Ich würde es vermutlich wagen, habe hier aber auch schon einen Direktimport sitzen. Ihre Trennungsangst war das größte Hindernis, aber ansonsten lief es hier sehr gut, mir war aber auch bewusst, dass da womöglich 'ne ordentliche Aufgabe auf mich zukommt. Die ersten zwei Jahre musste ich vor allem in Sachen Betreuung eben viel organisieren und jonglieren (Hundesitter - aber nur Einzelbetreuung, keine Gruppen, Mitnahme der Hündin ins Büro durch meine Mutter etc.), dann entwickelte es sich durch Jobwechsel und Co. aber so, dass ich heute ohnehin tageweise Home Office machen und ansonsten die Hunde beide ins Büro mitnehmen kann.
Den eigenen Ersthund sollt man sehr realistisch einschätzen können, nicht durch die rosarote Brille sehen - einen Rüden als Direktimport hätte ich mir wohl aufgrund meines ebenfalls männlichen Ersthundes nicht zugetraut, ich wusste aber, mit einer kleinen, zurückhaltenden, kastrierten Hündin wird es einfach keine Probleme geben.
Eine gewisse Flexibilität und Kompromissbereitschaft empfinde ich als besonders wichtig! Überlegt euch realistisch, ob und wie ihr es managen könntet, wenn die Hündin, womöglich sogar dauerhaft, eben nicht bürotauglich ist. Im schlimmsten Falle handelt es sich um eine Angsthündin, die in allen möglichen Situationen Panik bekommt, wollt und könnt ihr das womöglich ein Hundeleben lang managen?
Unser Tagesausflug nach Linz wäre ohne etwas Natur freilich nicht vollständig gewesen, also entschieden wir uns für eine gemütliche Wanderung auf den Linzer Hausberg. Dieser ist 539 Meter hoch und ein beliebtes Ausflugsziel für die Stadtbewohner ebenso wie für Touristen. Los geht's über die Nibelungenbrücke nach dem Linzer Hauptplatz. Der Wanderweg ist mit rosafarbenen "Stadtwanderweg 2"-Schildern gekennzeichnet.
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Man wandert entlang der Pöstlingbergbahn-Strecke. Es handelt sich hier um eine 1898 in Betrieb genommene elektrische Reibungsbahn. Diese fährt mehrmals pro Stunde auf den Berg hinauf bzw. wieder hinunter.
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Auf dem Weg nach oben kommt man auch am Linzer Tiergarten vorbei, die Mitnahme von Hunden ist ja an kurzer Leine gestattet, sodass wir hier spontan noch einen Abstecher machten, ehe wir weiterwanderten.
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Es gibt auch ein paar kulinarische Möglichkeiten, diese sind jedoch eher im hochpreisigen Segment angesiedelt. Wir aßen darum lieber unten in der Altstadt.
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Bergab ins Tal ging es dann mit der Pöstlingbergbahn, da wir oben von einem Regenschauer überrascht wurden. Außerdem muss man ja etwas Tradition leben, wenn man schon mal ganz tourimäßig unterwegs ist. Die Talfahrt geht auch sehr flott, ich schätze mal, wir sind ca. 15 bis 20 Minuten nach unten gefahren. Das Feeling ist eigentlich das einer ganz normalen Straßenbahn.
Habe nun herausgefunden, dsas es noch mehrere verlockend klingende Stadtwanderwege in und um Linz gibt! Das heißt, unser nächster Linzausflug wird hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen!
Hier noch Ausblick vom Pöstlingberg von der Stadt Linz aus.
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Die Wanderung lässt sich prima mit einem allgemeinen City-Sightseeing in der Stadt verbinden. Vom Linzer Hauptbahnhof aus sind es zu Fuß vielleicht gemütliche 30 Minuten zum Beginn der Stadtwanderung am Hauptplatz.
Ich nur begrenzt, irgendwann motzen die Hunde, dass ich gefälligst das Licht ausmachen soll. Ernsthaft. Die fangen dann an rumzugrummeln und zu meckern. Freut mich, dass deine dir das erlauben.
