Vielleicht ein paar Übungen aus dem Rally Obedience als kleinen Fun-Parcours integrieren oder als einzelne Übungen? Da gibt es ja einige ganz nette Sachen, z.B. Hund im Fuß und Slalom laufen um Pylonen.
Abruf durch eine "Gasse" mit Futterablenkung und/oder Spielzeug als Ablenkung
Hundehalter dreht Hund den Rücken zu und muss ihm aus dieser Position drei Kommandos geben und bekommt Punkte oder was auch immer für das, was der Hund ausführt.
Wir hatten mal: neben dem Hund her Sackhüpfen, während der über ein paar Hürden springen muss. Das fiel vielen Hunden erstaunlich schwer.
Hat sie auch mal direkten Kontakt zu anderen, zu ihr passenden Hunden, also z.B. zu anderen Chihuahuas oder Kleinhunden generell? Oder möchte sie das auch nicht und kommt damit nicht gut zurecht?
Grundsätzlich sind viele Chihuahuas zumindest im eigenen Zuhause recht gesellig, weshalb einige Halter mindestens zwei der Zwerge halten. Es kommt aber auch auf den Charakter des Hundes an und die sonstigen Umstände. Mein Chihuahuarüde war drei Jahre ganz problemlos und happy Einzelhund. Der Zweithund zog für mich ein, was im Normalfall auch die Motivation für den zweiten Hund sein sollte. Mittlerweile gibt es ab und an Liegen mit Körperkontakt oder Spiel, aber meistens leben meine beiden Hunde einfach nur in friedlicher Koexistenz nebeneinander her.
Wenn es euch um einen "Freund" für Emma geht, würde ich es lieber lassen. Ihr selbst solltet den zweiten Hund zu 100% wollen, denn ihr wisst nicht, ob zwischen Emma und ihm eine engere Bindung entstehen wird oder nicht.
Außerdem habt ihr eure Emma ja erst zwei Jahre und sie hat gewisse "Baustellen". Ich würde erst einmal versuchen, z.B. daran zu arbeiten, dass andere Hunde sie nicht so in Stress versetzen. Es gibt hier im Forum viele gute Threads zum Thema Hundebegegnungen - also wie man da dem eigenen Hund Sicherheit vermittelt und ihn vor unangenehmen Situationen schützt und wie er lernt, andere Hunde ruhig zu passieren - in die ihr mal reinschauen könntet.
Bei einem Hund, der ein Fremdhund-Thema hat, besteht halt prinzipiell immer das Risiko, dass Hund Nummer 2 sich das abguckt. Das muss kein Weltuntergang sein, aber es sollte einem einfach bewusst sein, weil man da vielleicht dann mit beiden Hunden oft einzeln Gassi gehen muss, um das z.B. ordentlich trainieren zu können.
Zur Verlustangst kann ich keine Erziehungstipps geben, da ich selbst eine Hündin mit starker Trennungsangst habe und ich mein Leben auch so eingerichtet habe, dass sie möglichst nie alleine sein muss. Es gibt hier aber auch einen guten Thread mit dem Thema, "Lonely Barkers", falls das auch etwas ist, woran ihr gerne arbeiten würdet.
Zum einen ist doch jeder Hund ein Individuum. Mag schon sein, dass die "kleinen Kläffer" stärker auffallen, genauso gibt es halt aber auch genug große Hunde, die pöbeln und nicht erzogen werden
Du könntest dich aber auch bemühen, diese Vorurteile einfach mal zu ergründen. Wenn in eurer Gegend kleine keifende Hunde so häufig sind, so wird dies weniger an den Tieren selbst liegen, sondern eher an den Umständen. Vielleicht ist es da wirklich hip, sich einen Kleinhund zu holen, zum Liebhaben halt, aber Erziehung wird einfach nicht so ernst genommen.
Zudem sind das dann auch jene Besitzer, die wenig Ahnung von Hundeverhalten haben und ihre Kleinhunde oft nicht unterstützen und schützen. Für einen sehr kleinen Hund kann die Begegnung mit einem aggressiven oder auch nur ungestümen Großhund halt übel sein, sogar traumatisch. Dass diese Hunde ohne Rückhalt vom Besitzer dann irgendwann anfangen, nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" zu agieren, ist ja eigentlich nicht verwunderlich, oder?
