Krass irgendwie, ich dachte bisher, ich hätte einfach Pech gehabt mit Professor*innen. Aber wenn man das hier so liest nimmt sich das ja über Studiengänge und Bundesländern hinweg echt nicht viel. Academia ist einfach ein krass auf Machtmissbrauch durch alle Karrierestufen hinweg aufgebautes System
Ist ja leider auch außerhalb von Academia genauso...
Was man in ganz normalen Nicht-AkademikerInnenjobs so erlebt, ist mitunter auch echt... krass. Mobbing und Psychoterror, Belästigung, ständiges Verletzen des Arbeitszeitgesetzes oder anderer rechtlich bindender Vorschriften, Ausbeutung und Schikane noch und nöcher...
Möchte das jetzt nicht "kleinreden", was an Unis so abgeht, kann ich nach gerade mal 3 Semestern Uni auch gar nicht beurteilen... aber das ist irgendwie ein gesamtgesellschaftliches Übel...
Ich war mit meinen Hunden tatsächlich schon mehrmals beim Notdienst. Habe vorher immer angerufen und die Situation geschildert, und mir wurde dann gesagt, dass ich vorbeikommen kann bzw. sogar soll.
Mittlerweile fällt es mir selber auch vorab leichter, einzuschätzen, wie schlimm etwas gerade ist, aber ich muss ehrlich sagen, gerade in den ersten Monaten bis Jahren als Hundehalterin ist mir das mitunter nicht so leichtgefallen und wir waren sicher auch schon 2 oder 3 Mal zu oft beim normalen Haustierarzt, weil wir eine Situation nicht richtig einschätzen konnten.
Ich war schon:
- weil Rex plötzlich starke Bauchschmerzen hatte, er stand nur noch gekrümmt in einer Ecke
- geplatzter Analbeutelabszess im Zug von Wien nach Frankfurt - in Frankfurt gegen Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag also direkt in die nächstgelegene Klinik gefahren (und ja, das war tatsächlich klassisches "selbst schuld" damals 2017, ich hatte meine Mutter nämlich gebeten, Rex am Freitag zum Tierarzt zu bringen, da er auf dem Po rumrutschte - sie selbst erlebte dies aber nicht mit und dachte, es sei alles wieder gut. Tja, war dann leider nicht so...)
- weil Jasmin Schokokekse gefressen hatte in einer Nacht am Wochenende
- zuletzt mit Gasthund, der mir im Herbst mal Ende der Woche übergeben wurde - hatte zuerst nur leicht matschigen Kot, was bei diesem Hund aber schon öfter mal vorkam wegen Ernährungssensibilität. Am Sonntag aber kotzte der Hund dann nicht nur rein, sondern hatte auch andauernd komplett flüssigen Durchfall (ging in die Wohnung...)
Bei Rex liegt der Kreuzbandriss jetzt fast 1 Jahr zurück, operiert wurde ein Monat danach Anfang Juni. Mit dem operiertrn Bein gibt es seitdem eigentlich gar keine Probleme mehr. Er hat allerdings PL am linken Bein auch, was natürlich dazu führen könnte, dass irgendwann auch hier ein KBR auftritt. Habe mich aber nach mehreren Meinungen gegen eine "präventive" PL-OP des linken Beins entschieden. Wenn es so kommt, kommt es eh so.
Er geht fröhlich spazieren und kann mittlerweile auch wieder mehrere Stunden wandern gehen. Rucsack braucht er nur noch ganz sporadisch.
Sport machen wir kein Agi/Hoopers mehr, wäre mir auch viel zu riskant. Aber Rally, Hundeturnen und Co. machen wir weiterhin mit Begeisterung.
Alle 3 Monate geht es zur Osteopathie, was ihm gut tut. Zudem Gelenkspulver ins Futter.
Bei Rex liegt der Kreuzbandriss jetzt fast 1 Jahr zurück, operiert wurde ein Monat danach Anfang Juni. Mit dem operiertrn Bein gibt es seitdem eigentlich gar keine Probleme mehr. Er hat allerdings PL am linken Bein auch, was natürlich dazu führen könnte, dass irgendwann auch hier ein KBR auftritt. Habe mich aber nach mehreren Meinungen gegen eine "präventive" PL-OP des linken Beins entschieden. Wenn es so kommt, kommt es eh so.
