Beiträge von Czarek

    Naja, wenn der Neufundländer 8mal im Monat durch den Tunnel rennt, kriegt seine Gesundheit keinen Schaden weg (2x pro Monat 1Std Spaßtraining für alle) :pfeif: mir geht's eher darum, ob der Tunnel den riesigen Pfeiffenreiniger verkraftet ;)

    Ach Gott, total gern so ein riesenlanges Teil, aber der Verein macht im Leben keine 300Euro locker für einen 6m XXL Tunnel... Eher maximal die Hälfte :/ Deswegen wäre der Fun-Tunnel von denen noch in 4m drin...

    Liebe TE,

    Ich weiß nicht was und wo du studierst.
    Da du grade erst im 2. Semester bist, kann das Tempo aber vielleicht noch anziehen. Ich hatte anfangs auch eine lockere Zeit, danach ging es erst so richtig los und außerdem musste ich immer nebenbei arbeiten. Bist du sicher, dass es nicht bald zeitaufwendiger wird? Musst du gar keine Praktika machen und dann wochenlang weg sein? Kontakte schließen, Betriebe kennenlernen, Praktika machen, Lerngruppen haben?

    Ich habe mir meinen Hund wenige Monate vor dem Studium angeschafft, recht unbedacht sogar.
    Aus denselben Gründen, wie hier schon genannt wurde, ist es ein kleiner Hund geworden mit viel Begleithund drin. Damit bin ich auf Nummer sicher gegangen, sowohl was den Transport als auch die Kosten, die Betreuung und die spätere Wohnungssituation angeht.
    Ein kleinerer Hund wird nunmal generell lieber betreut, kostet bzgl Medizin weniger und kann umsonst mitfahren, außerdem ist ein kleiner Hund bei Vermietern deutlich lieber gesehen.

    Möchtest du in die Hundeschule gehen mit dem Hund? Wenn die Anbindung so schlecht ist, wie kommst du hin?
    Was möchtest du mit dem Hund machen?
    Kann es sein, dass du dich nur einsam fühlst, grad am Wochenende, wenn die Kommilitonen weg sind?

    Bzgl Zeit: ich kann nur sagen, man wächst mit seinen Aufgaben. Anfangs war ich schon recht überfordert. Gerade in der Pubertät des Hundes war es schon schwierig. Uni, Job, Hund, Leben, Netzwerken. Ich habe es nie bereut, aber eine Einschränkung ist es auf jeden Fall. Einmal habe ich in einem ganz schwachen Moment drüber nachgedacht, dass mir alles zu viel wird und ein Faktor weggestrichen werden muss und ob das evtl der Hund ist. Bei mir ist Organisation das halbe Leben. Zum Glück habe ich super Freunde, die den Hund jederzeit nehmen würden, falls etwas passiert.

    Zum Geld wurde ja schon viel gesagt. Ich sage nur dazu: mein Hund ist recht gesund. Trotzdem haben mich diverse Zipperlein (nichts Chronisches) im vergangenen Jahr über 1000Euro gekostet, bisschen Magendarm hier, bisschen Kreislauf da, eine Bisswunde pflegen lassen, Hundefriseur sowieso und das ganze übliche Tamtam. Das tat schon verdammt weh. Wenn dann noch die Waschmaschine und der PC kaputt gehen und das altersschwache Handy auch mal ersetzt werden muss, bringt das das Faß schon zum Überlaufen. Ohne Nebenjob könnte ich mir das nicht leisten bzw ich wäre permanent an der Grenze zu pleite. Mir würde das keine ruhige Nacht bescheren, wenn ich dauernd Angst hätte, ob ich nun zum TA gehen kann oder nicht. Oder dass mein Hund krank ist und ich ihm nicht helfen kann.
    Ein ganz blödes Beispiel: Freunde von mir haben einen Rotti. Neben der Anschaffung (seriöser ausgezeichneter Züchter) wurde der Hund mit 18 Monaten geröngt, ob er komplett belastbar ist (400Euro). Dann mit 28 Monaten der erste Kreuzbandriss, später der zweite, dann hat sich noch eine Fistel gebildet usw usf. OPs, Physio, Schienen, Medikamente... Die Leute wurden von der Versicherung rausgeschmissen, nachdem der Hund sie schon gut 9000 Euro gekostet hat. Nun müssen die Leute selbst aufkommen, der Hund ist nicht mal 4. Damit muss man sich auseinandersetzen. Es ist natürlich ein krasses Beispiel, aber es gibt keine Garantien.