Ich habe hier zwei Minis mit 3 Kilo sitzen und ja, das sind vollwertige, ganz normale Hunde. Die wollen spazieren gehen, die sind mit mir stundenlang wandern, die freuen sich auch über Auslastung und Beschäftigung, auch wenn es ein "Alles kann, nix muss" ist. Man kann auch den Kleinen sehr gut Sachen bringen und im Alltag haben sie zudem oft noch den Vorteil, eben einfach handlicher zu sein. Da meine Freundin zwei größere Hunde hat, darunter ein Deutsch-Kurzhaar, kann ich wirklich nur sagen, Hunde sind sie alle, unabhängig von Größe und Gewicht.
Frankenfels im Pielachtal, Mostviertel, Niederösterreich - Tut Gut Wanderweg Nummer 3
An unserem zweiten (und somit leider auch schon letztem) vollen Tag im Pielachtal nahmen wir die Mariazeller Bahn bis Frankenfels und gingen dort dann den ca. 10 Kilometer langen Tut-Gut-Wanderweg Nummer 3. Nach wenigen Minuten kamen wir an dieser netten Hommage an die Mariazeller Bahn vorbei:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zwischen den einzelnen Weiden gab es einen Verbindungsweg, auf den auch die Kühe konnten. Den mussten wir queren. Die Kühe ließen uns Gott sei Dank problemlos passieren.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Da ist sie: die Nixhöhle. Neben dem Holzhaus kann man eigentlich runtersteigen, meines Wissens nach aber nur geführt. 2021 aber wegen Corona sowieso nicht möglich.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zurück in die Unterkunft ging es natürlich wieder mit der Mariazeller Bahn, die ihren Spitznamen Himmelstreppe wirklich verdient. Ein echt tolles und entspanntes Fahrterlebnis ist das jedes Mal aufs Neue.
Hmm - ich zähle das nicht wirklich, weil das immer total verschieden ist.
Wir besuchen z.B. gerne Hundeschule oder Verein und haben da schon die unterschiedlichsten Kurse gemacht (ZOS, Tricksen, UO/Rally, Longieren, Hoopers uvm).
Aber es kommt auch vor, dass mal länger kein Training ist, weil unpassende Kurszeiten, keine Lust, wegen Corona etc.
Zuhause haben wir ein paar Intelligenzspielis, Schnüffelteppich, Balanceigel, Cavaletti. Da mache ich aber nur sehr sporadisch was, wenn ich Lust habe und das Gefühl habe, die Hunde würden gerne was Nettes machen.
Ich hatte mal einen Garten, da habe ich öfter mal einen Longierkreis oder Hoopers-Geräte aufgebaut. Jetzt habe ich diesen Garten nicht mehr, also verstauben die Sachen zurzeit etwas.
Ich hab Fährtengegenstände, aber auch schon länger nichts mehr damit gemacht. Dasselbe mit Dummys. Und dann gibt's wieder Phasen, wo wir diese Sachen öfters nutzen.
Tricksen - machen wir gelegentlich, aber halt total unambitioniert und nicht auf Perfektion.
Ich denke, es kommt auf die Hunde an. Ich habe "Alles kann, nichts muss"-Hunde und die Hunde haben im Alltag schon recht viel "Programm", sodass ein Zusatzbeschäftigungsprogramm eben nicht unbedingt immer notwendig ist. Sie begleiten mich ins Büro, wechseln mit mir ´zurzeit quasi zwischen drei Wohnungen hin und her öfters, wir gehen viel wandern und spazieren...
Ehrlich gesagt finde ich eure Herangehensweise zwar einerseits überlegt, andererseits aber auch übermäßig verkopft. Vieles ergibt sich einfach im Alltag und man braucht nicht für jede Übung einen minutiösen Trainingsplan. Ihr habt es ja mit einem Lebewesen zu tun, nicht mit einer Maschine - mal überspitzt gesagt.
