Beiträge von tinybutmighty

    Muss halt auch sagen, dass unsere Strecken leider fast völlig ohne Schatten sind. Gerade die Pipirunde am Nachmittag ist in der prallen Sonne.

    Uff, Strecken fast völlig ohne Schatten bei Hitze finde ich schon auch nochmal eine wichtige Info. Das ist ggf. dem Hund ja dann auch unangenehm, wenn er mit den Pfoten auf heißem Asphalt laufen muss - weiß nicht, wie das bei euch ist?

    Aber in praller Sonne zu gehen in der schlimmsten Nachmittagshitze habe ich z.B. immer so gut es ging vermieden, auch als die Hunde noch jung, gesund und nicht übermäßig hitzeempfindlich waren. Ich weiß natürlich, dass es manchmal kaum anders geht, aber kann man aus dieser Runde dann nicht wirklich nur ein Rausgehen zum Lösen und wieder zurück machen?

    Also ich würde es machen, ich hätte da bei meinen beiden Hunden auch ehrlich gesagt keinerlei Bedenken.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Hunde durchaus schon mal "ohneeinander" waren und ihr das nur nicht mehr so bewusst am Schirm habt? Kommt ja immer mal vor, dass man getrennt spazieren geht, weil ein Hund krank oder verletzt ist oder dass man mit nur einem Hund zum Tierarzt geht oÄ

    Mein Nevio ist im Vergleich zu meinen beiden Kleinen auch viel hitzeempfindlicher.

    Was mir dazu eingefallen ist, Nevio ist ja doch etwas hibbeliger und reizoffener als die anderen beiden, oder? Und vielleicht draußen auch schneller mal getresst/auf hohem Erregungsniveau.

    Kommt bei so einem Hund dann noch Hitze dazu oder schwüles Wetter, könnte ich mir vorstellen, dass diese Kombi einfach den Hund eher schlaucht als einen, der sehr gechillt und souverän durchs Leben geht und auf alle möglichen Reize nicht anspringt.

    Wie ist das denn bei Emma?

    Hallo,

    ist sie denn durchgehend so schlapp? Wie sieht es denn an kühleren Sommertagen aus, ist sie da motivierter und geht wieder gerne auch größere Runden?

    Ich meine, sie ist ja ein Langhaar-Collie und hat sicherlich mehr oder weniger viel Plüsch an sich und die Sommer werden immer übler, von daher könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Hitze ihr zusetzt.

    Aber wenn es dich beunruhigt, fände ich einen tierärztlichen Check nun auch nicht verkehrt. Schilddrüse und Herz sind sicherlich mal sinnvoll abklären zu lassen.

    Erzählt mal, warum lebt ihr euer Leben mit einem Hund oder warum sind es sogar gleich mehrere?

    Ich wollte schon als kleines Kind mit 3 Jahren unbedingt einen Hund haben. Ich hatte so Karten, mit verschiedenen Hunderassen, die darauf waren mit Foto und Beschreibung, und mit eine dieser Karten bin ich sogar jeden Abend zu Bett gegangen und habe geweint, dass ich einen Sheltiewelpen haben möchte xD

    Später habe ich meine Mutter immer beauftragt, Spaziergänger mit Hund zu fragen, ob ich den Hund streicheln darf. Und als wir dann gegenüber von einen Park mit großer inoffizieller Hundewiese gezogen sind, waren wir ständig dort, also meine Mama, meine Schwester und ich, um die Hunde zu streicheln und mit ihnen zu spielen und manchmal durften wir auch Leckerlis verteilen...

    Ich hatte dieses Nintendo-Spiel, "Nintendogs", und habe mich um die virtuellen Hunde gekümmert wie um echte xD Bin also z.B. echt um 5 Uhr aufgestanden, weil die "Nintendogs" Gassi gehen mussten und alles xD

    Wir hatten auch so ein großes Hunderassenbuch, "Die farbige Enzyklopädie der Hunde". Die konnte ich als Kind praktisch irgendwann auswendig :pfeif:

    *Warum* genau ich dieses Bedürfnis, einen Hund zu haben, immer schon hatte, weiß ich nicht genau. Ich bin ja nicht mit Hunden aufgewachsen oder irgendwas.

    Wie kamt ihr dazu euren ersten Hund zu euch zu nehmen?

    Eigentlich ähnlich wie von persica beschrieben, der Hund sollte ursprünglich eher für meine Schwester als für mich einziehen, aber wir haben halt beide noch zuhause gewohnt. Meiner Schwester ging es damals nicht gut, mir teilweise auch nicht so, der Hund sollte Struktur bringen, Perspektive, und halt einfach ein Begleiter sein.

