Beiträge von Czarek

    Wir sind hin und haben es mit einem Städtetrip verbunden, als die Züchterin gerade Welpen hatte Auf so einen Kurzurlaub in die Großstadt muss der Hund echt nicht mit). Sie züchtet sowohl Großpudel als auch Kleinpudel und wir wollten da vor allem hinfahren, weil wir uns entscheiden wollten, ob es nun irgendwann mal ein Großer oder Kleiner wird und wir direkt den Vergleich hatten.
    Die Welpen der KP-Mama waren gerade 4 Wochen alt und ich habe schon heimlich vergangenes Jahr die Zuchtplanung mitverfolgt und Interesse bekundet. Als klar war, dass es ein KP und kein GP werden soll, sind wir erstmal ohne konkreteren Beschluss heim gefahren und haben uns noch 2 Wochen Zeit gelassen alles zu durchdenken. Ich habe vorher schon gemeint, wenn wir einen nehmen, dann nur eine Hündin (die einzige aus dem Wurf zum verkauf, die andere bleibt bei der Züchterin).
    Und so hat alles gepasst, die Hündin war genau so wie charakterlich erhofft, wir haben sie bekommen, die Verpaarung war ja schon vorher interessant für mich.... und mit 10 Wochen haben wir sie abgeholt. Dazwischen haben wir sie nicht besucht, aber öfter telefoniert und wir haben immer wieder Fotos bekommen.
    Die Ersthündin blieb zuhause, weil sie gerade in der Standhitze war und das logischerweise keine gute Kombi wäre - Zuchtrüde, Mama, fremde läufige Hündin - nä.

    Von der "Pudelfrau" Janett sind jetzt auch alle Welpen vermittelt, bis ins Ausland hinaus.
    Witzigerweise gab es trotz richtig gutem Zuspruch nach der Sendung keine ernsthaften Interessenten für die zwei Jungs, die damals noch übrig waren. Ich dachte ja, nun habe sie freie Auswahl unter x Interessenten.

    Wie gesagt, gegen meinen sturen Nachbarn ist mir noch nix effektives eingefallen...der meint, seine wilde Hündin beißt nicht- also alles supi. Als ich ihn auf die Rückenkrankheit hingewiesen habe, kam nur ein: Pech gehabt.
    Ist halt Ignoranz vom feinsten

    Ich würde den Hund einfach gehörig vor den Kopf treten. Sorry wenn Besitzer zu doof sind, ist das nicht mein Problem. Die Hunde lernen es in der Regel schneller. Und nach mehrmals Bitten wäre es bei mir dann auch vorbei bei einem kranken Hund. Oder ich würde mich auch noch mit den Zähnen erwischen lassen. Dann wäre die Kacke richtig am Dampfen.

    An meinen Hund kommt fast nie mehr ein anderer Hund ran. Mit der Zeit lernt man zu blocken. Tutnixe oder Aggrohunde kann ich echt nicht mehr sehen und mein Hund hatte in 6 Jahren genug beschissene Erlebnisse für 2 Leben (sowohl mit Klein- als auch mit Großhunden). Mit 3 wurde er halb tot geschüttelt, mit 4 ging es wieder nach einem Jahr Training und mit 5 hatte ich fast einen Leinenpöbler, weil die sich nichts mehr gefallen lassen wollte.

    Mir sind andere Hunde inzwischen zu 95% egal und auch völlig überflüssig. Mein Hund möchte auch nicht mit jedem spielen oder Hallo sagen oder sonstwas, ob nun groß oder klein. Und diese Sheriff-Hunde, die die ganze Hundewiese und ganze Waldabschnitte recht aggressiv patroullieren, ergreifen schon die Flucht, wenn sie MICH sehen. Die denken sich wahrscheinlich auch nur "mit der Alten ist nicht zu spaßen".

    Dass Klein- und Großhunde besonders gern aneinander geraten, liegt ja nicht nur an dem ungünstigen Größenverhältnis, sondern dass viele Leute ihre Hunde auch 1. einfach nicht lesen können und 2. dann auch völlig falsch reagieren.
    Wie oft ich schon bei Wunsch nach Abstand den Satz gehört habe "Aber er freut sich doch so sehr, er wedelt doch mit dem Schwanz!", dabei war mein Hund verunsichert bis kurz vor nach vorn gehen und pöbeln.
    Leute können weder ihren eigenen Hund noch andere im Verhalten interpretieren. Was bleibt denn da den Hunden übrig als sich selbst irgendwie "durchzuschlagen".

    Hab ich in der Schweiz beim Wanderurlaub gemacht, aber mein Hund ist deutlich kleiner als ein BC und er saß zwischen meinem Freund und mir. Er hatte einfach ein ganz normales Geschirr an (damals noch ein Norweger mit Griff), ich hab ihn aber sehr gut festgehalten.
    Also ich hab mich reingesetzt, mein Freund hat mir den Hund gegeben und ich hab ihn neben mich gesetzt, dann mein Freund noch schnell daneben und dann ging es auch schon los.
    Unser Hund fand es super und hat sich an mich gelehnt und die Fahrt genossen.

