Beiträge von tinybutmighty

    Ich habe aber auch noch eine Frage an euch, kann mir vielleicht einer Dummys für kleine Hunde empfehlen? Mit welchem Gewicht fängt man da am besten an? Ich denke bei uns wäre ein Futterdummy erstmal ganz gut aber gibt es die auch in klein?

    Ich habe Minidummies von u.a. Mystique und Firedog https://www.hund-und-freizeit.com/hundetraining/…-dummy-80g.html

    Es gibt aber sogar noch kleinere, Schlüsselanhänger-Dummies, davon habe ich auch 2 oder 3 Stück: https://dogs-and-more.at/Firedog-Schlue…Austria-Edition

    Sind halt nicht befüllbar, aber vom Gewicht her einfach das Passendste für Minis, find ich.

    Leider besteht prinzipiell natürlich immer ein Risiko, dass sowas passiert. Es schadet nicht, beim Gassi aufmerksam zu sein, bei Fremdhunden, die man nicht einschätzen kann oder die unfreundlich/aggro wirken, keinen Kontakt zuzulassen, im Zweifelsfall auszuweichen etc.

    Ich fürchte, wenn mir dieses Horrorszenario mal selbst widerfahren würde, könnte ich danach sehr lange nicht ohne Ängste mit meinen Kleinsthunden das Haus verlassen. Da wir bisher aber Glück hatten und keiner meiner Hunde bisher bösartig angegriffen wurde, gelingt es mir, die Spaziergänge sorgenfrei zu genießen.

    Es gibt aber tatsächlich auch Hundetypen, um die ich möglichst einen Bogen mache, weil sie mir suspekt sind oder ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Staffs und deren Mixe sind da leider ein gutes Beispiel für. Da habe ich schon zu viele Fälle von totgebissenen oder schwerverletzten Kleinhunden mitgekriegt, um noch unbefangen sein zu können. Auch Huskies, Akita Inus, Kangals, Schäferhunden etc. weiche ich lieber aus.

    Rex hat seit Jughundetagen eine beste Freundin- Havaneserhündin Erni. Die beiden sind gleich alt. Die ersten Monate trafen wir uns sehr oft, da konnten sie Hunde teils wirklich mehrmal pro Woche miteinander toben und interagieren. Später änderte sich das und wir trafen uns nur noch sporadisch mal alle paar Monate. Zwischen Herbst 2020 und 2022 trafen wir uns sogar kein einziges Mal.

    Rex und Erni mochten sich gegenseitig immer, daran änderte zB auch Ernis Kastration nichts. Aber die Intensität des Spiels ließ im Erwachsenenalter schon ein wenig nach. Wenn sie sich sehen, kommt es schon zu kurzen, harmonischen Spieleinheiten, die Rex sonst mit keinem anderen Hund zeigt (Jasmin mal außen vor), aber sie sind jetzt beide 8 Jahre alt und einfach nicht mehr so wild aufeinander. Rex findet Schnüffeln und Abchecken und Markieren halt inzwischen noch wichtiger als Toben.

    Was soll denn die Kapselraffung bewirken?

    @Helfstyna Bei meinem Hund wurde ja eine Kapselraffung nach Meutstege gemacht - ohne Bandersatz. Der Operateur ist Kniegelebksspezialist und geplant war eine TTA Rapid. Die TTA konnte nicht durchgeführt werden, als Rex am Tisch lag, weil zusätzlich durch die PL sein ganzes Knie so kaputt war, dass das nicht funktioniert hätte. Bandersatz auch nicht. Da beim Knie so viel gemacht werden musste, wäre sozusagen kein "Platz" für diese Methoden gewesen.

    Die Kapselraffung war hier am 1. Juni und mein 8-jähriger Chihuahuarüde hat sich Gott sei Dank gut erholt und mit Physiotherapie tolle Fortschritte gemacht. Mir wäre auch die TTA oder eine TPLO lieber gewessn, aber manchmal aieht man wohl erst im OP, was im individuellen Fall am meisten Sinn macht.

    Allerdings würde ich eine Kapselraffung auch wirklich nur bei einem so kleinen und leichten Hund wie 3 Kilo Rex empfehlen! Bei Hunden über 5-6 Kilo wäre mir das schon wieder zu riskant, ja. Aber sogar meine sehr erfahrene Physio meinte, sie fände eine Kapselraffung nach Meustege bei so einem Zwerg durchaus in Ordnung - ich war ja auch erstmal beunruhigt.


    Ach so und zur Frage von dir Kaluelo Ruhig halten ist schon extrem wichtig nach der OP! Es muss nix Schlimmes passieren, wenn der Hund ein Mal rutscht oder springt,aber es KANN halt richtig doof ausgehen und im operierten Knie Schaden anrichten, sodass der Heilungsverlauf gestört wird etc. Bei einem jungen, stürmischen Hund würde ich da wirklich strikte Boxenruhe empfehlen.

