Beiträge von tinybutmighty

    Dann kuck dir mal bitte die Labradore in den TH an. Selbst da sitzen unvermittelbare Kandindaten.

    Naja, aber auf einen unvermittelbaren Labbi weil von den Vorbesitzern versaut,

    kommen bestimmt 5+ Gebrauchshunde, die von Leuten ohne Ahnung angeschafft und versaut wurden.

    Die rassetypischen Eigenschaften eines Labradors machen den für die Umwelt vielleicht zu einer Belästigung, aber das größere Gefahrenpotential, dass z.B. ein anderes Lebewesen durch den Hund ernsthaft zu Schaden kommt, ist bei einem aus einer Laune heraus angeschafften Mali oder Ridgeback wohl größer.

    Natürlich gibt es auch jede Menge Menschen mit jahrzehntelanger Hundeerfahrung, die einfach null Plan haben.

    Aber so der typische Ersthundehalter ist ja niemand, der so tickt:

    Gerade Ersthundehalter, die sich gut vorbereiten, bereit sind, sich wirklich auf den Hund und seine Eigenheiten einzustellen und gern eng mit einem Trainer zusammen arbeiten sind oftmal deutlich besser für bestimmte Rassen geeignet als Leute, die ja "schon jahrelang Hunde" hatten und daher meinen, alles zu wissen oder zu können.

    Mal abgesehen davon, dass es gerade Menschen mit wenig Hundeerfahrung und weniger Bereitschaft, sich gründlich zu belesen, ja dann noch mal schwerer fällt, einen gescheiten Trainer zu finden. Davon rennen ja mehr als genug gruselige Exemplare rum.


    Wenn ich mir so den "typischen" Otto-Normalhundehalter außerhalb des Dogforums angucke, der keinen Hundesport betreibt und einfach "nur so" einen Hund möchte, dann sehe ich da in den allermeisten Fällen persönlich einfach was Nettes, Unkompliziertes, Anpassungsfähiges - nix mit großem Arbeitswillen, nix mit Schutztrieb, nix mit im Erwachsenenalter wahrscheinlicher Artgenossenunverträglichkeit.

    Und wie gesagt, ich beziehe mich auf Leute außerhalb der DF-Bubble.

    Der DF-Hundehalter ist halt auch nicht der Ottonormal-Hundehalter... So viele Hundehalter können das Verhalten ihres Hundes doch absolut nicht einschätzen, sehen wir doch Tag für Tag oder? :sweet:

    Das ist halt die Krux, hier im Dogforum sind wir in einer Bubble und klar, da gibt es überwiegend sehr verantwortungsbewusste User, die mehr Wissen mitbringen und bereit sind, mehr zu lernen, sich stärker anzupassen etc. als der Ottonormal-Hundehalter außerhalb einer solchen Blase.

    Deshalb gibt es hier im DF wahrscheinlich auch überdurchschnittlich viele Ersthundehalter, die mit "anspruchsvollen" Rassen wie z.B. Ridgeback, belgischem Schäferhund, Hütitüti-Extrem gut zurechtkommen. Außerhalb dieser Bubble sind aber wahrscheinlich nicht so viele Halter gut bedient mit so einer Rasse und tun ihrer Umwelt damit auch keinen Gefallen.

    Hallo ihr lieben,

    Ich wollte Mal nachfragen, wieviel Auslastung so ein 6 Monate alter Hund braucht. Sie ist ein Mischling, vermutlich Jagdhund dabei, Nase viel am Boden, ist im Moment ca. 45 cm hoch.

    Wir gehen meist morgens ca 35-45 Minuten und dann abends auch nochmal was in der Art. Dazwischen kurze Gassi runden a 10 Minuten.

    Geistige Auslastung in Form von suchspielen und Training (Leine, Rückruf, "bleib") gibt's auch.

    Ist das für einen Hund ihrer Grösse ausreichend? Ruhezeiten hat sie viele, also darauf achten wir sehr.

    Mit 6 Monaten ist der Hund ja wirklich noch sehr jung.

    Euer Gassiprogramm finde ich erstmal ganz vernünftig, viel mehr würde ich mit so einem Youngster noch nicht herumziehen. Bzw. vereinzelt schon mal, aber eben nicht als Standardprogramm.

    Natürlich kommt es immer auch darauf an, wie "aufregend" die Spaziergänge für den Hund so sind, was da an Reizen verarbeitet werden muss, ob der Hund entspannt ist oder ein ängstlicher Geselle, ob er an der Leine laufen muss oder sich auch mal im eigenen Tempo frei bewegen kann...

