Beiträge von tinybutmighty

    Dein Hund ist ja noch sehr jung. Da würde ich nicht den Fehler machen, den Zweithund als "Spielkameraden" und "Hundegesellschaft" für den Ersthund zu holen, denn dein Hund wird sich noch weiter entwickeln und mental wohl erst mit 2,5 bis 3,5 Jahren voll erwachsen sein. Und dann hat er möglicherweise gar nicht mehr so viel Bock auf Herumgetobe mit Artgenossen.

    Die eigentliche Schlüsselfrage lautet also, ob Du selbst wirklich einen zweiten Hund möchtest? Und wenn ja, warum?

    Wie sieht der Alltag aus, was kann dem Hund geboten werden? Zwischen einem Goldiemix, einem American Bully und einem Schweizer Sennenhund bestehen ja auch nochmal deutliche Unterschiede, was Charakter, Genetik und Anforderungen an die Haltung betrifft. Was stellst also Du selbst dir vor, wie soll der Zweithund z.B. ausgelastet werden?

    Zum Glück wird keine Rasse komplett ausgeschlossen alleine aufgrund ihrer Zugehörigkeit.

    Sehe ich anders. Bei den extrem brachycephalen Rassen bin ich tatsächlich für ein komplettes Ausstellungsverbot.

    Sowas riskiert wohl kaum einer, wenn der Hund nicht tierärtztlich für fit und gesund erklärt wurde um man sich selber auch nicht absolut sicher ist.

    Französische Bulldoggen können doch allein aufgrund ihrer Anatomie nicht 100% fit und funktional sein.

    Heute sind es Bulldoggen, morgen Pudel und übermorgen vielleicht Schlappohren oder kurze Beine oder Zwergrassen oder Merle wird doch ausgeschlossen oder was sonst einfällt.

    Für Tulln wurden alle Aussteller über die im Bescheid angeführten Bedingungen für eine Teilnahme verständigt und die mussten die Bedingungen einhalten. Hat der Hund alle erforderlichen Untersuchungen gehabt, konnte er starten.

    Dann scheint das Austellungswesen halt ne ziemliche Farce, bzw sind die Untersuchungen dann wohl ein Witz. Dass sich ja auch schon zahlreiche Tierärzte ganz klar gegen Mops, Frenchie und Co positionieren und zwar mit validen und belegbarrn Argumenten, sollte doch eigentlich Grund genug sein, diese Rassen von solchen Schauen auszuschließen.

    Sorry, aber nur weil bei deinem Hund mit recht klar sichtbaren Qualzuchtmerkmalen diese ihn derzeit (!) nicht beeinträchtigen, heißt das eben nicht, dass das nicht doch Qualzucht ist :ka:


    Vielleicht gibt es die ein oder andere Ausnahme-Bulldogge, deren Lebensqualität durch die extreme Zucht tatsächlich nicht beeinträchtigt ist. Für mich schwer vorstellbar, aber wer weiß. Dennoch gibt es dann halt auch so was wie eine "Vorbildfunktion" und auf einer seriösen Hundeausstellung hat so was meiner Ansicht nach allein schon deshalb nichts verloren.


    Ich kenne mich im Ausstellungswesen nicht gut gnug aus, um beurteilen zu können, WER da zuständig ist, aber irgendwer müsste da mMn einschreiten. Ob Vetamt, Veranstalter oder der Richter (der sich als freier Mensch weigern könnte, Qualzuchten zu richten) - ich find's ganz schlimm, dass man Frenchies noch im Ausstellungsring zu sehen bekommt.

    Wie alt sind denn die Großeltern?

    Ein Labrador Retriever aus gängiger Standardlinie könnte schon passen. Man muss halt bedenken, dass alle Welpen und Junghunde erstmal quirlig und lebhaft sind und man die Erziehung da eben von Null weg startet. Gerade Labradore sind in jüngeren Jahren öfters mal stürmisch, wobei dies erzieherisch durchaus in sie richtigen Bahnen gelenkt werden kann.

