Beiträge von tinybutmighty

    Rex benutzt seit gestern Mittag auch mal das operierte Beinchen :mrgreen-dance: Bin so happy über diesen kleinen Erfolg!

    Kontrolle gestern lief auch gut, alles verheilt, wie es soll. .Nächsten Mittwoch kommen die Nähte raus.

    Leider hat die Physio erst in 2 Wochen einen Termin für uns :( : Ich hoffe aber, über Connections oder bei meiner Haustierarztpraxis (die machen auch Physio) kann ich vielleicht schon früher an die Reihe kommen - ich möchte einfach nix "verpassen" und ein ungefährer Bewegungsplan wäre halt auch super. Von der Tierklinik aus hieß es lediglich, ich solle mich nach ihm richten und dürfe durchaus etwas mit ihm Gassi gehen, aber Physio hat da ja nochmal einen anderen Blickwinkel und vielleicht genauere Anweisungen für uns.

    Ja, Chis sind kernig. Ich nenne meinen auch manchmal liebevoll "Arschi" :D Wobei bei ihm alles im Rahmen ist, so ein extremes Verhalten kenne ich von ihm nur, wenn er ein sehr hochwertiges Kauteil hat und meint, dieses verteidigen zu müssen. Da ist er mal zu einem Berserker geworden, über den man ein Handtuch werfen musste, um ihn überhaupt irgendwie zu packen kriegen zu können :ugly: Außerdem geht er draußen gerne eigene Wege und ist sehr eigenständig :hust:

    Aber von "Terrorzwerg" weit entfernt, sondern ein im Alltag sehr lieber, anpassungsfähiger, Menschen gegenüber äußerst freundlicher und zutraulicher Wicht, der eigentlich immer nur gestreichelt werden möchte :D

    Bei Jette klingt das Verhalten sehr extrem und festgefahren, aber wenn sie im Alltag bei ihrer Besitzerin damit immer wieder Erfolg hat, ist es ja irgendwie auch kein Wunder. Würde mir da auch überlegen, ob man selbst diesen Erziehungsaufwand leisten möchte. Und dann fände ich es in erster Linie wichtig, sie so zu führen, dass sie "Ausflipper" möglichst wenig überhaupt zeigt, damit sich das nicht noch mehr festigt. Wenn's sein muss, Maulkorb und Hausleine dran - da wäre ich kompromisslos in so einem Fall.

    Puh, ganz schön langer Text.

    Sich Gedanken zu machen ist sicherlich gut und richtig - ich würde aber vermeiden, allzu verkopft an die Sache heranzugehen. Diese Anspannung spüren Hunde nämlich oft auch und dann hat man erst recht Schwierigkeiten bzw. macht Probleme, wo gar keine sein müssten.

    Ihr müsst eure Ruby ja erstmal wirklich gut kennenlernen, um z.B. beurteilen zu können, welche potentiellen Schwierigkeiten es bei einer Zusammenführung geben könnte und wie diese am besten gestaltet wird. Grundsätzlich sagt man ja, dass ein neutraler Ort gut ist, sodass keiner der Hunde einen "Heimvorteil" hat.

    Manche Hunde mögen Welpen, andere fühlen sich von ihnen genervt und bedrängt. Wichtig ist hier gutes Management, Rückzugsräume schaffen, weiterhin "Qualitätszeit" alleine mit dem Ersthund etc.


    Gut finde ich, dass ihr euch der gesundheitlichen Probleme von Französischen Bulldoggen bewusst seid und überlegt, wie ihr das handhabt. Da ihr zu zweit seid, denke ich, es wird vermutlich ganz gut möglich sein, sich das einzuteilen, solange ihr an einem Strang zieht.

    Ganz kurz und bündig gesagt: Dein Welpe leidet!

    Du hast dir einen Welpen in einer dafür völlig ungeeigneten Lebenssituation genommen. Man kann von keinem Welpen erwarten - schon gar nicht von einem, der zu früh von seiner Mutter und den Geschwistern getrennt wurde - ,nach wenigen Wochen einen ganzen Vormittag alleine bleiben zu können! Ja, es gibt hin und wieder Welpen, bei denen das klappt, aber dann Hund schiebt so massiv Panik und Stress, das wird nichts. Mach dir da keine Illusionen.

    Zudem hast du dich für eine äußerst anspruchsvolle Rasse entschieden, und das aus leider sehr naiv wirkenden Gründen. Dobermänner sind KEINE "guten" Anfängerhunde! Es handelt sich hier um eine Gebrauchshunderasse, die sehr triebstark ist, klare und souveräne Führung benötigt, und auch ein erhöhtes Aggressionspotenzial mitbringt - vor allem, wenn man als unbedarfter Anfänger so dermaßen viele Fehler macht!

    Ganz ehrlich, mit einfach durchbeißen wird da nix. Du machst den Hund kaputt und dich auch. Ich rate das nicht oft, aber hier wäre eine Abgabe absolut angebracht und vor allem im Sinne des Hundes. Sei nicht so egoistisch, diesen Welpen um jeden Preis behalten zu wollen. Der hat es bei dir schlicht nicht gut.

    Weiterhin alles Gute für euch!

    Rex benutzt das Bein leider noch gar nicht :tropf: Ich hoffe jetzt einfach mal, er wird da mit der Zeit wieder sicherer. Bei ihm wurde ja doch etwas mehr gemacht als "nur" das Knie, von daher ist eine etwas längere Genesungsphase ja vermutlich eh nicht tragisch...

    Aber es ist natürlich blöd, weil ich dadurch natürlich NOCH weniger mit ihm gehen kann, da ich Angst habe, es kommt auch noch zu 'nem konsekutiven Kreuzbandriss :no:

    Darf ich kurz unbedarft fragen? Diesen Parcours - kriegt man den vor Beginn und muss den dann auswendig laufen?

    Auf den Fotos siehts oft aus, als wären da noch Markierungen an den passenden Stellen, oder?

    Wenn‘s stört, einfach ignorieren.

    Vor Turnierbeginn kann man sich den Parcours schon mal auf Papier ansehen, außerdem gibt es dann eine Parcoursbegehung.

    Die Schilder, auf denen die Übungen draufstehen, bleiben während des Laufs stehen, auswendig merken ist also nicht notwendig :)

    Hat Georgie denn Kontakt zu Altersgenossen, mit denen er auch mal toben und spielen kann?


    Ich würde auf keinen Fall Leinenkontakt zulassen, wenn er eh schon so aufgeregt ist. Das handhabst du ganz richtig - versuche, da möglichst großräumig auszuweichen und Abstand reinzubringen. Wenn er es schafft, auf sehr große Distanz zum anderen Hund ruhig zu bleiben, loben, loben, loben!