Beiträge von Czarek

    Ich habe da auch eine Frage, die hab ich letztens schon im Terrieristen-Thread gestellt und mit meiner Trainerin besprochen. Weiter komm ich trotzdem irgendwie nicht.
    Also: wir üben für die BH korrektes Beifuß laufen. Ohne Leine klappt das Schauen und Beifuß schon gut.
    Mit Leine - nada. Leine dran, Hundi trottet brav neben mir her und guckt nicht mehr. Sie vergrößert automatisch den Abstand. Die Trainerin sagt, mein Hund sei ein klassischer Folgehund.

    Gerade belohne ich jedes Gucken an der Leine. Ganz kurz über wenige Schritte haben wir gute Momente, das lobe ich sofort. Es sind aber wirklich bisher nur wenige Sekunden (das bin ich von meiner schnellen Lernerin gar nicht gewohnt).
    Ist das ok so? Bin ich damit auf dem richtigen Weg? Habt ihr weitere Tipps? Ich weiß nicht, ob ich den richtigen Weg einschlage, hab nicht das Gefühl voran zu kommen...

    @Ziggy Ich hab nirgendwo geschrieben, dass ich mich auf deinen Beitrag beziehe :)

    Also ich fühle mich in der Großstadt im Dunkeln (besonders Parks und dunkle Ecken bzw wenige Personen auf der Straße) unwohler als nachts im dunklen Wald oder allein weit draußen. Da sind maximal paar Tiere, die vor mir die Flucht ergreifen. Allenfalls vor Wildschweinen hab ich sehr großen Respekt und ergreife die Flucht :fear: Aber die haben auch keine "niederträchtigen Beweggründe".

    Seitdem ich einmal überfallen wurde (wie oben beschrieben mit Hund, der auch noch verletzt wurde), geh ich abends nur noch mit Handy, Tränengas, Tröte und am besten gar nicht allein einmal kurz um den Block. Ich meide vor allem die nächtlichen Parks.

    Achso: ich wurde im besten Viertel unserer Stadt überfallen. Dort, wo die ganz fetten Villen stehen. Hab da in so einen Miniappartement in einer Villa gewohnt (quasi das Dienstbotenzimmer), das privat vermietet wurde. Soviel zu "on Gott, wo wohnt ihr denn".

    Hey,
    Wir haben mal wieder über mehrere Tage einen zweiten Hund hier, der Besitzer ist im Urlaub und ich muss ja sagen, ich genieße es immer sehr einen zweiten Hund betreuen zu dürfen. Gerade weil der Zweithund ja noch länger auf sich warten lassen wird.
    Dann habe ich das Gefühl ich kompensiere so ein klein wenig meinen Wunsch nach einem weiteren Hund und halte die Wartezeit besser aus :smile:

    Habt ihr auch ab und an weitere Hunde bei euch, auf die ihr regelmäßig oder unregelmäßig aufpasst?

    Mich würde interessieren, ob eure eigenen Hunde dann immer noch eine Sonderstellung besitzen (z.B. der eigene Hund darf ins Schlafzimmer, der Sitterhund aber nicht) oder ob alle Regeln für beide gleich gelten.

    Hier sind regelmäßig ein Pumimix, ein Mopsmix, ein Westi und ein Rottweiler zu Besuch. Manchmal führe ich sie nur aus, manchmal sind sie nur über ein Wochenende oder aber über mehrere Tage bei uns.
    Durch die unterschiedlichen Hundearten und Charaktertypen versuche ich immer wieder abzuschätzen, welche Art Hund am besten zu meinem eigenen passt, wo die Sympathien groß sind und mit welchem Typ Hund meine eigene Hündin am besten zurecht kommt.

    Trotzdem bildet sich in den wenigen Tagen natürlich kein richtiges Rudelgefüge.
    Hier gelten deswegen unterschiedliche Regeln für unterschiedliche Hunde. Wenn zb das Möpschen mal wieder abdreht und meine ärgert, kommt sie an die Hausleine oder wird kurz separiert. Der nicht haarende Pumi und Westi darf ab und an mit aufs Sofa, Mops und Rotti aber nicht.
    Generell gilt für mich: mein Hund muss sich weiterhin benehmen und seine Regeln und Privilegien gelten weiterhin. Und: ich erziehe den Besucherhund nicht, ich mache ihm nur meine Grundregeln klar und die können auch von den Regeln für meinen Hund abweichen.