Meine machen das auch, haha. Und da ich eine Mini-Wohnung habe, ist andersowhin ausweichen leider nicht drin
Ich nehm mein Handy beim Gassi zwar so gut wie immer mit, aber Strecke aufzeichnen oder so tu ich halt nicht, da ich a. das Internet unterwegs meist nicht anhabe, wenn ich es nicht gerade brauche und b. weil ich auch keine solchen Apps habe
Ich würde das Spazierverhalten etwas verändern: Grundsätzlich nur Pipi-Runden (also raus und direkt wieder rein, wenn der Welpe sich gelöst hat). Dafür aber 1 größere Runde am Tag, bei der der Welpe so viel wie möglich frei laufen kann. Der Welpe muss die Möglichkeit haben ordentlich zu Toben, beim Flitzen sein Körpergefühl zu schulen und seine Energie los zu werden.
Diesen Punkt finde ich auch ganz wichtig und möchte ihn darum nochmal hervorheben
Ruhe halten können ist natürlich wichtig und man sollte drauf achten, dass der Welpe nicht unter Dauerstrom steht. Aber klar sind das junge Lebewesen, die müssen sich genau wie Kinder auch mal austoben dürfen und haben halt auch ein erhöhtes Bedürfnis nach Spiel und Erkundung
kenne niemanden der das nicht aufzeichnet. Jeder hat entweder ein Smartphone oder eine Fitnessuhr und die meisten davon haben weder einen Hund noch einen Sport dem sie nachgehen
nur wie könnte ich sie denn "ruhigstellen"? sie hat enorm viel Energie und rennt so gerne. ich weiss nicht, wie ich das unterbinden sollte? sie kann ja auch in der Wohnung rumrennen, da wäre sie ja dann nicht immer an der leine. ich glaub, die tickt aus bei 2 x 6 Wochen kurzer leine
Draußen kurze Leine dran. Drinnen Hund in Box und/oder Hausleine.
Ja, ich habe mir auch gedacht, dass mein Rüde Terror schieben wird, wenn der so lange ruhiggehalten werden muss. Aber gerade nach der OP geht es denen erstmal eh nicht so toll, dass die schon wild rumfetzen wollen. Klar, manche sind dann bald wieder recht fit und würden gerne mehr machen, aber Hunde sind sehr anpassungsfähig. Die stehen das auch durch, wenn mal ein paar Monate Kürzertreten angesagt ist Ich glaube wirklich, für einen selber ist es oft schlimmer als für den Hund. Man macht sich ja irre Sorgen um das Tierchen.
was ich nicht ganz verstanden habe: wenn man eine Patella grad 2-3 NICHT operiert, was passiert denn dann? oft lese ich, der Hund habe keine schmerzen bei patellalux. dann müsste man ja quasi nicht operieren, also wenn der Hund keine schmerzen hat und auch sonst normal läuft / rennt etc. halt einfach mit humpeln?
versteht nicht falsch ich bin nicht gegen eine OP per se, ich will es nur verstehen. gibt es denn irgendwelche schäden oder eben doch schmerzen wenn man so was nicht operiert? und wenn ja, was für welche, wie schnell und so weiter?
Wie schon erwähnt, Fehlhaltungen. Die wirken sich dann halt auch auf den restlichen Körper aus, mit Blockaden, Schmerzen, Verspannungen. Arthrose ist bei Hunden mit PL gerade im Alter sowieso Thema, wenn man dagegen nix unternimmt, kann die Arthrose halt noch schneller voranschreiten.
