Beiträge von tinybutmighty

    Ich denke, es ist eigentlich die einzige Option für dich in Bezug auf deine Sicherheit und Lebensqualität, dich von diesem Mann zu trennen (hol dir am besten schon vorab Unterstützung - leider können gerade bereits gewalttätige Partner eine Trennung oft nur schwer akzeptieren!).

    Und danach kannst du ein selbstbestimmtes Leben führen, auch mit Hund an deiner Seite, wenn das dein Wunsch ist.

    In AniCura-Kliniken scheint es zumindest hier in Österreich die Möglichkeit zu Ratenzahlungs-Vereinbarungen über einen externen Dienstleister zu geben: https://www.anicura.at/standorte/tier…rmalit%C3%A4ten.

    Ich sehe diese großen TK-Ketten übrigens auch sehr kritisch. Aber die Möglichkeit, Ratenzahlung zu machen, finde ich gerade bei sehr hohen Beträgen schon beruhigend. Für Rexis Herzinsuffizienz bin ich bei einer sehr nahegelegenen Tierklinik, die keinem Konzern wie Anicura o.Ä. angehört. Da zahle ich halt immer mit Karte, aber so kostspielig waren die bisherigen Aufenthalte ja auch wieder nicht. Hätte ich den Eindruck, es kämen da jetzt wirklich Kosten von mehreren Tausend Euro auf einmal auf mich zu, würde ich das direkt ansprechen und mich nach Möglichkeiten wie Ratenvereinbarungen erkundigen. Und für den Fall, dass das nicht geht, womöglich zu einer Kette wie Anicura. Allerdings würde ich die Raten halt auch pünktlich begleichen, mich nicht davor "drücken".

    Zum Einen die Frage was ihr meint, ob man sie trotzdem zum Gassi zwingen sollte? (zum Einen generell, obwohl sie mit uns nichts zu tun haben möchte; Und auch speziell in der beschriebenen Extremsituation) Oder vielleicht erstmal eine positive Verbindung aufbauen? (Bspw. im Auslauf, oder kurze Besuche mit Leckerchen, etc.) Wir haben auch den Eindruck, dass wir sie so überhaupt nicht kennenlernen da wir immer nur Leinenhalter sind und sich das auch trotz einigen Malen Gassi nicht bessert.

    Ich finde deine Idee gut, mit der Hündin erstmal auf andere, weniger stressige Weise Zeit zu verbringen, damit überhaupt ein Vertrauen aufgebaut werden kann. Wenn es z.B. die Möglichkeit gibt, den Tierheim-Auslauf zu nutzen, wäre das sicherlich eine Option. Womöglich ist sie dort weniger gestresst, weil sie den Ort kennt. Da fluten nicht noch zig Außenreize auf sie ein.

    Ist halt die Frage, wie kooperativ das Tierheim sich in solchen Fällen zeigt - für mich wirkt deren Einschätzung des Hundes auch recht einseitig und wenig einfühlsam gegenüber der Hündin. Es ist schon richtig, auf die Negativpunkte eines Hundes realistisch hinzuweisen, vor allem wenn es in einem vorigen Zuhause gleich einen Beißvorfall gab! Aber der Umgang mit der Hündin, wie er euch geraten wird, nein, der trägt meines Erachtens nicht dazu bei, dass sie sich positiv entwickeln könnte.

    Und zum Anderen die Frage, ob ihr vielleicht Ideen habt was man anders machen könnte? (Sie hat wohl dort auch einen guten Hundekumpel, hätten wir zum Gassi auch mitgenommen) Und wir fragen uns auch, ob sie davon profitieren würde (als Einzelhund) vermittelt zu werden wenn sie auch nach 3-4 Jahren alle Menschen in ihrem direkten Umfeld immernoch doof findet. Wir können nicht einschätzen wie realistisch das wäre, ob sich das soweit ändern könnte dass es für sie ein tolles Leben wäre. Eine Adoption soll ja auch für den Hund das Leben besser machen, und nicht ggf. schlechter.

    Würde sie denn als Einzelhund vermittelt werden?

    Ich denke prinzipiell schon, dass das bei vielen Hunden ganz gut möglich ist, die als Einzelhund zu vermitteln. Man weiß bei ihr ja auch gar nicht, inwiefern sie früher immer Artgenossenkontakt hatte. Eventuell wäre sie aber ein Hund, der von regelmäßigen Kontakten zu bekannten, souveränen Hunden profitiert. Ich weiß nicht, wie es da in eurem Umfeld ausschaut - vielleicht gäbe es die Option zu regelmäßigen Spaziergängen mit ein, zwei anderen engagierten Hundehaltern usw.

    Sie wäre ein Hund, der für uns zur Adoption in Frage käme. Nach einigen Besuchen und Gassigängen habe ich den Eindruck, dass sich so nichts zwischen dem Hund und uns entwickeln kann.

    Hmm, naja, Tierheim ist erstmal für einige Hunde sehr stressig, ich finde, man sollte da realistisch bleiben und nicht erwarten, dass es da sowas wie die große wundersame Liebe auf den ersten Blick gibt. Man muss einfach damit rechnen, dass das Tier sich in anderer Umgebung womöglich etwas anders verhalten wird, dass eine Entwicklung stattfinden wird, dass unter Umständen aber auch mal Probleme auftreten können, die man nicht gleich auf dem Schirm hatte.

    Ich denke, diese Hündin benötigt erfahrene, sehr ruhige, souveräne Menschen mit viel Zeit und Geduld, die aber auch gut Struktur und Halt geben können. Wie wären denn eure Lebensumstände, seht ihr euch als erfahren und gelassen genug? Gibt es Erwartungen, die ihr an den Hund hättet, oder wärt ihr auch bereit für einen womöglich steinigen, langen Weg?

    Wir waren heute nochmal in der Tierklinik und Rex war so ein braver Patient, hat bei den Untersuchungen wie Herz-EKG und Schall einfach superlieb kooperiert, mein Wicht <3

    Aufgrund von Zeitnot musste ich dann beide Hunde mit zur Therapie nehmen, sie waren dort noch nie. Und sie waren sooo brav :gott: Die Hälfte der Zeit haben sie einfach ganz entspannt zu meinen Füßen gedöst. Sie sind wirklich supertolle Begleithunde in allen Lebenslagen :herzen1: