Beiträge von Czarek

    Was ist denn mit Pflegeprodukten?

    Bei uns hatte Apoquel auch nicht sonderlich angeschlagen. Da wurde aber erst auf Milben und Flöhe behandelt und durch die ganze Wascherei ist die Haut ziemlich lädiert gewesen. Die Ohren waren dann aufgekratzt, teilweise der Hals und die Pfoten wurden aufgeleckt.
    Milo ist ja immer so schick und ich kann ja selbst ein Lied davon singen, wie das aussieht, wenn ein kleiner weißer Hund über eine Schlammlandschaft pest ...

    Bei meinem Hund hat, nachdem das Futter mehrmals umgestellt wurde, nichts raus kam und auch Apoquel nicht geholfen hat, einfach geholfen viel weniger zu baden (also vielleicht alle drei Monate statt alle zwei-drei Wochen) und wenn, dann nur mit konservierungsstofffreiem Shampoo und PH-Balancer hinterher, evtl noch eine Ölkur vorher.
    Außerdem reagiert er auf bestimmte Weichspüler und solche Desinfektionsreiniger wie Sagrotan für die Waschmaschine. Vielleicht bringt es ja, mal darauf ein Augenmerk zu werfen?

    Eine andere Möglichkeit ist vielleicht, dass er das einfach aus Stress oder Langeweile tut?
    Mein Hund hat nach der Behandlung nur ganz kurz aufgehört sich die Pfoten zu lecken, wodurch die Krallen dunkler wurden. Nachdem ich auch da ewig rumprobiert habe, bin ich inzwischen echt der Meinung, das hat sie sich angewöhnt, wenn ich ihn wegschicke... Und der Hund kratzt sich vermehrt bei Stress oder wenn er seinen Willen nicht kriegt :ugly: Da muss man halt beobachten, wann genau Milo sich kratzt.

    Vielleicht hat dein Hund ja Lust sich sein Futter zu erarbeiten?

    Ich hatte auch lange Zeit so eine Mäkelerin, dass ich einfach nur sauer war. Und Miss Etepetete wollte auch immer schön am liebsten mein gewürztes Essen oder die billigen Dosen mit viel Zucker und Konservierungsstoffen...
    Dann hab ich geschnallt, dass sie es frisst, wenn sie was dafür tun darf. Ich hab das Trofu dann in einen Futterball getan oder in einen Apportel oder das Futter in der Wohnung verteilt und suchen lassen oder in ein Denkspiel gefüllt oder draußen beim Üben verfüttert...
    Vielleicht bringt dich das weiter? LG

    Ich hab auch nen Mischling, der wurde aber sehr lange geschnitten. Dadurch war das Fell sehr fusselig und gar nicht mehr als Trimmfell zu erkennen gewesen.

    Ich war dann beim Hundefriseur (die sich sogar auf Trimmhunde spezialisiert hat). Die hat erstmal nur einen Strich runtergetrimmt, um zu schauen, wie der Hund reagiert, ob die Haut das verträgt oder der Hund sich kratzt, Rötungen entstehen usw.
    Erst als nach ein paar Wochen kamen wir nochmal hin und da wurde mehr getrimmt.

    Die Fellstruktur ändert sich zusehends, komplett abgetrimmt wird bei meinem Hund erst beim dritten Mal.
    Durch das Mischlingsfell ist auch nicht alles gleich gut geeignet, der Kopf zb wird weiterhin geschnitten.

    Ich hätte das alles nicht erkannt und gewusst, wie man das grade am Anfang macht, deswegen lasse ich es erstmal vom Profi machen und das würde ich auch so weiterempfehlen, grad bei Mischlingen, wo man keine Standardaussage treffen kann :)

    Das OA verlangt aber keine Beweise und die wissen GsD selber, dass das meiste von diesen tollen Anzeigen hier zu heiß gekochter Unsinn ist.
    Ansonsten hätte ich nämlich schon Auflagen für einen gefährlichen Hund gehabt, da eine tolle Frau einfach behauptet hat, er habe sie gebissen, wovon nichts zu sehen oder zu hören war, als sie kurz danach vor unserem Haus stand und uns beschimpfte.
    Also wenn dann bitte nur mit Attest vom Arzt, und nicht auf pures Hörensagen.


