Beiträge von tinybutmighty

    Sind Zwergspritze eigentlich auch von Kurzschnäutzigkeit bestroffen?

    Ich hab einen in der Nachbarschaft der röschelt als wäre er eine Bulldogge :ugly: . (Er ist allerdings auch masslos zu fett, vielleicht liegt es auch daran).

    Der Trend geht leider ja bei einigen Kleinhunderassen auch zu Kurzschnäuzigkeit, ob Chihuahua, Zwergspitz oder sonstwas...

    Also 'ne normale Untersuchung vor Abgabe wird normalerweise in Tierheimen und von Tierschutzorgas ohnehin durchgeführt.

    Mein Rüde aus einem inländischen Tierheim wurde von der im Tierheim tätigen Tierärztin vor unseren Augen nochmal untersucht und es wurde uns erklärt, wie sein aktueller Gesundheitszustand ist. Dazz gehörte zB Abhorchem des Herzens, Zahnkontrolle, Hodenkontrolle, Überprüfung der Zähne und Augen...

    Wir wurden dann auch darauf hingewiesen, dass ein Hoden noch nicht abgestiegen war und er noch ein paar Milchzähne drin hatte.


    Bei meiner Hündin aus dem Auslandstierschutz fanden diese Untersuchungen vor ihrer Abreise aus Ungarn statt, uns wurde bei Abholung dann auch alles erklärt, sie hatte da gerade eine Ohrenentzündung und eine aus ungeklärter Ursache kahle Stelle an der Brust. Wir wurden auch informiert, dass sie eher schlechte Zähne hat.


    Bei meiner Hündin wurde ein paar Monate nach Übernahme dann leichtgradige PL festgestellt. Mein Rüde erhielt diese Diagnose erst heuer, nach seinem Kreuzbandriss. Ebenso wurde bei ihm dieses Jahr eine zurzeit zum Glück nur leichte Mitralklappeninsuffizienz festgstellt. Das sind halt Eventualitäten, die immer noch auftreten können, genauso zB wie (Beispiele aus dem persönlichen Umfeld, sowohl Züchter- als Tierschutzhunde) neurologische Probleme, IBD, Epilepsie, Bandscheibenvorfälle...

    Gerade bei Privatabgaben (und Züchtern) sind die Preise ja teils auch sehr hoch und da finde ich es nur fair, im Gegenzug auch einen gesunden Hund zu bekommen - was ich mindestens (!!) vom Züchter auch erwarte.

    Ich kenne genug Hunde aus seriösen Verbandszuchtstätten, die gesundheitlich teils ordentliche Baustellen haben. Eine Garantie auf einen gesunden Hund gibt es nicht, egal woher.

    Hallo Chiara,

    für mich liest sich dieses Verhalten nicht untypisch für einen jungen Hund, schon gar nicht für einen Labrador. Die sind ja oft ziemlich kontaktfreudig gegenüber Artgenossen. Wobei ein Hund natürlich nicht von jedem Kontakt wirklich profitiert und es auch Hunde gibt, die ihr unsicheres Verhalten z.B. mit Spielaufforderungen zu "kaschieren" versuchen.

    Du schreibst, dein Hund hat 1 bis 2 Mal pro Woche Hundekontakt. Wie verhält er sich da gegenüber den anderen Hunden? Sind da auch souveräne erwachsene Hunde dabei, die dem Jungspund mal Grenzen aufzeigen? Ist er in diesen Situationen für dich noch ansprechbar, kannst du ihn z.B. abrufen und dann wieder freigeben?

    Hast Du schon mal über Social Walks nachgedacht? Hier handelt es sich um Trainingsspaziergänge an der Leine, die Hunde haben keinen direkten Kontakt zueinander. Bei euch sind erst einmal sicherlich Einzelstunden angebracht, aber langfristig gesehen haben solche geführten Trainingsspaziergänge sicherlich auch einen Wert - wenn der Trainer kompetent anleitet.


