Wenn du in meinem Pfotothread nachlesen magst, meine Ex hat damals, als wir mehr oder weniger zusammen gewohnt haben, im Dezember 2021 eine rumänische Mixhündin adoptiert, Suki. Wir holten sie direkt von ihrer Pflegestelle ab, sie war aber sozusagen gerade ganz frisch aus Rumänien erst eingetrudelt.
Suki lebt weiterhin bei ihr. Ich hab sie fast ein Dreivierteljahr noch als aktiven Teil in meinem Leben gehabt damals, sie war und ist ein sehr cooler Hund, überhaupt nicht ängstlich, Menschen gegenüber war sie von Anfang an aufgeschlossen, hatte auch kein Thema mit Kindern, sofern sie mit Respekt behandelt wurde, mit anderen Hunden war sie prinzipiell gut verträglich, auch mit meinen Minis.
Und sie war und ist ein super Sporthund, ich habe dann noch etwas UO/Rally Obedience mit ihr gemacht, meine Ex primär Canicross/Dogtrekking und kurz war sie auch mit ihr beim Agi, da hat sie sich auch gut angestellt.
Optisch Spitzmix, charakterlich hatte sie unserer Einschätzung nach durchaus was von Mudi und generell bissi Hütitüti, also schnell hochzufahren, sehr lernwillig, aber gleichzeitig manchmal auch ordentlich verrückt, schnell gefrustet, schnell laut.
Ich hab sie sehr gern gemocht, sie wird immer 'nen besonderen Platz in meinem Herzen haben.
Und noch der letzte Schwung Fotos von unserem Urlaub in Rauris, Salzburg von unserem zweiten vollen Tag. Wir blieben im Tal und machten einen herrlichen, etwa 4-stündigen Talspaziergang fast ganz ohne Höhenmeter. Auch mal sehr nett, hehe.
Workshop "Obedience meets Rally Obedience", ÖGV Sollenau, mit Sandra Haslinger & Lisa Biegler
Gestern nahmen Rex und ich die öffentliche Anreise aus Wien in Kauf, um einen lehrreichen Seminartag mit zwei der meiner Ansicht nach allerbesten Trainerinnen verbringen zu können. Sandra als langjährige Hundesportlerin, Leistungsrichterin, sehr erfolgreich in diversen Sportarten mit ihren eigenen Hunden, konzentrierte sich diesmal auf den Obedience-Teil, während Rally-Ass Lisa eben den RO-Teil des Seminars übernahm.
Ich hatte ja ein bisschen Sorge, dass Rex und ich, da wir zurzeit unregelmäßig zum Trainieren kommen, irgendwie gar nichts zusammenbringen, aber es wurde ein total lustiger und interessanter Tag, der mir wieder in Erinnerung gerufen hat, wie schön es ist, einfach gemeinsam mit dem Hund aktiv was zu erarbeiten!
Sandra brachte das nach dem Seminar, als ich murmelte, wir würden das ja nur "for fun" und null ambitioniert machen, nochmal gut auf den Punkt: Völlig egal, wichtig ist, dass man was gemeinsam mit seinem Hund macht, welchen Sport und auf welchem Niveau - eigentlich völlig nebensächlich!
Aber ab und zu ist so ein Reminder von außen halt total nett. Und irgendwie hat man frisch nach einem Seminar immer so einen Schub neuer Trainingsmotivation, finde ich.
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Der Corgi und sein Besitzer sind so wie Rex und ich quasi "ein bisschen überall" unterwegs, machen verschiedene Sachen von Unterordnung bis zum Longieren. Hauptsache Spaß eben!
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Im Rally wurden verschiedene Parcours je nach Leistungsniveau gestellt. Die meisten sind den recht knifflig gestellten 1er-Parcours gelaufen. Rex und ich inklusive. Von uns gibt's nur leider keine Rally-Fotos, da ja immer ich diejenige bin, die knipst. Außerdem hatte es am Vormittag geregnet, das ist schlecht für meine Cam.
