Beiträge von Czarek

    Ich seh das leider vollkommen anders und bin da auf der Seite von @Little Monster.
    Wenn ihr es durchboxen wollt, bittesehr. Dann richtet sicg aber auch drauf ein, dass es gewaltig in die Hose gehen kann. Und dass im schlimmsten Fall der Hund wegen ungeklärter Mietverhältnisse nicht doch zurück ins Tierheim muss, weil ihr sonst auf die Straße kommt. Es kann gut gehen, aber es kann auch ganz anders aussehen. Wenn ihr den Kampfeswillen und das nötige Geld dafür habt - viel Erfolg. Ich kann es euch nur wünschen.

    Und zu den ganzen Leuten, die euch einen Hund ausreden möchten: Nö. Ein Hund ist immer noch ein Hund. Es is kein Kind, man kann dem Hund vieles beibringen und auch mal durchsetzen, dass er halt still auf seinem Platz zu sein hat. Aber unsichtbar kann er sich in der Wohnung auch nicht machen...

    Die Leute, die hier sagen, warte noch ein paar Monate, sind halt nur vernünftig, haben Erfahrungen gemacht. Nun kommt es auf lausige paar Monate auch nicht mehr an, sodass ihr dann in Frieden leben könnt.
    Im Übrigen kenne ich es von einigen Tierheimen und fast allen Züchtern, dass genau wegen solcher Fälle eine schriftliche Bescheinigung vorliegen soll, dass Hundehaltung erlaubt ist. Damit der Hund nach paar Wochen Stress in der Wohnung nicht wieder zurück muss.

    Zur Kommunikation kann vieles beitragen:

    -dass Kleinhundehalter ihre Hunde wie Hunde behandeln und sie ernst nehmen
    - dass andere HH mit größeren Hunden andere Kleine als vollwertigen Hund anerkennen und ihn ernst nehmen

    - dass Kleinhundehalter nicht sofort panisch und hysterisch und keifig werden
    - dass sich andere HH mal ihre ganzen dummen Sprüche verkneifen (zb die Bezeichnung als Katze, Ratte, Eichhörnchen, ich glaub alle wissen was da so für Sprüche kommen)

    -dass, wie @anfängerinAlina schon schreibt, einfach mehr gegenseitige Rücksicht genommen wird
    - dass ALLE ihre Hunde auch erstmal anleinen, auch wenn der auf sie zukommende Hund kein Klischee-Tyson-Staffmix mit Nietenhalsband ist und bei vielen da die Alarmglocken ist.

    Ich glaub nicht, dass das so ideal ist mit der Lösung. Erst zu deiner Ma, dann grätschst du dazwischen, dann komplett zu dir, weg von deiner Mutter... Und das innerhalb des wichtigen halben Jahres, wo sich der hund eingewöhnt, endlich eine feste Bezugsperson hat usw. Was ist, wenn der Hund deine Mutter mehr mag? Würdest Du ihn im Zweifelsfall dalassen?
    So blöd es klingt, tolle Hunde aus dem Tierschutz gibt es immer wieder... Warte lieber noch die paar Monate, bis du dich komplett drauf einlassen kannst.

    Licky fits sind es nicht, da sind die Hunde panisch und fressen evtl auch einiges auf, da gehen die Hunde halb die Wände hoch.

    Mein Hund schleckt auch oft. Langsam, genüsslich, mit halb geöffneten Augen. Oder ganz aufgeregt mich. Ich hab mir da lange Sorgen gemacht. Genug Mineralien? Sodbrennen? Fehlt ihr was? War sogar beim Arzt, großes Blutbild usw.

    Inzwischen nehme ich es hin. Es ist halt ein Spleen. Wenn es mich zu sehr stört, sag ich aus, dann lässt sie es meistens und schläft ein.

    Ich glaub, viele sind da so in ihrer eigenen Welt.

    Laufe ich hier mit Kleinhund rum, dann gibt es irgendwie nur diese Tutnixe. Die brettern alle in uns rein, den Haltern ist es schei*egal, denn IHRE Hunde haben keinen Schaden. Ich habe drei Jahre gebraucht, bis ich damit umgehen und perfekt blocken konnte.

