Beiträge von tinybutmighty

    Das ist in Deutschland scheinbar echt ganz anders als hier in Österreich, hier steht quasi an jeder Ecke ein Kotbeutelspender und alle Hundehalter ziehen die da raus. Die werden auch täglich neu befüllt. Als ich das erste Mal mir Hund in DE war, habe ich mich erstmal total gewundert, wann ich denn endlich auf nen Kotbeutelspender stoße xD

    Hier ist es völlig normal, dass man beim Morgengassi erstmal den nächsten Spender anpeilt und sich da den Tagesbedarf mitnimmt :lol:

    Wobei das auch wieder sehr Bundesland oder zumindest Gemeinde abhängig ist. Wir haben hier erst seit 3,4 Jahren überhaupt Kotbeutelspender vorher gabs Kotbeutel gratis nur über die Gemeinde die konntest du dort gratis abholen wo es auch die gelben Säcke gibt. Aber immerhin kostenlos

    Boah, da würde ich bei euch also auch erstmal auf Sackerlsuche rumirren xD


    So einen ultimativen Spartipp habe ich nicht, aber ich bestelle online manchmal beim Futter "Sparpakete", wenn Dosen, die meine Hunde gut vertragen, gerade im Angebot sind.

    Und wenn es gute Hundevereine in erreichbarer Nähe gibt, finde ich diese mittlerweile auch aufgrund des geringeren Preises meist spannender als Hundeschulkurse. Auch wenn man dafür vllt mal nen Arbeitseinsatz hat oder so.

    Hundezubehör secondhand kaufen spart eindeutig auch Geld |) Oder gewisse Sachen im Freundeskreis "rumreichen", zB dass man mal seine Schermaschine verleiht. Oder so Hundezeugs-Tauschbörsen zB.

    Wenn hier jetzt nur noch OT und lustiger Unsinn kommt, koennen wir den Thread schliessen oder?

    Nachdem die Wogen hier so hochgegangen sind, dachte ich mir, etwas Humor hilft vielleicht? Ich musste schmunzeln und dachte mir, vllt finden andere das ja auch so lieb :tropf:

    Was uns sicher alle verbindet, so unterschiedlich die Ansichten auch sein mögen - wir wollen wahrscheinlich alle das Beste für unsere Hunde.


    Jemand hatte vorher von steigender Hundesteuer geschrieben - gibt es in solchen Fällen dann eigtl so ne Info dee Gemeinde mit Begründung? Ich glaube, hier wurde aeit 2015 (mein Einstiegsjahr in die Hundehaltung) noch nicht erhöht. Und die Kosten sind gemeindeabhängig so verschieden.

    Auch unabhängig davon, wenn die Beutel tatsächlich aus der öffentlichen Hand finanziert werden, sehe ich es nicht gerne, wenn Leute ihren ganzen Bedarf da rausrupfen, und für die nächsten ist dann nichts mehr da. Denn die Behälter werden ja nicht täglich neu gefüllt.

    Das ist in Deutschland scheinbar echt ganz anders als hier in Österreich, hier steht quasi an jeder Ecke ein Kotbeutelspender und alle Hundehalter ziehen die da raus. Die werden auch täglich neu befüllt. Als ich das erste Mal mir Hund in DE war, habe ich mich erstmal total gewundert, wann ich denn endlich auf nen Kotbeutelspender stoße xD

    Hier ist es völlig normal, dass man beim Morgengassi erstmal den nächsten Spender anpeilt und sich da den Tagesbedarf mitnimmt :lol:

    Also nicht falsch verstehen, ich finde individuellen Einsatz und Ehrenamt absolut wichtig und richtig!

    Armut und deren Ursachen kann dadurch aber nicht strukturell "bekåmpft" werden. Die Klimakrise låsst sich leider nicht allein durch gemeinsames Mūllsammeln bekãmpfen. Psychische Erkrankungen werden nicht allein durch wøchentlichen Schachclub "geheilt". Die Mietpreise kann man nicht åndern, indem man als kleine Gruppe ein Community-Wohnprojekt ins Leben ruft.

    Man muss doch hier nicht seine Errungenschaften und sein Engagement preisgeben. In DE und AT sind die Zahlen ehrenamtlich Tåtiger meines Wissens nach weiterhin sehr sehr hoch. Man sehe sich nur die Feuerwehren an. Das hat aber doch mit der strukturellen Ebene wenig zu tun.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir zB ein privatisiertes Gesundheitssystem wollen, oder Bildung nur fūr Reiche oder dass wir ohne Behindertenrechte etc besser dran wären oder ohne finanzielle Grundsicherung, wenn jemand nicht arbeiten kann. Aber darauf liefe halt dieses "Jeder ist selber fūr sich verantwortlich" hinaus.

    Wenn man in den sozialen Medien vernetzt ist, kann man doch gut zB für das Thema "kostenfreie Toiletten in Stadt xyz" sensibilisieren und gleichzeitig schauen, ob man da nicht ein Netzwerk aufbauen kann aus Gastronomen, Einzelhändlern und Privatpersonen, die ihre Toilette zur Verfügung stellen.

    Es aber gar nicht erst selbst zu versuchen, erscheint mir nicht der richtige Weg zu sein.

    Aktiv werden und selbst etwas auf die Beine stellen fühlt sich gut an, weil die Passivität und das Warten darauf, daß etwas geschieht, einfach nichts mit einem Menschen macht, außer negativer Stimmung.

    Aber woher willst du denn beurteilen, ob jemand das tut oder nicht? Oder ob jemandem tatsåchlich die notwendigen Ressourcen fehlen? .

    Aktivismus gibt es ja gerade deshalb, weil man sich Verãnderung wūnscht. Gerade die "Unzufriedenen" waren im Laufe dee Geschichte ja oft diejenigen, die Wandel bewirkt haben.

    Hauptsache, man muss selbst nicht aktiv werden und kann auf den vermeintlichen Mangel und auf das System schimpfen

    Ich finde es wichtig und richtig, auf strukturelle Ungerechtigkeit hinzuweisen und diese aufzuzeigen.

    Es gibt nun einmal viele Probleme, die nicht individuell verursacht und daher auch nicht allein individuell lösbar sind., sondern vor allem auf der politischen/gesellschaftlichen Ebene.

    Wenn wir nun sagen, jeder muss sich um sich selber kümmern und wir sind nicht füreinander verantwortlich, können wir den Sozialstaat eigentlich abschaffen.