Beiträge von Czarek

    Ich habe hier ja einen Terriermix und muss sagen: Sie ist mein absoluter Verlasshund. Aber gar nicht mal so, weil sie auf jeden Befehl hört, sondern weil sie viel selbst mitdenkt. Und obwohl sie überall frei laufen kann, ich mir beim Spaziergang keine Gedanken machen muss und es einfach super entspannt mit ihr ist, kann ich einfach keinen großartigen Gehorsam von ihr erwarten. Da muss ich dreimal oder fünfmal rufen, dann kommt sie langsam angetrottet.
    Motivation ist bei ihr immer so eine Sache - selbst die Trainerin meinte "Die lässt sich wie immer bitten" :rollsmile:
    Wenn ich sie motiviert kriege und sie echt Spaß an etwas hat, geht sie ab wie eine Rakete. Aber: Die Vorbereitung für die BH haben wir gegen Ende hin abgebrochen.
    Ich würde meinen Hund also nicht als klassisch kooperativ bezeichnen, im Gegenteil. Wenn sie keinen Bock hat, zeigt sie einem die ausgestreckte Mittelkralle. Gerade im Sport (ich würde sooo gern was mit UO machen...) kommen wir nicht weit.
    Aber im Alltag finde ich ihre Art super angenehm. Das war jedoch auch ein kleines Stück Arbeit.
    Ich backe da kleine Brötchen. Ich bin schon froh, wenn sie einfach mit einem Ohr bei mir ist und mir prinzipiell erstmal offen "zuhört".

    Der Pudelwelpe ist ja ein ganz anderer Typ. Das merkt man einfach jetzt schon so deutlich. Sehr temperamentvoll und mit einer hohen Sensibilität der Umwelt gegenüber. Der Rückruf klappt jetzt schon wie ein Traum (na klar, es bleibt abzuwarten, wie sich das noch verändert). Sie will wirklich was tun und sie lässt sich sehr gut begeistern. Bei ihr habe ich das Gefühl, ich muss ihre ganze Energie, Hibbeligkeit und Bereitschaft einfach nur in die richtigen Bahnen lenken. Das ist was ganz anderes und bringt wieder völlig andere Baustellen mit sich.
    Ich muss aber sagen, dass ich es prinzipiell wirklich angenehm finde, wenn der Hund auch einfach nachfragt, zugewandt ist und kooperieren möchte.

    Vorher hatten wir einen Kuvasz-Mix. Der hat selbst die Entscheidungen getroffen. Immer. Wenn er mitgekommen ist, dann weil er es so wollte. Und wollte er etwas nicht, hat dieser Berg von Hund einfach stoisch ausgesessen. Das kann man eben nicht vergleichen. Der Hund hat uns einfach nur mehr oder weniger auf seinem Grundstück akzeptiert. So schön ich HSH finde, ihr Wesen passt dann doch gar nicht zu meiner Vorstellung von Begleithund (kann es ja auch gar nicht).
    Ich bin also doch insgesamt mehr auf der Seite kooperativerer Hund.

    Gestern Abend ist sie allerdings von draußen in den Hausflur (Mehrparteien) zurück gerannt und hat dann da auf eine Fußmatte geka.... :verzweifelt: :ugly: Dabei waren wir um die Ecke an “ihrerStelle“... Kann mir das jemand erklären?

    xD Sorry, das ist immer so witzig, wenn man nicht selbst betroffen ist.

    Nix hinterfragen. Welpenhirnbrei kann man manchmal nicht erklären :headbash:

    Ich empfinde hibbelig jetzt nicht als negativ konnotiert. Ich liebe dieses quirlige.
    Auf meiner Suche nach "der" Rasse für mich habe ich mich mit vielen Leuten getroffen und viele Pudel in relativ kurzer Zeit kennenlernen dürfen. Tut mir leid, "feurig" ist in meinem Sprachgebrauch nicht so frequentiert, für mich ist das hibbelig. Und sich keinen Hibbel heranzuziehen, scheint mir beim Pudel schon eine Aufgabe, derer man sich annehmen muss. So empfinde ich es zumindest :ka:

    Man kann sich aber drauf einigen, dass der Pudel und der Tibet Terrier vom Temperament her doch recht unterschiedlich sind. Da sollte man sich schon Gedanken darüber machen, worauf man generell mehr Lust hat.

    Ich glaube, @karow hat echt genug Anregungen bekommen. Es sind ja fast alle Rassen und Typen kleinerer Hunde genannt worden, nun ist die Auswahl ja groß.

