Bei uns in der Agilitygruppe gibt es einen total geilen Chi: relativ "groß" und dem hat offenbar noch keiner erklärt, dass er ne Couchpotato sein soll.
Wenn ich keinen Bock auf Bewegung habe, hole ich mir keinen Hund.
Ja, meiner hat auch gerne richtig Gas gegeben bei Hoopers und Agility War seine große Leidenschaft.
Leider hat er PL Grad 3 (blieb lange unerkannt) und sich im Frühjahr einen KBR zugezogen, deshalb mussten wir damit aufhören und machen jetzt eher Rally, Hundeturnen und so Zeugs. Wandern gehen wir aber immer noch
(Hab gerade gegoogelt, welche Rassen wohl besonders häufig KBR haben. Da werden mir eher große Rassen angezeigt wie Retriever, Boxer, Berner Sennenhund und Rottweiler. Nachdem die Kleinen aber ja häufiger mal PL haben, denke ich, dass da durchaus auch öfter mal Thema sein könnte, da kenne ich mich aber nicht so aus).
Hmh. Der beste Umgang mit solchen „InfluencerInnen“ scheint mir ja nach wie vor, ihnen die öffentliche Kenntnisnahme und Diskussion zu entziehen, dann hätte es sich auch schnell outgefluencet.
Hier gibts weit und breit keinen Pomeranian.
Ich sehe Pomeranianssehr oft, fällt mir gerade auf. Die sind hier äußerst beliebt als Kleinhunde.
Ja, schön wäre es, wenn man diese Leute einfach ignorieren könnte, aber so läuft das nicht. Gerade auf Social Media werden Qualzuchten geteilt und gehyped ohne Ende. Meiner Ansicht nach wichtig wären einerseits umfassende Aufklärungskampagnen, aber natürlich müssten auch die Seitenbetreiber in ner idealen Welt irgendwie zumindest ein winziges bisserl Verantwortung übernehmen, auch wenn ich nicht weiß, wie genau das aussehen sollte, aber irgendwie sollte es zumindest eingeschränkt werden, dass man Videos röchelnder, kaum bewegungsfähiger Hunde ohne jeden "Warnhinweis" oder irgeneine Form der Einschränkung teilen kann...
Ich für meinen Teil schreibe da durchaus mal was dazu, wenn mir auf Facebook irgendein qualzuchtverherrlichender Artikel angezeigt wird oder auf Instagram von Qualzuchtrassen geschwärmt wird (Genauso schreibe ich auch mal was, wenn Leute Lobhudeleien auf Teletakt singen oder den Alphawurf als normale Erziehungsmethode promoten...)
Meiner Ansicht nach muss man da Gegenwind geben. Sogar Qualitätsmedien wie die "Zeit" teilen z.B. auf Insta mitunter Fotos von Qualzuchten, neulich war's ein Hängeohrkaninchen. Ja, da kommentiere ich dann auch, in den allermeisten Fällen kommt zwar keine Rückmeldung, aber zumindest wird eine Debatte angestoßen und unwissende Menschen werden mitunter so zumindest darauf hingewiesen, dass es da eine Problematik gibt und nicht alles rosarot ist.
Die Preise privater Dienstleister mit gemeinnützigen Vereinen zu vergleichen ist ... ähem ... ja, wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Na, Kosten entstehen aber ja trotzdem, wenngleich in einem ganz anderen Ausmaß, weil die Leute nicht davon leben müssen.
Wenn ich da an die Flutlichter denke, die gerade im Herbst/Winter für die Beleuchtung der Hundeplätze, das Training findet ja meist am Abend statt, verwendet werden, und es gibt ja auch Vereinsheim und Sanitäranlagen, was auch betrieben werden muss... Da würde ich es schon auch verstehen, wenn Vereine ihre Mitglieds- bzw. Kursbeiträge ebenfalls erhöhen und fände es durchaus interessant, wenn jemand hier davon berichtet
Habe ich in meinem Beitrag ja auch extra deshalb erwähnt., dass Verein natürlich was anderes ist.
Aber bitte ja, hier noch ein paar HuSchu-Beispiele:
Meine erste HuSchu bietet "Spiel und Spaß"-Beschäftigungseinheit zurzeit um 27 Euro an, früher waren es 25 Euro.
Der Trickkurs in einer anderen Hundeschule ist ein Hallenkurs und kostet jetzt 150 Euro für 6 Einheiten statt der ca. 135 Euro für 6 Einheiten, die ich vor ca. 1,5 Jahren noch gezahlt habe (und ja, ist eine generell hochpreisige City-Hundeschule, der Trainer ist aber auch sehr sagen wir es mal so namhaft, da aus den Medien bekannt)
Eine andere City-HuSchu, in der ich u.a. mal 5er Block Longieren und Funkurs gemacht habe, hat von ca. 135 Euro dafür auf 150 Euro erhöht
Hier scheinen Preissteigerungen also durchaus Thema zu sein.