    Zuletzt beendet: "The Wonder" von Emma Donoghue

    Irland, 1859. Die junge englische, von Florence Nightingale ausgebildete Krankenschwester Elizabeth, genannt Lib, erhält einen zweiwöchigen Sonderauftrag ganz besonderer Art: Die elfjährige Anna O'Donnell soll seit über vier Monaten keinen Bissen mehr zu sich genommen haben, aber dennoch das blühende Leben sein. Der hochbetagte Arzt, der die Familie betreut, scheint an ein Wunder zu glauben, gemeinsam mit anderen einflussreichen Bewohnern des ärmlichen irischen Dorfes wird ein Komitee einberufen und entschieden, zwei Krankenschwestern mit ausgezeichnetem Ruf die lückenlose, 14-tägige Überwachung des Kindes aufzutragen, damit festgestellt werden kann, ob es sich bei Anna um eine ausgemachte Schwindlerin handelt oder ob das kleine, tiefgläubige Mädchen tatsächlich von Gott auserwählt wurde, ohne Nahrung überleben zu können.

    Die aufgeklärte Krankenschwester Lib Wright ist zunächst zutiefst skeptisch, zu viel Gräuel hat sie auf der Welt schon erlebt, um tatsächlich an derartige Wunder, die doch jeglichen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu widersprechen scheinen, zu glauben. Fest entschlossen, Anna und ihre Familie zu entlarven, tritt Lib die neue Stelle an, keine Minute lässt sie das Mädchen, das sich den Tag vor allem mit Gebeten und der Lektüre heiliger Schriften vertreibt, aus den Augen. Immer mehr gerät Libs Weltbild jedoch ins Wanken, denn Anna scheint tatsächlich überhaupt kein Essen zu konsumieren, das Mädchen behauptet Lib gegenüber, sie lebe von "Manna aus dem Himmel". Der junge, rationale Journalist William Byrne, der über den rätselhaften Fall berichten soll, behält seine Skepsis jedoch bei und wieder findet Lib sich zutiefst unschlüssig wieder, als William sie einige Tage nach Beginn der Wache auf den sich scheinbar verschlechternden Zustand des Mädchens aufmerksam macht...


    Ich habe mit Religion und Spiritualität sehr wenig am Hut, umso lieber lese ich Bücher, die selbst mir als eingefleischter Atheisten Stoff zum Nachdenken geben und mich fesseln, obwohl mich die Themen eigentlich wenig interessieren. Das gelang unter anderem schon Elizabeth Diamond mit "Aus dem Nichts" oder Jodi Picoult mit Werken wie "Zeit der Gespenster" und auch Emma Donoghue hat hier einen Roman geschrieben, der den Leser schnell in seinen Bann zieht und sich mit den großen Fragen des Daseins beschäftigt, ohne dabei übers Ziel hinauszuschießen. "The Wonder", oh ja - denn als Leser gerät man ins Grübeln, fängt an zu rätseln, verzweifelt genau wie Lib an den mysteriösen Worten und dem sonderbaren Gebaren der devoten Elfjährigen. Glücklicherweise gelingt Emma Donoghue dann auch die überraschende Wendung und in sich stimmige Auflösung des "Wunders" - für mich war da nichts vorhersehbar und sowohl der Spannungsbogen als auch die emotionale Beteiligung blieben für mich während der gesamten Lektüre aufrecht. Die klare, einfache, aber doch auch schriftstellerisch begabte Erzählstimme der Autorin macht das Buch trotz der "harten Kost", die Donoghue auftischt (pun intended) zu einem angenehmen Leseerlebnis.

    Ja, sicherlich, es wären noch etwas mehr Raffinesse und Tiefgang möglich gewesen, dennoch bin ich positiv überrascht von diesem Werk Donoghues, obwohl es für mich nicht an ihren großen Wurf "Room" heranreicht, in dem sie aus der Sicht eines intelligenten, aber eingesperrten Fünfjährigen, der nur einen einzigen Raum sein Zuhause nennt, die emotional aufwühlende Geschichte einer Gefangenschaft und einer Flucht erzählt. Trotzdem hat "The Wonder" mir Lust auf mehr Werke dieser Autorin gemacht!

    Auf Zooplus scheint es auch ein paar Treppen unter 50 Euro zu geben.

    Ich habe auch zwei Treppen, rauf geht Rex die immer, runter springt er leider gerne mal, was mit seiner PL und dem Kreuzbandriss natürlich nicht so super ist, ich muss mal schauen, dass ich mir echt eine Rampe für ihn besorge. Wobei er den Großteil seines Gewicht beim Aufkommen wirklich auf den Vorderkörper und die Vorderpfoten lagert.

    https://www.zooplus.at/search/results?q=Hundetreppe

    Geht denn noch jemand morgens nur kurz zum Pinkeln raus und hat mittags / abends die Action?

    Ja, ich. Vor allem wenn ich Home Office mache, schlafe ich morgens gerne etwas länger. Die Morgenrunde dauert dann meist so zwischen 10 bis 15 Minuten. Anschließend arbeite ich von 8 bis 14 Uhr am PC und die Hunde ruhen während dieser Zeit. Die Action gibt es dann am Nachmittag.

    Mit meiner Expartnerin waren es insgesamt 5 Hunde und die hatten alle kein Problem damit, dass es in der Früh wirklich nur eine Mini-Löserunde gab und die große Runde und Training/Spiel/Spaß eben erst am Nachmittag.

    Da Hunde ein hohes Ruhebedürfnis haben, ist das kein Problem.