Was findest Du daran seltsam? Ganz pragmatisch gedacht: Was weg ist, kann weder tumorös werden, noch sich entzünden... Bekannte hatten einen großen Hund, als da die Gebärmuttervereiterung erkannt wurde, war der Eiterherd schon fast 1 Liter groß und letzlich ist die Hündin daran verstorben. Auf Grund der Größe des Hundes war vorher nichts zu sehen und klar ist: Mit Kastration wäre das einfach nicht passiert.
Dann kann man sich ja als Frau ja auch gleich die Brüste abnehmen lassen, weil dieser Krebs bei Frauen am meisten auftritt und viele Frauen erblich vorbelastet sind. Es ist leider nicht ganz klar, was wäre wenn. Was ist, ist weg - ja toll. Dann gleich alles ab, was sich entzünden oder irgendwie mal wuchern könnte? Dieses Argument finde ich nicht logisch.
Jede Option hat Vor- wie auch Nachteile. Nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht automatisch besser.
Jede Operation muss medizinisch begründet ablaufen. Hätte wäre könnte ist keine Begründung für mich. Und erst recht nicht "Ich will aber eine Hündin und außerdem ist sie schon ausgesucht!"
Hast Du schon mal miteinander lebende Hündinnen gesehen, die plötzlich meinen die Rangfolge klären zu müssen?
Tatsächlich - nein hab ich nicht. Um mich herum haben viele Leute 2, 3 und mehr Hunde. Das klappt alles gut.
Ich habe bei gleichgeschlechtlicher Mehrhundehaltung wirklich noch nie aufgrund von Unsympathie Keilereien erlebt oder erzählt bekommen, und schon gar nicht, wo die Hunde als Welpen dazu gekommen sind. Wo es ab und an Probleme gab, waren die Hunde entweder vorher schon nur sehr bedingt verträglich oder die Halter hatten auch so schon über den ersten Hund keine Kontrolle - und über zweie erst recht nicht.