Beiträge von tinybutmighty

    Alles gut, ich hab ja nach unterschiedlichen Meinungen und auch Vergleichen gefragt. Gerade weil man so viel unterschiedliches liest im Netz. Einerseits sieht man draußen fitte Hunde bei Hitze, gleichzeitig liest man, dass Gassi nur früh morgens und spät abends stattfinden soll und es normal ist, dass die Hunde bei Hitze nur schlafen wollen.

    Da sind mir Erfahrungsberichte deutlich hilfreicher als pauschale Internetseiten.

    Also gerne mehr davon:)

    Ja aber da sieht man halt auch wie individuell das ist und es kommt eben sicher auch auf Parameter wie übliche Gassistrecken etc. an.

    Nachdem du dir ja durchaus Sorgen um deinen Hund zu machen scheinst, denke ich, dass man da eh nicht um eine tierärztliche Abklärung herum kommt. Mich würde jedenfalls interessieren, was Schilddrüsenwerte, Herzschall usw. ergeben.

    Malinois sehe ich jetzt ähnlich wie Border Collie, die sind idR ja schon sehr hitzeresistent, insbesondere was den Arbeitswillen auch unter widrigen Bedingungen betrifft...

    Und Mia war halt sehr kurzfellig, das ist mMn schon nochmal was anderes als ein Langhaar-Collie.

    Und ja, ich bin durchaus dafür, Emma tierärztlich gründlich durchchecken zu lassen, aber ich finde diese Vergleiche und v.A. dieses Betonen, dass die eigenen Hunde selbst bei (sehr) hohen Temperaturen ja noch x und y machen, jetzt halt nicht wirklich repräsentativ. Bei meinem Verein, bei dem ich bis zu den Erkrankungen von meiner Mama bzw. Rex war, wurden und werden immer wieder wegen Hitze Trainings abgesagt, also gehe ich davon aus, dass es für gar nicht so wenige Hunde unangenehm ist, bei sehr hohen Temperaturen in der prallen Sonne auf dem Platz üben zu müssen (ich bin bei sowas ohnehin mittlerweile raus, weil ich die Hitze einfach selbst ganz schlecht aushalte. Zukünftige Hunde gewöhnen sich dann meinetwegen vielleicht schlechter an die Hitze, aber dafür bekomme ich keine Zusammenbrüche...)

    Naja, "perfekt" ist Rex sicher nicht.

    Er kann ein kleines Arsc...i sein, ab und an mal bisschen größenwahnsinnig, grooßer Radius, eigenwillig. Bringt alle paar Monate mal irgendwas, wo ich mir denke: "HUND, WARUM????!!!!!"

    ABER: Wenn ich könnte, dann würde ich wollen, dass er mich bis zu meinem letzten Lebtag begleitet. Ich bin ja gerade in der Situation, dass er schwerkrank ist und seine Lebensdauer wohl begrenzt :( : Und er ist einfach was Besonderes und war vom ersten Moment an mein Herzenshund, und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass jemals wieder ein anderer Hund die Lücke, die er hinterlassen wird, auf diese ganz spezielle Weise ausfüllen kann.

    Ich liebe natürlich auch meine Jasmin wahnsinnig, sie ist so eine Süßmaus.

    Aber Rex ist halt... Rex. Schwer zu beschreiben.

    Boah, das ist eine sehr gute und ganz schön schwierige Frage!

    100%ig fair bin ich sicher nicht immer. Dazu bin ich zu emotional, ich bin auch mal ungeduldig, oder gefrustet...

    Bin weder total laissez faire noch immer zu 100% konsequent.

    Packe meine Hunde nicht in Watte, aber dennoch sind sie meine "Beebiies".

    Ich beschäftige mich sehr gerne aktiv mit ihnen, genieße aber auch das einfach miteinander sein, und wenn man nur rumlungert.

