Beiträge von tinybutmighty
-
-
Spoiler anzeigen
Danke!!
Ja, eine liebe Freundin von mir bekommt für ihre Töchter mit ADHSAutismus zB auch erhöhte Familienbeihilfe etc.
Eigentlich wäre meiner Mama das alles ja auch zugestanden, da sowohl meine Schwester als auch ich betroffen waren. Das hätte meiner Mama in unserer Kindheit und Jugend zumindest etwas finanzielle Last von den Schultern genommen aber leider hatten wir die Diagnose(n) damals eben noch nicht.
Mal schauen, ob und was da machbar ist :))
-
Gestern Nudelreste von Sonntag und später noch Pommes
-
Ich *wollte* früher schon Vollzeit arbeiten. Naja, wollen ist vllt übertrieben, aber mir erschien es halt lange so als die Norm.
Ich habe es aber nie länger als 1 Jahr ausgehalten in Vollzeit. Hab lange nicht verstanden warum...
Spoiler anzeigen
Jetzt habe ich nach jahrelanger Odysee die Diagnose Neurodivergenz, also ADHS und Autismus. Krankengeschichten sind hier ja nicht erwünscht, aber ist ja gar keine Krankheit, sondern wenn, dann eher ne Behinderung, die man halt nicht sieht. Und die bei mir zB zu Problemen mit Initiierung und Durchführung von Augagben führt, aber auch zu Reizoffenheit, emotionaler Dysregulation etc.
Meine Entscheidung TZ zu arbeiten ist daher vor allem gesundheitlich begründet. Weil ich langsam immer besser verstehe wo meine Grenzen liege und dass ich zB deutlich mehr Zeit brauche um runterzukommen oder Reize zu verarbeiten als viele andere Menschen.
Was mich aber beruhhigt ist dass ich in Vollzeit damals sogar weniger verdient hab als für 30h jetzt. Ich finanziere mein Leben selber und habe halt keine großen Ansprüche... hab kein Auto, eine kleine Wohnung, mache keine teuren Urlaube etc... Hundehaltung geht hier sicher am meisten ins Geld. Aber ganz auf Hund kann ich nicht verzichten.
Privat vorsorgen fürs Alter oder so kann ich halt nicht. Aber jtz da offiziell anerkannt ist dass ich eben nicht 100% leistungsfähig bin werde ich versucheb mich eventuell darüber iwie abzusichern. Also über Erwerbungsminderungsrente oder so. Fühlt sich zwar komisch an, aber andererseits steht es mir ja im Grunde zu

-
Bei den Hutters zb ist aber in verhältnismäßig absehbarer Zeit wohl die Frage: Wer wird es übernehmen?
Gut, da bin ich nicht so drin. Ich war damals bei Jasmins Bandscheibenvorfall vor ein paar Monaten in der TK Hutter. Da ich recht gute Erfahrungen gemacht hab, auch wenn mir der normale Praxisbetrieb ein wenig zu chaotisch und "eng" abläuft, hoffe ich doch, die Klinik bleibt bestehen.
Kopf hat damals ja an Anicura verkauft und die haben die Klinik gefühlt runtergewirtschaftet, weil nicht rentabel genug. Jetzt lassens auch die Praxis mit Klinikausstattung auf. Ob das jemand privat aufkauft und neu betreibt? Ich fürchte ja nicht.
Kopf kann ich nicht zuordnen, ist das die Tierklinik Döbling?
Ansonsten hätte ich jetzt eben noch neben Anicura Erdberg an die Tierklinik Ottakring gedacht.
-
Oh ja, dieses Abwerten von Teilzeit finde ich auch ganz schlimm und nervig!
Ein Kunde hat mich mal am Telefon gefragt, ob ich denn immer nur bis 14 Uhr da sein.
Als ich dies bejahte, wollte er wissen, was ich denn dann am Nachmittag tun würde. Aber halt auf diese eher unangenehme Art, als wäre ich deshalb eine faule Sau
Da muss ich auch versuchen, schlagfertiger zu werden in solchen Situationen!Mein Chef hat mich übrigens beim Bewerbungsgespräch gefragt, ob ich denn schon jemanden für die Familiengründung gefunden hätte
Weil ja jede junge Frau Mitte 20 sicher gaaanz bald Kinder haben möchte 
-
Kate Elizabeth Russell - Meine dunkle Vanessa
Das war anstrengend, sehr anstrengend. Zuerst inhaltlich, der gesamte Missbrauch, die Manipulation, die Geschehnisse so mitzubekommen - ich konnte tatsächlich nur häppchenweise lesen.
Ab der zweiten Hälfte wurde es aber auch von der Länge anstrengend, eine Kürzung ab manchen Stellen hätte gut getan.
Einige Verhaltensweisen, vor allem von Strane, kann ich nicht ganz nachvollziehen, tuen der Gesamtheit aber keinen Abbruch.
Insgesamt also ein wichtiges Buch, dass ich aber nicht uneingeschränkt empfehlen würde.
Für mich war es ja eines meiner Lesehighlights 2021. Ich möchte es demnächst mal wieder lesen, ich habe es gar nicht als langatmig in Erinnerung. Könnte eventuell auch an der Übersetzung liegen? Im Original fand ich es irgendwie so kurzweilig.
Ich bin bald fertig mit McCarthys "Passenger", eine für mich nicht so leicht zugängliche Lektüre und eines der wenigen Bücher, wo ich mich frage, ob ich wirklich im Original hätte lesen müssen weil es doch stellenweise relativ anspruchsvoll ist.
-
Nach 30 Minuten war Barry müde und ist beim Deckentraining eingeschlafen. Da kam die Trainerin wieder angelaufen, hat mir gesagt, dass ich nächstes Mal Fleischwurst mitbringen sollen (ich hatte hochwertige Leckerlis dabei, die Barry sonst liebt), dann würde der Hund auch nicht einschlafen.
Wirklich totaler Blödsinn. Welpen werden eben noch schnell müde von allen möglichen Eindrücken. Ich finde nicht, dass man da gleich das volle Programm an "Luxusleckerlis" fahren muss (vor allem kann man sich ganz besonders tolle Snacks auch noch für später aufheben, z.B. als Belohnung für Superrückruf oder für herausfordernde Gehorsamsübungen später mal..).
In einer guten Hundeschule würde man auf die Bedürfnisse der individuellen Teilnehmer-Welpen achten und es wäre z.B. kein Problem, dass jemand früher geht oder bei Übungen nicht mehr mitmacht, wenn der Welpe überdreht oder schläfrig wird.
Auch da kamen wieder Kommentare: warum ist der so ängstlich, schick ihn doch mal zu den anderen Hunden, teilweise auch spöttische Kommentare von den anderen Teilnehmern ("Was hast du denn mit dem gemacht dass der sich so in die Hose scheißt?").
Das finde ich respektlos und dreist und würde mir da als zahlende Kundin ziemlich verar***t vorkommen. Ich mag im Training als Feedback gerne auch mal deutlichere Worte, aber nur, wen diese tatsächlich fundiert sind und nicht nur dem Schlechtmachen von mir als Halterin dienen sollen!
Und einen unsicheren Welpen zu anderen Hunden zu schicken, anstatt ihm Schutz zu bieten, wäre sowieso totaler Unfug.
Sofort gab es Kommentare der Trainerin, was wir denn da für einen feinen Herrn hätten, ob wir nie bei Regen mit ihm rausgehen würden. Nein, es hatte nämlich noch nie geregnet seitdem er bei uns war. Ich bin dann meinem bauchgefühl gefolgt und habe eine andere Hundeschule gesucht.
Das sind auch total doofe Kommentare. Ich erwarte übrigens auch von meinen erwachsenen Kleinhunden nicht, bei nasskaltem Wetter ins "Platz" zu gehen oder lange still zu verharren in welcher Position auch immer... Wäre mir selber ja auch unangenehm

