Beiträge von tinybutmighty

    Einen direkten Mehrwert sehe ich auch nicht unbedingt in der Mitnahme meiner Hunde. Trotzdem kommen sie seit fast einem Jahr 2 bis 3 Tage pro Woche mit ins Büro.

    Hier geschieht das aus praktischen Gründen. Jasmin kann nicht allein bleiben, also spare ich mir das Geld für Hundesitter und Gassigeher (meine Familie hat nicht immer Zeit zum Aufpassen).

    Ach, und manchmal machen wir halt direkt nach der Arbeit - ich habe um 14 Uhr aus - noch was, also fahren zB gleich zum Spaziergang irgendwohin.

    Ich möchte so lange Hunde halten, wie es mir gesundheitlich und finanziell möglich ist. Da ich erst 26 bin, weiß ich aber natürlich eh nicht, was die Zukunft noch so bringt.

    Als älterer Mensch würde ich mir vermutlich eher ältere Hunde anschaffen, um diesen noch eine letzte schöne Zeit zu ermöglichen.

    Sollte mir die Haltung eines eigenen Hundes mal nicht mehr möglich sein, könnte ich mir alternativ auch Sitter- oder Pflegehund vorstellen.

    Schwierig, ohne euch und euren Umgang mit dem Hund live zu sehen. Hütemischlinge sind ja sehr reizoffen, sensibel und fahren oft schnell hoch.

    Beschreibe doch mal, was ihr euch genau von ihr wünscht? Was und wie ihr zurzeit trainiert?

    Hat sie Jagdtrieb?

    Viele Hunde können durchaus - auch trotz vorhandenem Jagdtrieb - lernen, dass die anderen Haustiere im Haushalt dazugehören und nicht gejagt oder geärgert werden. Das gibt es immer wieder: Hunde, die draußen jedem Hasen nachfetzen würden, aber die Kaninchen, die zur Familie gehören, problemlos akzeptieren.

    Eine Garantie dafür gibt es natürlich nie. Zudem ist ja auch die Frage, ob die Vögel in Anwesenheit des Hundes entspannt bleiben können oder lieber Distanz halten. Daher würde ich vorsichtshalber auf jeden Fall erst einmal einen Bereich abtrennen, in dem die Vögel sich aufhalten, sodass der Hund dort nicht hinkann.

    Wenn ein erwachsener Hund in Frage kommt, würde ich auch zum Tierschutz raten. Dort kennt man die Hunde und kann dir daher die ein oder andere Empfehlung für einen passenden Begleiter geben.

    Bei den Rassehunden musste ich an die typischen Begleithunderassen denken, neben einem kleinen Pudel z.B. Papillon oder Havaneser.

    Hundefreilaufgebiete sind hier für viele ein absolut rotes Tuch. Aber so wie du es beschreibst: Alle 1,5 Wochen mal, im Gebiet jetzt auch kein wildes Hin- und Herrennen.... Wäre für mich für einen Hund, der es kennt, jetzt nicht der ultimative Stressor.

    Für mich sind Hundefreilaufgebiete nicht unbedingt ein rotes Tuch. Kommt für mich auf mehrere Faktoren an.

    Aber Fakt ist doch: Jeder Hund ist ein Individuum und hat andere Bedürfnisse und Präferenzen und Dinge, die Stress auslösen :ka: Es ist ja schon nicht ohne, ständig fremde Artgenossen in der Nähe zu haben, die dann vermutlich auch noch die eigene Individualdistanz unterschreiten.

    Es gibt ja auch Menschen, die fühlen sich in großen Gruppen unbekannter Menschen sofort pudelwohl. Und dann wiederum uns Introvertierte, für die eine Party, bei der man keinen kennt, der ultimative Albtraum ist.

    Vielleicht hat die Hündin umzugsbedingt Stress. Oder sie wurde in der neuen Wohnung nicht wieder schrittweise ans Alleinebleiben herangeführt.

    Persönlich denke ich schon, dass man gute Chancen hat, dieses Verhalten in den Griff zu bekommen. Es wird halt etwas Geduld erfordern. Ich würde das Alleinbleiben mit der Maus dann ganz neu aufbauen.

    nö ich seh da keinen Unterschied, der Hund der sich bewegt wie ein Kaninchen spricht eben den Beutetrieb an. Er könnte sich ja auch einfach normal benehmen. Viele Rassen sind sogar gezielt darauf selektiert Kleinraubzeug zu jagen und zu töten.

    Für einen 7-monatigen Junghund ist das Verhalten aber jetzt echt nicht "unnormal".

    Und gerade kleine Hunde haben sehr oft auch im Erwachsenenalter noch Rennflashs. Rex bekommt die auch immer wieder mal, habe das in den Ausmaß noch nicht wirklich gesehen bei größeren Hunden. Er flitzt dann einfach superglücklich rum (meist im Kreis) und mir geht dabei ehrlich gesagt jedes Mal das Herz auf.

    Klar nervt der Chi im Beispiel den anderen Hund, weil er aufdringlich ist, aber das ist ja für einen jungen Hund kein total untypisches Verhalten. Die Stöpsel müssen halt lernen, was sich gehört. Und dazu braucht es oft Anleitung des Menschen.