Beiträge von Czarek

    Ja, das wurde bezahlt, es war gsd keine Narkose notwendig.
    Die Uelzener schliesst zunächst mal, wie wohl jede dieser Versicherungen, Kastrationen auch wegen med. Gründe aus. trotzdem wurden, nach kurzer Erklärung meiner TÄ, bis auf 10% die Kosten der OP erstattet, und zwar zackig.

    Nein, zumindest bei der Agila werden die Kastrationskosten bei med. Begründung eingeschlossen, das steht sowohl auf der HP als auch bei den AGBs drin.
    Ich find aber interessant, dass die das Tackern ohne Narkose bezahlt haben. Hätten andere Versicherungen wohl nicht gemacht.

    Bei AGILA werden doch auch weder Kastration noch OPs ohne Narkose bezahlt? Ich schau gerade auch rein... Haben nämlich auch noch keine, Blinky ist soweit gesund, aber man weiß ja auch nie... Nur leider sind 20€ im Monat dann doch etwas happig, und das ist ja dann auch nur der OP-Schutz :-( wobei das doch eigentlich reichen sollte.

    Genau Agila nur mit Narkose. Ich habe ausgerechnet, dass mich die Versicherung in 15 Jahren Hundeleben 3800Euro kosten würde. Joa, ich finde das ehrlich gesagt nicht viel. Wenn wir Pech haben und der Hund was richtig heftiges oder zwei schlimmere Dinge hat, ist das Geld dann eh weg. Zumal ich JETZT dieses Geld nicht habe.

    Bin gerade auch dran bei dem Thema und habe mich für AGILA entschieden, vermutlich den Tierkrankenschutz (das ist das mittelteure), d.h. Leistungsgrenze 600€ pro abmbulante Behandlung und Leistungsgrenze OP 3000€

    Von der Uelzener habe ich mal hier im Forum gelesen, dass die Hüft-OPs nicht zahlen. Die Info ist aber ohne Gewähr.

    @Emma1904 Ihr zahlt jetzt mehr? Ich hatte das so verstanden, dass man immer den Betrag zahlt, den man abschließt (vor 2 Jahre dann billiger als nach 2 Jahre, aber nicht dass ich dann ab 2 Jahren mehr zahle, auch wenn ich den Vertrag vorher abgeschlossen habe..?)

    Edit: @Czarek Bei der billigeren (für kleine Mischlinge 23,90) ist aber die TA-Wahl nicht frei. Das finde ich irgendwie uncool.. Hast du dich damit beschäftigt? Wie läuft das? Haben die dann da ihre Listen?

    Die günstigste Versicherung von den dreien ist bei mir raus, wegen 20% SB. Bei den anderen ist freie TA Wahl drin.

    Wie immer: nicht jedes Risiko (Nacht- Op etc.) lässt sich im Vorhinein absichern- oder man macht sich eben arm.

    Beide Hunde hier sind seit Jahren bei der Uelzener OP- versichert. Beide Tiere hatten schon eine kleine (Klopperei mit Tacker- Bedarf :roll: ) bzw. große (Mammatumore und Kastra) Op nötig.

    Kein Problem. Kosten wurden übernommen. TA- Rechnung eingeschickt, nach 4 Tagen war das Geld da. Es gab auch einen Zuschuss zur Kastration- da hatte ich 10% der Summe selbst zu zahlen.

    Ich kann nicht meckern.

    werden von der Uelzener auch OPs ohne Narkose bezahlt? Weil du vom Tackern sprichst, das kann man ja auch nur lokal machen.
    Kastration wird doch bei medizinischer Begründung immer übernommen, das ist jetzt kein Argument für die Uelzener. Oder Bezahlt die Uelzener auch ohne med. Indikation Kastrationen?

    Ich bin gerade bei dem Thema.

    1. Tierärzte rechnen nach Aufwand ab. Dazu gehört die Tages- oder Nachtzeit, der Aufwand der OP, wie viele Leute helfen mussten, die Lage der Klinik, ob der Arzt selbst hinkommen musste usw usf. Finde ich auch etwas undurchsichtig.
    Meine TÄ kassiert eigentlich nicht unter 2fachen GOT.
    Mein Fazit: wenn es eine nächtliche komplizierte Not-OP in der gut ausgestatteten TK wird, biste beim 3fachen Satz. Also nur eine Versicherung, die diesen Satz abdeckt (da ist dann beispielsweise die Uelzener raus). Ich werd bei einem Notfall sicher nicht erst die TÄ abklappern, ob die mor denn den 2fachen Satz garantieren können.

    2. Selbstbeteiligung: Muss jeder selbst wissen. Entweder man zahlt 20% SB oder gar nichts. Ich persönlich finde 20% SB doch schon im Vergleich zur monatlichen Beiträgedifferenz nicht sooo vorteilhaft. Wenn eine OP 1500Euro kostet, muss ich trotzdem 300Euro zusätzlich zum Jahresbeitrag berappen und das möchte ich nicht.
    Mein Fazit: Ohne SB

    3. Ausschluss von Kostenübernahme durch besondere Rassekrankheiten und Vorerkrankungen.
    Mein Fazit: Ganz genau reingucken. Es ist ja schon eingegangen, dass eine OP genau definiert ist und endoskopische Eingriffe zB nicht abgedeckt werden. Die Agila hat zB in große, kleine und "besondere" Hunde unterteilt, wo der Beitrag sich unterscheidet.
    Mir persönlich ist das egal, ich habe weder einen Hund, der anfällig für etwas ist, noch einen vorbelasteten.