    Als geistige Auslastung empfinde ich bei einem so jungen Hund, wenn man selbst Hundeanfänger ist, erstmal die Grunderziehung als mehr als ausreichend. Die muss ja sowieso ganz automatisch auch in den Alltag eingebaut werden (z.B. Leinenführigkeit; Hundebegegnungen; Abbruchsignal) und der junge Hund muss das gewünschte Verhalten auch festigen und verinnerlichen können.

    Gegen ein Suchspiel hie und da spricht sicher nichts, aber zu viel erwarten sollte man von einem so jungen Hund nicht.

    Gerade Leute mit Hundeerfahrung, die im Hundesport aktiv sind, machen gerne schon im ersten Lebensjahr was Gezieltes und Sinnvolles mit dem Hund, je nach Sportart kann man da bereits sehr gut an den Basics arbeiten. Allerdings fällt es als Ersthundehalter meist schwer, da das richtige Maß zu finden. Gerade Nasenarbeit wie z.B. Mantrailing, die einem Hund mit Jagdtrieb unter Umständen gut gefallen könnte, kann man auch später noch gut aufbauen.

    Ich sollte noch anmerken dass dazu noch kommen: Kids wo abholen/hinbringen, oder einkaufen, also kurze Autofahrt und Mal im Auto warten bzw. Auch Mal mitkommen, fremde Wohnung Kennenlernen usw. Das ist ja auch anstrengend für den Hund, da noch alles neu ist.

    Sie ist jetzt 5 Wochen bei uns.

    Genau, nach 5 Wochen ist der Hund ja praktisch noch in der Eingewöhnungsphase. Da würde ich es noch langsam angehen und wirklich erstmal "nur" Alltag machen. Alles andere hat Zeit.

    gegenüber meinem vorhandenen Hund, wenn der einen potentiellen Mitbewohner nicht vorher abchecken darf.

    Meine Zweithund ist auch als Direktimport eingezogen und igh hatte NULL Gewissensbisse dem Ersthund gegenüber :ka: Vielleicht wäre das für deinen Hund ja mies, aber es gibt Leute, die können ihren Hund so treffend einschätzen, dass sie wissen, mit wem es passen wird und mit wem wohl eher nicht.

    Ich habe mir aus einer Laune heraus neulich "Tenderness" von Alison MacLeod gekauft, bin erst ca. auf Seite 50 von fast 600 Seiten, bereue es aber jetzt schon, eigentlich noch nie was von D.H. Lawrence, um dessen Leben und Werk es in dem Roman zentral geht, gelesen zu haben. Insbesondere "Lady Chatterley" hätte da wohl vorab nicht geschadet. Naja, hoffentlich wird's trotzdem ein Lesegenuss, der Schreibstil ist nämlich recht vielversprechend...

    OP möchte ich nach Möglichkeit vermeiden.

    Durch die danach eingeschränkt Bewegung wird die Muskulatur leiden, die sie laut TA braucht.

    U sie ist sehr bewegungsfreudig.

    Die Muskulatur baut der Hund aber nach der Schonzeit in der Regel durch Physio und langsame Ausdehnung der Spaziergänge sehr rasch wieder auf.

    Damit will ich nicht zu einer OP raten, bei leichtgradiger PL muss die ja nun oft echt nicht sein, aber es wird immer mal passieren können, dass Hund aus Grund X oder Y ne Weile kürzer treten muss. Hunde können das lernen (ist vermutlich sogar empfehlenswert...) und für die Muskulatur ist es jetzt nicht tragisch bei einem jungen, ansonsten agilen Hund.

    Wienerfellnasen hat sogar ziemlich schnippisch auf meine Anfrage reagiert, so quasi "ich würde Pinta dann nur übernehmen, wenn "für mich alles passt" bzw. "bei Gefallen meinerseits" und dass es bei mir noch lange nicht funktionieren muss, nur weil sich Pinta vielleicht bei Ihnen auf Pflege gut einleben würde.

    So hatte ich meine Anfrage nicht formuliert, sondern dass ich auf der Suche nach einem Sicherheitsnetz bin. Bzw. hatte ich angefragt, ob der Verein ev. eine Pflegestelle kennt, die auch HSH-Mixe nehmen würde. :pleading_face:

    Das tut mir leid. War sicherlich micht persönlich gemeint, aber wshl gibt es dann wohl negative Vorerfahrungen...

    Mehr fällt mir leider einstweilen auch nicht ein dazu.

    HSH-geeignete Pflegestellen sind wohl auch eher rar gesät...