Beiträge von tinybutmighty

    Meine Minis sind hoffentlich noch einige Jahre bei mir (bei Rex kommt es darauf an, wie sich das mit der Mitralklappeninsuffizienz weiter entwickelt...), aber ja, ab und zu denke ich darüber schon nach. Mindestens einen Hund möchte ich auch zukünftig auf jeden Fall halten. Und ich mag es sehr, zwei Hunde zu haben! Meine sind charakterlich zwar teils recht verschieden, dennoch passt es hier sehr gut - ähnliches Alter, ähnliche Größe usw. Und ich finde schon auch, dass sie sich einiges gegenseitig geben <3

    Aber naja, mit einem Hund ist man natürlich irgendwo flexibler. Bei mir ist es aber vor allem eine finanzielle Frage. Deshalb werde ich wohl auch nach diesem Gesichtspunkt entscheiden. Weiß ja nicht, wie meine finanzielle Situation in ein paar Jahren ausschaut, glaube aber nicht, dass ich deutlich mehr verdienen werde als jetzt oder so...

    Ich fände da einen netten kleinen Begleithund wie Havaneser o.Ä. sehr passend. Vor allem, weil die Rasse nicht haart und Allergiker häufig nicht auf sie reagieren, so wie zB beim Pudel auch. Allerdings ist leider nie eine 100%ige Garantie da, dass es nicht doch zu Reaktion auf den Hund kommt - eventuell könntet ihr da Züchter in eurer Nähe besuchen und ggf. mehrmals testen, ob sie da irgendwie drauf reagiert oder nicht...

    Ich bin auch Autistin mit ADHS (spätdiagnostiziert), ich finde das auch echt individuell, ob das gut klappen kann mit Hund oder nicht. Ich hatte als Kind immer Kleintiere und war immer eher vorsichtig und vernünftig mit denen. Hingegen gibt es js auch Kids ohne Diagnose, die überhaupt keinen behutsamen Umgang mit Tieren pflegen. Aber ihr kennt die Probleme eures Kindes/eurer Kinder, wichtig ist da einfach immer, selbst realistisch einzuschätzen. Bei euch liest sich das alles ja sehr durchdacht und auch passend für Hundehaltung, find ich.

    Mein Chihuahuarüde reagiert zB als eher wenig sensibler Hund null auf meine gelegentlichen Meltdowns, meine Yorkiehündin kommt dann zu mir und kuschelt mit mir, was mir aber eh hilft, runterzukommen. Nur wen ich gereizt bin,,geht sie mir eher kurz aus dem Weg, wobei diese Gereiztheit ja nicht immer autismusbedingt ist und viele sensible Hunde so auf Stimmungen der Hauptbezugsperson reagieren.

    Zuletzt gelesen: "1Q84, Buch 1 & 2" von Haruki Murakami

    Puh, wo fange ich an? Nun, erst einmal kann ich nur sagen, dass dieses Buch mich dann doch recht schnell in seinen Bann gezogen hat und ich es als einen richtigen Lesegenuss empfand. Murakami kann aber auch einfach schreiben. Seine Geschichten muten ja oft sehr eigentümlich und mitunter bizarr an, aber dennoch oder gerade deshalb will man unbedingt wissen, wie es weitergeht.

    "1Q84" ist ein typischer Murakami: verschachtelt, mysteriös und manchmal ein wenig verstörend. Der männliche Protagonist ist ein junger Mathematiklehrer namens Tengo, der in seiner Freizeit gerne schreibt und ein eigentlich ruhiges Leben führt, bis er durch seinen Kontakt zu einem begabten, aber menschlich nicht immer einfachen Verleger ein Manuskript liest, das ihn einfach nicht mehr loslässt. Der Schreibstil der Geschichte ist zwar sehr knapp und so schmucklos, dass er stark zu wünschen übriglässt, aber die Geschichte an sich ist spannend, ungewöhnlich und erfrischend. Doch das Manuskript müsste dringend überarbeitet werden, um Chancen auf kommerziellen Erfolg zu haben. So trifft Tengo die junge Eriko Fukada - Fukaeri -, aus deren Feder das Manuskript stammt. Die schöne Siebzehnjährige ist schweigsam, drückt sich auf eine sehr eigentümliche Art aus und behauptet, dass die in dem Manuskript geschilderten Ereignisse tatsächlich so passiert sind. Aufgewachsen in einer alternativen Gemeinschaft, aus der sich die friedliche, aber von der Außenwelt sehr abgeschottet lebende "Vorreiter"-Sekte entwickelte, verließ Fukaeri diese im Alter von 10 Jahren plötzlich und lebt seitdem in den Bergen bei einem ehemaligen Freund ihres Vaters - dem Sektenführer - und dessen Tochter.

    Nachdem Fukaeri einwilligt, dass Tengo ihr Manuskript überarbeitet, wird dieser in immer rätselhaftere Ereignisse hineingezogen, die ihn schließlich vor die Frage stellen, was denn nun Fakt ist - und was Fiktion...