Beim Papillon wäre ich auch vorsichtig, die sind oft wohl seehr sensibel und zumindest die Hündin meiner Freundin mutiert eher zum kläffenden Stresskeks, wenn meine Freundin mal neben der Spur ist. Mag mit an der Linie liegen, aber ich finde das nicht so passend.
Tatsächlich habe ich kurz an einen Chihuahua denken müssen (aus vernünftiger Zucht oder second-hand), meinen Rex könnte ich mir für so eine Aufgabe tatsächlich vorstellen, weil der cool und gelassen bleibt, auch wenn ich mal emotional blöd drauf bin. Wenn ich depri bin (hab Diagnose rez. depressive Störung) holt der mich da auch gut raus, indem er nicht nur kuscheln kommt, sondern vor allem auch mich auffordert, mich mit ihm zu beschäftigen. Mein Rüde ist allerdings freundlich gegenüber Menschen. Ich kenne aber viele Chis, die reservierter sind und sich vor allem für den eigenen Besitzer interessieren, die Bandbreite ist da halt recht groß. Wird der Hund tatsächlich ausgebildet, lernt der aber ja, trotz Ablenkungen zu "arbeiten", wenn was zu tun ist. Chihuahuas tendieren durchaus zur Eigenständigkeit, aber mein Rüde ist dennoch gut motivierbar.
Nachteil ist halt, dass die meisten Chis vom Züchter heute auf sehr klein und fragil gezüchtet werden, was ich nicht unterstützen wollen würde. Es gibt bestimmt aber Ausnahmen und second-hand findet man mMn bei dieser Rasse oft echte Schätze. Weil in vielen Fällen auch nicht 100% rasserein, sind die dann oft auch größer und robuster.
Ah, und zum Anfassen finde ich Langhaar-Chihuahuas genial, mein Rex ist sooo weich und flauschig <3 Ich habe ja schon einige Hunde angefasst, aber ich finde sein Fell mit Abstand am angenehmsten, auch im Vergleich zu meiner Yorkiehündin.
Allerdings würde ich tatsächlich auch empfehlen, eher erst einmal abzuklären, welche Ausbildungsmöglichkeiten es da gibt und was ein Hund tatsächlich übernehmen kann. Solche "Jobs" sind einfach enorm fordernd und da muss man vielleicht durchaus Abstriche machen. Außerdem ist es oft schon so, dass Hunde "einfach so" großartige Alltagshelfer sind. Meine Hunde sind ja auch nicht ausgebildet oder zertifiziert oder sonstwas. Trotzdem helfen sie mir total dabei, durchs Leben zu gehen, indem sie einfach da sind, wir als Team vieles erleben und ich diese tiefe Verbindung spüre. Allein das kann schon eine sehr therapeutische Wirkung haben.
Auf Facebook wurde mir ein Artikel von "Women's Health" angezeigt, in dem die "faulsten Hunderassen" empfohlen werden für Leute, die sich eine lebende Couchpotato wünschen. Natürlich waren die Vorschläge dann hauptsächlich Qualzuchten - Basset, Englische Bulldogge, Deutsche Dogge und Co.
Ah ja und Chihuahuas (deren gesundheitliche Problematiken ich hier nicht negieren möchte) werden auch empfohlen, weil die können mit ihren kurzen Beinen ja nicht so viel laufen und angeblich sagt der AKC, man solle sie nicht überstrapazieren mit zu viel Bewegung Na da habe ich meinen Rex ja ganz falsch gehalten und meine Chi-haltenden Freunde, die so wie ich mit denen wandern gehen und/oder Hundesport machen
Wow, wow, wow! Was für ein episches Werk! Absoluter Zufallskauf, und dann war ich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. McLeod erschuf hier einen Roman, der auf historischen Tatsachen beruht, und machte daraus ein großartiges fiktionales Werk. Im Mittelpunkt steht Leben und Werk des englischen Schriftstellers D.H. Lawrence, insbesondere "Lady Chatterley's Lover", der äußerst kontrovers diskutierte Roman des Autors über eine unglücklich verheiratete Frau, die sich in einen anderen Mann verliebt und zu ihm eine tiefgehende Beziehung auch sinnlicher Naur eingeht - ein Skandal, der unter anderem einen Bann des Bghes in Geoßbritannien mit sich zog. Um diesen und um den Prozess gegen Penguin Books mit Verleger Sir Allen Lane Anfang der 60er-Jahre geht es in "Tenderness" ganz zentral. Hinein passen in diese fabelhafte Liebeserklärung an Literatur dann auch noch Jackie Kennedy, die Leod sehr überzeugend und einfühlsam als heimliche Befürworterin und Leserin Lawrence' porträtiert, sowie politische Verstrickungen rund um Präsidentschaftswahl und FBI, im Zentrum steht hier der glücklose Agent Harding, der durch einen Spezialauftrag sowohl in Kontakt zu Jackie Kennedy als auch zu Lawrence' angeblich pornographischem und moralisch verruchtem Roman kommt...
