Dieses arme Tier tut mir nur leid. Was soll denn überhaupt dieses "Training" bezwecken? Und wieso zeigst du das jetzt? Findest du gut, wie der Mann seinen "Wolf dominiert"?
Dieser Hund soll jetzt der Traum der Träume sein? Er hat Schiss, er verkriecht sich, er geht aus Unsicherheit nach vorn... Was da majestätisch und wild sein soll (und erst recht aggressiv), erschließt sich mir nicht.... Trauriges Ding.
Beiträge von Czarek
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Ich finde @RuDako stellt genau die richtige Frage
Ich sehe auch keine Grund, wieso man genau so einen Hund braucht. Außer: Sieht "geil" aus.Ab wann gibt es Wolfshunde in Blue Merle?
Rico, ich hab DIE Idee: geh doch in deinen Wald und hole dir direkt einen Wolfswelpen. Die Mutter ist mit der Sippe auf Streife und du nimmst dir eines raus. Dann hast du 100% Wolf.
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Auch von unserer Seite ein frohes Neues!
Wir sind ja extra aufs Land gefahren zu Freunden mit souveränem Althund, damit Stresserella besser mit der Knallerei klar kommt.
Joooa, also es war wesentlich besser als letztes Jahr. Natürlich hat jemand genau neben unserem Auto auf der Hinfahrt einen Böller geschmissen, da lagen die Nerven dann erstmal blank. Aber angekommen entspannte sich Hundi immer mehr. Mitternacht gab es diesmal kein Angstpipi und sie ist zumindest nicht völlig ausgeflippt. Gegen 1 war sie sogar wieder recht entspannt und schlief ein.
Hab mir fest vorgenommen da weiter dran zu arbeiten. -
Bei uns ist schon die Hölle los, es knallert an jeder Ecke.
Meine arme Maus ist leider zu Silvester auch sehr gestresst. Ein bisschen Böllern interessiert sie nicht, aber je länger es anhält, desto schlimmer wird es.
Letztes Jahr dann der Supergau: 2 Tage vor Silvester, wir gehen (zum Glück ausnahmsweise an der Leine, sonst läuft sie fast immer frei) grad nach Hause, noch vielleicht 50m bis zum Haus und dann wurde uns von paar dummen Gören der Böller vor die Füße geschmissen. Danach ging nichts mehr, trotz Tranquilizer an Silvester war sie unglaublich gestresst.Dieses Jahr haben wir viel geübt, wir waren auch immer Prüfungshelfer, wo die Hunde auch "schusssicher" sein müssen. Da klappte es ganz wunderbar. Wir fliehen morgen mittag aufs Land zu Freunden mit souveränem Althund. Drückt uns die Daumen, dass meine Kleine es dieses Jahr besser verkraftet

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Es wäre echt cool, wenn ein so wichtiges Thema wie Angst vor Hunden nicht durch die 100ste aussiebezogene Frage oder den millionsten Welpenthread/Ruhe/Auslastung/Eigungsdiskussion torpediert wird. Hier geht's seit 5 Seiten gar nicht mehr ums Thema und das ist super schade.
Ich glaub wir sind uns alle einig, dass es als HH ein Mindestmaß an Souveränität geben muss, um überhaupt einen Hund gescheit zu erziehen. Und Angst vor anderen (oder schlimmstenfalls dem eigenen) Hunden steht dem immer mehr oder minder im Wege.
