Ich war als Züchter schon enttäuscht, dass bei meinen 2 Würfen, die ich hatte, beide Male aus züchterischer Sicht für mich nichts dabei war. Das war einfach Pech, dafür kann keiner was.
Und im Nachhinein war ich auch sehr glücklich, dass ich mir daraufhin einen anderen Hund geholt habe und ihn sehr lieb habe und er heute genau so ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber als Züchter wurmt einen das, man plant lange, macht sich viel Mühe und investiert viel und dann ist gleich in 2 Würfen keiner optimal für die Weiterzucht oder Ausstellung geeignet.
Ansonsten kenne ich so ein wenig den Frust, wenn man sportlich bisschen mehr machen möchte und der Hund einfach nicht mehr gibt. Das war in der Fährte so mühsam, dass ich gesagt habe, ne... So viel Fleißarbeit, Herumschlagen mit Bauern und Jägern und dann ein Hund, der das Leckerli aufnimmt und beim Kauen in der Gegend herumschaut wie eine Kuh.
Dann hab ich es auch gelassen und freue mich heute (mit dem jungen Hund und wiederum anderen Baustellen) darüber, dass so vieles super klappt.
Ich bin ein Mensch, der schnell frustriert ist und versuche mich dann auch zurückzulehnen, etwas sacken zu lassen und dann nochmal neu drüber zu schauen.