    Ehrgeizig oder perfektionistisch bin ich nicht in Bezug auf die Hundehaltung. Aber ich mache mir sehr viele Gedanken um das Wohlergehen meiner Hunde. Ich bin ein Mensch, der sich leider leicht und viel Sorgen macht, davon sind die Hunde natürlich auch nicht ausgenommen. Wobei ich sie eben nicht unter Glas stelle, weil sie ein erfülltes Hundeleben haben können sollen, und dazu gehören für mich auch wenn möglich regelmäßig ausgiebig Freilauf, Artgenossenkontakte, Abenteuer.

    Ich bin offen für verschiedenste Hundecharaktere, denke auch, dass es mehrere Hundetypen gibt, mit denen ich gut kann. Ich bin für Spiel und Spaß zu haben und richte mich auch gerne mal danach, was mein Hund toll findet.

    Nur "mikromanagen" möchte ich meinen Hund nicht müssen, ich könnte nicht gut mit einem Hund zusammenleben, der ohne meine Erlaubnis praktisch nichts tun darf ohne atmen. Ich bin da eher der lockerere Typ Hundehalter.

    Ich kenne das von meinen Hund schlicht nicht, daher finde ich es aus meiner Erfahrung raus eben nicht normal. :ka:

    Naja, du hast einen Border Collie.

    Ich sag mal so: Vor ein paar Jahren war ich mal, an einem leider wirklich irre heißen Wochenende (also sicher über 30 Grad) auf einem Hundeplatz bei einem Seminar "Kreatives Longieren & Treibball" mit Anja Jakob.

    Die einzigen Hunde, die konstant mitgearbeitet haben, auf dem Hundeplatz, der natürlich in praller Sonne lag, auch in der ärgsten Hitze des Tages, waren stets ihre eigenen Hunde - alles Border Collies. Unter den Teilnehmerhunden war so ziemlich alles dabei von meinen Zwergen über einen Weißen Schäferhund bis hin zum Elo, und KEINER dieser Hunde war durch die Hitze nicht irgendwie beeinträchtigt. Die haben alle öfter Pausen gebraucht, teilweise gestreikt etc

    Bekannte waren da, man darf fast nirgends mir dem Hund ans Wasser. Abends Mücken ohne Ende. War wohl eine Katastrophe

    Ich denke, das mit den Mücken kommt aber auch immer sehr auf den Zeitpunkt an, die waren bei uns damals gar kein Problem - ich wohne ja nicht so weit von der Donau, bin im Sommer auch gerne dort, und wie es sich dort abends mit lästigem herumschwirrendem Getier verhält, ist wirklich sehr von Jahreszeit, Wetterlage, etc. abhängig.

    Aber ich finde es für einen zwei Jahre alten, gesunden Hund nicht normal, wenn der sich nach 10 bis 15 Minuten locker spazieren gehen, hinlegt und nicht weiter laufen will bzw. nicht weiter laufen kann. Sowas kenne ich nur von meiner verstorbenen Hündin als die lebensbedrohlich erkrankt (und natürlich in tierärztlicher Behandlung) war.

    Also in der prallen Sonne zur Zeit, wenn es am heißesten ist, finde ich das auch bei einem jungen Hund nicht unbedingt besorgniserregend., wenn der da nach 10 bis 15 Minuten genug hat. Im schattigen Wald fände ich es bedenklicher, wenn ein junger Hund sich so verhält.

    Muss halt auch sagen, dass unsere Strecken leider fast völlig ohne Schatten sind. Gerade die Pipirunde am Nachmittag ist in der prallen Sonne.

    Uff, Strecken fast völlig ohne Schatten bei Hitze finde ich schon auch nochmal eine wichtige Info. Das ist ggf. dem Hund ja dann auch unangenehm, wenn er mit den Pfoten auf heißem Asphalt laufen muss - weiß nicht, wie das bei euch ist?

    Aber in praller Sonne zu gehen in der schlimmsten Nachmittagshitze habe ich z.B. immer so gut es ging vermieden, auch als die Hunde noch jung, gesund und nicht übermäßig hitzeempfindlich waren. Ich weiß natürlich, dass es manchmal kaum anders geht, aber kann man aus dieser Runde dann nicht wirklich nur ein Rausgehen zum Lösen und wieder zurück machen?