Beiträge von Czarek

    Das hilft ja gesamtbetrachtet der seriösen Zucht und den Verbänden keineswegs

    Nüchtern betrachtet, macht das die seriöse Zucht aber auch nicht schlechter. Nicht mal die Zucht des Züchters mit dem komischen Vertrag. Die Art und Weise der Zuchtstrategie, Gesundheit der Tiere, Aufzucht etc betrifft der Kaufvertrag aktiv gar nicht.

    Ich hab solche Klauseln auch im Vertrag, ob die nichtig sind, kann ich gar nicht sagen, weil ich sowieso Röntgen lassen werde.

    Ich habe die Klausel auch in den Vertrag rein schreiben lassen, von 9 Welpen hat es genau 1 Person machen lassen. Die jüngsten Welpen werden im Mai 3 Jahre alt. So viel zur Vertragsbindung.

    Hä? Es ging doch nicht darum das der Anwalt mit dem Verein spricht sondern ein (Fach) Anwalt den Vertrag kontrolliert um zu sehen was da haltbar ist , was nicht etc um dann zu entscheiden ob man unterschreibt.

    So liest sich das zumindest für mich.

    Ne, darum ging es nie.

    Du hast doch auf diesen Kommentar von mir geantwortet und ich meine genau das, was Co_Co schreibt:

    Wenn man ein Problem damit hat, dann kann man seinen Anwalt einschalten.

    Aber das muss man dann ja auch selbst bezahlen, da muss man wirklich was für tun statt der HG eine Email zu senden und so zu tun, als hätte man was gegen den blöden Züchter getan.

    Das ist halt einfach Quatsch. Ein Anwalt kann da erst recht nichts machen, solang du nicht unterschrieben hat. Der würde höchstens sagen die und die Passagen sind nichtig, was man sich teilweise selbst schon denken kann. Was tun tust du also nicht. Ne rechtliche Handhabe hast du nicht. Abmahnen oder Ähnliches kann der Anwalt auch nicht.

    Da ist es tatsächlich die einzige Option, neben nicht kaufen, sich mal an den Verband wenden.

    Co_co hat das doch nur richtig gestellt. So habe ich das verstanden..

    Der würde höchstens sagen die und die Passagen sind nichtig, was man sich teilweise selbst schon denken kann

    Genau dafür hat man den Anwalt.

    Abmahnen oder Ähnliches kann der Anwalt auch nicht.

    Warum auch, der Vertrag ist doch nicht unterschrieben? Was soll er denn abmahnen?

    mir ging es darum ob solche Vorhaben (und Durchsetzungen, irgendjemand kauft ja die Hunde) seitens der Züchter mehr sind als nur "unverschämt

    Ne die sind einfach nur unverschämt xD Aber nicht gegen die Zuchtordnung

    ab wann ist es wirklich zivilrechtlich relevant

    Man kann eben keinen Vertrag unterschreiben, den man nicht gewillt ist einzuhalten. Das hat die TE schon absolut richtig gemacht.

    Ohne rechtliche Handhabe kann einem niemand einen gekauften Hund wegnehmen, und die rechtliche Grundlage sind nun mal die geltenden Gesetze, und nicht die emotionalen Einschätzungen der Züchterin

    Oh ne warte, es herrscht prinzipiell immer noch Vertragsbindung. Inwiefern da die Klauseln unwirksam sind, müsste wirklich ein Fachmann prüfen.

    Hat niemand von euch Kopfkino, wenn ihr hört dass der "doch so geliebte Familienhund" jetzt sofort weg muss, unbedingt ... und das möglichst so dass auch ab sofort keinerlei Kosten und Verpflichtungen mehr für einen selbst entstehen

    Das geht auch mit Vorkaufsrecht.

    Ein Verein hat sich einfach nicht in den Kauf oder Verkauf einzumischen.

    Ein Streichorchester sagt dir auch nicht welche Geige du kaufen, mieten oder leihen sollst. Ob die Stradivari oder eine von Thomann. Oder ob du dein Instrument für das 3fache seines Wertes bei ebay verkauft bekommst.

    Geht die nix an. Steht in den Ordnungen so drin. Kann man in der ZO nachlesen.