Ich habe mal jene Punkte rauskopiert, die ich für sinnvoll erachte und dazu Kommentare ins Zitat geschrieben :
Klar, Name ist gut und wichtig. Die meisten Hunde haben das sehr schnell raus. Wenn der Hund angesprochen wird, am besten einfach vorab den Hundenamen sagen. Bei mir hat sich das im Alltag mehr oder weniger von selbst so ergeben und beide Hunde wussten sehr schnell, dass sie gemeint sind. Klar verstehen sie das Konzept eines Namens nicht, aber sie reagieren halt darauf, was ja das Ziel ist. Sitz
Platz
Nebensächlich, das kann der Hund später noch genauso lernen. Klar kann man es spaßhalber mal üben, aber konzentrieren würde ich mich nicht darauf.
Aus
Sicher sinnvoll, ich nehme an, als Signal fürs Loslassen z.B. von Spielzeug oder Essbarem.
Decke
Den Hund auf einen Platz schicken zu können, kann je nach Lebenssituation sicher hilfreich sein. Ich habe nie konsequent Deckentraining gemacht, weil ich es eigentlich nicht brauche. Bleib
Sehe ich jetzt nicht als top Priority. Wenn der Hund später mal ein Kommando wie "Sitz" oder "Platz" zuverlässig beherrscht, sollte er es eh so lange halten können, bis ihr es auflöst. Ein zusätzliches "Bleib" wird nicht schaden, aber ich sehe keinen Nutzen, das mit dem Welpen schon zu trainieren. Nein
Wichtig, und besonders wichtig ein Alternativverhalten anbieten, damit der Welpe weiß, was er stattdessen tun kann. Also z.B. Welpe nagt an Möbelstück --> "Nein" und stattdessen was zu Knabbern anbieten o.Ä. Aufmerksamkeit zum Herrchen
DAS finde ich einen ganz wichtigen Punkt, den ich auf jeden Fall üben würde. Vor allem würde ich einfach aufmerksames Verhalten und Orientierung zum Menschen hin oft und hochwertig bestätigen, damit der Hund von Anfang an lernt, es zahlt sich aus, auf euch zu achten. Ruhe und Gelassenheit
Kommt auf den Hund an. Ich glaube nicht, dass man das mit jedem Hund explizit üben muss. Es gibt ja auch ganz viele Hunde, die von selber gut zur Ruhe kommen. Aber "Gelassenheit" in Sinne von Impulskontrolle und Frustrationstoleranz ist sicherlich wichtig. Beißhemmung
Ja, das wird sicher ohnehin was sein, womit ihr zu tun habt und halt entsprechend reagieren müsst. Klar ist, alles ins Maul zu nehmen und im Spiel mal ein wenig hochzudrehen und zu grob zu werden ist welpentypisch und ich würde darum auch kein riesiges Aufhebens darum machen, es erlernen die meisten Welpen im Laufe der Zeit eine gute Beißhemmung. Stubenrein
Ja, da seid natürlich ihr gefragt. Nach jedem Fressen/Schlafen/Spielen und generell ca. im 2 Stunden Rhythmus raus. Ruhigen Löseplatz draußen aussuchen. Bestätigen, wenn das Geschäft draußen passiert. Unfälle können und werden natürlich vorkommen. Hundeboxtraining
Fürs Auto oder so sicherlich sinnvoll. Ansonsten halte ich wenig davon. Natürlich kann man eine offene Box als Ruheort anbieten. Die bleibt dann aber bitte auch offen, einsperren sollte man einen Hund nicht in eine Box bzw. eben nur für Autofahrten. Autotransport
Wenn ihr ein Auto habt, klar. Dann wird der Welpe das ja eh von Anfang an kennenlernen.
Anspringen abgewöhnen
Sicherlich sinnvoll, gerade bei einem Hund einer eher groß werdenden Rasse.
