Beiträge von Czarek

    Der Doggysafe hat bei meinem Hund schon nicht gepasst. Hab ich gleich weiterverkauft.

    Das Problem bei so "wurstartigen" Hunden ist der lange Rücken, die Gurte sind also recht lang, sonst kann der Hund sich nicht hinlegen. Bei meinem Hund wäre der aber im Zweifelsfall so lang, dass der Hund über die Sitzbank hinaus geschoben würde. Und zum Fahrerrücksitz hin ist es dann ja immer noch nicht abgesichert, da knallt der Hund evtl in einem so kleinen Auto mit so winzigem Fußraum trotz Geschirr in meinen Sitz.

    Außerdem gibt es halt erst Aluboxen und die größeren Plastikboxen ab 70cm Innenlänge. Das ist für so einen Hund wiederum zu viel. Bringt ja auch nichts, wenn Hund in der Box rumfliegt.
    Diese Flugboxen aber haben nen winzigen Eingang. Mich persönlich nervt es einfach total den Hund durch dieses Miniloch zu quetschen.

    Unser Hund hat 7,5kg und ist bisschen gedrungener und kleiner (28cm) als dein Hund.
    In den Kofferraum eines solchen Autos würde ich ihn nicht packen. Wenn da ein Auffahrunfall passiert, ist der Hund platt.
    Ich habe ewig gesucht und alles mögliche ausprobiert (Gurt, Rückseite polstern, Schoner usw). Nun ist seit wenigen Wochen die Maelson 62er Box auf dem Rücksitz - wobei die kleinere eigentlich schon fast gereicht hätte.
    Ich kann es nur empfehlen! Stabil, sehr wertig (nicht zu vergleichen mit den normalen Softkennels im Zooladen), der Hund knallt trotzdem noch gegen Stoff und nicht Metall. Und vor allem: eine extra angepasste Box kannst du oftmals nicht in ein anderes Auto packen. Die kannst du überall einklippen.
    Eine andere Möglichkeit wäre noch die Variobox von Kleinmetall. Bestimmt richtig toll, aber leider auch echt teuer.

    Den Jakobsweg mit zwei Hunden kannst du wirklich dann nur gehen, wenn du privat irgendwo unterkommst. An die ganzen Pilgerstätten kannst du mit Hund nicht.

    Das Wohnmobil kann man ja mieten oder leihen, Kaufen muss nicht direkt sein ;) Wie gesagt, in der Nebensaison ab 80Euro :)
    Man muss es halt gegenrechnen. Wenn ihr mit Auto, Zelt und Rucksack los wollt, braucht ihr auch halbwegs gute Ausrüstung, die evtl noch gekauft werden muss. Ohne Auto auch noch leichtere Ausrüstung, da kostet es dann schnell mehr als ein Wohnmobil oder ein All Inklusive Urlaub. Dafür habt ihr es dann für weitere Touren.

    Wildcampen ist so eine Sache. Als Biologe würde ich davon abraten, nicht wegen Matsch usw. Sondern weil man auch einfach Hinterlassenschaften macht (die berühmten weißen Hügelchen), den Müll ewig mit sich herumschleppt und man zumindest in Deutschland Probleme kriegt. Im Ausland muss man nach den Gegebenheiten gucken, da kann es sogar gefährlich werden Essen im Zelt zu lassen wegen der Tiere.
    Überall, wo sich Rumfahren mit Hund lohnt, ist meist Naturschutzgebiet.
    Wenn ihr eher durch die Städte tingeln möchtet, würde ich an eurer Stelle die Hunde sogar komplett zuhause lassen. Meine hat zb gar keine Lust auf Sightseeing. Sie hat nix davon, dass ich sie wohin schleife, ich hab nichts davon ständig aufzupassen, dass niemand auf sie drauf tritt oder dass immer einer draußen mit dem Hund warten muss, wenn man mal ein Gebäude von innen ansehen muss. Grad im Juli klappt es dann nicht mit Hunden im Auto lassen.

    Zuletzt haben wir einfach von Freunden den Schlüssel für ein wunderschönes Chalet bekommen und haben das als "Basis" genommen. Von da haben wir 1- oder 2-Tagesausflüge gemacht und waren fast ausschließlich in den Alpen wandern. Da wurde mein Hund an einem Sicherheitsseil die Steilwand hochgezogen und ist mit uns Skilift gefahren :D Das war auch toll, obwohl wir nur im Umkreis von 200km unterwegs waren.

    Wie gesagt, möglich ist alles. Ihr braucht nur eine konkrete Idee und müsst dann ausloten, was ihr alles dafür braucht und was euch wichtig ist bzw was die Hunde mitmachen.

