Beiträge von tinybutmighty

    Zu einer Staffhündin lasse ich meine Hunde übrigens sehr unbesorgt und gelassen Kontakt haben, das ist Schnecke:

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    Gehört meiner ehemaligen besten Freundin. Als wir die beiden Chaoten auf dem Bild jeweils bekamen, hatten wir uns leider schon auseinandergelebt und mittlerweile ist unser Verhältnis zwar wieder besser, aber wir sehen uns nur extrem selten. Die letzten Male sind wir uns zufällig auf dem Bahnhof über den Weg gelaufen.

    Schnecke kenne ich wirklich nur als sehr gelassene, jeden Konflikt meidende, einfach nette Hündin. Dabei kommt sie tatsächlich auch von irgendeiner Welpenmafia-Sache, wurde zu früh von der Mutter getrennt und hatte somit keinen guten Start ins Hundeleben. Bei ihr hat sich das aber eher so ausgewirkt, dass sie irgendwie das totale Baby geblieben ist und einfach nur sanftmütig-verpeilt durchs Leben geht.

    Jasmin findet größere Hunde erstmals oft ein wenig gruselig, hat sie auch bei den paar Begegnungen zuerst angebellt, darauf reagiert Schnecke wirklich so überhaupt gar nicht.

    Ich bin gerade rein zufällig auf diesen Thread gestoßen. Sehr passend, da mich dieser Samstag in den Linzer Zoo geführt hat :)

    Ein paar "Highlights" hier - fotographiert mit meiner treuen Sony Alpha 6000 und dem SEL18200-Objektiv.

    Manueller Modus.

    Wachsames Erdmännchen.

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    Zwergseidenäffchen <3

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    Japanisches Mövchen.

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    Toko.

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    Turtelnde Sittiche.

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    Echse.

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    Zebrafink.

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    Bartagame.

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    Und mein persönlicher Favorit: kuschelnde Degus <3

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    Deine Hündin ist ja noch sehr jung, noch mitten in der Entwicklung - und ihr habt das Alleinbleiben über Routine und geregelten Tagesablauf scheinbar sehr gut aufgebaut gehabt, aber 6 Wochen "Unterbrechung" völlig ohne Alleinebleibenmüssen können gerade bei so jungen Hunden in manchen Fällen leider wirklich zu so argen Rückschritten führen.

    Ich würde an Deiner Stelle wieder "bei 0 anfangen" und das Alleinebleiben wie zuvor kleinschrittig aufbauen. Ich bin recht zuversichtlich, dass sich das mit wieder eingespieltem Tagesablauf in eurem Fall gut wieder "hinbiegen" lässt.

    Nur wegen der 4 Stunden Abwesenheit ab Oktober würde ich an deiner Stelle vorsichtshalber schon mal nach einem Betreuungsplatz/Hundesitter Ausschau halten. Ob das in einem Monat schon klappt, steht schließlich in den Sternen.

    Meine Hündin ist Fremden gegenüber eher ängstlich. Da würde es schon reichen, sich entweder groß zu machen oder vorzubeugen, einen Schritt auf sie zu zu machen, sie mit einem Geräusch oder Aufstampfen zu verscheuchen...

    Der Rüde ist da anders, er klein, flink, wendig und hartnäckig und er findet sich selbst toll und denkt wohl, alle anderen Lebewesen empfinden das auch so. Da müsste man also schon etwas deutlicher werden und gegebenenfalls echt unfreundlich.

    Balljunkie

    Klar, die gibts auch, da hast Du recht. Ich meinte die, bei denen die Rasseveranlagung mit Beutetrieb und Speed von Null auf Hundert voll durchschlägt. Ein Nachbar von uns hatte davon Zwei (jetzt nur noch Einen). Und genau das Problem: Freilauf ging nicht, Hundeplatz nur einer, der mit Arbeitszeiten kollidiert ist, für eine sorgfältige Ausbildung fehlte Allerseits die Disziplin. Er nahm dann halt - sehr zu meiner Skepsis - die Reizangel. Und danach kamen die Hunde in getrennte Zwinger und durften sich abregen.

    Um die Hunde habe ich einen Riesenbogen gemacht, obwohl ich den Halter gut leiden konnte.

    Ich denke auch, es gibt zwar unter AmStaffs und Co. auch einige sehr anpassungsfähige und eher gemächliche Exemplare, aber oft wäre eine sinnvolle Auslastung bestimmt von Vorteil...

    Aber auf Hundeplätzen sieht man die Rassen wirklich nur sehr selten, das stimmt. Ich kenne eine Frau mit zwei AmStaffs, die mit denen u.a. Obedience macht, aber sonst...