Super, dass du deinem Bauchgefühl gefolgt bist!!

Was mich aber sehr wundert ist dass ungefähr die Hälfte der Stunde aus Leinenführigkeit besteht. Wir gehen dann zusammen um den Hundeplatz herum, möglichst mit Abstand aber oft ist das nicht möglich
Ja, das ist wirklich viel zu viel! So lange können sich derart junge Hündchen schließlich noch gar nicht konzentrieren.
Und wenn der Abstand seitens der anderen Teilnehmer nicht eingehalten wird, sollte der Trainer dies eigentlich ansprechen, denn gerade an der Leine sollte ein Hund sich ja möglichst sicher und aufgehoben fühlen. Wenn dein Welpe beim Leinenführigkeitstraining nun immer wieder in unangenehme Situationen kommt, wird er das Laufen an der Leine aber leider schnell eher negativ verknüpfen.
Ich finde die zweite Hundeschule klingt auch nicht besonders professionell. Ich kann darüber hinwegsehen, dass ein Trainer auch mal seine persönliche Meinung zu einem Thema raushaut, aber dies sollte eher die Ausnahme sein, nicht die Regel. Außerdem klingt das Training von der Struktur her nicht welpengeeignet.
In einer guten Welpenschule würde ich (!) folgendes erwarten:
- sozialer Kontakt und Spiel unter den Welpen nur dosiert und unter steter Beobachtung und vom Trainer erwarte ich, dass er erkennt, wenn ein Welpe Stress oder Angst hat und den Besitzer ermutigt, seinen Hund zu schützen und zu unterstützen
- bindungs- und beziehungsfördernde Übungen, bei denen mein Welpe lernt, mir zu vertrauen und sich an mir als "safe haven" zu orientieren
- "Mut"-Übungen z.B. über verschiedene Untergründe laufen, spielerisches Kennenlernen von Geräten wie Tunnel, Wippe etc.
- Gehorsamsübungen sollten eher nur am Rande sehr kurz (!) vorkommen, denn Sitz, Platz & Co. haben für mich einfach keine Priorität bei Welpen
- "Medical Training"
- Ruheübungen, die auch im Alltag nützlich sein können
- Leinenführigkeit & Rückruf: gerne die Basics, aber bitte keinen "Drill" und keine übermäßig langen Trainingseinheiten hierzu
-
Ja, das Gefühl hatte ich auch.
Ich wohne ja auch (wieder) in Wien und habe kein Auto, aber mit Taxi (habe ich bisher immer genutzt in Notfällen) oder Öffis erreiche ich auch mehrere Tierkliniken in einer relativ kurzen Zeitspanne. Die nächsten beiden 24h Kliniken sind mit dem Taxi zum Glück keine 10 Minuten entfernt. Die TK Breitensee fällt ja jetzt weg, Erdberg wäre schon weiter, aber ein oder zwei andere Kliniken wären auch noch in der Nähe.
-