Beiträge von tinybutmighty

    Ich finde, ihr müsst generell bedenken, dass diese Hunde, die "alles mit sich machen lassen", die niemals nie knurren oder drohschnappen oder gar zubeißen würden, wie du es ja in deinem letzten Beitrag hier hervorgehoben hast, liebe TE, wirklich eine Seltenheit sind und dass das eigentlich auch nichts ist, das man von einem Hund erwarten sollte.

    Knurren, Lefzen kräuseln, warnend bellen, ja auch in die Luft schnappen - all das sind Dinge, die zur normalen hündischen Kommunikation gehören, denn kein Lebewesen ist völlig frei von Aggression.

    Man kann auch gut mit einem Hund und Kindern zusammenleben, wenn der Hund ganz normale hündische Verhaltensweisen zeigt :ka: Ich wohne zurzeit meist bei meiner Freundin, die drei Kinder hat zwischen 7 und 12 Jahren. Wir haben insgesamt 5 Hunde, die charakterlich unterschiedlicher nicht sein könnten. Juli ist tatsächlich so ein stoischer Charakter, so ein richtiger "Familien-Mitlaufhund" - und das als Deutsch Kurzhaar, die ja oft ordentlich Pepp und Jagdtrieb mitbringen und richtig beschäftigt werden wollen. Die anderen vier Hunde sind da anders gestrickt, aber wir als Erwachsenen stehen ja allen Hunden gegenüber in der Verantwortung, sie zu beschützen und die Kinder im Umgang mit ihnen anzuleiten. Kinder sind natürlich nicht perfekt, klar machen die im Umgang mit Hunden mal Fehler, kommunizieren unklar, erwarten zu viel oder Falsches oder sind mal aus Versehen aus Ungeschicktheit und fehlender Feinmotorik gröber als ein Erwachsener - trotzdem sollte kein Hund sich alles gefallen lassen müssen, auch wenn er noch so sanftmütig und friedlich ist.

    Bei uns haben die Hunde ihre Rückzugsorte, die sie auch mal aktiv aufsuchen, wenn ihnen der Familientrubel zu viel wird. Wir sind oft ohne die Kinder unterwegs, auch um ganz auf die Hunde und deren Bedürfnisse eingehen zu können.

    Die Hunde dürfen auch zeigen, wenn ihnen was nicht passt oder zu viel ist. Das finde ich sogar sehr wichtig. Meine eher ängstliche Hündin hatte davor keinen wirklichen Kontakt zu Kindern und es war schon eine ordentliche Umstellung für sie, trotzdem macht sie das für ihre Verhältnisse richtig gut. Sie darf aber eben auch zeigen, wenn es genug ist oder sie sich bedrängt fühlt. Ich finde das völlig okay und verständlich, dass ein Hund auch mal Drohsignale zeigt. Sollte natürlich nicht die Regel sein, aber Hunde sind halt auch nur Lebewesen und Kinder, die mit Hunden aufwachsen, sollten meiner Ansicht nach eh auch lernen, wie Hunde halt kommunizieren.

    Ich finde es übrigens auch nicht tragisch, wenn ein gechillter Hund mal kurz im Puppenwagen sitzt oder von den Kindern mit irgendwelchen Accessoires "aufgehübscht" wird. Mein Ersthund nimmt sowas sehr cool und freut sich sogar noch, wenn es dafür Leckerlis gibt. ABER als Erwachsene habe ich die Verantwortung und das bedeutet, dass ich Hund und Kind nicht alleine lasse, schon gar nicht in so einer Situation, dass ich dazwischengehe und gegebenenfalls unterbinde/abbreche und auf keinen Fall vom Hund erwarte, so was ganz locker-flockig mitzumachen.

    Jassi und ich waren heute verabredet für ein Montagnachmittag-Feierabendgassi. Also raus aus dem Büro und rein in den Zug!

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    Jassi ist ja ein urbraver Öffihund. Ich hab sie meist auf dem Schoß oder in einer Tasche und sie schläft einfach nur oder guckt halt. Auch auf langen Fahrten ist sie extrem geduldig und sehr gelassen. Musste ich einfach mal fotografisch festhalten.

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    Rocking that sweater weather <3

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    Und unsere ultraherzigen Mini-Mädels, mit denen wir uns heute getroffen haben: Leonie und Josephine von Tüdeldü :)

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    Ganz festlich herausgeputzt waren die beiden schon *undwiekannmaneigentlichsoverbotensüßsein?*

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    Kekse her oder wir vernichten dich mit unseren unwiderstehlichsten Hundeblicken!