    3. Beitragssumme: Es gibt bestimmte Jahresversicherungsgrenzen unabhängig von der GOT. ZB bei Aeguron 1400Euro, beim kleinsten Agila-Tarif 1500Euro, bis hin zur Versicherungsfreigrenze.
    Da hab ich eine Frage: Wie hoch sollten realistisch diese Grenzen sein? Reichen 1500Euro Kostenübernahme im Jahr? 2500Euro? Ist es realistisch, dass ein Hund im Jahr mit allen OP Kosten, Nachsorge etc über 2500Euro kostet?

    4. Staffelkosten: Wenn der Hund ein gewisses Alter erreicht, kostet es immer mehr Geld als zu Beginn des Versucherungsabschlusses. Bei der Uelzener zB 5% pro Jahr ab dem 5. Lebensjahr. Agila staffelt in 0-2Jährige, 3-4Jährige und ab 5Jährige. 1. Erhöhung 2Euro, 2. 6Euro im Vergleich zum Versicherungsabschluss als Junghund. Das muss man sich ganz genau durchrechnen.

    5. Alter bei Vertragsbeginn und Größe/Rasse: Ältere Hunde steigen höher ein oder können komplett ausgeschlossen werden. Größere Hunde Kosten manchmal mehr als kleine. Und eben noch die "besonderen" Rassen wie Mops, DSH, Rotti, HSH werden oftmals anders behandelt.

    6. Kombinationsversicherung: man kann überlegen und genau durchrechnen, inwiefern sich das finanziell lohnt, zB OP und Hundehalterhaftpflicht zusammen abzuschließen, das kann sich lohnen.


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    Jetzt meine Frage: Ich hab mich inzwischen damit beschäftigt und gern eine Versicherung bei der Agila abschließen. Entweder die normale Kostenschutz mit 2500Euro Deckungssumme oder die Exklusiv mit unbegrenzter Versicherungssumme und 50% Reisekostenrückerstattung (was mir relativ egal ist). Das ist ein Unterschied von 3Euro pro Monat.
    Was meint ihr? Was lohnt sich mehr? Hat jemand über 2500Euro im Jahr für seinen Hund hinlegen müssen?

    Ich mache es exakt genauso wie @Resi282.
    Der Hund soll trotzdem Treppen kennen, auch wenn ich sie hoch und runter trage. Hoch ging irgendwie von selbst, runter ist nach wie vor ein wenig Drama. Ich bestätige jedes Bisschen treppab, mache aber nur ganz kurze Sequenzen.

    Übrigens hilft hier locken gar nicht, sondern wenn ich einfach fröhlich die Treppe hinab gehe, ohne Stopp, ohne Zögern. Dann kommt sie am besten und "unbedachten" einfach mit. Bis sie merkt, wo sie ist, ist sie schon fast unten.

    @Marula Ne, finde ich nicht.

    Wie gesagt, ich hab hier beides sitzen. Die Baustellen sind halt völlig verschieden. Überhaupt nicht vergleichbar.

    "Erzogen" werden ist sooo ein weites Feld. Von Sozialisation über Stubenreinheit, Umweltreize kennenlernen, Entspannung lernen, mit Jagdtrieb umgehen, aktiv auf dem Hundeplatz sein, Bürohund sein usw usf. - da wird überall Erziehung geleistet und es sind vollkommen andere Felder, die unterschiedlichen Hunden völlig unterschiedliche Dinge abverlangen.

    Aber nur, weil da Labrador oder Pudel drauf steht, heißt es nicht, dass Labrador und Pudel all diese Dinge quasi schon von der Geburt an kennen und dann auch noch total kooperativ (Kooperationswillen und Erziehbarkeit sind für mich nicht dasselbe) genau das tun, was man ihnen sagt.

    Naja, trotzdem ist ein Labrador oder Pudel einfacher auszubilden als ein Akita oder Podenco (im Schnitt, jeweils über die ganze Rasse gesehen, Ausnahmen bestätigen die Regel), die bieten sich halt mehr an, ist einfach so. Mir liegt diese Art Hund nichtmal, trotzdem finde ich sie leicht zu bedienen.Das es Leute gibt, die auch das noch verbocken liegt wohl kaum daran, dass die Rassen besonders eigenständig sind. Führerlos rumkaspern hat doch mit EIgenständigkeit nix zu tun.

    Das finde ich aber nicht sehr nett und reflektiert.
    Es ist doch genau das, woran sich viele stören: Kriegst Hund ABC nicht erzogen, biste zu blöd. Nicht mal den kriegst hin. Herzlichen Glückwunsch.