    Wie macht ihr das?
    Glaubt ihr, dass unterschiedliche Regeln für die Besucherhunde generell ein Problem darstellen können? Oder dass mein Hund anders auf die Besucherhunde reagiert, wenn ihm klar ist, dass er mehr darf als die Gäste?

    Ich hab gar keine Ahnung von Welpen, aber da ich eine intakte Hündin habe und es theoretisch durchaus passieren könnte, dass sie doch mal abhaut und "was passiert" (Gott bewahre), hab ich mir auch schon einmal Gedanken drüber gemacht, was wäre wenn und was mache ich dann bzw wie werd ich die Welpen auch los usw.
    Ob man von durchdacht auf geplant schließt - ich würde es nicht so formulieren und gleich wieder was unterstellen.
    Ich kenne die Person aber natürlich nicht und will da auch keinen in Schutz nehmen. Würde da nur nicht wieder sofort meckern: die einen verkaufen die Welpen für viel Geld und unbedacht, das wird verurteilt. Hier verkauft jemand Mischlingswelpen zu recht angemessenen Preisen und relativ straight und ehrlich, dann ist es wieder geplant und es wird wieder verurteilt.

    Oh, aus meiner Heimat. Ich find auch, dass die Anzeige eigentlich recht ehrlich rüber kommt. Gut, Angucken nach 1 Woche stört mich ein bisschen, aber der Preis, die "Spielregeln" und was dafür gemacht wird, ist doch völlig ok. Mich würde da nur interessieren, ob das ein "Einmal möchte ich Welpen"- oder ein Upswurf mit dem Nachbarshund ist.

    Ich hole mir keinen Hund, um von ihm beschützt zu werden.
    Ich hole mir einen Hund, um IHN zu beschützen und ihm Sicherheit zu geben.

    Generell finde ich, dass ängstliche Personen keine Tiere in ihre Obhut nehmen sollten, weder kleine und erst recht nicht große Hunde. Die nehmen die Angst des HH entweder an, dann machen sich beide gegenseitig kirre, oder sie beginnen stark zu beschützen, dann ist der Hund wirklich gefährlich, weil er zur Überreaktion neigt und nach vorn geht.

    Wer Schutz sucht, sollte sich andere Dinge zulegen als einen Hund. Zb ein Pfefferspray kaufen, einen Selbstverteidigungskurs machen, sich Begleitung holen usw.

    Und nein, ein Bichon wirkt nicht gefährlich.

    Ich wurde mal überfallen, als ich die Abkürzung über den dunklen Park heim gehen wollte. Dann war das Handy und das Portmonee sowie die Jacke weg - und damit hatte ich Glück. Mein Hund hat die drei Leute weder davon abgehalten mich anzusprechen noch anzufassen bzw zu schubsen, mein Hund wurde noch getreten und hatte gebrochene Rippen (und nun nachts und gegen Kaputzen eine Macke weg). Ob das mit einem größeren Hund anders wäre? Wahrscheinlich hätten sie den Hund dann abgestochen.

    Mein Hund wird 6. Seit 2 Jahren machen wir den Besuchsdienst und nun, wo alles klappt wie am Schnürchen, der Hund in jeder Situation supercool bleibt und richtig Spaß dran hat, wird es Zeit für die nächste große Herausforderung. Mal sehen, wie weit wir damit kommen.

    In der Hundeschule bin ich fasziniert von einem jungen Frauchen mit ihrem Frenchie. Die beiden machen bald die BH und es klappt richtig toll. Es macht total Spaß denen zuzusehen (ich wünschte mein Hund wäre mal so aufmerksam!). Ich freue mich immer sehr, wenn gerade die Hunde mit Schoßhündchenimage Spaß am Arbeiten haben und besser mitlaufen als BC, Schäfi und der Rest der typischen Hundeplatzkandidaten :dafuer:

    Huch, die sind ja viel größer als ich mir die vorgestellt habe.
    Total schön, wie motiviert er ist :) Wir üben immer noch Gucken und mit Konzentration bei mir bleiben :roll: