Beiträge von tinybutmighty

    Hier gibt es 4 Hunde aus dem Ausland, naja, eigentlich 3,5 Hunde:

    - Rex, Chihuahua, kommt ursprünglich aus Tschechien, wurde aber wohl schon als Welpe nach Österreich gebracht und landete dann mit knapp 6 Monaten in einem österreichischen Tierheim

    - Jasmin, Yorkie, aus Ungarn, aus einer Beschlagnahmung (Vermehrer)

    - Luna, Mischling, aus Bulgarien, war dort wohl Straßenhund

    - Suki, Mischling, aus Rumänien, war dort in einem Shelter, davor wohl freilaufend aufgefunden


    Charakterlich:

    - Rex: souverän, selbstbewusst, eigenständig, gelehrig, aufgeweckt, sehr aufgeschlossen

    - Jasmin: eher schüchtern, zurückhaltend, ängstlich, unterwürfig, sehr anhänglich gegenüber ihren Bezugspersonen, unkompliziert bis auf ihre Trennungsangst

    - Luna: ängstlich ggü fremden Menschen, mit Hunden meist sozial aber manchmal ein wenig unsicher, ihren Bezugspersonen ggü sehr anhänglich und aufmerksam, dennoch freiheitsliebend, starker Jagdtrieb, drinnen recht wachsam

    - Suki: quirlig, aufgeweckt, temperamentvoll, möchte gefallen, nett zu Menschen, sozialverträglich mit Hunden (nur manchmal etwas "drüber"/zu wild)


    So richtig habe ich bislang noch kein "Muster" wahrgenommen, wie Hunde aus einem bestimmten Land ticken würden, ich glaube, es kommt auch weniger auf die Herkunft an als auf die individuelle Geschichte des jeweiligen Hundes. Es gibt ja auch z.B. genug Auslandshunde, die davor relativ "normal" schon in einer Familie gelebt haben. Und es macht oft einen Unterschied, ob das jetzt ein beschlagnahmter Vermehrerhund ist oder ein Hund, der für einen unbestimmten Zeitraum allein auf der Straße lebte und sich dort durchschlagen musste.

    Suki verhält sich beim Fressen wirklich arg... genau wie der rumänische Straßenköter, der sie ursprünglich ist halt :ugly: Ich dachte immer, meine Zwerge inhalieren ihr Futter, aber Suki toppt das Ganze dann doch nochmal deutlich :tropf: Weil sie dabei schon recht gestresst wirkt, sind wir dazu übergegangen, sie "anders" zu füttern. Wir füllen ihr das Futter meist in einen Kong oder ein anderes Futterspielzeug, verwenden einen Schnüffelteppich o.Ä. Dann "muss" sie ein wenig langsamer fressen und das Rumschlecken am Kong z.B. hat ja auch eine beruhigende Wirkung.

    Wenn wir alle 5 Hunde da haben, schicken wir Suki zum Füttern in ihre Box (sie hört schon auf "Crate"), damit sie die anderen nicht nervt und umgekehrt auch ungestört fressen kann.

    Beispiel: er fängt an die Decke in seinem Körbchen zu buddeln und anzufressen oder seinen Liegedonut mit Pfoten und Zähnen zu bearbeiten. Soll er natürlich nicht. Jetzt könnte man ihm ggf ein altes Handtuch o.ä. als Ersatz geben, das Problem ist, dass er das nicht nur zerfetzt, sondern auch frisst, finden wir also nicht so optimal... Wenn jetzt "nein" und / oder "Schluss" nicht funktionieren, was können wir machen? Bzw. wie können wir es durchsetzen?

    Das Verhalten würde ich jetzt nicht als "frech" interpretieren. Hunde können ja nicht wissen, was angeknabbert und mit den Pfoten bearbeitet werden darf und was nicht. Klar kann ein Hund sowas lernen, aber eurer ist ja noch sehr jung.

    Zudem könnte sein Verhalten, gerade das Anknabbern, auch stressbedingt sein. Also dass er was ins Maul nehmen und dran rumknibbeln muss, um runterzukommen. So wie ihr ihn beschreibt, hat er ja ganz schön mit seiner Umwelt zu tun, da ihm vieles Angst macht und er häufig verunsichert ist.

