Beiträge von tinybutmighty

    Kann ich so bestätigen. Wenn es genetisch drin ist, dann ist es ein ständiges Gegenarbeiten und normal werden die nie am Wasser.

    Die Hündin meiner Freundin ist z.B. ein Papillon. Ich habe keine Ahnung, ob so ein Verhalten bei denen überwiegend genetisch erklärbar ist? Wobei sie ja auch gerne im temporeichen Agility geführt werden und viele scheinen schon eine gewisse Portion "Wahnsinn" abbekommen zu haben :tropf:

    Die Hündin einer Freundin hat ein Riesenthema mit Wasser. Sie wird da extrem aufgeregt und steigert sich in wildes Gebelle hinein, teilweise wird sie auch schon etliche Gehminuten, bevor man zu einer Wasserstelle kommt, nervös und hibbelig. Am Wasser selbst und im Wasser - sie schwimmt nicht, aber geht bis zum Bauch hinein - ist sie ebenfalls auf einem sehr hohen Erregungslevel und kläfft richtiggehend das Wasser selbst an, aber auch die Menschen.

    Da die Temperaturen hier im Sommer mittlerweile oft so hoch sind, dass man es fast nur am Wasser aushält, entschied meine Freundin sich dazu, mit ihr zu trainieren. Das Training begann schon vor gut einem Jahr und dauert eigentlich bis heute an. Ja, es gibt Fortschritte. Die Hündin ist in Anwesenheit meiner Freundin am Wasser nun deutlich weniger aufgeregt, bellt auch vieel weniger und lässt sich besser lenken.

    Meiner Freundin war es wichtig, auf einen positiven Aufbau zu setzen. Die Trainerin hat ihr darum gezeigt, wie sie die Hündin am Wasser richtig bestätigt für erwünschtes Verhalten. Am Anfang waren sie nur bei ganz kleinen Wasserstellen, z.B. einem Bächlein, mittlerweile geht es auch schon bei Gewässern, in denen man wirklich schwimmen kann, z.B. an der Donau (hier in Wien und NÖ beliebte und kostenlose Bademöglichkeit). Es gibt auch Sachen, die bei der Hündin einfach ein absolutes No-Go sind, zum Beispiel darf man ihr niemals was ins Wasser werfen, sonst fällt sie sofort wieder in alte Muster. Man muss sie auch abbrechen, wenn sie sich zu sehr aufs Wasser selbst konzentriert, z.B. regen Wellen sie rasch auf und sie fängt dann an zu bellen.

    Also leicht ist so ein Trainingsweg nicht und zu 100% entspannt ist es mit der Hündin am Wasser weiterhin nicht, da meine Freundin extrem genau auf sie schauen muss.

    Wenn ich mit den Hunden mal eine Weide quere, dann achte ich darauf, immer möglichst viel Abstand zu den Tieren zu halten, nach Möglichkeit gehe ich auch am Gatter entlang, wenn es eines ist, über das man notfalls rasch drüberklettern/unten durchschlüpfen könnte.

    Außerdem trage ich meine Hunde immer über Weiden. Da sie klein und sehr leicht sind, ist das in meinem Fall natürlich kein Problem.

    Ob kleiner oder großer Hund: Das ist allein Deine Entscheidung. Ich bin strikt gegen kleine Hunde - für mich, für mein Umfeld - weil die allermeisten davon NULL Erziehung erhalten, NULL Teamgeist zeigen und NULL Beherrschung haben. Nochmal: Meine persönliche Erfahrung, nicht verallgemeinerbar!

    Oben schreibst du ja noch, es seien meist die Halter verantwortlich und weiter unten ja auch, dass die Kleinen oft nicht erzogen werden, aber hier schießt du gegen kleine Hunde, als läge es denen in den Genen, unerzogene Pöbler zu sein.

    Ich finde das gerade in diesem Thread, in dem jemand seinen geliebten kleinen Hund verloren hat, wirklich fehl am Platz : (