Beiträge von tinybutmighty

    Übrigens kenne ich einige wirklich richtig gut erzogene Ridgebacks, die weder jagen noch fremde Menschen und Hunde anfallen.

    Ich habe bislang auch fast nur positive Begegnungen mit Rhodesian Ridgebacks gehabt. Einen kannten wir näher, den Poldi, der war nämlich ganz oft mit in dem Betrieb neben der Wohnung meiner Uroma, irgendwo müsste ich sogar noch ein Foto haben, wie Poldi meinen 3-Kilo-Chihuahua ganz lieb und vorsichtig beschnüffelt :herzen1: Poldi war aber auch sehr misstrauisch gegenüber Menschen, was für die Besitzer manchmal wirklich nicht einfach zu handhaben war. Die Mitnahme in dem Betrieb klappte wohl deshalb so gut, weil die Firma nun einmal ihnen selber gehörte :ka: Denn Poldi hatte durchaus ordentlich Wachtrieb und zeigte Territorialverhalten. Auf Spaziergängen ableinbar war er mWn ebenso wenig.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es vereinzelt Hundeanfänger gibt, die mit einem Rhodesian Ridgeback total glücklich werden und den Hund adäquat führen können! Allerdings sind dann eben meist auch die passenden Lebensumstände gegeben. Z.b. ein sehr großes eingezäuntes Grundstück, auf dem sich der Hund frei bewegen kann, sollte er auf Spaziergängen nicht ableinbar sein.

    Hier stellt sich mir halt auch so die Frage: "Warum?" Warum einen Hund ins Leben holen, der eigentlich gar nicht so richtig passend ist und versuchen, den passend zu "machen"? Es gibt doch so viele Hunderassen oder im Tierschutz auch wunderbare Mixe, die total gut zu den hier genannten Anforderungen und Lebensumständen passen würden, ohne dass sich irgendjemand verbiegen muss oder gegen die Genetik des Hundes gearbeitet werden muss...


    Den hier genannten Retriever fände ich z.B. durchaus passend. Wenn es auch ein Hund mit mehr Fell sein darf, vielleicht ein größerer Spitz oder Eurasier? Der Kurzhaar-Collie könnte auch passen, die sind nun normalerweise nicht die totalen "Sonnenschein-Tutnixe", sondern etwas zurückhaltender, aber im Alltag meist deutlich einfach händelbar als ein Ridgeback.

    Gucke gerade noch was von 2023 nach - Agility, Young Kennel Club, also Hundeführer:innen im Kinder/Teenie-Alter - das ist schon sehr cool :cuinlove:

    Gleich der zweite Hund, Mix Sweep, machtd das so toll zusammen mit seinem jungen Frauchen :applaus:

    Der dritte Hund ist ja niedlich und macht das so ruhig und bemüht - ist das ein Cockerpoo?

    Omg, der vierte kleine Hund ist auch mega süß, Nim Nim - ich vermute Chinese Crested? :cuinlove:

    Der Border Terrier ist LAUT xD Aber die machen das echt alle so toll!

    "Tunnel Chaser" für den Terrier(mix?) ist auch ein witziger Name :lol:

    Mooi, der erste Medium-Dog, Pudelmix schätze ich, ein bisschen unsicher und dabei so bemüht :herzen1:

    Der Cocker Spaniel gleich mal die Nase am Boden xD

    Rudi und sein junger Besitzer sind schon mal ein cooles Team!

    "Tess of my Patience" - was für ein Name :lol:

    Der erste Intermediate Dog, der Labrador, ist auch so ein Feini - und das Tempo ist immerhin eines, wo man gut mithalten kann xD

    "Jessica Jane Can Be A Pain" - warum haben die alle solche Namen :lol:

    Der vorletzte Hund, der Working Sheepdog, sieht ja optisch interessant aus. Die junge Besitzerin macht das echt sehr souverän mit dem Kaliber von 'nem Hund!

    "Die Middlesteins" - Jami Attenburg

    Attenburgs Roman handelt von einer jüdischen Familie, die in einem Vorort von Chicago wohnt. Im Fokus stehen die Beziehungen der Familienmitglieder zueinander und die wohl fast jedem Menschen bekannten Konflikte und Spannungen, die sich in solch einem Gefüge ergeben. Im Mittelpunkt ist die Matriarchin Edie Middlestein, einst als kompetente, scharfsinnige Juristin tätig. Doch nun ist Edies Gesundheitszustand akut durch ihr starkes Übergewicht bedroht. Edie kann nicht aufhören zu essen. Heimlich fährt sie von einem Fast-Food-Lokal zum nächsten und verschlingt die Menüs in ihrem Auto, nachts steht sie auf und vertilgt ganze Packungen Kartoffelchips, und weder die Appelle der Ärzte noch die Besorgnis der Verwandtschaft zeigt einen Effekt auf Edies außer Kontrolle geratenes Essverhalten, dessen Gründe im Roman eher unklar bleiben.

    Richard Middlestein, Edies Ehemann, entschließt sich letztlich zur Trennung. Der alternde Inhaber einer Apotheke möchte das Leben noch einmal genießen, sehnt sich außerdem nicht nur nach emotionaler Nähe, sondern auch körperlicher Intimität. Doch dadurch wird Richard zum Pariah der Familie, die Schwiegertochter, verheiratet mit seinem Sohn Benny, der sich ein respektables Vorstadtleben aufgebaut hat, möchte nicht mehr, dass er seine Enkelkinder sieht, Emily und Josh, die sich gerade auf ihre B'wein Mizwa vorbereiten. Man verlasse seine kranke Lebensgefährtin nicht einfach so, das ist Rachelles Meinung, damit sei er den Enkeln ein schlechtes Vorbild.

    Auch Robin, das zweite Kind von Richard und Edie, Zynikerin, gerade aber auch frisch verliebt, schlägt sich auf Edies Seite, empfindet für ihren Vater Verachtung und ist gekränkt von seinem Verhalten. Außerdem will Robin ihrer Mutter helfen, sie erstellt einen Aktionsplan, der Edie in ihrem liebsten chinesischen Restaurant präsentiert wird...

    Der Roman liest sich sehr flüssig und kurzweilig, enthält sowohl humorvolle als auch anrührende Passagen und zeigt das Talent der Autorin, zwischenmenschliche Beziehungen in ihrer Komplexität darzustellen. Dennoch könnte das Buch so viel mehr, auf etwa 250 Seiten bleibt dann doch so manches auf der Strecke, was irgendwie schade und ein wenig unbefriedigend ist - aber vielleicht ist ja gerade das passend, weil auch im Leben so vieles fraglich und unvollendet bleibt?

    Ich vermeide selbst beim Gassi generell Kontakt zu Fremden, weil ich das nicht mag, aber es ist halt viel einfacher, einem Hund, der andere Menschen/Hund nett findet, ein paar ausgewählte Kontakte zu ermöglichen (und dann gibt es ja noch die, die ihnen gegenüber neutral/gleichgültig sind) als in einer hundereichen Gegend einen Hund zu managen, der andere Hunde kacke findet - da bist du nämlich erst recht im ständigen Kontakt („bitte nicht herlassen“, „leinen Sie Ihren Hund an“ etc).

    Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Es kann sehr stressig sein, einen "anspruchsvollen" Hund zu führen, insbesondere, wenn dieser Hund im Erwachsenenalter womöglich eine Artgenossenunverträglichkeit entwickelt. Es ist dann je nach Wohngegend und Hundedichte leider fast täglich vonnöten, Fremdhunde abzublocken und/oder mit deren Haltern zu kommunizieren, dass der eigene Hund keinen Kontakt wünscht. Häufig kommen von der Gegenseite dann auch Belehrungen, im schlimmsten Fall wird man sogar beleidigt und beschimpft. Ich persönlich als Autistin! finde solche negativen Begegnungen deutlich anstrengender als mit zwei relativ unkomplizierten, verträglichen Kleinhunden, wie ich sie z.B. habe, unterwegs zu sein, die ich zwar auch manchmal schützen muss, wo die meisten Hunde- und Menschenbegegnungen aber doch unspektakulär und entspannt ablaufen.