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Rex macht ja kein Obi, aber wie Sandra sagte: "Einzelne Übungen aus dem Obedience kann jeder Hund machen!" und das stimmt auch. Mit Rex also etwas Target/Boxtraining gemacht und Lob eingeheimst, weil er so gut bemuskelt und so fit ist.
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Ich denke, das Schöne ist, dass jedes Team wieder was Neues mitnehmen konnte und Input für "Baustellen" erhalten hat. Und ich mag diese Seminartage ja schon allein aus dem Grund, dass es immer spannend ist, auch mal andere Hund-Mensch-Teams zu beobachten, schon dadurch lernt man ja immer viel dazu.
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Der 1er-Parcours war echt nicht so easy, aber alle hatten viel Spaß beim Arbeiten an den Schildern. Ich glaube, Rex und ich sind 1x die erste Hälfte gelaufen, 1x die zweite Hälfte, und 1x den gesamten Parcours, am Ende gab es dann noch kurzes Sequenztraining von nur so ca. 3 Schildern. Hab von Lisa wieder gute Tipps bekommen, worauf ich achten soll (z.B. Stellung meiner Füße, damit nix unabsichtlich als Hilfe gilt, aber auch fürs Rechtsführen z.B. und wo ich schauen soll, dass er die Positionen halt exakt neben mir macht, nicht weiter vor rutscht - hab da mit ihm manchmal bissi ein Tempo/Rhythmus-Problem in der Fußarbeit), bin wieder ganz motiviert.
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Um Pylone rum, aber dann stehen bleiben/stoppen. Gar nicht so einfach. Vor allem weil viele Hunde ja die Übung Pylo direkt ganz umrunden und zum HF kennen und dann gleich abspulen wollen.
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Resi hat das ganz toll gemacht, trotz Standhitze war sie voll im Arbeitsmodus. Rex war schwerst verliebt, haha. Aber sie hätte hinterher auch ganz gerne mit ihm geflirtet :b
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Ich oute mich jetzt auch mal als Berger de Pyrenees - Fan, ich mag deren struppiges Aussehen und die Arbeitseinstellung. Außerdem haben die ja mal echt eine sehr angenehme, praktische Größe!
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Fazit: toll war's, lehrreich war's! Und gerade als jemand, der zurzeit v.a. RO macht, finde ich die Fußarbeit/Obedience-Kombi dazu ja echt nicht schlecht, weil man eh öfter auch abseits der Schilder üben sollte und was spricht dagegen, etwas mehr Abwechslung und Würze reinzubringen und z.B. auch mal Obizeugs zu üben? :) Muss ja auch nicht direkt die totale Perfektion sein, aber man kann sich da schon auch einige nette Anregungen holen. Und wie Lisa noch meinte, es ist eh wichtig, nicht nur die Positionen/Übungen im RO großzügig zu belohnen, sondern halt auch auf die Fußarbeit zu achten und diese zu bestätigen, das ist ja auch oft so ein Thema...
Mein intaktes Rüdentier war gestern mit mir auf Seminar.
Eh schon 'ne ziemliche Anreise öffentlich, aber mit meinen beiden fährt es sich ja zum Glück immer total entspannt <3
Aber besonders stolz bin ich, dass er leinenlos mit mir Rally und später auch Obedience gearbeitet hat, obwohl auf dem Platz eine Hündin gerade in Standhitze war. Rex war früher meist SEHR interessisert an läufigen Hündinnen und ich hatte nie wirklich regelmäßige Übungsgelegenheiten. Je älter er wurde, desto ansprechbarer blieb er dennoch, aber das gestern hat mich echt überrascht, v.a. weil die Entfernung zu der Hündin auch ziemlich gering war.
Er war zwar zwischendurch etwas fiepsig und nervös, hat sich aber immer dazu entschieden, bei mir zu bleiben und mit mir zu arbeiten und konnte die Übungen zuverlässig abrufen <3
Von DOGS habe ich hier leider nicht so viel Gutes mitbekommen, wobei das schon alles länger her ist. Kann sich also auch was getan haben in der Zwischenzeit.
Ich würde dir eine Trainerin ganz besonders dolle empfehlen:
"Hundegespür" Michaela Bauer, Sitz in Weikendorf
Die macht ganz viel in Sachen Social Walks, Begegnungstraining, Alltags- und Problemtrainings jeder Art und hat auch unter Kolleg*Innen den Ruf, sehr kompetent zu sein. Vor allem menschlich fand ich sie auch sehr sympathisch, als ich sie neulich persönlich kennengelernt habe.
Sie arbeitet sehr fair und belohnungsorientiert, und bei ihr steht dieser Teamgedanke echt sehr stark im Zentrum ihrer Philosophie, und ihr entspanntes Verhalten überträgt sich oft auch auf die Hund-Mensch-Teams, glaube ich.
Ansonsten könntest du dich noch wenden an
"Dog Cooperation" Königstetten, Lisa Biegler - da kannst du sicher auch nix falsch machen, Lisa ist supernett, trotz ihres jungen Alters sehr erfahren und nicht nur im Hundesport super dabei, sondern auch in Sachen Alltags- und Verhaltenstraining. Faire, freudige Zusammenarbeit ist auch ihr ein ganz wichtiger Punkt, aber sie hat ein meiner Ansicht nach sehr gutes Gespür für verschiedene Hundetypen und wenn ich mit Rex wie gestern auf unserem Seminar bei ihr kurz mal Tacheles rede, passt das auch
Der Dummy war kurz interessant, jetzt guckt sie mal kurz und geht dann ihrer eigenen Wege. Auch Bälle interessieren sie nicht. Darum dachte ich, dass die Reizangel vieleicht mehr bringt. Aber Pustekuchen - dieser Hund jagt nichts, was er jagen darf!
Da kenne ich mich nicht so gut aus, aber ich glaube, mit dem richtigen Aufbau kann man da schon viel erreichen, obwohl natürlich nicht jeder Hund so auf Spielis abfährt. Aber grundsätzlich könnte ich mir gut vorstellen, es braucht da vielleicht nur etwas Anleitung, und Taya findet es doch ganz interessant :)
Teamgefühl wäre schön, momentan fühlt es sich für mich so an, als würde ich ständig gegen den Hund arbeiten und unsere Beziehung fühlt sich super wackelig an. Auch weil ich nie sicher bin, ob ich all das Training schaffen kann, oder es nicht besser für alle wäre, wenn ich den Hund abgebe. Was natürlich leichter gesagt als getan ist. Wer will einen Hund mit vielen Baustellen, der auch mal nach Menschen schnappt - einziger Vorteil, sie ist klein, kann nicht viel Schaden anrichten.
Ja, ich glaube, da baut sich dann halt ganz viel Druck auf, und der ist dann wiederum negativ fürs Training. Kenne ich von Jasmins Alleinbleib-Thema. Das klappt tatsächlich besser, seitdem ich gesagt hab: "Okay, das war's, wir lassen das Alleinebleiben-üben jetzt sein und wurscheln uns irgendwie durch" - tja, irgendwann musste sie dann doch kurz alleine bleiben und seitdem schaffe ich es tatsächlich, sie auch mal ohne Bauchweh 2-3 Stunden alleine zu lassen (meist mit Rex zusammen, aber trotzdem). Solange ich in diesem verbissenen "Es muss aber jetzt klappen"-Modus drin war, ging gar nichts.
Es tut mir leid, dass der Gedanke an eine Abgabe gerade präsent ist. Ich denke ja, Taya ist ein ungeschliffener Rohdiamant und noch total jung, sodass da sicher noch gaanz vieles passieren kann. Und das Zusammenwachsen - ich denke, das braucht auch einfach Zeit.
Aber, falls es dich beruhigt: Ich würde sie nehmen, behalte mich also ruhig als Back-up im Fall der Fälle im Hintergrund
Ich kann das bei Taya auch schlecht einordnen, wenn sie Hunde auf der einen Seite vom Wald okay findet und 10 Minuten später, auf der anderen Seite, sind sie scheiße und müssen verbellt werden. Da blicke ich echt nicht durch.
Ich glaube wirklich, bei ihr ist das durchaus mal diese Reizüberforderung, bei unserem letzten Spaziergang im Prater war es auch so, dass sie am Ende viel "fahriger" wurde und sogar Hunde verbellt hat, die sie 20 Minuten vorher noch total okay gefunden hatte, glaube ich?