Dafür hat genau die Konstellation auch eine Menge Potential, um über sich selbst hinauszuwachsen. -
Als meine Hündin doch mal mit einem freilaufenden Rüden in den Stehtagen verschwunden ist, haben wir sie noch zusammenhängend gefunden (haben sie vielleicht 5min aus den Augen gelassen, war ihre 2. richtige Läufigkeit überhaupt). Als wir sie da hängen sahen, gingen die schon wieder auseinander. Das hat gepasst wie ne Eins, nix da Deckhilfe
Beide waren (zum Glück) etwa gleich groß, meine Hündin wurde vorher natürlich noch nie gedeckt.So viel zu: Es muss lange gehen, vorher wird geflirtet, währenddessen brauchen sie Hilfe und danach hängen die Hunde ewig
Was Züchter da über "Hochzeitsfeier" ihrer Hunde manchmal sagen, ist schon arg romantisiert... Hab das mehrmals bei Mischlingen gesehen und auch zweimal bei einer Züchterin, da wars zumeist in 5min vorbei.Wir sind dann am nächsten Tag morgens zum TA gefahren. Da gab es zwei Spritzen, eine gab es sofort in den Nacken, die nächste bekam ich mit und sollte nochmal selbst die Spritze setzen. Mein Hund hat überhaupt keine Anzeichen von Unwohlsein gezeigt (beim Impfen leidet sie ewig), sie wurde nicht trächtig und mir ist es seitdem auch nicht mehr passiert.
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Ich hab mal meinen Leckerliebeutel bei einem Rassetreffen verloren und 5 Wochen später beim gleichen Treffen in der Nähe des Startortes ganz oben in einem Mülleimer neben der Parkbank wiedergefunden, wo ich meine Kippe reinschmeißen wolle
(ich hab meine Initialen mit weißem Edding auf den Boden geschrieben) -
Natürlich muss niemand zwei Hunde halten. Ich finde das aber schöner für die meisten Hunde, für mich und weil das nichts ist, was ich ändern würde.
Dein Hund findet es anscheinend nicht so toll, wenn ein zweiter dabei ist.
Manchmal muss man auch einfach akzeptieren, dass ein zweiter Hund nicht passt.
Entweder weil der Ersthund eben nicht besonders kompatibel ist, sich nicht von Ressourcenverteidigung abbringen lassen möchte, nicht einschätzbar ist oder sonstwas...
Oder weil der Mensch es eben nicht gut hinkriegt zwei Hunde zu managen, die Hunde nicht einschätzen kann usw.Dann behält man halt einen einzigen Hund und holt sich dann einen zweiten, wenn der erste alt und "weicher" ist, oder wenn der Platz wieder frei ist.
Ich würde mir keinen Hund holen, wenn ich noch Baustellen mit dem ersten habe. Bis dahin hat man mit einem schon genug zu tun.
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Ich hab den großen Fehler gemacht, dass ich es damals zu oft zugelassen habe oder auch gar nicht gecheckt habe, dass mein Welpe das nicht möchte - wobei es e.hier eindeutig die Menge an Leuten macht.
Mit einem kleinen weißen Wuschelwelpen war ich super genervt durch die Stadt zu gehen (hab mich aber irgendwie noch nicht richtig durchsetzen können, wäre heute ganz anders). Da haben sich erwachsene Menschen im Anzug auf die Straße in den Dreck geschmissen, um Welpi zu streicheln.
Bis heute ist es so, dass ich immer aufpassen muss, dass nicht irgendwer von hinten einfach dran fasst. Das Schnalzen und Locken ist schon Standard geworden. Richtig geil, wenn man grad im Training ist und die 100ste Oma anlockt.Als Ergebnis hatte ich einen Hund, der vielen Leuten auswich und der sich überhaupt nicht geschützt gefühlt hat. Damals hab ich es richtig versaut. Außerdem hab ich effektiv drauf hingearbeitet, dass Fremde komplett ignoriert werden.
Erst für das Besuchshundtraining haben wir ein halbes Jahr geübt, dass Fremde unter meinem Verweis richtig cool sein können.Beim nächsten Hund werde ich es ganz anders angehen. Ich hatte damals nicht die Ahnung wie ich heute habe.
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Deswegen macht man Expositionstraining auch vom Therapeuten begleitet. Oder zumindest mit therap. Coaching.
Und bis man so weit kommt, so weit reflektiert und es mit der Angst so weit steht, ist es ein laaaanger Weg.
Deswegen sag ich ja, wenn solche Menschen uns begegnen, lasse ich ganz bestimmt nicht den Spruch ab "Stellen Sie sich nicht so an" oder "Gehen Sie mal zum Psychodoktor!", selbst wenn sie Zeter und Mordio schreien.