Er geht fröhlich spazieren und kann mittlerweile auch wieder mehrere Stunden wandern gehen. Rucsack braucht er nur noch ganz sporadisch.
Sport machen wir kein Agi/Hoopers mehr, wäre mir auch viel zu riskant. Aber Rally, Hundeturnen und Co. machen wir weiterhin mit Begeisterung.
Alle 3 Monate geht es zur Osteopathie, was ihm gut tut. Zudem Gelenkspulver ins Futter.
Ich hatte Papillon Phoebe gestern auch beim Hundeturnen dabei.
Jasmin freut sich beim Turnen immer total, wenn sie an die Reihe kommt. Sie hüpft dann erstmal ganz lustig herum. Das Hinterpfoten-Target klappt bei ihr mittlerweile meist schon ziemlich gut!
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Phoebe kennt Training ja nicht wirklich, aber beim Turnen sind keine richtigen Vorkenntnisse nötig, man kann dem Hund ja soviel helfen, wie er das braucht. Und siehe da, Phoebe machte mit!
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Unsere Chihuahuafreundin Missy war auch da, ihr Frauchen hatte auch eine Freundin mit den Chichis Jenny und Skoffy motiviert, mal mitzukommen. Jenny und Skoffy kenne ich schon von einem Spaziergang im Herbst. Auch die beiden profitieren vom Training, vor allem weil Jenny eigentlich ein Thema mit großen Hunden hat, beim Turnen sind aber Hunde aller Größenordnung dabei und es gibt ein ruhiges Nebeneinander-Arbeiten.
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Phoebe meistert das Vorderpfoten-Target. Laut ihrer Besitzerin würde sie niemals Trockenfutter anrühren, bei mir wollte sie es zunächst auch nicht annehmen, aber als sie dann ein bisschen reinkam in den Trainingsmodus, siehe da - war das Trockenfutter als Belohnung plötzlich voll okay!
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Ich hatte das Gefühl, Phoebe hat es richtig gutgetan, auch mal zu "arbeiten". Ihr Frauchen beschreibt sie ja als eher unentspannt und auch mal anstrengend, aber ich glaube, dass in ihr ein sehr motiviertes Hündchen steckt, das gerne gefallen möchte.
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Bin echt froh, sie auch mal zum aktiven Training geholt zu haben. Hat mir wieder vor Augen geführt, wie viel Potential in eigentlich jedem Hund steckt.
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Und ich glaube ja, man könnte Phoebe für so ziemlich alles begeistern, ob Fußarbeit, Turnen, Nasenarbeit... in jüngeren Jahren und in deutlich fitter wäre sie wahrscheinlich auch ein cooler Agi-Hund gewesen.
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Cavalletti mit Jasmin. Bewusstes, langsames Steigen funktioniert erstaunlich gut bei beiden meiner Minis, wenn ich mich nicht auf den Boden hocke, sondern tatsächlich halbwegs aufrecht stehenbleibe und einfach selber betont langsam und ruhig nach hinten gehe. Wieder was gelernt :b
Kirchberg an der Pielach, Pielachtal, Mostviertel, Niederösterreich: Wanderung zur Poldlwarte, 7km, ca 420 hm (320 laut Outdooractive, aber Wander-App der Begleitung sagt mehr) - Teil II
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Ein schöner Stein war zwar dort, leider aber kein Gipfelbuch. Zum Glück hatte ich einen Notizblock mit, den haben wir kurzerhand zum Gipfelblock zweckentfremdet.
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So sieht die Poldlwarte aus. Leider sind die zwei Wanderer dort irgendwie extra ewig lange geblieben, obwohl wir auch gerne die Aussicht direkt von der Warte aus kurz genossen hätten...
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Zurück bei der Mariazeller Bahn. Es verkehrt zurzeit ein Schienenersatzverkehrs-Bus von Rabenstein an der Pielach an, das war aber echt alles top organisiert, sodass man maximal 5 Minuten Zeitverlust hat. Mit dem Bus ging es also von Kirchberg nach Rabenstein, dort stiegen wir alle in die wartende Mariazeller Bahn ("Himmelstreppe") um und auf der Fahrt genoss ich natürlich wieder den Blick auf das wunderschöne Pielachtal <3
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In Sankt Pölten angekommen, gönnte ich mir noch einen Kaffee und chillte mit den Hunden in der Sonne am Bahnhof. Mit der Westbahn ging es dann zurück nach Wien. Ein Tagesausflug ins Pielachtal lohnt sich für uns einfach immer!
