Beiträge von tinybutmighty

    Ich finde es völlig in Ordnung, mit läufiger Hündin in den Park zu gehen! Das Einzige, was ich nicht okay finde ist es, auf eine Hundewiese bzw in ein Hundefreilaufgebiet zu gehen mit läufiger Hündin.

    Aber ganz normale Runden im Park - klar doch! Ich trage als Rüdenbesitzerin ja die Verantwortung, meinen Hund da zu kontrollieren. Und ja, mein Rex ist auch manchmal so der Typ "Oh mein Gott, es riecht nach läufiger Hündin, fiepfiepfiep!!!", aber das ist dann eben mal so, dann wird er an der Leine gesichert und notfalls gehe ich halt mit ihm woandershin/kürze die Runde ab.

    Hey allerseits :winken:

    Mittlerweile drei Jahre ist es her, dass ich diesen Thread eröffnet habe und dann habe ich selbst zwar eh ca. 3 Hoopers-Kurse in einer Hundeschule for fun gemacht, aber spätestens durch Corona wurden wir in Sachen Hoopers etwas ausgebremst und aus diversen Gründen möchte ich auch nicht mehr unbedingt Hoopers in der HuSchu weiterführen wie früher.

    Ich habe ja schon ein paar mal erwähnt, dass in vielen Vereinen hier leider kein Hoopers angeboten wird - und nun habe ich aber neulich durch Zufall gesehen, dass ein Verein nahe meines jetzigen Wohnorts nun Hoopers anbietet :applaus:

    Am Montag, dem 07.02, ist Kurseinschreiben inklusive Vorstellung der Trainer und Kurse, da darf ich dann also auch einfach vorbeischauen und werde versuchen herauszufinden, ob der Trainer und die Art, wie er Hoopers aufbaut, uns liegen.

    Bin sehr gespannt und hoffe wirklich, dass ich dann wieder mit Hoopers loslegen kann, es ist eine so schöne Beschäftigungsmöglichkeit =)

    "Bedürfnisorientierte Hundeerziehung" bedeutet für mich eigentlich nichts anderes, als auf die Bedürfnisse des Hundes Rücksicht zu nehmen und möglichst einzugehen. Für mich hat das rein gar nichts damit zu tun, dem Hund keine Grenzen zu setzen oder alles durchzugehen.

    Vielmehr geht es für mich darum, dem Hund Regeln und Grenzen fair und verständlich zu vermitteln, die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes anzuerkennen und bei der Erziehung und allgemein bei der Haltung diese möglichst zu berücksichtigen.

    Bedeutet für mich besonders, dass man sich damit auseinandersetzt, was der eigene Hund z.B. gut findet, und wie man ihn in diversen Situationen auf sein momentanes Bedürfnis angepasst belohnen kann.

    Also z.B. mal allgemein zu erkennen, mein Hund ist äußerst futtermotiviert --> also setze ich als Belohnung auch Futter ein anstatt z.B. Streicheln, was mein Hund vielleicht meist nicht so gut findet

    Dann habe ich vielleicht die konkrete Situation, dass mein Hund im Flitzemodus ist und draußen auf mein "Stopp"-Signal oder den Rückruf hört, obwohl er eigentlich gerade einer Krähe nachjagen wollte --> in dieser Situation hat er ja das Bedürfnis, sich zu bewegen und zu toben, also könnte ich als Belohnung einsetzen, dass ich mit ihm gemeinsam in die entgegengesetzte Richtung laufe, einen Ball werfe oder Leckerlis fliegen lasse, damit er denen dann nachrennen kann.

    Puh... man soll ja niemals nie sagen, aber es gibt schon ein paar Rassen, die ich eigentlich mehr oder weniger für mich ausschließe, da müsste sich schon was gravierend an meinen Vorstellungen von Zusammenleben mit Hund bzw. meinen Lebensumständen ändern oder ich müsste mich einfach total in ein bestimmtes Individuum dieser Rasse verlieben - was durchaus nicht ganz abwegig ist, da hier immer nur Tierschutzhunde einziehen werden!

    Aber aus jetziger Sicht:

    - keine Möpse/französischen Bulldoggen/englischen Bulldoggen und andere Plattnasen - aufgrund des Qualzuchtaspekts

    - keine Alaskan Malamutes oder Siberian Huskies: einfach nicht meine Art Hund, hat bisher auch noch bei keinem mir bekanntem Rassevertreter irgendwie "Klick" gemacht

    - keine Samojeden - ich mag Spitze ja z.B. ganz gerne, aber trotz der optischen Ähnlichkeit gefallen mir Samojeden irgendwie nicht. Auch charakterlich scheinen die nichts für mich zu sein.

    - keine Cane Corsos, Dogo Argentinos und ähnliche Kaliber - wären mir einfach zu anstrengend, kein Hundetyp, mit dem ich persönlich mir ein entspanntes Zusammenleben vorstellen könnte

    - keine Rottweiler - die meisten sind mir zu schwer und "klobig", aber auch kleinere, leichtere Exemplare wären charakterlich nix für mich

    - keine Akita Inus - die schrecken mich sehr ab, sind sowohl optisch als auch charakterlich nicht meins, wäre mir zu unentspannt