    Bedenke, dass dein Hund wirklich noch seehr jung ist! In dem Alter ist die Konzentrationsspanne praktisch winzig, die Hunde stecken noch mitten in der mentalen Entwicklung. Ich würde dir raten, die Kapazitäten des Hundes nicht für Späßchen wie Apportieren oder ständiges Deckentraining zu verbrauchen, sondern dich zunächst nur der Alltagstauglichkeit zu widmen. Wenn Hundesichtungen für deinen Hund schon auf derart große Distanzen so aufregend sind, dann hat er genug damit zu tun, diese Situationen zu verarbeiten und wird viel Ruhe brauchen, den Stress zu verarbeiten und körperlich abbauen zu können.


    Ich würde dir tatsächlich auch raten, möglichst ruhige Strecken zu gehen, selbst wenn es bei deiner Wohnsituation schwierig ist. Dann gibt es die große Runde eben morgens und am Nachmittag/Abend nur kleine Pieselgänge. Dann hat dein Hund nicht mehrmals am Tag solche extremen Erregungszustände, das "Runterfahren" dauert da nämlich immer länger, als wir Menschen es glauben.


    Zum Trainingsweg an sich kann ich nicht so viel sagen, ich glaube, da braucht ihr wirklich einen kompetenten, einfühlsamen Trainer mit viel Erfahrung in Sachen Begegnungen.

    Die Unordnung wäre mir wurscht, Hunde haben für so was doch eh kein Gespür.

    Eine Ausnahme wäre es, wenn z.B. potentiell gefährliches Zeug rumliegt, an dem die Hunde sich verletzen könnten oder so was.

    Ich habe mir bei meinen bisherigen Sitterinnen tatsächlich auch nie deren Wohnungen angeguckt. Mein Hauptaugenmerk lag da ganz klar darauf, wie mit den Hunden umgegangen wird und welchen Eindruck die Person erweckt.

    Mein persönliches Problem wäre auch, dass hier mehrere Hunde auf so engem Raum gesittet werden sollen.

    Sucht ihr eigentlich die Wanderrouten vorher raus?

    Fahrt ihr da dann gezielt wo hin? Oder wandert ihr eher in der Heimat, von zu Hause aus zu Fuß?

    8-10km ist hier theoretisch ein Standard-Spaziergang bei trockenem Wetter und wenn ausreichend Zeit bis zur Dämmerung bleibt.

    Icv würde manchmal gerne weiter laufen, müsste dafür aber dann wohl gezielt was dafür suchen.

    Mal so, mal so.

    Ich kann auch von zuhause losgehen und dann vier 4 Stunden lang durch die Weinberge spazieren oder rauf auf den Hausberg wandern. Mach ich manchmal auch sehr gerne. Aber irgendwie kommt da für mich dieses richtige "Wander-Feeling" nicht auf |) Da sag ich dann große Nachmittagsrunde dazu, auch wenn es 10 Kilometer plus waren xD

    So zum "richtig Wandern" gehört es für mich einfach dazu, 'ne Runde rauszusuchen (oder die jemand anderen raussuchen zu lassen, meine Freundinnen haben immer coole Ideen <3), hinzufahren, ich sehe auch einfach gerne etwas Neues, bin gerne auf mir unbekannten Pfaden unterwegs.

    Dazu kommt noch die Tatsache, das gerade der Schäferhund eigentlich jemanden bräuchte der stabil und souverän ist.

    Das geht mir jetzt persönligch ein bisschen zu weit als Wertung...hier im Forum sind auch einige Personen mit psychischen Erkrankungen unterwegs, die Hunde unterschiedlichster Rassen halten, da wird vom Gebrauchshund bis zum Chihuahua alles dabei sein, und denen ein gutes Leben bieten, mit der nötigen Führung, Auslastung, Ruhe... :ka:

    Psychische Erkrankungen und auch Neurodiversität sind halt so weite Felder, dass man da eigentlich gar nicht so per se werten kann.

    Ich habe jetzt nur den Eingangspost gelesen. Ich würde warten bis der Ersthund erwachsen ist, also mind. noch ein Jahr, und dann einen gut sozialisierten (männlichen) Pudelwelpen aus seriöser VdH-Zucht dazuholen. Im ersten Jahr sollte man dann die neuen „Spielregeln“ etablieren. Ab Jahr 2 läuft es dann genauso wie du dir es vostellst.

    Warum sollte hier bitteschön ein Welpe die beste Wahl sein? ^^ Da schließe ich mich viel eher der Vorschreiberin an, die eine ältere, gefestigte, souveräne Hündin empfahl.