    Jetzt isr eher wichtig, was man selbst für einen "Typ Hund" haben will. Ich gehe da mit @Stachelschnecke und sehe zB eher keinen Terrier bei dir, Karow. Und auch ein Wachhund wie den Spitz nicht, ob nun als Kläffer oder nicht. Der favorisierte Tibet Terrier klingt doch recht gut, sofern man sich drauf einstellen kann, dass er öfter einfach "Nö" sagt (ich zumindest kenne eher eigenständige und sture Exemplare). Der Pudel wäre vielleicht im Vergleich zu aufgekratzt und hibbelig. Und wenn die Bichons raus fallen und zu klein und grazil nicht erwünscht ist, wäre Papillion vielleicht echt der passende kleine aktive Begleithund. Vielleicht auch ein kleiner Molosser? Ansonsten hätte ich auch sofort Sheltie geschrieben, wobei man auch einfach Fan von kleinen Hütehunden sein muss.
    Von jeder Hundeart gibt es genug alltagstaugliche Rassen. Man muss nur mit der Grundeinstellung dieses Hundetyps auseinander setzen...

    Leberwursttube. Einer hält den Hund gerade und lässt ihn schlecken, der andere kämmt.
    Und vorher wird die Bürste ausführlich angeguckt und abgeschnuppert.

    Reinbeißen in die Bürste könnte auch anzeigen, dass ihr doch ziept und es dem Hund unangenehm ist. Da hilft eben die richtige Technik.

    Ich würde niemals mehr in die Kleinstadt weit raus ziehen, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Neben mir als HH gibt es mich ja auch noch ohne Hunde bzw. mit anderen Hobbys.
    Ich komme aus einer äußerst strukturschwachen Gegend, 1Std fährt man in beide Richtungen bis zur halbwegs richtigen Stadt und am Ort selbst ist nix mit Kultur. Zum Glück hat das Schwimmbad noch nicht zu. 2 Kinos sind schon lange geschlossen, Theater gibts nicht, 1 Bar und 1 Kneipe, die halbwegs laufen (und in der größeren Stadt niemals funktionieren würden). Busverkehr gibt es genau 2mal am Tag. Tanzen kann man nirgends, Veranstaltungen finfen kaum statt. Was bringen mir denn Mietpreise bei 4Euro/qm, wenn ich da versauere und nicht mal ein Eis essen kann, ohne von den alten Omis beobachtet zu werden. Wohnen Leute in der Nähe, muss man mindestens 20-40min durch die Pampa eiern, weil sich alles auf die Dörfer verteilt. Um 5 werden da die Bordsteine hochgeklappt. An Sport gibt es Fußball- und Schützenvereine, das wars.
    Platz ist da reichlich. Sonst nix (außer Altenheime und Kaffeefahrten). Dann bringt mir auch die schönste Landschaft vor der Tür nichts. Wer geht schon jeden Tag 4 Std wandern und macht sonst gar nichts bzw möchte allein 2h Fahrtweg einberechnen.
    Oder wie ich mal in einem Werbeprospekt gelesen habe: Attraktive Städte und der Flughafen nur wenige Fahrtstunden entfernt! Woho!

    Und wenn man echt den Luxus hat, sich auszusuchen, wo man arbeiten kann, dann würde ich nicht nur die Anzahl der Kackbeutelspender und der Hundesteuer als Kriterium hinzu ziehen...

    Ich würde beim Zergeln das Beruhigen und das Aus üben. Also kurz spielen, dann wieder ernst werden, Aus, Minipause, weitermachen.
    Hab auch irgendwo mal gehört, dass man bei Molossern da auch so ein wenig aufpassen soll. Ob das stimmt... :ka:

    Wir hatten wieder mal Hundeschule und ich bin schwer begeistert. Frollein ist eine echte Streberin. Hundesport wir kommeeen :dafuer:
    Aber unsere Baustellen scheinen wohl eher woanders zu liegen als im Grundgehorsam... wir üben weiterhin das Alleinsein und versuchen den Futterneid weg zu kriegen. Außerdem ging gestern immer noch eine Pfütze in die Wohnung :muede: So langsam mit 17 Wochen wird mir das ziemlich spät.... :/

    Ich liebe die Stadt. Aber mit Hunden... ne... dann lieber bisschen außerhalb wohnen, ich wohne ja noch direkt in der Stadt.
    Es gibt hier aber auch nur zwei Parks, einer ist zugemüllt und winzig, der andere ist ganz schön. In beiden herrscht offiziell Leinenpflicht.

    Vielleicht kann @pardalisa ja was besseres über die Stadt berichten, @Fusselnase ;) Wobei die sich ja auch eher im Umland rumtreibt, soweit ich weiß.
    Achso, das OA ist hier immer sehr nett xD