    Ansonsten sind Labradore meist eh recht easy, man muss das tendenziell offene, kontaktfreudige Wesen eben mögen. Gerade auf Campingplätzen etc. stelle ich mir da einen freundlichen Hund wie de Labrador aber einfacher vor als zB einen Schäferhund mit ordentlich Wach- und Schutztrieb.


    Vielleicht könnten deine Großeltern sich ja auch nach erwachsenen Abgaberetrievern umsehen? Es gibt ja zB die "Rasse XY in Not"-Seiten. Oder sie stellen sich mal in den lokalen Tierheimen vor und beschreiben ihren Alltag und die Anforderungen. Dann könnten passende Indviduen direkt vorgeschlagen werden.

    Dass ein Hund mit 5 Monaten noch nicht stubenrein ist, kommt schon vor, gerade bei den Kleinrassen. Meinen Chihuahua habe ich auch mit 5einhalb Monaten übernommen und er war noch nicht stubenrein.

    Vielleicht haben die Vorbesitzer da schlicht nicht die Wahrheit gesagt.

    Ich würde da wie beim Welpen tatsächlich alle 2 Stunden und nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen kurz zum Lösen rausbringen.

    Was genau bekommt der Hund denn, damit ihm die Arthrose erleichtert wird?

    Wie sieht euer Alltag aus? Wie geht ihr mit ihm um? Welche Regeln gibt es, wie kommuniziert ihr mit ihm?


    Einen Hund dieses Rassemixes, der so lange im Zwinger gesessen hat, ist natürlich schon eine Aufgabe. Da muss man sich der möglichen Probleme am besten von Anfang an bewusst sein und sich Strategien überlegen, damit umzugehen.

    Natürlich kann ein erfahrener, gewaltfrei arbeitender Hundetrainer da unterstützen, damit mehr Sicherheit und Struktur in den Alltag kommt. Und er kann auch erklären, welche körpersprachlichen Signale der Hund z.B. in diversen Situationen zeigt. Das gibt dir vielleicht mehr Sicherheit, schnell zu erkennen, in welchen Situationen der Hund vielleicht angespannt ist oder sich bedrängt fühlt etc.

    Aber puh, ob du diesem Hund wirklich gewachsen bist, also mental/psychisch, das kann dir hier in einem Forum niemand beantworten. Wie sieht die bisherige Hundeerfahrung denn aus?

    Zum Kooikerhondje, eine Freundin von mir hat einen und dann kenne ich noch ein paar eher flüchtig (einen von Hundesport-Seminaren). Sind schon lustige, schlaue Kerlchen, man sollte bei ihnen aber auf jeden Fall geistige Auslastung einplanen - ob nun Nasenarbeit, Dummytraining, Agility, Obedience oder sonstwas, ich zumindest habe die schon so erlebt, dass die gern regelmäßig einer Beschäftigung fürs Köpfchen nachgehen. Erfüllt man diese Bedürfnisse, sind sie oft dann auch im Alltag umgängliche Begleiter, ABER ich erlebe sie auch als seehr sensibel, mit einem Hang zur Unsicherheit. Also wirklich sehr feinfühlige Hunde, die sich doofe Erlebnisse auch schnell merken und dann z.B. ins Meideverhalten fallen. Bekannte Menschen sind in der Regel kein Problem, aber Fremde brauchen sie oft wohl nicht unbedingt.

    Nach zwei Jahren Wiedersehen mit Rexis erster Hundefreundin Erni - die ist nur zwei Tage jünger als Rex :)

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    "Ich fresse dich!!"

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    Es war schön, Rex mal wieder zwar kurz, aber doch recht ausgelassen spielen zu sehen.

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    Schnell mal alle überschüssige Energie rauslassen...

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    Irre begeistert :b

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    Den restlichen Spaziergang über machte jeder der Hunde aber wieder das eigene Ding. Für ein Pärchenfoto mussten Rex und Erni aber natürlich gemeinsam posieren :b

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