Mach dir jetzt mal keinen allzu großen Kopf bitte.
Leinenführigkeit ist ein Langzeitprojekt, das geht nicht so von heute auf morgen. Das ist einfach etwas,das Zeit braucht. Zudem scheint es Emma vor allem darum gegangen zu sein, wieder ins sichere Zuhause zu kommen. Das ist nicht so wahnsinnig besorgniserregend, denn Emma ist ja noch nicht lange bei euch und kennt Gassigehen vermutlich noch nicht so richtig. Du kannst es so machen, dass du für die längeren Gänge mit ihr erstmal ein Stück rausfährst oder du trägst sie einfach zB zum nächsten Park. Und drehst dort dann eine Runde.
Knurren ist erstmal nur Kommunikation. Ein Hund kanm halt nicht die Menschensprache, sondern nur Hündisch. Vielleicht empfindet sie das Anziehen des Halsbandes als unangenehm? Oder deine Körpersprache wirkte auf sie bedrohlich. Bei so kleinen Hunden kommt dies sehr schnell mal vor, da hilft es dann, bewusst darauf zu achten,dass man sich zB nicht über den Hund beugt.
Ich würde aber auch ein gut sitzendes, gepolstertes Brustgeschirr für Emma empfehlen. Ist ja unangenehm, wenn sie beim Ziehen am Halsband den Druck verspürt in der doch sensiblen Halsgegend.
Zum Thema allgemein, ich sehe das nicht ganz so tragisch. Eine Freundin hat schon mehrmals ehemalige vermehrerhündin aus dem Tierschutz aufgenommen, alle auch noghmal ein ganzes Stück älter als Emma. Genau wie meine Jasmin haben diese Hunde sich echt toll entwickelt. Ja, paar Dinge muss man vielleicht stärker beachten oder brauchen etwas mehr Zeit, aber ich lese da jetzt kein katastrophales Problemverhalten raus.
Möchte nur nochmal betonen, dass ihr bitte fair zu Emma bleibt und einfühlsam mit ihr umgeht. Die will nicht randalieren oder euch manipulieren, die ist frisch eingezogen und muss sich noch an euch gewöhnen und das Vertrauensverhältnis braucht schlicht ebenso Zeit.