Beiträge von tinybutmighty

    Naja... für Hunde, die das so gar nicht kennen, sind 20 km schon heftig, selbst wenn gemütliches Gehtempo.

    Ich hab das auch schon bemerkt, z.B. bei der Kleinhündin einer Freundin, die das nicht gewöhnt ist - zusätzlich zu ihrem Übergewicht, was ja leider Gottes bei Hunden ein weitverbreitetes Problem ist, kennt die so richtig lange, mehrstündige Spaziergänge halt einfach kaum, geschweige denn Wanderungen, aber auch für normalgewichtige Hunde, die dieses Pensum halt einfach nicht kennen, könnte das schon 'ne ganz schöne Aufgabe sein.

    20 km sind halt auch einfach echt viel mMn - und das sage ich als Vielgeherin. Meine Hunde packen das Pensum auch (ok, der Chi wohl jetzt eher nicht mehr), aber die haben halt entsprechend Kondition.

    Wenn ihr dem Hund zeitlich und mental nicht mehr gerecht werden könnt, halte ich eine Abgabe in diesem Fall für zum Wohle des Hundes.

    Könnte ja sein, dass ihr es jetzt noch halbwegs hinkriegt - aber wenn dein Bruder altersbedingt die Mitverantwortung nicht dauerhaft zuverlässig tragen kann (da gibt es individuell halt riesige Unterschiede von Mensch zu Mensch) und du ins Ausland arbeiten gehst, ist schließlich Fakt, dass deine Mutter den Hund früher oder später mehr oder weniger alleine wuppen müsste. Und es klingt nicht so, als hätte sie die Energie dafür übrig.

    Doodles sind ja nun als "Mode-Designermischungen" recht beliebt, euer Hund ist jung und, wie ich rauslese, soweit unproblematisch. Da halte ich es gar nicht mal für so irre utopisch, dass ihr ein gutes neues Zuhause für ihn finden könntet.

    Ich würde mich tatsächlich an Tierheime und Tierschutzvereine in eurer Umgebung wenden. Die können z.B. auch Hunde auf ihrer Webseite/ihren sozialen Netzwerken vorstellen, die sich eben nicht im Tierheim befinden, sondern bis zum Vermittlungszeitpunkt beim bisherigen Besitzer bleiben. Ihr könntet auch bei Hundeschulen/Hundetrainern anfragen, in Tierarztpraxen Flyer aufhängen etc.

    Wichtig ist halt, dass ihr den Hund wirklich möglichst realistisch und ungeschönt schildert. Dann sind die Chancen am größten, dass ihr wirklich den bestmöglichen geeigneten Platz findet.

    April 2015 - da kam Rex mit fast 6 Monaten zu uns war noch sehr welpig:

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    August 2015 - erster Sommer.

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    Herbst/Winter 2016 - Rex war da also 2.

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    August 2018 - hier wird Rex also bald 4.

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    Februar 2020 - Rex ist nun 5 Jahre und vier Monate alt.

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    August 2022 - bald wird Rex schon 8, irre, wie die Zeit vergeht...

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    Und 10 Jahre ist echt nicht alt? Ich dachte ab dem Alter wird es kritisch mit OPs.

    Einen eher kleinen Hund empfinde ich mit 10 Jahren noch nicht als alt.

    Es kommt natürlich auch auf den allgemeinen Zustand des Hundes an, z.B. ob das Herz in Ordnung ist, ob bekannt ist, dass er Narkose schlecht packt etc. Also so pauschal kann man das gar nicht sagen.

    Hier im Forum gibt es einige Hunde, ob groß oder klein, die noch mit 12 plus Jahren erfolgreich operiert wurden.

    Euch alles Gute!

    Wenn der Hund aber mit wild durch die Gegend brettern glücklich ist, würde ich ihn lassen. Hunde denken nicht an morgen und wenn mein Hund in einem so glücklichen Moment tot umfällt - ja, besser gehts doch nicht.

    Sehe ich auch so. Mein Rüde hatte ja Ende April einen Kreuzbandriss , im Zuge dessen wurde auch noch ordentlich beidseitige PL festgestellt - er wurde mittlerweile am rechten Bein operiert (PL und KBR), und leider müssen wir unsere liebgewonnenen Hobbies Hoopers und Agility ohnehin schon aufgeben, aber das gelegentliche Rumfetzen und -flitzen in der Natur, das Rex so glücklich macht, werde ich ihm nicht verwehren. Er soll weiterhin Spaß am Leben haben, ich glaube auch, dass diese Entscheidung in seinem Sinne ist.