Um Erlaubnis fragen ist prinzipiell eine gute Sache. Wenn ich meine Hunde den Napf hinstelle, müssen die nur sehr selten mal auf meine Freigabe warten. Sie können es, das weiß ich und das reicht mir. Gerade um Fütterung würde ich da eher möglichst wenig "Gewese" machen. Es gibt z.B. unsichere Hunde, die dann eventuell meiden, wenn sie mal nicht vorher "fragen" und dann dafür gerügt werden.
Ich denke bei Um Erlaubnis fragen sind andere Situationen womöglich sinnvoller, z.B. dass der Hund "fragt", ehe er zu einem anderen Hund hingeht oder so.
Rückruf
Gut und wichtig, das von Anfang an zu üben. Ganz viel belohnen. Aber auch nicht kaputtmachen, indem ihr ihn zu oft verwendet.
Bei Fuß
Finde ich bei einem Welpen erst einmal vernachlässigbar.
An andere Tiere gewöhnen (wir wohnen auf einem Bauernhof)
Klar, das würde ich bei eurem Lebensumfeld von Anfang an tun. Da würde ich auch konsequent jegliche Versuche, z.B. andere Tiere zu jagen, unterbinden. Aber es muss ja gar niht sein dass es da zu Problemen kommt
Nicht auf die Straße
Was genau ist da gemeint? Generell würde ich den jungen Hund an Straßen immer entsprechend sichern.
Alleine Bleiben
Ja, das würde ich von Anfang an in den Alltag integrieren und die Abstände schrittweise ausweiten.
Leinenführigkeit
Auch da ist es nicht verkehrt, von Anfang an drauf zu achten. Vor allem würde ich an lockerer Leine laufen häufig bestätigen. Also nicht erst agieren, wenn der Hund schon zieht und zerrt.
Die Frage ist halt, was will man in dieser konkreten Situation mit den Leckerlis erreichen? Scheint so, als würde der Welpe damit ja eher weniger belohnt als einfach nur gelockt und "bestochen" werden. Das macht einfach wenig Sinn, da es normal ist, dass Welpen nicht von zuhause weggehen wollen. Da gibt es andere Alternativen, die den Welpen auch nicht in einen Konflikt bringen. Ich würde das nicht so machen. Leckerlis sollten ja in erster Linie als Belohnung für erwünschtes Verhalten fungieren, nicht als Lock- oder Druckmittel.
Was die Leckerlimenge angeht, gerade am Anfang jeden Trainings sollte man tatsächlich sehr, sehr viel belohnen. Viele Leute sind mit Leckerlis zu geizig - ich bin da übrigens keine Ausnahme. Wenn man z.B. Hundesport machen möchte, wird gutes Training immer ganz, ganz viel Belohnung beinhalten. Beispiel Fußarbeit: der Hund soll lernen, bei Fuß zu laufen, egal wie man es aufbaut, aber anfangs wird der Hund für wirklich jede Winzigkeit belohnt werden. Nach und nach werden die Intervalle zwischen den Belohnungen dann größer.
Die waren alle mit 12 Wochen stubenrein, sind 4 Stunden alleine geblieben, haben niemals etwas angeknabbert - und sind von Anfang an Wanderungen mitgelaufen und waren bereits mit 10 Wochen mit im Urlaub. Kein Scherz, genau das höre ich täglich
Krass. Lass mich raten, deren Kinder konnten auch alle mit 3 Jahren schon die Grundrechnungsarten und eine Windel brauchten sie mit dem 1. Geburtstag auch nicht mehr
Gib nicht so viel drauf. Natürlich gibt es so supereasy Ausnahmewelpen, aber das ist nicht die Regel. Ich fände es im Übrigen eher komisch, wenn ein Welpe sich eben nicht wie ein Hundebaby verhält.
Bei einem so jungen Welpen ist dieses Verhalten normal.
Am besten ein Stück tragen oder eben woandershin fahren.
Meinen Chihuahua habe ich bekommen, als er 5einhalb Monate alt war. Der hat dieses Verhalten dann tatsächlich auch noch ein paar Wochen gezeigt, obwohl er kein bisschen ängstlich oder unsicher ist. Nach einer Weile hatte sich das Thema völlig von alleine erledigt und er war für jede Erkundungstour zu haben :)