    Das Leben meiner Schwester nahm aber nicht allzu lange nach Rexis Einzug eine andere Wendung, sie zog nach Deutschland für Freund und Ausbildung. Rex war in Wahrheit von Anfang an vor allem mein Hund. Ich bin sofort darin aufgegangen, mich um ihn zu kümmern, für ihn verantwortlich zu sein, habe ihn vom ersten Augenblick an so unglaublich liebgehabt :herzen1: Dass es letztlich auf ihn hinauslief, war ein Zufall, wir waren im örtlichen Tierheim, um uns Hunde anzugucken, meine Schwester hätte eigentlich gerne einen dort sitzenden Boxer gehabt, der aber schon vergeben war. Dafür flitzte Rex dann aus seinem Zwinger, er war gerade erst abgegeben worden, und natürlich eroberte er unsere Herzen im Sturm und wir nahmen ihn direkt mit :herzen1: :herzen1:

    Welche Erwartungen hattet ihr vor dem Kauf an das Leben mit einem Hund?

    Das weiß ich gar nicht so genau. Ich wollte einfach immer schon einen Begleiter, mit dem ich "durch dick und dünn" gehen kann. Ich hatte keine bestimmte Hundesportart im Kopf, keine bestimmte Vorstellung daran, wie genau der Hund sein sollte. Ich wollte einfach einen Hund :D

    Haben sich eure Erwartungen im Laufe der Zeit/mit den verschiedenen Hunden verändert?

    Hmm, da ich keine konkreten Erwartungen hatte, nicht wirklich. Ich habe aber wahnsinnig viel dazugelernt durch das Zusammenleben mit Rex. Als Jasmin dann einzog, war es zunächst teilweise herausfordernd, ihre Ängstlichkeit und so weniger, aber sie konnte nicht alleinebleiben, was eigentlich so ziemlich das Einzige war, was ich auf keinen Fall gewollt hatte. Aber auch das haben wir geschafft, denn ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ohne Jasmin zu sein :tropf:

    Warum lebt ihr nicht einfach ohne Hund?

    Ich kann nur sagen, mir würde dann etwas fehlen. Etwas Großes, Entscheidendes.

    Ich hatte es vor Rex nicht immer leicht. Ich habe fast alle Menschen, mit denen ich heute gut bekannt/befreundet bin, über die Hundehaltung kennengelernt. Ob beim Spazierengehen oder online, z.B. eben hier im Forum...

    Hunde geben mir einfach etwas Besonderes. Sie verurteilen mich nicht, nehmen mich, wie ich bin. Ich wusste lange nicht, dass ich Autistin bin, aber jetzt ergibt es für mich noch mehr Sinn, dass ich immer schon so sehr Hundemensch war.

    Welche eurer Bedürfnisse erfüllen eure Hunde oder haltet ihr eure Hunde aus rein altruistischen Gründen?

    Ich weiß nicht, ob irgendjemand Hunde aus rein altruistischen Gründen hält. Ich finde, sie machen das Leben einfach schöner, erfüllter. Sie sind wunderbare Begleiter, sie bringen mich zum Lachen, sie geben meinem Leben einen tieferen Sinn, natürlich hat man durch sie auch eine Struktur im Leben, und mich haben sie z.B. erst so richtig hinaus in die Natur gebracht, durch sie habe ich auch zu manchen Hobbies wie der Fotografie gefunden... Sie "erden" mich.

    Warum ein Hund und kein anderes Tier?

    Ich hatte als Kind Kleintiere - Meerschweinchen, Farbmäuse, Wellensittiche. Später dann, als Erwachsene, hatte ich (da hatte ich aber schon beide Hunde) auch mal einen Hamster.

    Aber die Bindung, die zu einem Hund entstehen kann, ist für mich schon etwas Besonderes. Mit Hunden kann man einfach ganz besonders viel erleben, weil sie durch den Alltag begleiten, man gemeinsam Ausflüge machen kann etc. Ich weiß nicht, ob ich ein anderes Haustier auch so innig lieben und mich ihm so tief verbunden fühlen könnte wie meinen Hunden.

    Wien, Österreich:

    Heute endlich mal "nur" maximal 29 Grad angesagt.

    Die letzte Zeit hatten wir ja überwiegend Hitze, Hitze, und noch mehr Hitze.

    Samstag war eine Ausnahme, da war es angenehmer mit Höchsttemperaturen um die 26 Grad (zwischendurch aber leider schwül..)

    Die nächsten Tage werden alle mit maximal 26 bis 30 Grad auf jeden Fall erträglich.

    Fürs kommende Wochenende sind dann leider schon wieder bis zu 33 Grad angesagt :verzweifelt:

    War schon mal jemand von euch mit Hund am Balaton/Plattensee?

    Wir waren mal ohne Hund dort, ist aber fast ein Jahrzehnt her. Hatten dort ein Apartment gemietet. War auf jeden Fall alles sehr günstig dort und am See selbst auch total nett.

    Wir haben relativ viele Leute, sicher überwiegend auch Urlauber:innen, mit Hund gesehen. Nicht im Wasser, weil das ja kein Hundebereich in dem Sinne war, aber die sind halt am Strand bzw. auf dem Gehweg hinterm Strand herumspaziert mit angeleinten Hunden, sah alles soweit sehr entspannt aus.