Das es sinnvoll ist immer dabei zu sein, wenn der Hufbearbeiter oder Schmied kommt, kenne ich auch. Wir hatten es 2x nicht geschafft dabei zu sein und schon war die Zehe zu lang, der Zug auf die tiefe Beugesehne dadurch zu groß und das Endergebnis war dann eine Hufrehe durch eine falsche Hufbearbeitung.
Da fragt man sich ja, wozu holt man sich dann einen Hufbearbeiter, wenn man dem dann sagen muss, wie und was er bearbeiten soll. Mich wundert, dass die Hufbearbeiter das überhaupt mitmachen, sich vom Pferdehalter anweisen zu lassen. Zeugt ja irgendwie auch nicht davon, dass der Bearbeiter von seiner Bearbeitung so überzeugt ist.
Das fragten wir uns auch. Das Problem wird sein, dass sich wirklich jeder Hufbearbeiter nenen darf. Die meisten scheinen nur einige Wochenendseminare mitzumachen und meinen sie hätten die Ahnung schlechthin. Wobei eine Ausbildung zum Hufschmied scheint auch kein Garant für eine vernünftige und anatomisch korrekte Hufbearbeitung zu sein. Was ich da schon alles gesehen habe.... Ich frage mich immer, wie die armen Pferde mit solch verunstalteten Hufen überhaupt noch laufen können.