Beiträge von tinybutmighty

    Eure Trennung tut mir leid. Habe ich ja selber vor ein paar Monaten durch und dadurch auch den Kontakt zu ihren drei Hunden verloren, schön, dass das bei euch nicht ganz so krass ist.

    Rex war immer schon ein sehr offener Hund und wurde von Anfang an problemlos z.B. von meinen Großeltern betreut, aber auch bei einer Freundin blieb er ohne Probleme. Das ist bis heute so, ich kann ihm eigentlich jeden mitgeben, oft freut er sich sogar richtig über die Abwechslung |)

    Meine Jasmin ist eigentlich ein "Klebehund" und sobald ich da bin, ignoriert sie andere Menschen total. Aber ich kann dir da ein wenig Mut machen, weil sie früher mMn schon mehr Trennungsstress hatte und mittlerweile kann sie z.B. auch sehr gut mal einige Stunden bei meinen Großeltern oder sogar einer Freundin bleiben. Sie würde da vielleicht nicht in den Tiefschlaf fallen, solange ich nicht da bin, aber sie bleibt ruhig und weint auch nicht, sondern arrangiert sich mit der Situation, lässt sich kuscheln etc. Hier hat eine gewisse Routine da viel geholfen. Da Jasmin nicht gut alleine bleibt, musste ich vor 2 Jahren sehr rasch eine Betreuung organisieren und sie der Sitterin quasi auf gut Glück mitgeben. Okay, sie hatte etwas mentale Unterstützung durch Rex, an dem sie sich orientiert, aber es klappte wirklich ganz gut und mittlerweile hätte ich da sogar noch weniger Bedenken =)

    Ach komm bitte.

    Unfaires Verhalten gibt es überall, egal ob just4fun oder "überambitioniert" oder alles dazwischen sowie in jedem Sport. Selbst ohne Turnierambitionen.

    Ich denke, du missverstehst Lucy_Lou . Sie wird mit "überambitioniert" nicht meinen, dass so was nur im Wettkampfsport vorkommt, sondern eher die Einstellung mancher Menschen, völlig egal, ob die sich nun auf die nächste Schutzhundesport-Prüfung vorbereiten oder zum "just for Fun"-Longierkurs gehen. Es gibt einfach solche Leute, die unbedingt wollen, dass ihr Hund "funktioniert", völlig egal, ob es um irgendwas geht oder nicht, und die dann Druck ausüben und unfair werden, heftig bis brutal korrigieren...

    Das wird sie gemeint haben, denke ich mal.

    meckern, dass keiner was tut und selber nix tun... nope.

    Aber hier haben doch einige Menschen Beispiele gebracht, wie sie damit umgehen und versuchen, etwas zu ändern. Ob nun Erklärung, vormachen dass es auch anders geht Meldung an den Vorstand etc


    Für mich gehört ein Eingreifen/Konfrontation in manchen Fällen schlicht zur Zivilcourage.

    Und zum Thema wegsehen... es ist noch nicht lange her, als hier in einem Pfotothread ein Foto gepostet wurde auf dem klar ein Stachel zu erkennen war (nicht am Hund -gab sogar Likes für das Foto). Genau EIN User hat nachgefragt und mit der "ist da, nehm ich aber nicht her" Erklärung hat sich dann jeder zufrieden gegeben.

    Es sind nicht nur die anderen, die wegsehen und nichts tun. Bei Leuten, die einem gefühlt irgendwie nahestehen lassen sich die wenigsten auf solche Diskussionen ein. Sieht man auch hier im DF immer wieder in diversen Bereichen. Wenn jemand "beliebt" ist wird bei vielem ein Auge zugedrückt. Mit dem Finger zeigt man meist nur auf die Anderen.

    Also ich weiß nicht, um welchen Thread es da geht, aber ich schaue mir nicht jedes Foto so sorgfältig an, dass ich etwas wie einen Stachler unbedingt zu 100% auf jedem Foto erkennen würde. Durchs DF scrollen tut man schnell mal zwischendurch, bin da nicht inmer mit der Aufmerksamkeit voll dabei. Wäre es mir aufgefallen, hätte ich auf jeden Fall etwas dazu geschrieben.

    Dass Leute wegsehen, ja, passiert - auch dass Menschen das Verhalten von Person X anders beurteilen als das von Person Z, die die beste Freundin ist - unfair, aber irgendwo einfach menschlich.

    Aber wenn deshalb niemand mehr Missstände anspricht, nur weil wir als Menschen nunmal fehlbar, mitunter parteiisch und voreingenommen sind, wird doch auch nichts besser.

    Stadt ist doch nicht gleich Stadt. Ich habe die ersten 25 Jahre in Wien gewohnt. Ja, Großstadt, aber eben auch eine der grünsten Großstädte überhaupt! Man hat dort zig Möglichkeiten, mit dem Hund in der Natur unterwegs zu sein,es gibt Naherholungs- und Naturschutzgebiete,den Wienerwald etc. Ich wohne zurzeit vorübergehend wieder in Wien und bin mit Bus/Straßenbahn in nichtmal 10 Minuten im Wald und kann dort stundenlang unterwegs sein ;)


    Land ist doch auch nicht gleich Land. Ich wohne eigentlich mittlerweile ohne Auto in einer Kleinstadt, gehe zu Fuß zu Gassigebieten (Weinberge oder Feld) oder nehme die Öffis oder das Rad, um zB an den Fluss zu kommen oder zu Waldgebieten.