In Wien natürlich immer etwas schwieriger, Orte mit wenig Hundebegegnungen zu finden, aber vielleicht lässt sich an den Gassizeiten ein bisschen was drehen, und wir nehmen nächstes Mal dann am besten auch eine andere Route :)
Wie ist es denn bei anderen Tieren? Du hast Eichhörnchen erwähnt, aber z.B. Vögel? Schafe? Kühe? Katzen? Rehe? Hasen?
Mein Rüde hat bei Pferden die allerersten Male als Junghund ordentlich rumgefiddelt. Der kannte die halt noch nicht und konnte sie daher null einordnen. Ist es Freund? Feind? Beute? Schönfüttern und Sachen abfragen, die er gut konnte, haben hier gut geklappt.
Du hast in meinem Thread mal geschrieben, du hast ein Auto, gell?
Ich könne dir zwei Trainerinnen empfehlen, die ich persönlich kenne und die beide in NÖ sind - ich kenne noch mehr, aber bei den beiden bin ich halt zu 100% überzeugt, dass ihr da gut aufgehoben wärt.
Prinzipiell können ja auch eigentlich eher unsichere Hunde durchaus als Strategie das "nach vorne gehen" wählen. Wobei Jagdverhalten bei Taya als vermutlichem Terriermix nun auch nicht weit hergeholt ist. Ich könnte mir bei ihr sehr gut vorstellen, dass es sich um eine Kombination aus beidem handelt.
Mein Ansatz wäre es wohl, viel mit Clicker/Markerwort zu arbeiten (natürlich auf zunächst rieeesige Distanz zum Reiz) und mit hochwertiger, superleckerer Belohnung für jedes Fitzelchen Ruhigsein und Orientierung zu dir hin zu belohnen wie sonst was.
Und parallel dazu würde ich vielleicht tatsächlich auch was in Richtung Unterordnung machen, weil's einerseits Selbstbewusstsein aufbaut, andererseits aber vor allem das "Teamgefühl" stärkt und klare Strukturen gibt. Hab ich bei meinem Rüden schon öfter gemerkt, dass es dem zusätzlich zu dem ganzen Umorientierungs-Kram durchaus helfen kann, ein klares Kommando zu bekommen und sich dann z.B. in Grundstellung bei mir einzusortieren. Klingt vielleicht blöd, aber ich finde, wenn der Hund diese "Arbeitshaltung" kennt, kann man die irgendwann auch echt gut nutzen, um den Hund in Alltagssituationen in diese "Aufmerksamkeit zu mir/WIR machen jetzt was und der Rest kann dir egal sein"-Haltung reinzubringen.
Rauris, Salzburg: "Der Berg ruft" - ja, ein bisschen höher hinaus wollten wir auch jetzt, Anfang April, doch. Gut, dass ein Teil des Winterwanderweges laut Auskunft des Hotels präpariert und somit probemlos begehbar sein sollte. Wir spazierten also die paar Minuten vom Hotel zur Hochalmbahn und fuhren rauf zur Bergstation auf 1800 Metern Seehöhe. Nach kurzem Pisten-Crossing (absolut kein Thema) ging es auch schon los auf dem Winterwanderweg.
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Rex wäre ja am liebsten auf der Piste herumgesaust - da hat er sich in die Leine gehängt, ui^^ Ging natürlich nicht. Also versuchte ich, ihm das Winterwunderland abseits der Piste schmackhaft zu machen.
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Wir hatten übrigens Glück mit dem Wetter. Ich hatte extra den dicken Mantel angezogen, der wäre aber gar nicht unbedingt nötig gewesen. Auch die im Ort spontan gekauften Handschuhe konnte ich meist ausziehen. Es war milder und weniger kalt als erwartet.
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Auf dem Wegstück war weniger Schnee als auf dem Rest der Strecke. Der Weg ließ sich sehr angenehm gehen, war aber nicht sonderlich lang. Wir waren gesamt (also vom Hotel aus bis wieder zurück am Hotel) gut drei Stunden unterwegs.