    Nicht verstehen kann ich diese lässige Einstellung zur Zukunft. Vielleicht, weil ich inzwischen so einige Stundenten kenne, die eine total schöne Zeit mit ihrem Studienhund hatten - bis sie "richtig" arbeiten gehen mussten. So gibt es in meiner Studienstadt doch recht viele Hunde, die mit 4-6 Jahren doch wegen Zeitmangel weggegeben werden, sobald es raus in die Welt geht und Herrchen dann doch mindestens 10Std am Stück weg ist. Klasse Hunde, für die man während des Studiums Zeit hatte und wo dieses "ach des passt scho" nun nicht mehr aufgeht.

    Ein Hund ist eine tolle Sache und kann super ins Studium passen. Ich kenne relativ wenige Studenten, die auch einen Hund haben (außer die Forstis mit ihren jagdlich geführten Hunden, teilweise die Agrarler und wir Bios als Tierloebhaber) und ich kann auch verstehen wieso. Überlege es dir deswegen gut :) Ich möchte es dir nicht ausreden. Aber so ein "Hundeleben" muss man schon mögen :)

    Danke für die zahlreichen Tipps! Ich versuche einiges umzusetzen und auf ein paar Sachen zu achten. Meinem Mann ist gestern beim Zugucken aufgefallen, dass sie der Leine ausweicht, da geht's tatsächlich besser, wenn die Leine am Halsband im Nacken hängt und nicht neben mir.
    Bin da bisschen frustriert, gestern hat es beim Üben klasse geklappt, mit und ohne Leine. Ich war ganz begeistert und dachte:"Jetzt ist der Knoten geplatzt". Heute auf dem Hundeplatz hatte die Kleine gar keinen Bock überhaupt mitzumachen, egal ob Leckerchen, Spieli oder wenn ich mich zum Hampel mache. Hat gar nicht zu mir geschaut und mir zuliebe doch noch Sitz gemacht (yay..) Meine Trainerin sagt auch, sie hat selten so ein Prinzesschen gesehen :tropf: Ich berichte, wie wir voran kommen mit all euren Tipps. Danke =)

    ah ok danke für die Info. Wusste gar nicht, dass es solche Näpfe gibt.
    4 von 6 Cockern, die ich kenne, sabbern. Nicht übermäßig viel, aber doch schon deutlich. Besonders bei Konzentration, natürlich Futter und bei Nasenarbeit. Meine Mama hatte mal 1 Woche einen Cocker zur Probe, der ein neues Zuhause gesucht hat. Der hat den Schnotz beim Schütteln genauso schön verteilt wie eine Dogge (wobei ich das nie wieder so extrem gesehen habe). Deswegen hat sie ihn nicht genommen.

    Ich wollte es nur mal erwähnt haben. Mir war das mit einem kaum haarenden und nicht sabbernden Hund auch erstmal ein Kulturschock, als ich begann hier zuhause regelmäßig andere Hunde zu betreuen :tropf: Und manche sind da halt doch eher genervt von als andere.

    Ich habe bei der Beschreibung auch sofort an den Cocker gedacht.
    Ich kenne jetzt nicht dutzende von Cockern, aber die, die ich vom Verein und privat kenne, sind allesamt nette Hunde, keiner von denen ist überdreht oder unausgelastet mit ihrem ganz normalen Hundeleben. Aufgeweckt, ja, aber freundlich, ein bisschen döselig und auch dickköpfig. Durchaus ein Hund mit Charakter.
    Mich persönlich würde ja das Sabbern und die Ohren im Napf stören, damit muss man leben können.