    Und dann ist da Aomame, die weibliche Protagonistin. Als Kind eine Zeugin Jehovas, hält sie inzwischen nicht mehr allzu viel von organisierter Religion. Durch ihre Arbeit in einem Sportstudio lernt Aomame schließlich eine wohlhabende, aber geheimnisvolle alte Dame kennen und zwischen den beiden entsteht eine ganz besondere Verbindung, denn die alte Dame, die ein Frauenhaus betreibt, möchte Männer ins Jenseits befördern, welche ihre Partnerinnen auf grausamste Weise misshandelt und missbraucht haben. Aomame hat schon einmal einen geliebten Menschen gerächt - und erklärt sich dazu bereit, auf Auftrag der alten Dame hin Männer auszulöschen. Doch auf ihrem Weg zu einer solchen Mission wird Aomame irgendwie in eine andere Realität hineinkatapultiert, wie sie anhand von veränderten Kleinigkeiten in ihrer Umwelt erkennt - sie nennt dieses Jahr anstatt des normalen Jahres, in dem sie sich befand, nicht 1984, sondern "1Q84". Und in 1Q84 geschehen zutiefst seltsame, ja höchst beunruhigende Dinge...

    Wer sind die "Little People", welche aus dem Maul einer toten Ziege gekrochen sind? Was bedeutet es, wenn auf einmal zwei Monde am Himmel stehen? Welche schrecklichen Dinge geschehen im Namen des "Leaders" innerhalb der Vorreiter-Sekte? Was hat es mit der "Puppe aus Luft", dem Titel von Fukaeris Geschichte, auf sich, kann man tatsächlich eine Puppe aus Luft machen und zu welchem Zweck sollte man so etwas überhaupt tun? Und warum scheint das Schicksal von Tengo und Aomame untrennbar miteinander verbunden?

    Nicht alle dieser Fragen werden beantwortet, vieles bleibt offen, denn es gibt noch "1Q84: Buch 3". Und ja, dieses werde ich wohl schon sehr bald lesen, da ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

    Mittwoch: Da ich einen Termin hatte, war mal wieder etwas Alleinebleiben für die Minis angesagt.

    Danach ging es ein wenig ins Büro.

    Anschließend waren wir in Begleitung von Hundefreundinnen eine Runde spazieren. Überwiegend an der Leine. Danach war ich noch etwas bei einer der Freundinnen und ihrer Hündin zuhause. Das kennen die Minis aber mittlerweile ganz gut und haben es somit ganz gut gemeistert.

    Gestern: Freilaufspaziergang im Wald. Nix Spezielles geübt, außer das, was sich halt so ergeben hat (Rückruf, Warten, etc.)

    Heute: Die Minis blieben für etwa 2-2,5 Stunden bei einer Freundin und ihrer Hündin und waren mit ihnen gemeinsam im Park unterwegs.

    Danach wurden sie von mir wieder abgeholt und wir fuhren nach Hause.

    Am Abend hatte ich mit Jasmin dann noch einen Kurs für Mini-Hunde (anwesend außer uns noch 2 Chihuahuas und ein kleiner Pudel). Dort gab es kontrollierten Freilauf (jeweils zwei Hunde miteinander), gut, da hatte meine graue Schnauze eh nicht mehr so das Interesse dran. Darüber hinaus haben wir z.B. Target-Training gemacht, was ganz cool war, weil ich das eh schon länger nicht mehr geübt hatte. Ah, und auf Signal einen Becher umstoßen. Am Ende haben wir außerdem noch kurz den Handtouch geübt. Zwischendrin durfte ich mit Jasmin, die halt doch schon sehr viel kann/kennt, auch anderes machen und hab dann vor allem die Ausstattung auf dem Platz genutzt, also so was wie: Elefantentrick mit einem liegendem Reifen, Balancieren auf dem Reifen, so ein "Kletterding" erklimmen, über eine Wackelbrücke gehen, Tricks machen auf wackeligem Untergrund...

    Neulich total verschlafen im Büro^^

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    Er ist echt der Meister des Büroschlafs, lol.

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    Da wird sich auch ganz genüßlich gereckt und gestreckt.

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    Kommt sehr darauf an, wie man wohnt (hohe Hundedichte?) und ob die Möglichkeit besteht, auszuweichen, wenn man Fremdhundekontakte möglichst meiden möchte, z.B. ob man mit Auto, Rad oder Öffis dann halt regelmäßig zu einer netten Gassistrecke kann, die wenig frequentiert ist. Oder ob man zeitlich flexibel ist und eher dann Runden drehen kann, wenn wenig Leute mit Hund unterwegs sind.

    Ich habe mit den Hunden die meisten Jahre bislang in der Großstadt gelebt, hier haben wir am Stadtrand, teils aber auch innerstädtisch, einige Naherholungsgebiete und den Wienerwald, wo ich gerne und oft (meist mehrmals pro Woche) unterwegs bin. Unter der Woche, oder zeitig in der Früh, oder bei schlechtem Wetter habe ich da manchmal kaum Begegnungen, obwohl die Hundedichte eigentlich hoch ist. An einem sonnigen Samstagnachmittag sieht das natürlich schon wieder anders aus.

    Allerdings sind so gut wie alle Hunde, die hier rumlaufen, sozialverträglich. Blöde Begegnungen habe ich trotzdem hin und wieder. Aber auch mal, wenn ich eher ländlich unterwegs bin. Ganz ausschließen kann man das nie.

    Letztlich kommt es auch darauf an, wie stark die eigenen Ängste da sind. Wenn es eher eine Unsicherheit aufgrund mangelnder Erfahrung mit Hunden ist, kann man sich ja z.B. einiges an hündischer Kommunikation "anlernen". Ich kann meist recht gut einschätzen, wie ein Hund, der sich uns nähert drauf ist, was mich oft entspannt.