    Vorher war ich so dumm und hab ernsthaft geglaubt, mein Hund kriegt das selbst gut hin.

    Laufe ich hier mit Kleinhund, Rotti und Ridge gleichzeitig spazieren, oh Wunder, die Leute leinen ihre Hunde 100m vorher an. Denn die bösen bösen Hunde könnten ihren ja was tun. In 2 Jahren hatte ich keinen einzigen Hund, der in uns reingerannt ist, wenn die großen Kälber dabei sind.

    Eine Spritzpistole, die "Rütterdose" oder Wurfkette sind sehr starke Druckmittel. Auch wenn euer Hund sehr rabiat daherkommt, sollte man nicht per se sofort mit solchen Mittelchen ankommen. Nicht für jeden Hund sind diese Methoden geeignet.
    Euer Hund kennt die Katzen ja. Wieso er die nun jagt (ob nun Spiel oder Jagen oder Grenzen austesten), kann man nun von weitem auch nicht sagen. Anderthalb ist ja nun auch ein Alter, in dem die Großen erstmal erwachsen werden und gern rebellieren. Ich hab eigentlich herausgelesen, dass du da ein ganz gutes Gefühl für hast und euren Hund gut einschätzt.

    Wenn dein Vater die Katzen gern hat, muss er seine Beweggründe ja eigentlich verstehen. Ich habe das so gelesen, dass das auch eher sein Hund ist und er für die Erziehung verantwortlich ist. Nur wenn er es nicht versteht, dann habt ihr eben ein Problem. Denn der Hund erzieht sich selbst meistens nicht zum Positiven hin und mit der Zeit wird es ja nicht besser. So weit würde ich an deiner Stelle aber noch nicht denken. Ein Gespräch mit Papa bei einem Bierchen sollte eigentlich schon viel regeln :)

    Wir haben hier öfter Urlaubshunde. Mein 8kg Hund versteht sich mit dem Besuchsrotti und dem Besuchsridgeback gut, aber ich bin froh, dass sie zusammen nicht spielen. Da kann leider durchaus was passieren. Meine Kleine hat darauf auf gar keine Lust, da muss der Große schon sehr sanft mitspielen.
    Zusammen laufen und schnüffeln: gar kein Ding. Aber zusammen spielen wirklich nur bedingt. Ich kann einfach nicht das Risiko eingehen, dass ein Hund mit dem 4-5fachen Gewicht auf meinen draufpatscht.

    Und wer zwei kleine Hunde in derselben Liga schon mal hat zusammen spielen sehen, der weiß, wie toll das für sie ist.

    Du hast anscheinend einen Hund mit starken Hüteanlagen und es war dir augenscheinlich nicht bewusst. Nun wunderst du dich, dass es Probleme gibt und der Hund so spezifisches Verhalten zeigt. Die Lage ist nun wirklich nicht ideal und der Hund wird es auch nicht abstellen, egal wie viel ihr übt. Auf einen Jagdhund kann man ja auch nicht sauer sein, dass er plötzlich jagt, oder bei einem Herdenschutzhund ist es nicht verwunderlich, dass er einen äußerst starken Schutztrieb hat.
    Man kann diesen Trieb nicht unterdrücken oder ausschalten, aber lernen, wie man damit umgeht und was für Alternativen man bieten kann. Ich selbst kenne mich mit Hütehunden nicht aus, aber hier im Forum gibts ja einige, die viel Ahnung von Hüterlies haben. Es wird aber wahrscheinlich einfach nicht möglich sein dir so präzise und punktgenaue Tipps zu geben, dass du das selbst hinkriegst, ohne dass jemand "auf die Finger schaut". Du solltest dir deswegen einen Trainer in einem Verein oder einer Hundeschule suchen, der euch da auf die richtige Schiene lenkt. Und wenn es auch "nur" Abbruchsignal und als Alternativsport Treibball ist. Denn dein Hund will anscheinend richtig arbeiten.