    Wenn man ein Problem damit hat, dann kann man seinen Anwalt einschalten.

    Aber das muss man dann ja auch selbst bezahlen, da muss man wirklich was für tun statt der HG eine Email zu senden und so zu tun, als hätte man was gegen den blöden Züchter getan.

    Ich hätte den Vertrag prüfen lassen und ihn bei Unwirksamkeit unterschrieben, muss ich gestehen.

    Aber das geht auch nicht bin jetzt auf gleich.

    Tut mir sehr leid, dass ihr den Welpen nicht kaufen könnt, wenn sonst wirklich alles gestimmt hatte.

    Alles Gute bei der weiteren Suche!

    Terri-Lis-07 In so 3 Jahren kann viel passieren, das dazu führt, dass eine Hündin nicht zurück in die Zuchtmiete geht.

    Beispielsweise wird die Hündin dann meistens eben auch nicht verkauft oder für nen Obulus - und dann wird sie von den Besitzern kastriert. So kommt man auch günstig an einen sehr guten Rassehund.

    Viele können sich dann doch nicht trennen für die Monate, die das alles dauert.

    Dann geht's oft darum, wer bezahlt was, was bekommt der Halter, was der Eigentümer usw. Was ist, wenn der ausgesuchte Rüde einer Partei aber nicht passt, was ist, wenn Hündin oder Welpen Schaden nehmen etc. Da haben sich schon einige Parteien zerstritten, braucht man nur mal auf FB in verschiedenen Gruppen zu lesen zu diesem Thema. Es läuft wohl oft genug einfach nicht gütlich ab. Dazu Regressansprüche von Käufern, die man im Nachhinein noch aufrechnen muss.

    So wie du es beschreibst, ist es im besten Falle.

    Was jetzt, rechnest du das nicht mit ein und verteidigst es rein aus Prinzip so sehr oder hast du den Punkt "vergessen"?

    Möchtest du dich denn jetzt einfach rein aus Prinzip streiten oder wieso machst du mir Unterstellungen?

    Ich habe im In- und Ausland Hunde gekauft und jeder der Hunde hatte seinen Preis. Mir ist absolut egal, ob der Züchter etwas verdient und wofür er das Geld benutzt oder welche Kosten er umlegt. Mir war jeder der Hunde seinen Preis absolut wert und der Preis auch ziemlich nebensächlich (auch wenn ich nicht Krösus bin und ich mir das genauso zusammensparen muss wie die meisten).

    Ich wurde das als Züchter auch nie gefragt und würde mir das verbitten. Das geht andere Leute überhaupt nichts an und wofür ich mein Geld ausgebe, ist genau meine Sache.

    Mir ist wichtig, dass die Verpaarung gut ist und dass die Hunde es da gut haben. Meine beiden Züchter arbeiten für ihr Geld und können es so deichseln, dass sie in der Zeit durch Urlaub und Stundenausgleich bzw weniger Arbeit mehr Zeit für die Welpen haben.

    Genauso war es bei mir auch, als ich meine Würfe hatte. Und ich habe bewusst keine weitere Hündin dazu gekauft, als sich die Weichen in meinem Leben anders stellten und ich meine Zucht erstmal aus Eis gelegt habe, denn es wäre mir zu schade gewesen um das gut "Zuchtmaterial", das bei mir eine Nullnummer wäre.

    Zuchtmiete finde ich ein schwieriges Thema. Prinzipiell hätte ich damit kein Problem, wenn der Züchter meine Hündin oft bei sich hat und die sich kennen und wohl fühlt. Wenn sie zwei Zuhause hat sozusagen.

    Eine Hündin hochträchtig in dieser sensiblen Phase nach mehreren Jahren zurück zu geben, wo kein Kontakt bestand und die Züchter fremd geworden sind, nur damit sie da Welpen kriegen kann, das würde ich nicht machen. Insbesondere nicht in ein fremdes Rudel in fremde Umgebung mit einem fremd gewordenen Menschen. Da finde ich Satellitenzwinger schon sinnvoller. Hilft aber auch nichts, wenn man selbst die Voraussetzungen nicht erfüllt, weil kein Platz, keine Zeit, keine Kohle, keine Ahnung, keine Erfahrung.