Beiträge von tinybutmighty

    danimonster ich wohne in Niederösterreich, in Gänserndorf :)

    Grüße aus Wien! Ich möchte dir hiermit die Trainerin https://www.hundegspuer.at/ empfehlen. In Sachen Alltagstraining sicherlich eine der besten Adressen in deinem Bundesland.

    Sie ist eine sehr sympathische und empathische Trainerin, die jedes Hund-Mensch-Team individuell auf deren Bedürfnisse abgestimmt begleitet!

    (Auf Facebook kannst du dir auch einiges von ihrem Training ansehen, sie postet da oft ganz interessante Videos. Ich kenne jemanden, der schon länger sehr gerne ihre Kurse besucht. Ich war "nur" mal zum Hunde"turnen" bei ihr, aber schon da hab ich gemerkt, dass die was kann).

    Normalerweise versteht er sich mit jedem Hund super.

    Das ändert sich bei vielen Hunden halt noch mit dem Erwachsenwerden.

    Mit einem Jahr war mein intakter Chihuahuarüde auch noch mit jedem Fremdhund verträglich.

    Doch dann begann er, selektiver zu werden. Bis heute sind es vor allem andere unkastrierte Rüden, die er nicht so pralle findet. Und er wäre da durchaus auch Raufereien nicht abgeneigt.

    Auch meine Physio meint ihr wäre die Symptomatik noch zu mild zum operieren. Werde jetzt mal einen Termin beim Chirurgen ausmachen für seine Einschätzung. Dauert sowieso 4-6 Wochen im nicht Notfall. Wei´grade auch nicht so recht wie ich das weiter handhaben soll. Einen kompletten Riss möchte ich nicht nochmal erleben müssen. Andererseits kommen wir wirklich gut zurecht aktuell.

    Bei mir wollte der Chirurg damals die andere Seite schon auch gerne operieren, sowohl meine Haustierärztin (die auch Physio und Chiro macht) als auch die Hundephysio/osteo rieten mir aber davon ab, weil sie meinten, dass Rex ja weder Schmerzen noch ein allzu "schlimmes" Gangbild hat. Ich bin froh, dass ich bis jetzt nicht habe operieren lassen. Natürlich wäre ein Kreuzbandriss auf der anderen Seite blöd und das Risiko besteht natürlich, aber wir haben jetzt seit 1,5 Jahren Ruhe.

    Zuletzt gelesen: "The Passenger" von Cormac McCarthy

    Es fällt mir schwer, den Inhalt dieses Buches wiederzugeben. Einerseits, weil ich nicht vorgreifen möchte, andererseits auch, weil sich dieses komplexe, weitreichende Werk McCarthys wirklich nicht besonders einfach zusammenfassen, ja überhaupt schwer in Worte fassen lässt. Sprachlich versiert, äußerst intelligent, voller Irrungen und Wirrungen, Themen abhandelnd die von der Ermordung JFKs über Fragen der Mathematik und Physik bis hin zum zentralen menschlichen Thema Trauer und Verlust reichen, nimmt McCarthy den Leser hier mit auf eine literarische Tour de Force, die mitunter verwirrend, manchmal berührend, oft verblüffend, gelegentlich aber auch ein wenig langatmig ist - und: leicht zu folgen fand ich "The Passenger" nicht, es ist keine entspannte "für nebenher runterlesen"-Lektüre, sondern ein ziemlich anspruchsvoller Brocken, der mich persönlich das ein oder andere Mal aber auch ein wenig ratlos zurückließ, vielleicht auch aufgrund der mäandernden und doch spärlichen Handlung, der fehlenden Identifikationsfigur für mich als Leser, den philosophischen und mathematisch-physikalischen Überlegungen, die sich aber nicht wirklich in ein großes Gesamtbild verwandeln lassen, sondern stets fragmentarisch bleiben.

    Am dichtesten und eindringlichsten für mich waren auf jeden Fall die Passagen, in denen Alicia, die wohl schizophrene und außerdem brillante Schwester des Protagonisten Bobby Westerns, mit ihren Halluzinationen spricht, insbesondere mit dem "Kid" - es gibt sicherlich nur wenige Autoren, die so meisterhaft wie McCarthy die Logik des Wahnsinns beschreiben, die irren und doch zugleich erstaunlich klaren Betrachtungen eines Menschen gefangen im Niemandsland zwischen Genie und Wahnsinn.

    Kafkaesk und doch ganz anders als Kafka, hinterlässt dieser Roman bei mir viele offene Fragen, scheint zugleich aber eine Einladung, über die fundamentale Realität des Menschscheins nachzudenken - und sich hoffentlich in den eigenen Gedanken nicht zu verlieren.

    "Stella Maris" werde ich auf jeden Fall möglichst bald auch noch lesen. Dennoch bleibt "The Road" für mich im Vergleich zu "The Passenger" der stärkere Roman.

    Hmmm...kurz alleine lassen ging direkt. Und andere die ich kenne haben das auch so gemacht. Hund halt mit Trichter oben und in Box oder so.

    Ich hab Rex nur nicht lange allein gelassen, und die 1. Woche nach der OP hat mein Chef mir netterweise komplett Home Office gegeben.

    Aber da Jassi ja auch mal länger raus musste hab ich mir wegen 2-3 Stunden nun keike Gedanken gemacht.

    Ich wünsche euch sehr dass die OP gut läuft und Onno danach mal entspanntere Zeiten hat!

    Das ist total individuell! Kommt vor allem auf einen selber und den jeweiligen Hund an.

    Ich kenne Hundesportler die mehrmals pro Woche auf dem Platz stehen und Leute die mit ihrem Hund sporadisch mal in die HuSchu kommen.

    Ich selbst bin irgendwo dazwischen - manchmal machen wir wegen Kurspausen gar nix, ich hatte aber auch schon Zeiten mit 2 oder 3 Trainings-Terminen pro Woche.

    Zurzeit habe ich grundsätzlich jeden Freitag Rally Obedience und jeden Samstag Hundeturnen. Ich schaffe es oft aber nicht zu beiden Trainings und manchmal auch zu keinem.