    Auch "einfachere" Hunde, die meist als mit Artgenossen gut sozialverträglich gelten, müssen ja nun nicht jeden Tag aufwändig bespaßt werden. Und eigentlich braucht so gut wie kein Hund täglich wahllosen Fremdhundekontakt - da geht Qualität vor Quantität.

    Ich würde einfach nur nochmal dazu raten, dir zu überlegen, wie du dir die gemeinsame Zeit mit deinem Hund vorstellst - ist es in Ordnung für dich, vielleicht ein Hundeleben lang managen, ausweichen, vorausschauend spazierengehen zu müssen? Oder wünschst du dir bezogen auf den Hund vor allem Entspannung und runterkommen können? Dann fände ich einen Hund mit wenig ausgeprägtem Jagdtrieb und wenig Wach/Schutztrieb die für dich geeignetere Entscheidung.

    Hmm, ich bin auch ADHS-Autistin, und ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber mit negativen Erlebnissen/Frust etc umzugehen oder wenn Erwartungen sich nicht erfüllen, finde ich schon schwierig. Da mag der "Fokus Beziehungsarbeit" ja irgendwie weniger stressig wirken und nach weniger Druck ausschauen, aber ob das so ist, gerade bei einer eher ursprünglichen Rasse, weiß ich nicht recht. Das Leben mit einem Rhodesian Ridgeback kann sicherlich auch sehr entspannt sein, aber das vor allem, wenn auch die Bedingungen und Umstände passen.

    Wenn es dich nicht stört, deinen Hund vielleicht nur an der Leine führen zu können, ist das schon mal gut. Wie jemand hier bereits schrieb, fände ich es da aber auch sehr wichtig, dem Hund regelmäßig Freilauf in einem sicher umzäunten Gebiet ermöglichen zu können.

    Hallo,

    ich benutze fürs Mantrailing als Belohnung immer Nassfutter. Bis jetzt habe ich einfach Schälchen im Supermarkt gekauft, Cesar und so. Meine Hunde kriegen als Hauptfutter überwiegend hochwertiges Nassfutter, aber als supertolle Belohnung soll es halt eines sein, das sie sonst nicht immer kriegen und auf das sie irgendwie scharf sind - also eher so Richtung "Junkfood".

    Habt ihr da vielleicht noch Ideen? Gerne halt was, das auch etwas stärker riecht und Inhaltsstoffe sind für die kleine Menge, die sie da nach jedem Trail kriegen, auch eher zweitrangig... Ich würde aber natürlich auch was Höherpreisiges/Höherwertiges kaufen, wenn es da etwas gibt, was empfehlenswert ist.

    Danke =)

    Ein Rhodesian Ridgeback als Ersthund ist ja eine interessante Wahl.

    Darf ich fragen, welche Eigenschaften Dir an dieser Rasse so gut gefallen?

    Meiner Ansicht nach kann es natürlich durchaus klappen, als Hundeanfänger eine eher ungewöhnliche Rasse zu wählen. Und zumindest aus dem Pferdebereich ist ja Erfahrung damit, Tiere zu führen und mit ihnen zu trainieren, wohl vorhanden.

    Wachtrieb/Territorialverhalten, möglicherweise stark ausgeprägter Jagdtrieb etc. würde ich aber unbedingt mitbedenken.

    Welche Wünsche hättet ihr denn charakterlich an einen Hund? Wie würdet ihr euch das Zusammenleben vorstellen, was würdet ihr gerne mit ihm unternehmen?

    Gut, dass du dir die Rasse mal live ansiehst :bindafür:

    Mitte August geht es für ein paar Tage zusammen mit Leiia und unseren insgesamt 4 Hunden wieder nach Salzburg, genauer nach Rauris. Das wird unser dritter Aufenthalt im Hundehotel Grimming =) Ich freue mich auf Bergwanderungen, gutes Essen, und einen entspannten Urlaub unter lauter Hundemenschen.