    Ich glaub nicht, dass deine eine Erfahrung mit dem OA repräsentativ ist. Und ich glaub auch nicht, dass Deutschland nur aus zickigen Nachbarn besteht, die einen wegen Nullkommanix bei den Behörden mit Falschaussage anschwärzen wollen.
    Eine "Anzeige" beim OA hat überhaupt nichts mit einer richtigen Anzeige zu tun. Das OA geht nur Hinweisen nach und ist verpflichtet, da einmal nachzuhaken. Und wenn da 100mal wer anruft, die müssen dem 100mal nachgehen. Die können nicht einfach so sagen "ach, die erzählt ja nur Quatsch".

    Es ist doch eher so, dass sich viele Leute nicht trauen einen HH zu melden. Weil dann die Nachbarn tuscheln, weil dann einer schlecht reden könnte, weil man die Person kennt und dann blöd dasteht. Heutzutage vertragen es die meisten Menschen ja nicht mal, wenn man ihnen offen und ehrlich etwas ins Gesicht sagt.

    Auch wenn der Ton hier ziemlich aggro wird, bin ich da bei @Honig und @Nocte: Wenn jeder auch nur halb so sehr auf sich selbst wie auf andere schaut, wäre damit jedem geholfen.
    Und wenn es doch kracht, gibt es schon genug Instanzen, die sich die "bösen/dummen HH" vorknöpfen.

    Man muss ja nicht eine Regel aufstellen, dass die Hunde mit Prüfung frei laufen dürfen. Dann wird nämlich erst einmal ALLEN das Recht abgesprochen und man kann es sich mühselig zurückkaufen.

    Es reicht ja schon, wenn man Hunde wirklich beim OA meldet, wenn Hund und Halter sich völlig falsch verhalten. Spätestens nach paar Beschwerden wird da was passieren.

    Dann selektiert sich doch raus, wer auf keinen Fall frei laufen darf.
    An den ganzen Threads, ob man jetzt einen Beißvorfall melden soll oder nicht, wird aber klar, dass viele Leute ihr Recht wieso auch immer nicht gebrauchen wollen, einfach die anzuschwärzen, die es verdienen.
    Die Regeln und die Möglichkeiten sind ja schon da.

    Wie gesagt, ich kenne viele, die selbst den obligatorischen Hundeführerschein in Nds für Schwachsinn halten. Mich betrifft der nicht, aber ganz ehrlich: ich kanns verstehen....

    In Niedersachsen muss jeder einen Hundeführerschein bzw Sachkundenachweis haben. Der gilt seit 07/2013 und gilt für alle, die sich ihren Hund nach 07/2011 angeschafft haben. Er besteht aus Theorie (vor der Hundeanschaffung) und Praxis (nach der Hundeanschaffung ooooder total blöd: mit einem Hund, der wem anders gehört).

    Ausnahme ist, wer nachweisen kann, dass man in den letzten 10 Jahren mindestens 2 Jahre durchgängig einen Hund besaß (zb über die Steuer) oder spezielle Kenntnisse hat (Jäger, selbst Trainer, Diensthundeführer etc).

    Mit der Leinenbefreiung hat das erstmal überhaupt nichts zu tun.

    Ich finde den Sachkundenachweis ziemlich blöd. Nur weil ich einen Hund (nicht mal meinen eigenen) Sitz machen lassen kann, heißt es nicht, dass ich ihn anständig souverän führen kann. Aber hey, zumindest gibt es dafür keine Rasselisten hier :ugly: Vielleicht hält es ein paar Leute ab, sich einen Hund anzuschaffen, wenn man schon direkt 250Euro hinblättern muss. Die, die sowieso nie zahlen, ob nun Steuer, Haftpflicht oder sonstwas, machen halt auch so nen Nachweis nicht. Davon kenne ich viele Leute, die das offen zugeben und für Schwachsinn halten.

    Ob so ein Test was für Spaziergänge bringt, wage ich zu bezweifeln. Es wäre doch eh wieder nur Geldabzocke.

    Und zur Kontrolle: ich wurde noch nie kontrolliert und ich kenne niemanden, der mal darauf angesprochen wurde. So viel dazu.
    In Niedersachsen gibt es ja auch ein anderes Register, da sind offiziell ja auch nur gut 5000 Hunde registriert. Und ich kenne auch niemanden, der da kontrolliert wurde geschweige denn was nachzahlen musste.