    Wie die Hunde reagieren, musst du ja wissen, du kennst sie ja am besten. Einen unsicheren Hund, der evtl sogar türmen möchte, würde ich nicht in einem Sessellift mitnehmen.
    Bist du allein mit beiden unterwegs oder seid ihr zwei Leute, sodass jeder einen Hund halten kann?

    Ich würde einfach so lange anfahren und langsamer werden, bis der Hund checkt, dass überhaupt nichts passiert.
    Ich hatte das hier auch früher ein bisschen. Auf der Autobahn war Ruhe und sobald ich abfuhr und die Kurven kamen, wurde Hundi unruhig. Dann bin ich eben wieder rauf auf die Autobahn gefahren und wieder runter, so lange, bis mein Hund kapiert hat, dass gar nichts passiert.
    Außerdem hat bei uns super eine blickdichte Box geholfen. Seitdem der Hund nicht mehr überblicken kann, wo er ist, entspannt er sich viel besser und bewacht auch das Auto nicht mehr.

    Hm...

    Gegenüber einem quirligen Welpen wirkt ein entspannter Althund aber schnell für Ausstehende als ruhiger...

    Das kann natürlich auch sein. Wobei ich der Ersthündin ganz klar Ruhezonen gebe und sie vor dem kleinen Nervi schütze.
    Vielleicht fällt auch wirklich nur der Unterschied auf. ZB war ich die Tage völlig verunsichert, ob die krummen Beinchen nun noch schlimmer aussehen. Aber nein, Vergleichsfotos zeigen, dass die schon immer so krumm waren. Die Beinchen fallen nur im Gegensatz zu den hübschen geraden Pudelstelzen noch mehr auf als früher :headbash:

    Wir haben hier ja 7,5kg Jack Russell Mix. Mein Traum war immer ein großer Hund. Wir haben uns vergangenes Jahr ja einen größeren Molosser auf Probe nach Hause geholt, ebenfalls eine Hündin, die mit English Toy aufgewachsen ist und genug Erfahrung hatte mit kleinen Hunden.

    Ehrlich gesagt war mir da nicht wohl bei, u.a. war das einfach eine unüberlegte Kombi - zwei selbstbewusste unkastrierte Hündinnen gleichen Alters mit 30kg Gewichtsunterschied.
    Ich habe beide zB bei Abwesenheit mit Türgitter getrennt, weil ich Angst hatte, dass die Mädels doch mal was unter sich ausmachen. Ich war da schon recht unentspannt. In der kurzen Zeit, in der die Große da war, ist nichts passiert. Aber wenn. Aber wenn.

    Die Größe meines Ersthundes ist auch der wichtigste Grund dafür, dass wir uns jetzt beim Welpenkauf nicht für einen Groß- sondern doch für einen Kleinpudel entschieden haben, obwohl ein Großer nach wie vor mein Traum wäre. Aber so fühle ich mich sicherer und bin auch entspannter, wenn ich beide alleine lasse. Die nehmen sich beide nichts und falls da mal irgendwas geklärt werden muss, was ich nicht mitkriege, geht es nicht direkt um Leben und Tod.

    Solange meine 28cm SH Hündin da ist, wird hier auch kein großer Hund einziehen können, zumal sie ja auch nicht jünger wird. Im alltäglichen Umgang wird mir das einfach zu stressig.
    Und auch bei Fremdhundebegegnungen muss man sehr genau drauf achten, was da abgeht, wie sich alle verhalten und immer bedenken, was geschehen kann.

    Unsere Kleine geht fleißig bei den Besuchshundetrainings der Großen mit. Heute durfte sie sich abrufen lassen, Leckerchen kassieren, sich von allen kraulen lassen und hat eine Bedrängungssituation total lässig überstanden. Aber was mich noch viel mehr beeindruckt hat: Sie konnte tatsächlich 1Std (mit Pipipausen) auf ihrem Platz bleiben, während andere geübt haben. Ich bin so stolz heute :herzen1:

    Außerdem habe ich heute die erste Situation erlebt, wo das Kleinteil langsam Respekt entwickelt. Normalerweise tapste sie einfach mit zum Kuscheln in das Körbchen der älteren Hündin, die selbst nichts erwidert, aber dann pikiert weg geht. Also heißt es für uns 100mal das Welpi aufhalten, bevor es ins falsche Körbchen tabst. Heute hat die Große erstmals geknurrt und die Kleine legte bloß respektvoll den Kopf davor ab und fragte sehr höflich, ob sie mit rein dürfe (die Antwort war ein klares Nein).

    Und jetzt sind beide Hundis natürlich müüüde. Einzig Sorgen macht mir, dass mir heute wiederholt gesagt wurde, dass meine ältere Hündin gealtert oder fertig aussähe. Da musste ich schon schlucken.

    Hatten eure Ersthunde auch die ersten Wochen am Welpen zu knabbern?
    Ich merke schon recht deutlich, dass meiner Ersthündin die Unruhe, das häufige Gassi, das ganze Erziehen und der Trubel ein bisschen zusetzt. Dazu leistet sie ja auch einen nicht unerheblichen Erziehungsbeitrag.
    Ich glaub, ich gehe die nächsten Tage mal getrennt spazieren.