    Meine Großeltern haben ein haus in der Steiermark auf dem platten Land, und da ist es mit dem Freilauf tatsächlich komplizierter ;) Rundherum hauptsächlich Felder, auf den Feldwegen laufenlassen wäre zu gefährlich wegen Autos und Traktoren, die umliegenden Waldgebiete sind nicht erschlossen, da gibt es also keine gescheiten Wege zum Spazierengehen oder so. Da muss man mit dem Auto auch mind. 5-10 Minuten fahren, wenn man dem Hund halbwegs sicheren Freilauf ermöglichen will.

    Ich sage es mal so: Es gibt einen gesetzlich definierten Rahmen und an den muss man sich in Hundetraining und -sport halten. Ganz egal, wie fair oder verständlich man eine Korrektur findet, die gesetzlich nicht erlaubt ist - wenn man sie anwendet, macht man sich vor dem Gesetz strafbar.

    Darauf verständigen wir uns doch hier alle, oder?


    Sicherlich gibt es dann auch noch eine Grauzone, was gesetzlich nicht klar definiert ist. Da wird jeder moralisch anders eingestellt sein, andere Grenzen für sich ziehen etc. Heißt natürlich nicht automatisch, dass man stillschweigend danebenstehen muss, wenn man Trainingsmethoden mitansieht, die man dem Hund ggü unfair, potentiell schädlich etc findet. Es gibt da auch da die mMn sehr wichtige Freiheit, den Mund aufzmuachen, denn Diskussionen und Austausch können uU durchaus was bewirken. Man muss ja nicht "missionieren", kann aber nachfragen, ob ein Austausch erwünscht ist und seinen eigenen Standpunkt vertreten und begründen, warum man zB nicht mit einem Schreckreiz wie Wasserspritzpistole an Verhalten X arbeiten würde.

    Wenn man aber sieht bzw. mitbekommt, dass Stachler oder Strom eingesetzt werden oder ein Hund getreten wird oder Hoden abgeklemmt werden, ist das nun einmal tierschutzrelevant.

    Naja. Man sucht sich natürlich wiedermal das seltenst, allerkrasseste als Grundlage/Beweis für eine Diskussion heraus, das alle SV Plätze / Leute die da trainieren so sind.

    Wenn man aber sieht bzw. mitbekommt, dass Stachler oder Strom eingesetzt werden oder ein Hund getreten wird oder Hoden abgeklemmt werden, ist das nun einmal tierschutzrelevant.

    Naja. Man sucht sich natürlich wiedermal das seltenst, allerkrasseste als Grundlage/Beweis für eine Diskussion heraus, das alle SV Plätze / Leute die da trainieren so sind.

    Hab ich nie geschriebeen und habe selbst auch schon mal in einem SV trainiert ;) Ich habe Bezug auf die Erfahrungen der TE im Ausgangsbeitrag genommen. Was hat das mit irgendwelchen Pauschalurteilen zu tun?

    Wie gesagt, mMn machen sich so einige das Urteil viel zu einfach. Mit dem Finger zeigen und "Tierschutzrelevant" schreien, ist leicht wenn man keinen Hund hat, der dies herausfordert.

    Wenn man aber sieht bzw. mitbekommt, dass Stachler oder Strom eingesetzt werden oder ein Hund getreten wird oder Hoden abgeklemmt werden, ist das nun einmal tierschutzrelevant. Das ist einfach nicht erlaubt gesetzlich.

    Klar gehe ich da dazwischen.

    Hat für mich absolut nix mit Reinreden zu tun.

    Ich war ja auch schon in diversen Hundeschulen und in mehreren Vereinen und ja, natürlich begegnet man da auch mal Leuten, die nicht so trainieren, wie man selbst das gut und ethisch vertretbar findet. Ich habe aber nie erlebt, dass ein Hund z.B. geschlagen wurde oder dass mit einem Stachler gearbeitet wurde oder so. Da könnte ich auch nicht an mich halten und würde dazwischen gehen und deutlich machen, dass das illegal ist und ich mich gezwungen sehe, das zu melden, wenn nicht sofort damit aufgehört wird.

    Genauso eben, wie ich im Alltag dazwischengehe, wenn ich sehe, dass jemand seinen Hund z.B. tritt oder schlägt.


    (Ich glaube, ein großes Problem ist ja in Wahrheit schon, dass sich viel zu viele Leute Hunde holen, die sie gar nicht adäquat führen können. Und ja, mich nervt das mittlerweile sehr. Es muss scheinbar der krasse Mali oder triebigste Herder sein, und mit dem kann man dann machen, was man will, weil der halt so krass drauf ist, ey. Und wenn da so eine Trulla auftaucht, die ja "nur" Rally und so Funkram mit ihrem Chihuahua macht, boah nee, die KANN ja gar keine Ahnung von der Materie haben...)

    Ich habe aber auch noch eine Frage an euch, kann mir vielleicht einer Dummys für kleine Hunde empfehlen? Mit welchem Gewicht fängt man da am besten an? Ich denke bei uns wäre ein Futterdummy erstmal ganz gut aber gibt es die auch in klein?

    Ich habe Minidummies von u.a. Mystique und Firedog https://www.hund-und-freizeit.com/hundetraining/…-dummy-80g.html

    Es gibt aber sogar noch kleinere, Schlüsselanhänger-Dummies, davon habe ich auch 2 oder 3 Stück: https://dogs-and-more.at/Firedog-Schlue…Austria-Edition

    Sind halt nicht befüllbar, aber vom Gewicht her einfach das Passendste für Minis, find ich.