Ich bin nach wie vor meist nicht so in Lesestimmung, deshalb habe ich an diesem Buch wohl ungefähr einen Monat lang gesessen. Normalerweise bin ich ja eher die "In ein paar Tagen zu Ende gelesen"-Leseratte, aber so ist das halt.
Ehrlich gesagt fand ich "Spieltrieb" aber auch - schwierig. Juli Zeh hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass sie eine sprachlich äußerst versierte Schriftstellerin ist, deren Satzkonstruktionen miteinander wirklich ausgefallen und bemerkenswert sind. In der Hinsicht hat "Spieltrieb" selbst etwas von einem Sprachspiel, was durchaus interessant ist.
Vielleicht ist es somit eher die Handlung an sich, die mich zwiegespalten zurücklässt. Es geht um eine 15-jährige, die als sehr intellektuell und ja, fast weise, dargestellt wird, namens Ada, jedenfalls versucht Juli Zeh, sie reifer wirken zu lassen nicht nur als andere Jugendliche, sondern als die Gesamtgesellschaft an sich. Diese Ada und ein neuer Mitschüler namens Alev erkennen sich gegenseitig als intellektuell ebenbürtig, weshalb Alev Ada zu einem "Spiel" auffordert. Zum "Opfer" ihres Spiels, mit dem Alev beweisen will, dass letztlich alles, was den Menschen bleibt, ihr Spieltrieb ist, wird der polnischstämmige Deutschlehrer Smutek auserkoren, der als herzensgut, aber naiv dargestellt wird und den eigentlichen Sympathisanten der Geschichte ausmacht.
Natürlich sind die Gedankenspiele und intellektuellen Schlagabtausche, die Ada und Alev auf ihr Umfeld am Bonner Ernst-Bloch-Gymnasium abfeuern, mitunter wirklich fein- und tiefsinnig, man merkt durchaus, dass Juli Zeh eine sehr gebildete, auch philosophisch versierte Person ist, aber die eigentliche Handlung empfand ich dann doch als etwas zu weit hergeholt und mitunter auch als zu schwätzerisch ausgeschmückt und zu etwas Größerem aufgeblasen, als es eigentlich war.
Nun bin ich auch niemand, der findet, Literatur dürfe keine Tabus brechen, aber wenn, dann sollte es überzeugend sein, und das war hier leider nicht immer der Fall, und letztlich blieb mir auch ein schaler Nachgeschmack angesichts Adas Rolle in diesem ganzen verworrenen Allerlei, das war mir persönlich einfach zu plakativ und zu unrealistisch.
Ich weiß nicht, ob nicht eine andere Rahmenhandlung "Spieltrieb" zu einem für mich überzeugenderem Leseerlebnis gemacht hätte. Ada und Alev als 15-jährige Überflieger waren einfach etwas zu dick aufgetragen, es hätte gegebenenfalls schon einen Unterschied gemacht, wenn Juli Zeh sich für eine Universität als Setting entschieden und Ada und Alev als Studenten vorgestellt hätte, Smutek als einen Dozenten. Ja, dann hätte die Gerichtsverhandlung, die Zeh am Ende sehr detailreich beschreibt, am Ende so nicht stattfinden können, allerdings war diese Verhandlung, bei der Ada eine lange, verschachtelte, ehrlich gesagt teils ziemlich pseudo-intellektuell anmutende Rede halten darf, nun für mich auch nicht wirklich glaubwürdig.
Es war spannend, weil mal was anderes und weil "out of the comfort zone" durchaus mal lohnenswert sein kann, aber nun auch kein Roman, den ich in der Regel weiterempfehlen würde.
Aber es bleibt einfach weiterhin gesellschaftlich akzeptierte Tierquälerei.
Genau das gleiche bei massiv übergewichtigen Hunden... ist gesellschaftlich leider auch weitgehend akzeptiert, obwohl die betroffenen Vierbeiner wirklich arme Kreaturen sind, mit deutlich eingeschränkter Lebensqualität.