Zudem steigt das Risiko eines Kreuzbandrisses. Dazu ist es ja bei meinem Rüden gekommen, bei dem die PL zuvor nicht diagnostiziert war. Kreuzband gerissen, und das ist dann echt NOCH teurer als eine reine PL-OP. Bei größeren Hunden zahlst du für die erfolgversprechendsten Kreuzbandriss-OP-Methoden ca. 3000 bis 4000 Euro. Alleine deshalb würde ich das keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.
leider wurde bei meiner 1.5 j Hündin vor einigen Monaten auch eine Patellaluxation festgestellt. beidseitig. der Spezialist riet damals zur Beobachtung bis sie älter sei. es wurde aber nicht besser. sie hat also wohl grad 2 oder 3, wir müssen es aber nochmal abklären lassen, dafür haben wir einen neuen termin. sie humpelt jeden tag, also eigentlich auf jedem Spaziergang mehrere male, manchmal läuft sie auch nur auf den Vorderbeinen, also läuft ein paar schritte quasi im Handstand. vor allem wenn wir abwärts laufen. wir sind recht überfragt damit. ich lese im internet von 6-8 Wochen regeneartionszeit mit Physiotherapie und Schonzeit, dabei muss jedes Bein einzeln operiert werden. Wie soll ich das denn bewerkstelligen? sie geht 2x pro Woche in eine huTa, da rennt und tobt sie natürlich. ich kann doch nicht meine Arbeitsstelle kündigen? Zudem heisst es, die OP sei ja auch nicht immer erfolgsversprechend, mache manchmal gar alles schlimmer und kostet mehrere tausend Euro Kosten ich finde diese Diagnose und die Aussicht recht schlimm und weiss nicht, wie damit umgehen.
kann mir jemand ein paar generelle infos geben, vor allem zur post-OP zeit? wie habt ihr das denn gehandhabt? wie habt ihr einen jungen hund ruhiggestellt und 2x 6-8 Wochen dauerhaft betreut? muss eine OP sein? ich glaube schon, dass sie es nicht nur leicht hat, wie gesagt, sie humpelt täglich
Krank werden und eine OP brauchen können Hunde grundsätzlich immer . Das sollte man stets im Hinterkopf behalten. Ja, mitunter ist das wirklich stressig und schlecht mit dem eigenen Alltag vereinbar, aber auch solche Zeiten können überstanden werden.
Ich gestehe, einen so jungen Hund, der derart starke Symptome zeigt, würde ich wahrscheinlich eher früh als spät operieren lassen. Dass sie sogar im Handstand läuft, klingt wirklich nicht gut, zumal Hunde sich solche Schonhaltungen leider auch recht schnell angewöhnen.
Wurde denn Röntgen/CT beim Spezialist gemacht? Ich würde mich da wohl nochmal an eine auf Orthopädie spezialisierte Tierklinik sowie an eine Physio wenden. Konservative Therapien können durchaus was bringen, aber ab einem bestimmten Grad ist meist eine OP notwendig. Und hinterher halt Physio.
In eine HuTA kann ein frisch operierter Hund natürlich nicht! Entweder, du nimmst dir Urlaub, machst Home Office, gibst die Hündin in verantwortungsbewusste Einzelbetreuung (z.B. hundeerfahrener Student, der sich als Sitter anbietet) oder die Hündin muss halt mal länger alleine bleiben - unter Umständen auch in der Box, damit sie keinen Unfug macht und zB. aufs Sofa hüpft oder Ähnliches.
Wie erfolgreich die OP ist, kann man im Vorhinein nie sagen. Oft kann man durch wirklich konsequente Schonzeit hinterher aber das Beste daraus rausholen, zudem ist eine kompetente Physio danach Gold wert.
Mein Rüde wurde zwar jetzt erst mit 7,5 Jahren operiert, ist aber auch sehr fit, lebhaft und aktiv (wir haben u.a. Hoopers und Agility gemacht - geht jetzt leider Gottes nicht mehr...).
Ich habe tageweise ohnehin Home Office, habe mich für die Woche nach der OP aber komplett ins Home Office verkrümelt. Andernfalls hätte ich mir länger freinehmen müssen. Danach kam Rex wie sonst auch mit ins Büro, ich habe hin halt in der Hundetasche gehabt auf dem Arbeitsweg und auch beim Heimfahren.