    Ah, und in einer früheren Hundeschule von mir waren auch mal zwei junge Menschen mit AmStaff-Jungspund. Dürfte eine recht naive Anschaffung gewesen sein, jedenfalls glaube ich, die hatten die Rasse auch unterschätzt. Der Hund war halt recht "triebig", ging schnell von Null auf Hundert, brauchte klare, souveräne Führung. Einmal war der männliche Part des Halterduos auch recht grob zu dem Hund, da gab es zum Glück einen sehr deutlichen Rüffel der Trainerin, was ich sehr gut fand. Ob's durchgedrungen ist zu den Leutchens weiß ich aber natürlich nicht.


    Meine erste grundfriedliche Hündin wurde von einem Pitbull-Bullterriermix totgebissen

    Mah, das tut mir unglaublich leid, wie schrecklich...

    Das ist ein komplexes Thema.

    Das Probleme sehe ich in erster Linie auch bei verantwortungslosen Haltern, die so einen starken, "krassen" Hund nehmen, um damit ihr eigenes mickriges Ego aufzupolieren. Es gibt in diesen Kreisen durchaus Leute, die es gut finden, wenn ihr Hund Artgenossen schreddern möchte oder die ihn absichtlich scharf machen.

    Es gibt dann aber noch eine andere problematische Listenhundehalter-Fraktion, nämlich die der "Kampfschmuser"-Truppe. Die kommen dann mit "Mimimi, American Staffordshire Terrier, Bulldoggen und Co. sind die ALLERLIEBSTEN Hunde überhaupt, würden keiner Fliege was zuleide tun, zutiefst missverstandene Rassen, sanftmütige Engelchen" und blablubb.

    Auch das empfinde ich persönlich als eine sehr verantwortungslose Haltung. Hier wird negiert, dass JEDER Hund nunmal ein gewisses Aggressionspotenzial mitbringt und dass es zudem durchaus Unterschiede gibt, in der Rasse des Hundes begründet liegen, schließlich wurden Hunde ja für die unterschiedlichsten Zwecke gezüchtet und eingesetzt.

    Und ja, meiner Ansicht nach sollten Halter von AmStaff, StaffBull, Pitbull, Rotti und Co. nicht unterschätzen, dass diese Hunde z.B. im Erwachsenenalter durchaus öfter als manch andere Rasse (nehmen wir als Vergleich mal Retriever, Pudel, Spaniel...) Artgenossenunverträglichkeit zeigen.

    Ich selbst mache neben Deutschen Schäferhunden vor allem um alles AmStaff-mäßige erstmal einen Bogen :ka: Mischung aus schlechten Erfahrungen und dem, was ich schon so mitbekommen habe... auch mir ist ein Fall eines Listenhundes bekannt, der immer unauffällig mit Kleinhunden war, bis es zu einem Vorfall kam, bei dem er sich auf einen solchen Hund stürzte und ihn tötete. Ich sage damit ganz explizit nicht, dass diese Rassen böse oder per se gefährlich sind, aber eine umsichtige, souveräne Führung und Halter mit Hundeverstsand, die das Wesen und die Eigenheiten ihres Hundes tatsächlich ungeschönt sehen, empfinde ich da halt schon als besonders wichtig.

    Da fällt mir ein, dass ich tatsächlich noch keinen einzigen Franzen Roman gelesen habe... :denker:

    Ich überlege schon seit Tagen, ob ich dir Franzen empfehlen würde oder nicht. Ich feiere ihn ja, und ich glaube, sein schriftstellerisches Können wäre für dich ebenfalls Genuss. Ich weiß aber nicht, ob dir seine Romane inhaltlich gefallen könnten. Würde dir empfehlen, mit "Freedom" zu beginnen - oder eventuell mit "Crossroads. A Key to all Mythologies Vol. 1", aber da musst du dann eben auf den zweiten Teil der angekündigten Trilogie warten, so wie ich seit mittlerweile fast einem Jahr.


    So, zuletzt gelesen - "Desperate Characters" von Paula Fox

    ""God, if I am rabid, I am equal to what is outside." p. 151"

    Auf das Buch kam ich lustigerweise durch eine Netflix Serie, nämlich "You - Du wirst mich lieben". Da fand ich Staffel Eins unfassbar stark und die Protagonistin, eine junge aspirierende Schriftstellerin namens Guinevere Beck, sucht in dem Buchladen ihres späteren Partners und Mörders Joe ausgerechnet nach diesem Roman, welcher eines ihrer Lieblingswerke ist.

    Seitdem ich diese Serie also gesehen hatte, war im Hinterkopf immer mein Gedanke, eines Tages müsse ich Paula Fox unbedingt lesen.

    Tja, das habe ich nun. Und passenderweise hat "Desperate Characters" in der von mir bestellten Auflage sogar ein Vorwort von niemand Geringerem als Jonathan Franzen :D Er lobt ihr herausragendes schriftstellerisches Können und äußert auch Bedauern darüber, dass dieser dünne, aber nichtsdestotrotz für ihn sehr "wuchtige" Roman, nicht populärer ist, denn er sei vielen anderen "great american novels" deutlich überlegen. Gleichzeitig denkt er in dem Vorwort auch über mögliche Gründe dafür nach, die ich beim Lesen der Lektüre selbst dann besser nachvollziehen konnte.