    Figo hat mich gestern aus heiterem Himmel angepinkelt und ich weiß nicht warum und was das zu bedeuten hat. Habt ihr da eine Idee?

    Wir waren beim Agility Training und haben aber eher "ruhigere" Übungen gemacht, da es so heiß war. Nach unserem Lauf habe ich belohnt, angeleint und mich zur Seite gestellt. Figo stand unbeachtet hinter mir und ich habe mir den Lauf einer Trainingskollegin angeschaut.

    Und dann hat er gewinkelt- ich war so perplex dass ich erst gar nicht reagiert habe. :fear:

    Danach war alles so wie vorher.

    Vielleicht musste er einfach dringend? Hatte er kurz vorher vielleicht aufgrund der Hitze mehr getrunken bzw. trinkt gerade generell mehr? Oder er hatte davor nicht ausreichend Lösemöglichkeit?

    Wenn das nur ein einziges Mal vorkommt, würde ich mir da nicht den Kopf zerbrechen.

    ich habe aber den Eindruck, dass ihre Energie da vielleicht auch eine Rolle spielen könnte, Hunde sind da ja feinfühlig und wenn er merkt, dass sie nervös ist und er diese negative Energie mit dem Hund verknüpft, wäre es für mich logisch, dass er keinen Rüden mag...und ich hoffe und denke auch, dass es klappen würde, wenn sich die Rangordnung klären kann. Also, wenn meiner sich unterwerfen würde und der Labbi würde trotzdem weitermachen...das wäre doch nur assozial und nicht normal...oder? :thinking_face: D

    Nein, unkastrierte Rüden mögen im Erwachsenenalter einfach recht häufig keine anderen intakten Rüden :ka: Es gibt natürlich auch harmonisch miteinander zusammenlebende unkastrierte Rüden, aber mit nicht im Haushalt lebenden ist es nicht selten anders. Mit der "Energie" der Halterin muss das rein gar nichts zu tun haben.

    Und, ganz ehrlich, "untereinander klären lassen" würde ich zwischen einem Labrador und einem Sheltie gar nichts. Mit Pech hast du dann am Ende einen verletzten, möglicherweise traumatisierten Hund.

    In Gramm kann ich das wirklich nicht sagen, aber ich habe so gut wie immer Leckerlis dabei, da ich, wenn ich mit den Hunden rausgehe, immer die Gürteltasche mit einem Fach, das ich stets mit Leckerlis gefüllt habe, dabeihabe.

    Auf kurzen Löserunden oder wenn es nur schnell von A nach B geht, bekommen sie meist nichts, aber gerade auf größeren Spaziergängen oder Wanderungen bin ich recht großzügig und sie kriegen dann immer wieder was. Natürlich belohne ich da primär gutes Verhalten, aber manchmal gibt's auch einfach so einen Snack - oder wenn sie fürs Fotografieren stillhalten z.B.

    Wenn sie an einem Tag sehr viele Leckerlis bekommen haben, gebe ich manchmal am Abend etwas weniger Hauptfutter, aber auf Gramm genau rechne ich da jetzt nichts runter. Meine Hunde sind aber auch ziemlich schlank und bewegen sich recht viel, sodass ich mir um Übergewicht bislang nie Sorgen machen musste.

    Du verdrehst die Tatsachen.

    Es ist bei den Brachys nicht "mal die Genetik gemein", sie ist gezielt und über den Großteil der entsprechenden Rassen so verstärkt worden.

    Das führt dazu, dass diese Gene sich sehr stark vererben, denn es wurden und werden gezielt lange Hunde mit starker Übertypisierung vermehrt. So werden bestimmte Eigenschaften und Gene in der Breite der Rassen dominant vererbt.

    Ja genau, ich bin für ein totales Verbot von Tieren die völlig deformiert sind. Bestimmt wird das von der Funktionalität, medizinisch nüchtern betrachtet.

    Das das nie passieren wird ist dir aber schon klar, oder?

    Natürlich kann das mal passieren und ich glaube schon, dass das eine durchaus realistische Vorstellung ist, dass es da eines Tages einmal ein Zuchtverbot geben wird :ka: