Beiträge von tinybutmighty

    Eine Freundin hat ihre 5jährige Mischlingshündin bei der Allianz versichert gehabt - sowohl OP- als auch krankenversichert.

    Vergangenes Jahr hatte die Hündin zum ersten Mal gesundheitliche Probleme. War eine Magengeschichte, es waren also ein paar Untersuchungen und Diagnostik möglich, um dahinterzukommen, was los ist. Jetzt bekommt sie ein Spezialfutter und ihr geht es gut damit.

    Meine Freundin hatte die Kosten bei der Versicherung damals eingereicht.

    Jetzt ist sie gekündigt worden :/ Als "Begründung" wurde angegeben, dass es den Tarif, den sie hatte, so nicht mehr gibt. Auf der Webseite wird genau dieser Tarif aber weiterhin von der Allianz angeboten. Auf eine erste Nachfrage-Mail meiner Freundin hat sie keine Antwort der Allianz erhalten.

    Sie wird vermutlich keine Versicherung mehr abschließen, nach dieser Negativ-Erfahrung. Zumal die Kosten letztes Jahr nun auch nicht irre hoch waren, vermutlich nicht mal im 4-stelligen Bereich. Sie sagt, dass sie sich jetzt lieber auf Ersparnisse etc. verlassen möchte.

    Dachte, das ist vielleicht interessante für den ein oder anderen hier (Österreich, btw).

    Wenn hier jemals wieder einer einziehen sollte dann nur als Welpe und nur eine Hündin (kenne bisher keine Rasse bei der das Geschlecht SO einen Unterschied macht was nicht heißen soll dass alle Hündinnen easy peacy sind)

    Jup, das stimmt, die eine Freundin von mir wollte ursprünglich eine Hündin, und bei allen Züchtern waren die Wartelisten für Hündinnen aus zukünftigen Würfen quasi rammelvoll, deshalb nahm sie sich dann einen Rüden. Jetzt sagt sie auch, sie versteht, warum so viele Kooikerleute eine Hündin bevorzugen. Ich kenne überwiegend Rüden, die paar mir bekannten Hündinnen sind tendenziell alle etwas "einfacher".

    Seit vorgestern haben wir einen Urlaubsgast! Er heißt Raphaelo und bleibt bis Ende März. Raphaelo ist ein kastrierter Japan Spitz und etwa 6 Jahre alt.

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    Zunächst war der Flauschbert natürlich noch etwas unruhig und nervös. Das hat sich aber schnell gelegt.

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    Seine "Emotional Support Aubergine" hat er auch hier, damit er sich möglichst wie zuhause fühlt <3 Er ist bis jetzt aber echt sehr unkompliziert. Kommt gut zur Ruhe etc. Nur hat er mir 2x in die Wohnung markiert, das könnte aber auch nervositätsbedingt sein und das bewerte ich jetzt erstmal nicht über. Ach ja, spitztypisch zeigt er durchaus Wachverhalten und meldet jedes Geräusch vom Gang. Lässt sich da aber auch ganz gut abbrechen, wenn man ihm signalisiert, dass das schon okay so ist.

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    Die erste Öffifahrt mit uns hat Raphaelo brav gemeistert. Aber er kennt Öffifahren auch, also nix komplett Neues für ihn.

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    Raphaelo ist nicht nur seehr flauschig, er bringt leider auch etwas zu viel auf die Waage. Darum werden wir während seines Aufenthalts bei uns wohl eher keine Hardcore-Touren machen, sondern es ein wenig gemütlicher angehen lassen. An sich geht er sehr gerne spazieren, schnüffelt viel, und ist total unkompliziert - pöbelt nicht, findet Menschen, Pferde, Radfahrer etc. bis jetzt alle total okay...

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    Einige von meinem Kleinvolk haben das ihr ganzes Leben (gehabt), ohne dass sich das verschlimmert hätte oder behandelt werden musste. Wenns meiner wäre, würde ich das im Hinterkopf behalten und beobachten.

    Ja, das machen recht viele Kleinhunde, die mit der Kniescheibe zu tun haben. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass da z.B. mal eine OP nötig wird. Meine Hündin hat auch PL, ein operativer Eingriff ist aber nicht nötig.

    Mein Rüde hat ebenfalls eine PL. Sein Gangbild war immer schon ein klein wenig auffällig, wenn man genau hinguckte. Aber normale Haustierärzte meinten, dass da doch alles passen würde. Diagnostiziert wurde die PL daher auch erst relativ spät, als er schon 7 Jahre alt war und einen Kreuzbandriss erlitt.