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    Die schicke kleine, stets superbrave Leonie <3

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    "Was guckst du?"

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    Also es wurde ja schon oft genug gesagt, dass ihr den gesunden freiatmenden Mops vergessen könnt. Dem schließe ich mich zu 100% an. So traurig es ist, aber den rundum gesunden "Mopsfidel"-Mops gibt es nicht, das sind einfach sehr kranke Hunde und die Rasse wohl nicht mehr wirklich zu retten.


    Sollte es aber unbedingt ein Mops sein müssen dann unterstützt bitte weder Züchter noch Vermehrer (macht beim Mops mMn meist kaum Unterschied), sondern holt euch einen Mops aus dem Tierschutz. Es gibt genug Möpse auf der Suche nach einem neuen Zuhause, eben weil die Rasse leider Gottes nach wie vor populär ist, werden auch immer wieder mal welche abgegeben. Natûrlich wird auch ein Second-Hand-Mops höchstwahrscheinlich gesundheitliche Baustellen mitbringen, aber das ist beim Mops halt die Regel.

    Allerdings wird ein Tierheim einen Hund halt nur zu verantwortungsbewussten Menschen vermitteln wollen und das bedeutet anzuerkennen dass eim Hund ein Lebewesen mit Gefûhlen und Bedûrfnissen ist... da solltet ihr aus Fairness einem zukünftigen Vierbeiner gegenüber mal überdenken, was ihr alles von dem Hund erwartet und was im Gegenzug ihr ihm bietet, denn ganz ehrlich, kein Hund sollte sich alles gefallen lassen mûssen!

    Also die Überlegungen zur Rassewahl finde ich schon mal ganz vernünftig und überlegt :) Sollte es ein Welpe vom Züchter werden, nimm aber bitte von diesen ganzen Modemischungen und Designer Dogs wie Maltipoo, Cavapoo und Co. Abstand - da steckt wirklich so gut wie immer schlichte Vermehrerei dahinter, im Worst Case werden Hündinnen dafür sogar als Gebärmaschinen ausgebeutet, weil sich diese "Modemixe" angepriesen als "allergikerfreundliche Wunderhunde" halt so gut verkaufen.

    Wenn also Züchter, dann bitte seriöse, die unter Dachverbänden wie in Deutschland dem VDH züchten. Bichons könnten super passen, eventuell auch ein Papillon oder gemäßigter Terrier.

    1) Wie ist eure Erfahrung mit Hund und Kind: Bleibt die Begeisterung für einen Hund oder langweiligen sich Kinder irgendwann? Ich würde meine Tochter mit einbinden in die Pflege (natürlich unter meiner Aufsicht) und sie hat schon einen sehr zuverlässiger Charakter. Aber gehen eure Kinder auch nach einem halben Jahr noch gern Gassi oder verfliegt das? :face_with_monocle:

    Ich denke, das ist individuell total verschieden. Du kannst deine Tochter da vermutlich am besten einschätzen. Bedenken muss man halt, dass ein achtjähriges Kind noch gar nicht so viel mit dem Hund auf eigene Faust machen kann, weil sie dafür noch zu jung ist und nicht die nötige Reife besitzt. Alleine Gassigehen lassen würde ich ein Kind frühestens ab einem Alter von zwölf Jahren, wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob das rechtlich überhaupt schon klarginge oder das Kind da nicht mindestens schon 14 sein müsste. Aber was Reife, Verantwortung und Co. betrifft wäre 12 Jahre für mich halt das früheste Alter für Solo-Spaziergänge von Kind und Hund.

    Das Kind von Anfang an mit einzubinden finde ich auf jeden Fall schon mal eine super Idee. Unter Aufsicht kann eine Achtjährige ja durchaus schon dem Hund den Napf hinstellen, bei der Fellpflege mithelfen, spielen und kuscheln gehen natürlich sowieso und es wäre wahrscheinlich auch ein cooles Highlight für deine Tochter, wenn ihr dann gemeinsam mit eurem Vierbeiner eine Hundeschule besucht und sie im Kurs aktiv mit dem Zwerg arbeiten kann. Vereinzelt gibt es sogar Hundeschulen, die Kurse speziell für Hund und Kind anbieten!