    "Desperate Characters" ist so ein Buch, auf das man sich wirklich einlassen muss - und das es einem dabei nicht immer ganz einfach macht. Es liegt eine unterschwellige Hoffnungslosigkeit und Bedrohlichkeit darin, Fox schafft eine Atmosphäre, die eigentlich auch häuslich-aufgeräumt, unaufgeregt wirken könnte - aber durchzogen ist das scheinbare Ehe-Idyll des Anwaltes Otto Bentwoods und seiner Ehefrau Sophie dabei stets vom existenziellen Horror des Menschseins. Die eigentliche Handlung des Romans kann hier quasi auch auf einer Meta-Ebene verstanden werden: Sophie stellt einer im Garten herumstreunenden Katze etwas Milch hin und möchte die in ihren Augen so bemitleidenswerte Kreatur streicheln - dabei wird sie von der Katze gebissen und in den wenigen Tagen, in denen dieser Roman sich abspielt, durchlebt sie daraufhin eine emotionale Achterbahnfahrt mit der ständigen Sorge, mal ganz präsent, mal kaum, das Tier könne tollwütig gewesen sein. Dadurch wird dem Ehepaar das Wissen um die Vergeblichkeit des angestrengten dauerhaften Versuchs, sich von der Wildnis "da draußen" abzugrenzen und zivilisiert-kultiviert zu leben und dadurch auch eine Identität zu haben, die sich von der wilder Tiere unterscheidet, zwar nicht unbedingt offenbar, doch an ihren Konflikten und Problemen mit sich selber, miteinander und mit Dritten (wie Ottos ehemaligem Geschäftspartner Charlie, mit dem es nicht wirklich im Guten auseinanderging) bekommen durch den zumindest in ihrem Unterbewusstsein präsenten Kampf um Identität und Abgrenzung und Gewissheiten eine verzweifelte Dynamik.

    Paula Fox schreibt sehr scharfsinnig und seziert hier das Innenleben vor allem von Protagonistin Sophie auf eine sehr gekonnte und wortgewaltige Weise. Gleichzeitig hat der Roman auch auf gesellschaftlicher Ebene etwas zu sagen, denn dem Wohlstand und materiellem Erfolg von Sophie und Otto stehen ihre in armen Verhältnissen lebenden Nachbarn gegenüber, sowie all jene Menschen, die in sozialen Schichten unterhalb der Bentwoods verkehren, und auch hier sind Sophie und Otto von einer diffusen Aura der Bedrohung umgeben, des Verlusts von Privilegien durch gesellschaftlichen Umbruch und Wandlung.

    Ich würde nicht sagen, dass "Desperate Characters" zu einem Liebling von mir geworden ist, vielleicht müsste ich dafür das Buch wie Jonathan Franzen viel, viel öfter lesen. Dennoch ist es ein Werk, dessen "Impact" man nicht leugnen kann. Es lässt sich gut in einem Rutsch durchlesen, liegt aber schwer im Magen, da es doch anspruchsvolle Kost ist, die erst einmal gründlich verdaut werden muss.

    Hab bei Zooplus ein Sparpaket bestellt, das heute ankam. 24x 400 Gramm Dosen Belcando, verträgt nämlich auch Rex gut. Habe mir somit fürs Hundefutter etwa 20 bis 30 Euro erspart, ich lieebe Zooplus.

    Außerdem kamen für die Hunde noch so Physio-Sachen an, die ich online bestellt hatte. Ein Balancekissen, ein Balance Pad und eine Wippe. Weiß zwar bald nicht mehr, wo ich das alles auf 38 Quadratmetern Wohnraum unterbringen soll, aber Hauptsache, den Hunden geht es gut :b

    Bei mir gibt's auch keine Reihenfolgen. Die Hunde bekommen ihr Futter eigentlich gleichzeitig.

    Bei zeitweise 5 Hunden hatten wir es so gehandhabt, dass zuerst das Pubertier in seine Box geschickt und dort gefüttert wurde. Während sie am Fressen war, blieb die Box zu, sodass in Ruhe die vier anderen gefüttert werden konnten. Zuerst die beiden Großen, die fraßen nämlich am langsamsten, und zum Schluss habe ich meinen kleinen beiden Staubsaugern ihr Futter hingestellt. Hatte also einfach praktische Gründe, sonst nix.

    Bei meinen beiden brauche ich ja nur zwei Näpfe oder zwei Schleckmatten hinzustellen, das klappt gleichzeitig prima.

    Auch bei Leckerlis und Co. gibt es hier keine feste Reihenfolge, ebenso wenig beim Haus verlassen oder sonstwas. Bei den Zwergis muss ich mir bei solchen Sachen aber auch gar keine Gedanken machen.