    Aus eigener Erfahrung würde ich persönlich halt zu weiterer Diagnostik raten, weil ich denke, es ist gut zu wissen, ob z.B. die Kniescheiben eben perfekt sind oder doch nicht. Dann kann man ggf. Aktivitäten anpassen (z.B. auf High-Impact-Sport wie Agility verzichten) und z.B. unterstützende Übungen machen oder ab und zu zu Chiropraktik/Osteopathie gehen und somit auch vorbeugen, dass der Hund im Alter eben doch mal stärkere Probleme bekommt.

    Ich lese hier im Thread gerade interessehalber ziemlich viel quer und bin auf die Wichtigkeit des Geruchsträgers und dass der Hund wirklich konzentriert an diesem riecht, gestoßen. Jetzt bin ich mir ein wenig unsicher, weil das bei den beiden Anbietern, bei denen ich traile, bislang nicht so das Thema war (war aber ja auch erst 1 bzw. 2 Male dort).

    Also bei der einen Trainerin wird dem Hund der Geruchsträger hingehalten (nicht direkt an die Nase bzw. gar über den Kopf natürlich!) und der Hund schnuppert kurz und legt dann los. Aber meine Hunde haben bisher nie wirklich "intensiv" daran gerochen :???: Sondern schon eher so im Vorbeigehen bzw. aus etwas größerer Distanz.

    Bei der anderen Hundeschule wurden Kleidungsstücke als GA genommen. Da haben meine Hunde zwar schon auch kurz daran gerochen, aber auch nicht wirklich "intensiv", wie mir scheint.

    Worauf genau achtet ihr denn da?

    Ich bin inzwischen der Meinung, dass die Abgaberüden falsch gehändelt wurden. Ein bisschen Management in manchen Situationen (Trubel, viel los, kleine Kinder) und die entsprechende Aufmerksamkeit brauchen diese Hunde - wenn ich von meinem ausgehe - schon. Und auch dass der Hundehalter darauf achtet, dass ihm niemand zu sehr auf die Pelle rückt.

    So allgemein würde ich das ehrlich gesagt nicht unterschreiben.

    Es gibt in der Kooiker-Zucht mMn durchaus Probleme, was eine extrem stark ausgeprägte Sensibilität und Unsicherheit angeht. Gerade die Rüden neigen mitunter dazu, nach vorne zu gehen, Angstaggression kommt bei der Rasse meiner Erfahrung nach nicht nur in Einzelfällen vor :ka:

    Von meiner Freundin und ihrem Kooikerrüden habe ich hier ja schon berichtet. Die hatte davor viele Jahre lang einen auch nicht ganz einfachen Münsterländer, hat zeitweise in einer Hundeschule gearbeitet, mit ihren Hunden auch hundesportlich gearbeitet - die war also nun keine naive, unerfahrene Halterin und trotzdem brachte der Kooikerrüde sie teils echt an ihre Grenzen. Konsequentes Training und sehr viel Management halfen bis zu einem gewissen Punkt, aber aufgrund der zusätzlichen gesundheitlichen Probleme des Hundes ist das wirklich sehr komplex...

    Nun habe ich neulich die Halterin eines jungen Kooiker-Rüden kennengelernt, der gerade mal 10 Monate alt ist und ebenfalls aus seriöser Verbandszucht stammt. Auch dieser Rüde hat ein mitunter massives Thema mit Umweltreizen, zeigt schon Ansätze des Nach-Vorne-Gehens, und hat weitere Probleme wie z.B. eine heftige Alleinbleibthematik, hinzu kommt ebenfalls ein gesundheitliches Problem (Herz). Und auch hier ist die Besitzerin durchaus hundeerfahren, halt mit einem anderen Typ Hund davor (Retriever), aber die kennt sich in Training Training, umsichtiges Führen etc. durchaus aus!

    So wie ich es bislang mitbekommen habe, sind das Problem bei der Rasse mitunter Züchter, die sich die Schwierigkeiten der Rasse einfach schönreden. Ich meine, Sensibilität schön und gut, aber ein Hund sollte ja kein hysterisches Nervenbündel sein. Aber wenn man dann mitbekommt, dass Kooikerhalter:innen von den Züchtern ihrer Hunde dazu ermutigt werden, diese doch auszustellen und zu Deckrüden zu machen, obwohl jene Rüden Angstbeißer und Schisser vor dem Herrn sind, wundert einen halt auch nix mehr... |) :pfeif: