Beiträge von tinybutmighty

    Hab jetzt nach mehreren Jahren noch mal "The Widow" von Fiona Barton gelesen. Joa - zeitweise ganz netter Krimi/Thriller, aber zeitweise zieht sich die Handlung auch eher zäh wie Kaugummi dahin. Das liegt vielleicht auch an den Erzählperspektiven - geschildert wird der Fall um das aus einem Garten verschwundene Kleinkind Bella einerseits aus 1.Person-Sicht von der Witwe des Hauptverdächtigen, aber dann wird auch immer wieder zu der Journalistin Kate und dem in dem Fall tätigen Detective gewechselt, wobei Barton hier aus 3.Person-Perspektive erzählt. Polizeiarbeit kann, fesselnd und kurzweilig geschildert, ja durchaus interessant sein, leider hat Barton dies aber hier nur im Ansatz geschafft. Manches wirkte auch nicht sonderlich schlüssig oder realistisch und hinterließ bei mir eher Fragezeichen im Kopf als sonstwas.

    Zudem fehlte einfach das überraschende Element, die große Wende - gut, das muss selbst in einem Roman dieses Genres nun auch nicht unbedingt sein, aber zumindest braucht die Story an sich dann ebne eine gewisse Wucht. Die fehlte mir hier aber.

    "The Widow" ist nun kein Reinfall, aber ich denke, Barton wollte hier vielleicht ein zu großes Feld abdecken - über die Arbeit der engagierten Journalistin ebenso schreiben wie über die Ermittlungen der Polizei als auch eine Art Psychogramm der Witwe, von der man ja lange nicht weiß, inwiefern das, was sie behauptet, der Wahrheit entspricht -, was zeitzuweise zulasten der Qualität der eigentlichen Handlung ging.

    Ja, in Österreich sind unbefristete Mietverträge seltener als bei euch. Also, es gibt sie schon, aber im privaten Bereich sind sie nicht die Norm. Üblich sind Befristungen von 3 bis 5 Jahren Dauer, wobei die Mietverträge natürlich verlängert werden können.

    Genossenschaftswohnungen sind auch in Bezug auf Eigenbedarfskündigungen deutlich mehr safe als privat vermietet.

    Jup, absolut. Meine Großeltern mussten nach mehreren Jahrzehnten in ihrer Wohnung wegen Eigenbedarf raus. Allerdings gehört ihrem Vermieter das gesamte Haus plus das Nebenhaus und er hat ihnen dann eine gleichwertige Wohnung im anderen Haus zur Verfügung stellen müssen, hat ihnen auch den gesamten Umzug bezahlt und alles (die neue Wohnung ist sogar noch größer und schöner - für meine Großeltern war es trotzdem nicht einfach nach so langer Zeit).

    Bei Genossenschaftswohnungen ist aber halt dafür das Angebot kleiner, wobei ich hier in der Großstadt wahrscheinlich eh noch Glück habe, dass doch immer wieder Wohnungen frei werden.

    Drück ganz fest die Daumen und Hardy die Pfoten :kleeblatt: :kleeblatt: :kleeblatt:

    Vielen lieben Dank <3

    Hallo,

    aus unvorhergesehenen Gründen muss ich nach nur einem Jahr leider auch wieder umziehen... mein jetziger Mietvertrag läuft noch bis Ende September. Somit habe ich also noch etwas Zeit, etwas Passendes zu finden.

    Ich habe nun entschieden, da ich inzwischen fix weiß, dass ich für die absehbare Zukunft hier in meiner Heimatstadt bleiben möchte, dass ich auf jeden Fall nach einer unbefristeten Bleibe für uns suche. Mein Favorit wäre eine Genossenschaftswohnung. Ansonsten käme aber auch eine Wohnung von einem privaten Vermieter mit unbefristetem Mietverhältnis in Frage - zu meiner Überraschung findet man da doch beim Suchen immer wieder mal solche Wohnungen.

    Ich suche wieder was eher Kleines (ab ca. 30 qm - bei Genossenschaftswohnungen ist eine Größe auch bis um die 50qm denkbar) und die Lage muss stimmen. Ich möchte weiterhin relativ rasch im Grünen sein, außerdem möchte ich nicht allzu lange zu meiner Mama brauchen, da sie krankheitsbedingt halt auch mal zeitweise mehr Unterstützung benötigt.

    Ist zwar gerade nicht der beste Zeitpunkt aufgrund vieler Stressoren in meinem Leben, aber ich hoffe, für die Hunde und mich ein schönes langfristiges Zuhause zu finden. Vorteil bei Genossenschaftswohnungen ist halt, dass die Hundehaltung idR kein Problem darstellt, bei privaten Vermietern gibt es alles von "bloß keine Haustiere" bis zu "Ich liebe Hunde, gar kein Thema!"

    Echt? Die Rassebeschreibungen klingen meinem Chi in gewissen Punkten ziemlich ähnlich. Was findest du sind da so die großen Unterschiede?


    Und ja, bin tatsächlich am Überlegen Hundesport oä mit ihr zu machen. Wir gehen demnächst in die Hundeschule und ich hab vor die Trainerin dann auch zu Hundesport auszufragen :)

    Ich hab mit meinem Chi auch vieles an Beschäftigung gemacht, gesundheitlich bedingt treten wir nun kürzer, aber ich trainiere immer noch regelmäßig mit ihm, z.B. Tricks/Unterordnung zuhause. Rex fordert das auch ein, er braucht die geistige Beschäftigung. Kenne auch mehrere Chis, deren Besitzer im Hundesport aktiv sind, eine Bekannte macht mit einem ihrer Chis z.B. Agility =) Also viel Spaß beim gemeinsamen Tun euch beiden!

    Hmm, also für mich sind Chis einfach nicht mit Windhunden generell vergleichbar, auch nicht mit Windspielen. Ich weiß, dass es ziemlich viele unsichere und übermäßig sensible Chis da draußen gibt, aber eigentlich sollten die im Idealfall ja eher taffe kleine Kerlchen sein - souverän, wachsam, mutig. Klar, zugleich als Begleithunde auch sehr menschenbezogen und oft sehr "in tune" mit ihren Bezugspersonen, aber ich finde schon, dass die oft auch eine gewisse Affinität zu Eigenständigkeit/Hinterfragen mitbringen.

    Windhunde erlebe ich einfach als schon recht anders - andere Interessen, anderes Temperament, schwer in Worte zu fassen.

    Ich mag ja auch beide Typen Hund, wobei ich persönlich eher 'nen Whippet oder v.a. Galgo/Grey in Betracht für irgendwann mal in meiner Zukunft sehe.

    Naja, hat der Sohn (Hund des Vaters) nicht gewusst, dass der Familienhund da ist? Normalerweise greift ein DSH ja auch nicht die eigene Familie an. Dumm gelaufen.

    Äh, passieren nicht die meisten Beißvorfälle im familiären/häuslichen Umfeld?

    Und ich gehe mal davon aus, der Sohn haben eben NICHT gewusst dass der Hund im Haus ist bzw. hinter dieser Tür schläft.

    Ist mir auch schon passiert, dass ich z.B. über meine Hunde gestolpert bin, aber die sind halt deutlich kleiner und ein Biss würde bei mir höchstwahrscheinlich nur in einem wirklich ungünstigen Fall großen Schaden anrichten. Wobei meine Hunde in so einer Situation nur aufquietschen und weglaufen, geschnappt hat da noch keiner.

    Ich finde Windspiele ganz anders als Chihuahuas, aber gut - man kann ja beides mögen bzw generell an verschiedenen Hundetypen gleichermaßen Gefallen finden :-)

    Was spricht denn dagegen, schon mal mit dem Chi Hundesport zu betreiben? Die können das ja idR auch. Und dann merkst du evtl auch, was dir selber Spaß macht und kannst es in die Zweithund-Überlegung mit einbeziehen.