Bleibt abzuwarten. Ich werde zumindest so schnell keinen Zweithund holen und kenne einige, die die Hundehaltung komplett aufgeben. Wie es bei anderen Tieren aussieht, kann ich nicht genau sagen. Die regionalen Schäfer verringern aber kontinuierlich ihre Herden, und ein grosser Mutterkuhhalter hat auch alles verkauft und lebt nur noch von minimaler Landschaftspflege. Schlachthöfe gibt es nicht mehr, nur noch einen grossen EU-Schlachthof in grosser Entfernung. Ich habe schon den Eindruck, dass Tierbestände schrumpfen, doch ja, und damit natürlich irgendwie auch das Tätigkeitsfeld von Tierärzten. Natürlich ist das aber ein sehr langfristiger Prozess.
Ich denke auch, etliche verantwortungsbewusste TierhalterInnen, die nicht zu den gerade zu den wirklichen Besserverdienern gehören, werden zumindest von Mehrhundehaltung auf Einhundehaltung reduzieren.
Leute, die sich Tiere aus einer Laune heraus anschaffen, werden das sicherlich auch weiterhin so machen. Aber das sind ja auch in der Regel nicht die Leute, die "lieber einmal zu oft" zum Tierarzt gehen. Gibt ja genug Hunde, die 'nem Tierarzt erst vorgestellt werden, wenn sie quasi schon halb am Krepieren sind...
Wenn ich mein Auto zur Inspektion bringe und danach ne 600 Euro Rechnung habe, finde ich das auch ziemlich teuer. Ich würde die 600 Euro auch gern für was anderes ausgeben. Aber was soll ich machen? Ich will das Ding halt noch lange fahren, also zahle ich lieber.
Klar, aber es gehört zum Menschsein ja auch dazu, dass man sich mal austauscht und jammert, dass man z.B. XY jetzt aber ziemlich teuer fand.
Also gerade wir Wiener*Innen sind dafür bekannt, über so ziemlich alles zu sudern
Tierarztkosten sind da keine Ausnahme. Ich habe immer anstandslos bezahlt, was auch immer mir da für ein Betrag genannt wurde, und das soll auch so bleiben, aber trotzdem sage ich hinterher dann z.B. "Boah, also Behandlung XY war jetzt aber ganz schön teuer, puh!"
Das heißt aber wirklich nicht, dass ich dem Berufsstand nicht vergönne, ordentlich zu verdienen, wobei ich bei den mir bekannten Tierärztinnen jetzt zum Glück nicht das Gefühl habe, dass sie am Hungertuch nagen würden, soweit ich das beurteilen kann - sollen sie ja auch nicht! (wobei ich persönlich der Meinung bin, das sollte KEIN Mensch, egal ob Tierarzt, Einzelhandel oder Mechanik, Pflege, Büro - aber das führt hier nun zu weit).
Ich denke, angesichts der aktuellen Kostensteigerungen in so ziemlich allen Bereichen ist es halt auch irgendwo ganz natürlich, dass ein großes Austauschbedürfnis vorhanden ist, dass sich viele Menschen auch Sorgen machen um oftmals ja auch bereits seit Jahren vorhandene Haustiere, und dass da einfach auch viel persönliche Lebenssituation mit reinspielt. So ist das zumindest bei mir, ich habe jetzt ja noch nie super verdient, aber mit den Hunden ging es immer gut - nur jetzt merke ich halt schon überall, dass das Geld knapper wird, Miete wurde doch spürbar erhöht, jeder Einkauf kostet gefühlt halt auch deutlich mehr als früher etc. - ich denke, einigen geht es da wie mir und sie wollen auch einfach mal nur ihre Sorgen verbalisieren, ohne deshalb einer bestimmten Berufsgruppe jetzt 'nen Vorwurf zu machen oder die nicht wertzuschätzen - ich jedenfalls mag meine Tierärztinnen und auch z.B. Rexis Physiotherapeutin oder seinen Chirurg wirklich gern (ja, auch menschlich) und schätze deren Engagement, Know-How und Einfühlungsvermögen sehr.