    2) Wie geht es den Langschläferen unter euch mit Hund? Unter der Woche stehen wir meist kurz vor 7 Uhr auf aber am Wochenende wird auch mal bis 9 Uhr geschlafen. Lässt sich das überhaupt mit einem Hund vereinbaren? Oder stehen alle Hunde frühs auf der Matte? :dizzy_face:

    Klar lässt sich das vereinbaren :) Solltet ihr einen noch nicht stubenreinen Vierbeiner bei euch aufnehmen, müsst ihr halt bedenken, dass es bis zur zuverlässigen Stubenreinheit mehrere Wochen bis ein paar Monate dauern kann und ihr in dieser Zeit wahrscheinlich schon recht früh zum ersten Mal mit dem Hund hinausmüsst (oder ihn zumindest zum Pieseln raus in den Garten lassen müsst). Bei einem erwachsenen, gesunden, stubenreinen Hund sollte es kein Thema sein, die erste Runde am Wochenende auch erst später zu drehen ;) Meine Hunde bekommen unter der Woche ihre erste Runde zwischen ca. 6 und halb 8 und am Wochenende kann es auch mal später werden.

    4) Wo kriegt man überhaupt einen guten Hund her der kein Welpe mehr ist? Ich hab das Gefühl der Markt ist grad komplett leergefegt?! Ich hab mich schon ein paar Mal auf Inserate vom Tierschutz oder Tierheimen gemeldet und jedes mal hieß es "ist schon weg".

    Das ist bis zu einem gewissen Grad halt Glückssache, gerade wenn man nach einem eher kleinen, umgänglichen, kinderfreundlichen Hund sucht. Diese Hunde schaffen es oft gar nicht auf die Webseites der Tierheime, weil sie so schnell vermittelt werden können. Es gibt Tierheime, bei denen man sich z.B. auf eine "Warteliste" setzen lassen kann und informiert wird, wenn ein passender Hund reinkommt. Oder man meldet sich halt proaktiv immer wieder mal.

    "Rasse XY in Not"-Seiten könnten für euch vielleicht ebenfalls gut in Frage kommen.

    Mein Ersthund, ein sehr unkomplizierter Chihuahuarüde, kam als Junghund ins Tierheim, an dem wir uns zufälligerweise genau an diesem Tag umsahen und wir nahmen ihn direkt mit nach Hause.

    Unser Neuzugang, ein Spitzmix aus Rumänien, war ebenfalls nur kurze Zeit auf Pflegestelle hier im Inland, und das Inserat war erst ca. 20 Minuten geschalten worden, ehe wir uns bereits bei der Pflegestelle meldeten, einen Termin ausmachten und den Hund noch am selben Wochenende übernahmen.

    Hallo zusammen

    Wenn Ihr mit Euren Hunden eine Wanderung oder einen längeren Spaziergang in unbekanntem Gelände/Terrain vorbereitet - wie macht Ihr das?

    Benutzt Ihr dafür Google maps? Oder habt Ihr eine spezielle Wander App?

    Ich gucke mir momentan das Komoot App an und frage mich ob sich das lohnen würde zu kaufen.

    Ich habe tatsächlich noch mehrere Wanderführer ganz altmodisch im Buch-Format und ansonsten nutze ich sehr gerne die Tourensuche auf Outdoor-Active.

    Auf unserem Urlaub im Sauerland habe ich z.B. auch auf der Webseite der Stadt, in der wir im Hotel waren (Winterberg) geschaut und da gab es Vorschläge zu ausgeschilderten Touren.

    Das gibt es ja öfter mal, so Webseiten mit Touren, hier in Niederösterreich z.B. die "Tut Gut"-Wege.

    Wir waren vorhin nochmal im Hundewald, gesehen u.a.:

    - 1 Langhaarcollie

    - 2 Briards

    - 1 Deutsch Kurzhaar

    - 1 English Springer Spaniel

    - 1 tiefergelegter Mix mit grooßen Ohren

    - 1 Münsterländer

    - 1 großer Windhund-Mix

    - 1 Weißer Schäferhund

    - mind. 2 schwarze Labradore

    - 1 Flat Coated Retriever

    - mehrere kleine Mixe die in ner Gruppe unterwegs waren

    Mein Vater hat zu Tieren null Bezug, vor Hunden hat er eher sogar Angst. Meine Mama hatte nie was gegen Hunde, mochte sie sogar, war aber nie hundeverrückt.

    Dementsprechend ist hier nichts wirklich "vererbt", aber seit ich Rex und Jasmin habe, sind sowohl meine Mama als auch meine Großeltern den Zwergen komplett verfallen :lol: Die Hunde werden nicht nur von mir, sondern auch von ihnen vergöttert.