv einfach nicht in der Lage. Cash beschwichtigt, aber er versteht nicht, warum du jetzt so anders zu ihm bist. Das wird er auch in einem Jahr noch nicht kapieren.

    Hunde brauchen verlässliche, souveräne und berechenbare Sozialpartner und aus der Sicht deines Hundes gibst du dich aber gerade ziemlich unberechenbar. Das wird leider nicht zu einer Entspannung der Lage beitragen.

    Es gibt eigentlich nur 2 Optionen:

    a) Du gibst Cash zurück ins Tierheim, dsmit man ihn an einen geeigneren Platz vermitteln kann oder

    b) Du entscheidest dich für den Hund - was neben ständigem räumlichen Trennen von Katzen und Hund sowie dem Hinzuziehen eines kompetenten Trainers auch eine Umdenkbereitschaft deinerseits erforderlich macht.

    Wenn sie Leine laufen nicht kennt und ohnehin nur Gasthund ist, würde ich sie wirklich nicht überfordern und Strecken möglichst so wählen, dass sie nicht allzu viel an der Leine laufen muss. Freilauf scheint ja gut zu klappen? Würde sie dennoch nur in reizarmer Umgebung frei laufen lassen, wenn sie nicht der eigene Hund ist - man weiß ja doch nie.

    Ach ja, trägt sie Halsband? Meine Yorkiehündin ist am Hals sehr empfindlich und darum läuft sie auch öfter mit Geschirr als am Halsband. Sie mag es überhaupt nicht, wenn Zug aufs HB kommt, und weigert sich dann auch, weiterzugehen.

    Ich war heute ohne die Hunde im Büro, da hat einer meiner Kollegen mich aber sofort gefragt, wo denn die Minis sind und warum ich ohne sie auftauche xD Mir hat aber auch richtig was gefehlt, kein Rumgewusel im Büro, kein tiefenentspannt in seinem Kartonbett schlafender Rex, kein Anschlagen von Jasmin, wenn jemand kommt :lol:

    Ich lese gerade meinen ersten Roman von Haruki Murakami - zieht mich voll in seinen Bann, ich liiiebe dieses Gefühl, so richtig in einem dicken Schinken zu versinken :herzen1: Es handelt sich um "Mister Aufziehvogel".

    Oh, ich bin gespannt auf deine Meinung zum Schluss.

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    Für mich eines der schlechtesten Bücher der letzten Jahre und der Grund, warum ich keinen Murakami mehr lesen werde

    Ich werde auf jeden Fall rezensieren, wenn ich fertig bin :)

    Mir fehlen jetzt noch knapp 300 Seiten, hatte ein eher gemütliches Lesetempo die letzten Tage.