Beiträge von Nabor

    Das es sinnvoll ist immer dabei zu sein, wenn der Hufbearbeiter oder Schmied kommt, kenne ich auch. Wir hatten es 2x nicht geschafft dabei zu sein und schon war die Zehe zu lang, der Zug auf die tiefe Beugesehne dadurch zu groß und das Endergebnis war dann eine Hufrehe durch eine falsche Hufbearbeitung.

    Da fragt man sich ja, wozu holt man sich dann einen Hufbearbeiter, wenn man dem dann sagen muss, wie und was er bearbeiten soll. Mich wundert, dass die Hufbearbeiter das überhaupt mitmachen, sich vom Pferdehalter anweisen zu lassen. Zeugt ja irgendwie auch nicht davon, dass der Bearbeiter von seiner Bearbeitung so überzeugt ist.

    Das fragten wir uns auch. Das Problem wird sein, dass sich wirklich jeder Hufbearbeiter nenen darf. Die meisten scheinen nur einige Wochenendseminare mitzumachen und meinen sie hätten die Ahnung schlechthin. Wobei eine Ausbildung zum Hufschmied scheint auch kein Garant für eine vernünftige und anatomisch korrekte Hufbearbeitung zu sein. Was ich da schon alles gesehen habe.... Ich frage mich immer, wie die armen Pferde mit solch verunstalteten Hufen überhaupt noch laufen können.

    Das es sinnvoll ist immer dabei zu sein, wenn der Hufbearbeiter oder Schmied kommt, kenne ich auch. Wir hatten es 2x nicht geschafft dabei zu sein und schon war die Zehe zu lang, der Zug auf die tiefe Beugesehne dadurch zu groß und das Endergebnis war dann eine Hufrehe durch eine falsche Hufbearbeitung.

    Mittlerweile haben meine Nichte und ihr Freund eine neue Hufbearbeiterin für ihre Pferde, die eine gute Arbeit abliefert, aber alleine lassen sie sie nicht mehr an ihren Pferden arbeiten. Ein totes Pferd reicht.

    Das ist in Nordhessen auch nicht besser. Hier gab es nur einen wirklich guten Hufschmied und der fuhr leider nicht überall hin und hatte auch zu Hause keine Kapazitäten frei.

    Ja, okay. Auch so bisschen … Grenzgebiet. 🤣 In meiner ganz naiven Vorstellung ist es überall in Westdeutschland besser. Keine Ahnung.

    Da war ich in Göttingen näher an der Grenze;), hatte da aber immer einen 1a Schmied.

    Nein, ein schlechter Hufbearbeiter ist genauso besch.... wie ein schlechter Schmied. Aber wenn du 160 € für 2 Eisen bezahlst und die max 2 Wochen halten und das wieder und wieder passiert findest du irgendwann Hufschuhe oder Klebebeschläge besser. Irgendwann sind die Hufwände nämlich so ausgebrochen, dass kein Eisen mehr hält und das Pferd ist nicht nur unreitbar sondern kann nur noch auf wirklich weichem Boden laufen.

    Barhuf ist halt schwierig wenn man oft im Gelände unterwegs ist. Für Schotter und Asphalt sind Hufe nun mal nicht gemacht. Die wenigsten Pferde kommen ganz ohne Hufschutz aus. Die meisten brauchen bei regelmäßigen Geländeritten zumindest Hufschuhe.

    Wenn man einen wirklich guten Hufschmied hat, finde ich Eisen auch besser. Aber ich habe in über 40 Jahren mit Pferden nur 4 gute Hufschmiede kennengelernt. Ein Großteil ist leider das Geld nicht wert was sie verlangen und dann ist es tatsächlich besser man nimmt Klebebeschläge oder Hufschuhe, so denn der Barhufbearbeiter die Technik beherrscht, was ja dummerweise auch nicht immer der Fall ist.

    Wir hatten für unseren, während seiner Rehe, die Hufschuhe von Equine Fusion. Die waren super, Er konnte sie durchgehend tragen, wir hatten sie nur einmal tgl zum Saubermachen und zur Kontrolle ausgezogen. Außerdem lassen sie sich sehr einfach an- und ausziehen. Das Pferd kam auch problemlos damit klar und verloren hatte er sie auch nie.

    Ich hatte, als meine Hündin in dem Alter war, eine Tasche in die sie auf unseren Spaziergängen kam. Wenn wir in der Feldmark waren lief sie frei und ich habtte mich zwischendurch auch eingach mal irgendwo auf eine Bank gesetzt und ihr beim Spielen und Welt erkunden zugesehen :cuinlove:

    Irgendwann kam sie wieder in ihre Tasche und wir sind wieder nach Hause. An der Leine war sie so gut wie nie und ich hatte noch nichteinmal einen Garten.

    Wenn sie ihre tollen 5 oder auch mehr Minuten hatte, kamen meine Füße auf den Stuhl oder auf die Couch und ich habe ihr amüsiert zugesehen. Meine Althündin hatte sie vorsichtshalber in Ruhe gelassen wenn die keine Lust hatte.

    Versuch doch einfach mal ein wenig entspannter mit deinem kleinen Scherzkeks umzugehen. Welpen machen Arbeit und manchmal sind sie auch echt anstrengend, aber im Großen und Ganzen machen sie einfach nur Spaß.

    Wie schon von meinen Vorgängern geschrieben, sieh doch auch mal das Positive und sei nicht so oft genervt.