    Selbst wenn es so eine Leinenbefreiung gäbe, wer kontrolliert mich denn im Wald, ob ich so nen Zettel hab?

    Ich glaub, der TE ist nun ziemlich gut informiert über Labradore und Dummyarbeit und seine Tücken.
    Grad ging es noch um Welpensuche und nun wird seitenweise drüber gefachsimpelt, was die beste Möglichkeit zum Ausbilden ist...

    Wenn man sich wirklich einen Hund holen möchte, mit dem man züchten möchte, wäre mir vor allem ein gutes Verhältnis zum Züchter wichtig (was mir sonst relativ egal wäre, solang er gute Welpen hat). Vielleicht auch, dass er nicht ganz so weit weg wohnt wie ich sonst für einen Welpen fahren würde, damit ich eher zu ihm hinfahren und mich persönlich "coachen" lassen kann und der mir auf die Finger schaut, der evtl auch meinen Hund im Ring vorstellt, wenn ich mich da nicht einarbeiten möchte usw. Aber das ist nur meine Meinung, weil ich mich nicht allein ins Abenteuer Zucht, Arbeit und Ausstellung stürzen würde. Das kann man natürlich über Try and Error wunderbar selbst alles lernen.


    Bestimmt gab es doch hier bei dem Haufen an Labradorhaltern einige, die Züchtertipps an den TE gesendet haben.

    Ob Sarah1 nun einen Welpen zum Züchten abgeben würde, ist doch für den TE völlig unerheblich, immerhin züchtet sie doch Bolonkas (?) und die will der TE doch gar nicht.
    Und ob man jetzt unbedingt Dummyarbeit machen muss oder was da sonst für Voraussetzungen herrschen, weiß doch der unterstützende Züchter am besten, ebenso wie es Typsache ist und je nachdem für welche Linie man sich entscheidet.

    Wäre cool, wenn der TE sich nochmal meldet und erzählt, ob er denn nun bei seiner Suche weiter gekommen ist :)

    Wie schon gesagt,ging es doch gar nicht darum, ob ein Welpe ein paar Minuten stehen kann oder nicht. Ist ja nun auch nicht so, dass der Mann gerade mit krass männlichen Kettensägen jongliert hat um die Richtige zu finden und somit zu beschäftigt war.

    Das Verhalten des Mannes ist sowieso lächerlich. Dass man da überhaupt diskutieren muss oder kann. Wer sich wegen soetwas nicht männlich fühlt, ist alles mögliche, aber bestimmt kein echter Mann. :)

    Wie definiert ihr denn männlich? Ich bin als Mann nun nicht an anderen Männern interessiert und hab da vielleicht ne andere Sichtweise, aber hier wurden so ein paar Dinge erwähnt, die als männlich gelten (z.B. Jäger sein). Auch andere Dinge die andere Männer gern tun/sagen, empfinde ich irgendwie nicht als männlich. Aber ich bin vermutlich auch eher so der Beta... ;)

    Bei dem Thema ist die Frage nach "was ist für euch männlich" eigentlich total wichtig.

    Ich kann damit auch irgendwie nichts anfangen, außer eben mit dem Unterschied zwischen Sex und Gender.
    Mein biologisches Geschlecht hab ich, das kann ich mir nicht aussuchen und es hat selbstverständlich auch bestimmte Merkmale.
    So und mein "soziales Geschlecht" bzw meine geschlechtliche Rolle? Die definiere ich ja auch nicht über pinke Fingernägel, kurze Röckchen, Quietschestimme und meine Leidenschaft zum Kochen und Backen. Wobei ich sehr gern koche, backe, hübsch aussehe und manchmal auch pinke Nägel habe.

    Wieso soll es für Männer wie Frauen unmännlich wirken, wenn Männer einen kleinen Hund zu haben? Was genau spricht ihnen dann die Männlichkeit ab?

    Danke ihr Lieben, ich schaue es mir morgen Vormittag alles in Ruhe an und versuche auch die Bücher irgendwie in die Hände zu kriegen. Wie gesagt, ich finde in der Bib bei uns genau zwei Bücher und einen Artikel.
    Leider sind die ja richtig teuer in der Anschaffung.
    @Sternenwolf Hast du von den ganzen aufgezählten Büchern denn zufällig was daheim, das du mir vielleicht für ein paar Tage leihen würdest?

    LG