    Ansonsten würde ich fast alle Hunde der Gruppe 9 empfehlen. Also die kleinen Bichons, aber vor allem auch den Bichon Frise oder den Papillion.
    Ansonsten würde mir noch der Tibet Terrier einfallen. Ich bin bisher von allen Tibet Terriern echt begeistert. Ansonsten wäre der Yorki oder vielleicht auch Westi vielleicht gefallen (da muss man halt auf Terrier stehen).

    Danke für eure ganzen Tipps, ich achte mal drauf. Beim Üben und auf dem Hundeplatz habe ich draußen immer meine ausrangierte Hundejacke an und der Hund ein ganz bestimmtes Halsband und eine bestimmte 1m Leine. Ich übe frei und mit Leine in ganz wenigen Minuten und viel Spielen zwischendurch immer abwechselnd in kurzen Sequenzen.
    Insofern doch alles richtig, oder?

    Blickkontakt klappt "im Arbeitsmodus" frei meistens gut. Mit der Leine klappt es im Stehen und aktuell wenige Sekunden beim Beifuß.
    Danke @hüteblitz ich bitte da nochmal drauf zu gucken. Meine Körpersprache soll ich insofern verändern, dass ich mich mehr aufrichte und Handtarget bzw generell mehr Hilfestellungen abbaue. Vielleicht kann mich mein Mann mal filmen, dann fällt es mir selbst auf. Oder es ist wirklich so eingeübt "Leine dran, Kopf aus, Frauchen ist ja da und übernimmt".

    Hi,

    Czarek: Vielleicht musst Du zunächst etwas mehr sportliche Bewegung in die Sache bringen, damit der Hund aufmerksamer wird. Kommt dann die richtige Verhaltensweise, Superleckerchen und Abfeiern. Ich könnte mir vorstellen, dass das gewünschte Verhalten dann leichter abrufbar wird. Bei stets gleicher langsamer Geschwindigkeit kannst Du den Reiz vielleicht nicht so rauskitzeln.

    LG

    Mikkki

    Huhu, ich hab von Beginn an verschiedene Gangarten geübt :) Ohne Leine klappt auch das mit Ansehen, ohne Leine rennt der Hund super neben mir her - ohne Angucken, wieder mit Abstand, ohne Zug an der lockeren Leine.
    Ich weiß auch nicht, irgendwas hab ich da grundsätzlich falsch/völlig unterschiedlich eingeübt. Sobald die Leine dran ist, folgt das Hündchen zu 99% wie ein Schaf :tropf:
    Vielleicht sollte ich es einfach nochmal komplett kleinschrittig aufbauen und einfach am Ball bleiben mit den Minischritten :???:

    Wie wär's, wenn Du die Leine mal vorübergehend zu Trainingszwecken in die andere Hand nimmst? Also Hund links, Leine rechts. Vor oder hinter dir vorbei - das müsste man probieren. Und dann immer mal zurück wechseln, wenn es besser läuft...Das bringt nichts... Hab ich auch schon ausprobiert. Wahrscheinlich weil Leinenführigkeit nicht das Problem ist. Sie läuft ja super entspannt an der Leine, nur dieses "Hundeplatz-Beifuß" funktioniert nicht.


    Was mir noch geholfen hat im Alltag: überlegen, was einem wirklich wichtig ist und dort mit der Erziehung ansetzen. Nicht an allen Baustellen gleichzeitig arbeiten, sondern einen Teil nur managen, damit der Hund nicht überfordert wird.
    Ich überfordere den Hund nicht. Mein Hund ist alltagstauglich und alles klappt im Alltag super. Deswegen übe ich ja nun für die Begleithundeprüfung (so als neues Ziel) und frage nach dem Beifuß in Hundeplatzmanier.
    So geht ja kein normaler Mensch mit seinem Hund Gassi.

    Danke für den Hinweis, ich achte mal drauf. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie ich die Leine halte. Hab auch so eine Leine mit drei Ringen, aber immer ganz kurz, da bleibt eigentlich nicht mehr viel Länge übrig. Ich achte demnächst drauf, ob dem Hund da was vor dem Gesicht baumelt :???: Aufgefallen wäre mir das aber nie.