Beiträge von tinybutmighty

    Hallo allerseits,

    mich verschlägr es im Oktober nach Deutschland und ich werde dort von 12-15. Oktober mit einer Freundin im Sauerland in einem Hotel in Winterberg sein. Am Freitag dem 15. Oktober erfolgt dann morgens die Abreise aus dem Hotel und nun dachte ich mir:

    Vllt wohnt ja jemand aus dem Forum irgendwo im oder nahe Sauerland und hat Lust auf ein persönliches Kennenlernen mit Hundespaziergang? :)

    Rex, Jasmin und ich würden uns freuen! Rex ist halt ein intakter Rüde mit recht großem Ego, aber hat trotzdem auch mal zu anderen intakten Rüden Kontakt. Hündinnen und Kastraten sind eh kein Problem. Jasmin hat vor stürmischen Hunden etwas Angst, ist selbst eine ganz liebe, eher schüchterne Maus, die vllt anfangs aua Unsicherheit paar Mal bellt.


    Schreibt mir gern, ich würde mich freuen!

    Danke nochmal an alle, die mir unlängst Empfehlungen für meinen DE-Urlaub im Oktober empfohlen haben!

    Neben einem verlängertem WE in Offenbach bei meiner Schwester geht es nun danach für mich und eine Freundin, die ich dann zum ersten Mal persönlich kennenlerne, tatsächlich ins Sauerland in einem anscheinend sehr nettes Wellness-Hotel das hundefreundlich ist :) Wir reisen ja mit insgesamt drei Hunden an, ich mit den Zwergen, sie mit ihrem Kooikerhondje. Freue mich schon jetzt auf schöne Spazier/Wandertouren :)

    Die mir sehr gut bekannte Havaneserhündin wird von ihrer Besitzerin mit zur Arbeit (betreutes Wohnen für geistig behinderte Erwachsene) mitgenommen. Macht sie echt super, sie hat dort natürlich ihren Rückzugsraum, aber agiert auch gerne mal mit den Bewohnern und dürfte da ein gutes "Gespür" dafür haben, wie unterschiedlich die Leute eben sind und was sie "brauchen".

    Zum Ausgleich verbringt sie aber pro Monat ca. 1 Woche bei den Eltern ihrer Besitzerin auf dem Land :) Die Eltern kennt die Hündin von klein auf, fühlt sich dort rundum wohl und lässt sich gerne von ihnen betreuen und verwöhnen.

    Mir ist das durch die Kiddies die jetzt in meinem Leben sind auch aufgefallen, dass zB auf Schulsachen jetzt vor Schulstart oft genug Frenchies, Möpse und Co. abgebildet sind... die zieren dann Schultaschen, Federmäppchen, Jausenboxen und Kinderzimmerteppiche...

    Rex zeigt dieses Imponierverhalten auch, vor allem draußen auf belebteren Gassistrecken (z.B. Großstadt). Typischerweise scharrt er dann, pinkelt im Handstand, markiert generell mehr, knurrprollt, und es kann auch mal passieren, dass er andere Rüden anblafft. Bei Kontakt mit anderen intakten Rüden kann es zum Steifwerden, Rückenauflegen, Großmachen etc. kommen bis hin zur Rauferei (aber lediglich Kommentkampf).

    Bis zu einem gewissen Maß finde ich dieses Verhalten für einen intakten erwachsenen Rüden auch normal. Allerdings versuche ich schon, gewisse Verhaltensweisen zu managen bzw. zu unterbinden, dass er sich da reinsteigert. Und Kontakte mit mir unbekannten intakten Rüden meide ich nach Möglichkeit.

    Hab Merciers "Das Gewicht der Worte" unterbrochen, lese es aber nach einer Pause weiter.

    Dafür habe ich jetzt zu Margarete Stokowskis "Die letzten Tage des Patriarchats" gegriffen. Es handelt sich dabei um eine Sammlung ihrer Kolumnen zu feminiatischen Themen - die Texte sind in der Regel 1,5 bis 3 Seiten lang und behandeln eben alle Themenbereiche rund um Feminismus - sexuelle Belãstigung und Gewalt, Gleichberechtigung, Geschlechterrollen...

    Stochowski schreibt mit hohem Unterhaltungswert und flott und temporeich und vor allem: so klar, präzise und "einfach", dass eben auch Menschen, die sich mit Feminismus noch nie beschäftigt haben, verstehen, worauf sie hinauswill. Ich empfinde viele ihrer Texte tatsächlich als vor allem für jene geeignet, die Feminismus als "übergeschnappten Trend" betrachten oder immer mit denselben Totschlag-Scheinargumenten kommen. Mir gefallen ihre Texte wirklich gut, sie sind aktuell, scheuen sich nicht davor, klar Position zu beziehen, und gerade für intersektionale Feminist*innenist diese Autorin meiner Ansicht nach eine gute Wahl.