    Es könnte also eventuell helfen, wenn er irgendwas frei rumliegen hätte, woran er immer mal bei Bedarf rumkauen könnte.

    Verstehe ich das richtig, vor dem eigentlichen Training auf dem Hundeplatz dürfen die Jungspunde miteinander toben? Dann wundert mich die Aufregung von Sammy nicht, da ist die Erwartungshaltung ja dann natürlich riesig groß, wenn es Richtung Hundeplatz geht. Ich finde, gerade für einen Hund in der Pubertät, der so zu einer hohen Erregungslage neigt, ist das etwas "too much". Ich würde vor dem Training nicht spielen und toben lassen, sondern das für den Hund ganz klar trennen. Er soll sich auf dem Platz ja an euch orientieren und mit euch arbeiten und euch mit richtig coolen Dingen verknüpfen, nicht fixiert auf die anderen Hunde dort sein.

    Nachdem meine 30 und 25 kg schweren Jungs eben beim Pipigang im Orkan arg gegensteuern mussten und waren vermutlich froh, angeleint und an einer dicken Frau befestigt zu sein, kam mir der Gedanke, wie das bei Hunden unter 5 kg bei diesem Wetter geht. Nur Garten kann ja nicht jeder, viele Zwerge müssen ja auch im Sturm mal auf die Straße.

    Also ich bin ja bekennende Vielgeherin und liebe es mit den Zwergen lange draußen zu sein, aber bei Sturm mache ich das nicht. Da geht es mir um unser aller Wohlbefinden - ein umstürzender Baum auf dem Schädel muss ja nun echt nicht sein. Ich nehme auch Sturmwarnungen ernst.

    War mal vor ein paar Jahren bei eigentlich recht leichtem (!) Wind mit meiner Mama im Wald, plötzlich fiel ein junger Baum um und wäre fast auf meiner Mama gelandet... seitdem bin ich da extra vorsichtig.

    Ich habe keinen Garten. Wir gehen bei Sturm halt kurz raus zum Lösen und dann wieder nach drinnen.

    Bei mir hat sich die Beziehung zu meinem Hund/meinen Hunden überhaupt nicht geändert.

    Rex hat seine erste Sitterin (professionell, Betreuung von max. 4 Gasthunden pro Tag, mit Familienanschluss), abgöttisch geliebt und ja, manchmal wäre er auch lieber dort geblieben, statt mit mir heimzugehen xD Ich fand das nie schlimm, sondern verständlich. Bei der war halt Hundeparadies pur, er traf dort seine Kleinhunde-Freunde, es gab immer tolle Waldspaziergänge etc... und ich wollte ja, dass er gerne dort ist. Auch heute noch, Jahre später, flippt er vor Freude aus, wenn wir sie zufällig mal treffen. Er läuft ihr dann auch hinterher und ich muss ihn anleinen, damit er mit mir mit nach Hause geht |) Ich hatte aber nie mit Eifersucht zu tun deshalb, ich bin halt die Hauptbezugsperson, klar haben wir eine enge Beziehung, aber ich bin halt auch "Alltag" und somit zumindest manchmal weniger spannend für ihn :pfeif:

    was macht ihr denn in solchen Situationen in denen ein großer Hund ohne Leine auf euch zugerannt kommt?

    Nehmt ihr euren kleinen Hund dann auf den Arm oder stellt ihr euch davor?

    LG

    Sabine

    Wenn ich davon ausgehen kann, dass der Hund friedlich ist und bloß ein ungestümer Tut-Nix, stelle ich mich höchstens vor meine, rufe vllt noch "Hey" oder so und versuche, den großen körpersprachlich auszubremsen. Meine sind da beide recht gelassen, vor allem der Rüde, also ist für mich sowas nicht per se eine "Bauchweh"-Situation, ehrlich gesagt.

    Energischer werden bzw Hochnehmen mache ich eigentlich nur, wenn mir der Fremdhund suspekt daherkommt oder gar aggressiv wird. Zum Glück ist das bislang aber kaum je vorgekommen, obwohl ich ja schon auch häufiger mal in eher belebten Gegenden unterwegs bin.