Beiträge von Czarek

    Was findest Du daran seltsam? Ganz pragmatisch gedacht: Was weg ist, kann weder tumorös werden, noch sich entzünden... Bekannte hatten einen großen Hund, als da die Gebärmuttervereiterung erkannt wurde, war der Eiterherd schon fast 1 Liter groß und letzlich ist die Hündin daran verstorben. Auf Grund der Größe des Hundes war vorher nichts zu sehen und klar ist: Mit Kastration wäre das einfach nicht passiert.

    Dann kann man sich ja als Frau ja auch gleich die Brüste abnehmen lassen, weil dieser Krebs bei Frauen am meisten auftritt und viele Frauen erblich vorbelastet sind. Es ist leider nicht ganz klar, was wäre wenn. Was ist, ist weg - ja toll. Dann gleich alles ab, was sich entzünden oder irgendwie mal wuchern könnte? Dieses Argument finde ich nicht logisch.

    Jede Option hat Vor- wie auch Nachteile. Nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht automatisch besser.

    Jede Operation muss medizinisch begründet ablaufen. Hätte wäre könnte ist keine Begründung für mich. Und erst recht nicht "Ich will aber eine Hündin und außerdem ist sie schon ausgesucht!"


    Hast Du schon mal miteinander lebende Hündinnen gesehen, die plötzlich meinen die Rangfolge klären zu müssen?

    Tatsächlich - nein hab ich nicht. Um mich herum haben viele Leute 2, 3 und mehr Hunde. Das klappt alles gut.

    Ich habe bei gleichgeschlechtlicher Mehrhundehaltung wirklich noch nie aufgrund von Unsympathie Keilereien erlebt oder erzählt bekommen, und schon gar nicht, wo die Hunde als Welpen dazu gekommen sind. Wo es ab und an Probleme gab, waren die Hunde entweder vorher schon nur sehr bedingt verträglich oder die Halter hatten auch so schon über den ersten Hund keine Kontrolle - und über zweie erst recht nicht.

    Wenn es nicht sein muss, finde ich Kastrationen sinnlos und teuer...

    Wenn man einen Hund hat, der eh schon zeigt, dass er Probleme mit anderen Hunden hat, würde ich es mit einem Zweithund ganz genau überlegen.
    Ich bin kein Fan davon, dass man sich einen Hund holt, der zum vorhandenen erstmal "zurechtgeschnippelt" werden soll. Auch diese Aussage: Eine Kastration kann Spätfolgen haben, aber keine Kastration kann auch Spätfolgen haben - echt seltsam.

    Hier zieht in zwei Wochen mein lang ersehnter Zweithund ein und es ist klar, dass es passend zur ersten wieder eine Hündin wird. Nach dem Ersthund habe ich sotar den Hund ausgesucht und mich zB größenmäßig eingeschränkt... Es ist aber auch klar, dass mein Hund prinzipiell mit anderen Hunden gut klar kommt und ein Zweithund generell hierher passt.
    Einen Rüden hätte ich auch von meiner Wunschzüchterin nicht genommen, weil ich dann genau die Überlegungen machen müsste, die du gerade hast.

    Schmeckt laktosefreie Milch wie normale Milch und verhält sich auch beim Kochen (für Käsesoßen, Sahnesoßen, Pudding etc) gleich oder gibts da unterschiede?

    Natürlich schmeckt die süßer, weil die Lactose eben schon gespalten wurde. Einfachzucker schmeckt süßer als komplexe Kohlenhydratverbindungen und ein klein wenig vanilliger.

    Fürs Backen hat es keine Nachteile, sondern eher Vorteile. Einfachzucker ist für die Hefebakterien besser zu verarbeiten - der Teig geht schneller. Ansonsten merke ich keinen Unterschied.

    Ich habe eher den Eindruck, dass es Boston Terrier so ziemlich häufig gibt und kenne von Gassigruppen 5 gut und eine Züchterin und deren Hunde sehr gut (die aber leider wegen Krankheit aufgehört hat).
    Zunächst einmal ist mir aufgefallen, dass die Bostis sich körperlich in den letzten Jahren stark verändert haben. Bostis sind ja "a gentleman's dog", also viel schmaler als Frenchies, mit mehr Schnauze. Mich erinnern sie öfter an schmale Boxer vom Aussehen her. In letzter Zeit sehe ich aber eher Boston Terrier, die eigentlich kaum noch von der französischen Bulldogge zu unterscheiden sind. Sehr breite Köpfe, Nase immer kürzer, viel schwerer. Da muss jeder selbst wissen, was einem gefällt. Meine Züchter-Bekannte regt sich da immer ein bisschen auf :tropf:
    Ansonsten sind das eben kleine Molosser. Selbstbewusst, freundlich, weniger träge als die Frenchie und co. Im Spiel mit anderen Hunden sind die alle total freundlich und fair, das habe ich bisher selten bei einer Rasse so insgesamt gesehen.
    In der Hundeschule hat gerade ein Bosti mit seinem Frauchen eine sehr gute BH gelaufen. Das war ein tolles Bild und es so Spaß gemacht da zuzusehen.
    Trotzdem leiden die mit der halben Plattnase ziemlich unter dem Wetter, sobald es wieder wärmer wird. Im Winter dicker Mantel, im Sommer Kühlmatte und Sparprogramm. Einer hat auch eine Gaumensegelop haben müssen.

    Ach du Schande, da würde wohl jedem mächtig die Pumpe gehen. Gut, dass der Verrückte wohlbehalten von allein wieder nach Hause gefunden hat! Da möchte man ihn trotz allem Schrecken wahrscheinlich trotzdem extra knuddeln.

    Neuzuwachs? Was, wann, wo? :D
    Trimmen: mit dem Bimsstein...

    In rund 2 Wochen zieht das Welpi ein. Aber eben leider kein Terrier :pfeif:

    Hier auch Bimsstein, in Kombination mit dem Daumen eines Gummihandschuhs.
    Von den Trimmessern bin ich für uns etwas enttäuscht.

    Das mit dem Gummihandschuh ist wirklich eine super Idee. Das probiere ich mal aus.
    Die Hundefriseurin macht meinen Hund immer mit Trimmmesser. Da ich sowieso demnächst bei Ehaso bestelle, liebäugle ich damit. Aber das hat ja noch Zeit.