    Wir machen das ab und an, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt. Grad planen wir was größeres.
    Wobei ich ja nur einen kleinen weißen Hund habe. Der wird in Hotels wahrscheinlich noch viel besser aufgenommen als zwei große Hunde.
    Also eigentlich packen wir das Auto voll und zelten auf einem Zeltplatz, jede Nacht wo anders. So arbeitet man sich weiter vor, wobei es hoch in den Norden nur bedingt möglich ist ohne richtige Ausrüstung.
    Einmal haben wir so geplant, dass wir in ganz Deutschland, Polen und Frankreich Stops bei Freunden und Familie gemacht haben, das war total schön alle wiederzusehen und mit denen den Tag zu verbringen.
    Eine Wandertour im Gebirge haben wir auch mal mitgemacht. Hundi an die Wanderleine, Wanderrucksack auf und jede Nacht in einer vorgebuchten Hütte schlafen.

    Grade sind wir am überlegen, ob wir einen Wohnwagen mieten und hoch in Skandinavien herumfahren. Das ist dann aber vergleichsweise teuer, selbst der kleinste Wagen kostet ja mindestens 80Euro pro Tag in der Nebensaison.

    Es hängt, glaube ich, davon ab, worauf ihr Lust habt, was ihr für Vorstellungen habt, wie ihr aufgestellt seid und wie die Hunde so drauf sind :) Es ist ja an sich alles möglich. Ich würde mich an eurer Stelle nur von dieser klassischen Vorstellung von "Hier auf diesem Stück schönem Land schlagen wir unser Zelt auf" verabschieden... Meistens ist das gar nicht erlaubt (im Auto zu schlafen auch nicht) und so ohne Wasser und heiße Dusche macht das alles nicht mehr ganz so viel Spaß.

    Ich selbst plane immer recht viel, auch nur mit einem Hund. Ich plane eine Route und Schlafmöglichkeiten, dann rufe ich vorher immer an und frage nach.
    Mit Rucksack und zwei großen Hunden könnte es recht anstrengend werden, allein schon wegen Futter mitschleppen. Da müsste man sich überlegen, ob man in einem Ort einfach ne Dose kauft oder die Hunde ggf einen eigenen Rucksack kriegen.

    Ich beneide dich, ich muss in der Zwischenzeit zwischen Studium und Wunscharbeit in meinem Job weiterarbeiten, wahrscheinlich mit noch mehr Stunden als jetzt -.-

    Na klar, das war nicht bös gemeint :)

    Ich kenne nur in meinem gesamten Umfeld in beiden Vereinen, in der Hundeschule, privat, bei meinem Beruf, in dem die Leute systembedingt echt auf Tiere stehen usw. niemanden, der je einen Ups-Wurf hatte. Ach doch, eine Person (wegen Abhauen) und die hat danach auch kastrieren lassen. Erst recht keine Person, die ihre Mischlingshündin öfter belegen lässt.
    Was jetzt eigentlich nur für mein Umfeld spricht :D

    Naja, die ganzen "meine Hübsche Hawanesa-Mädchen sucht ein Freund"-Anzeigen sagen ja leider was anderes... Wobei auch schön ist, dass die doch inserieren müssen, um jemanden zu finden (und nicht etwa der erstbeste am Feldweg bereit ist seinem Rüden "dem Spaß zu gönnen").

    Eine Dame aus dem Dorf hatte vor kurzem einen Unfallwurf, da die Tochter mit der läufigen Hündin Gassi ging, ihre Freundin besucht hatte und die läufige Hündin beim unkastrierten Rüden im Garten gelassen hatte. Beide Elterntiere sind kleine Rassehunde, aber verschiedener Rassen, sodass Mischlinge entstanden sind.
    Sie hat für diese Mischlinge je 700€ "verlangt" und die Käufer haben das auch problemlos bezahlt, weil ihnen die Ausgangsrassen zugesagt haben - weiß aber leider nicht genau, was das für Rassen sind. Sie hat mir erzählt, dass sie noch ein paar Welpen mehr hätte brauchen können, so groß war die Nachfrage.

    :shocked: Schlimm!

    @datKleene bisschen pauschalisiert ist das schon, oder? Die Mama von meinem Hund wurde auch ups-belegt und danach möglichst schnell kastriert, damit es bloß nicht noch einmal vorkommt :winken: Ich glaub, das ist eher der Standard.. oder ich hoffe es :schweig:

    Es geht doch nur drum den Hund anständig zu beschäftigen. Blöde rennen und den ganzen Tag kläffend den Ball zu holen macht selbst meinen Zwerg nicht müde, auch wenn wir 4std unterwegs sind.
    Eine halbe Stunde richtige Kopfarbeit ist da sinnvoller und macht mehr müde als stundenlang stupide im Kreis laufen.

    Holt sich dann eine Person, die den Hund so unglaublicherweise nicht ausgelastet kriegt, noch nen zweiten zum Spielen, ist das genau das, was @JarJarBinks meint.

    Wer sich nen Hund holt, den er permanent nicht ausgelastet kriegt, sollte sich mal Gedanken über die Rassewahl und Passung zum eigenen Lebensstil machen.