Auch über Lawrence' Leben selbst schreibt die Autorin äußerst detailreich und nuanciert, sie berichtet von seiner eher unglücklichen Ehe mit der Deutschen Frieda, seiner letzten Zeut auf Erden, die er, von Krankheit gezeichnet, in Itslien verbrachte, und beschreibt vor allem seinen längeren Aufenthalt auf dem Anwesen eines großen Familien-Clans, deren Leben und Beziehungen Lawrence zu der Geschichte "England, mein England inspirierte". Auch eine zarte Liebesgeschichte, nämlich der zwischen Lawrence und Rose, einer Freundin dieser Familie, lässt McLeod auf den Seiten erblühen, in ihrem Roman wird diese auch zur Inspiration für Lady Chatterly... Und dann ist da noch Bernardine, eine Nachfshrin des Clans, die an der Universität auf das so heißdiskutierte Werk Lawrence stößt und dadurch ebenfalls ihrer wrsten Liebe begegnet...
Eine extrem sorgfältige recherchierte Hommage an einen großen Schriftsteller, der oft durchaus exzentrisch und schwierig im Umgang gewesen sein dürfte, MxLeod verwendete sogar Originaldokumente, die Gerichtsaussagen real existierender Personen, und verwebt Fakt und Fiktion zu einem äußerst beeindruckenden Roman, den man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Ich besuche zurzeit nur einen Hundeschulkurs bei meiner Vereinstrainerin, die noch in der Ausbildung zur gewerblichen Hundetrainerin steckt, aber halt schon viele Jahre im Verein als Kursleiterin aktiv ist. Die sammelt jetzt wohl Praxisstunden oder so für ihre Ausbildung und ich zahle für den Hallenkurs "Hundeturnen", welcher ca. 12x stattfinden wird, gerade mal 70 Euro dadurch.
Ich gehe aber davon aus, dass fertig ausgebildete Hundetrainer bei den Hallenkursen mit den Preisen werden hochgehen müssen, unsere Halle (hatte dort früher schon einige Kurse) kann im Winter beheizt werden, hinzu kommen die Kosten für Miete, Strom etc....
Dann bin ich gerade noch in zwei Hundesportvereinen.
1x die Woche habe ich einen Funkurs mit vielen Beschäftigungsideen, der Verein nimmt dafür für ein Semester 90 Euro. Das finde ich sehr günstig, da man für den Kurs nicht Vereinsmitglied werden muss und der Kurs ja über mehrere Monate lang stattfindet. Komme ich z.B. 9 Mal pro Semester hin, zahle ich ja nur 10 Euro pro Einheit. Inklusive all dem Equipment, was im Kurs so verwendet wird - es wurden schon mal Clicker verteilt, ein andermal gab es Schnüffel-Intelligenzspiele, auch die Geräte benutzen wir öfters mal...
1x die Woche bin ich noch in einem anderen Hundeverein, wo ich Rally Obedience mache. Ich glaube, man zahlt einen Jahresbeitrag in Höhe von ca. 40 Euro. Die Kurse selbst kosten dann jeweils 50 Euro für ein Semester. Früher war der Kursbetrag noch geringer, aber da der Verein sich z.B. seine Geräte selber finanzieren muss, haben sie leicht erhöht. Ich finde es immer noch total günstig.
In den Vereinen arbeiten ja keine gewerblichen Trainer, Kosten entstehen aber trotzdem - Strom für Beleuchtung und Vereinsheim, Anschaffung neuer Geräte/Instandhaltungsarbeiten, evt. Platzmiete etc.
Terri-Lis-07 Oh, ich glaube, bei Rex waren die Canini drin, bis er 1 Jahr alt war oder sogar noch etwas länger...
Die Tierärztin hatte schon angemerkt, dass man die sonst halt rausholen muss, und war dann positiv überrascht, als das Problem sich doch noch von selber erledigte :)
Muss dazu sagen, Rex hat natürlich nie Schmerzsignale gezeigt, konnte alles problemlos beißen etc., darum habe ich mir da ehrlich gesagt keinen großen Kopf gemacht.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Halbwegs schwindelfrei und trittsicher zu sein, ist auf dem Weg durch die Ötschergräben empfehlenswert, aber wirklich anspruchsvoll ist die Wanderung nicht.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Vorne die "Ötscherhias", eine recht rustikale Hütte, wo man Rast machen und Getränke und Speisen kaufen kann. Vegetarische Auswahl ist aber leider dürftig. Wir kauften daher nur Süßkram und was zu trinken. Die Nussecken waren sehr lecker.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Der Naturpark Ötschergräben-Tormäuer ist meiner Ansicht nach sehr empfehlenswert. Die Gegend ist allerdings äußerst gut besucht, wer Einsamkeit möchte, findet sie hier also eher nicht. Mit einem reaktiven Hund würde ich die schmalen Pfade zudem eher nicht entlanggehen wollen, da es bei Begegnungen nur wenig Platz zum Ausweichen gibt.